DE98976C - - Google Patents

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DE98976C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D3/00Halides of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D3/04Chlorides
    • C01D3/06Preparation by working up brines; seawater or spent lyes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatment Of Water, Waste Water Or Sewage (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 62: Salinenwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Dezember 1897 ab.
Mit Hülfe des vorliegenden Apparates wird Salz oder dergl. aus Soole oder anderen Flüssigkeiten gewonnen. Die Soole oder andere Flüssigkeit wird in einem Behälter oder einer Pfanne angewärmt, und das Salz oder dergl., welches sich absetzt, wird selbstthätig und ununterbrochen entfernt und in Formen gehoben.
Der Apparat ist dadurch gekennzeichnet, dafs zum Zweck der Beschleunigung des Vorganges und Vermeidung von Verlusten der Soole oder des Salzes oder dergl. sowie auch der Verhütung von Wärmeverlüsten die aus der Pfanne durch Schabewerkzeuge entfernten und mittels Elevatoren hochgehobenen Krystalle in Formen, Kästen oder Körbe gebracht werden, welche oberhalb der Pfanne auf einem drehbaren Tragkörper sich befinden. Die Formen oder Kästen können auch über der Pfanne an Wagen hängen, welche an- einer erhöhten Bahn laufen. Die aus den Formen, Kästen oder Körben aus- oder überlaufende Flüssigkeit, sowie auch die etwa herausfallenden Krystalle können nach dem Verdampfgefäfs oder der Pfanne zurückfliefsen bezw. zurückfallen. Die Entfernung der gefüllten Formen und die Zuführung neuer leerer Formen unter die Becher des Hebewerks oder Elevators kann mit Leichtigkeit und grofser Geschwindigkeit ausgeführt werden.
Fig. ι der Zeichnung zeigt einen Grundrifs und Fig. 2 einen mittleren Höhenschnitt des Apparates; Fig. 3 bis 5 zeigen Einzelheiten und die Fig. 6 und 7 zeigen eine Abart.
In dem Verdampfgefäfs oder der Pfanne A, in welcher die Soole oder andere Flüssigkeit durch eine Dampfrohrschlange B und durch eine Anzahl von Dampf kammern B2 erwärmt wird, sind drehbare Schabewerkzeuge C C1 angebracht, mit deren Hülfe die sich bildenden oder ablagernden Krystalle nach einer seitlichen Abzweigung A1 der Pfanne A befördert werden. In diesem Zweigbehälter A1 arbeitet das Hebewerkzeug oder der Elevator D.
Im Innern des Gefäfses oder der Pfanne A (Fig. ι bis 5) ist ein drehbarer Rahmen oder Tragkörper angeordnet, welcher auf Rädern oder Rollen F läuft, derart, dafs er mit Leichtigkeit von Hand gedreht werden kann. Dieser Tragkörper oder Rahmen besteht aus einem unteren Ring E, mit dessen Hülfe der Rahmen auf den Rollen F lastet, und aus zwei oberen Ringen E2, welche in geeigneten Abständen mit einander fest verbunden sind, und zwar mit Hülfe von Bügeln oder gekrümmten. Rippen E1, welche gleichzeitig die Verbindung mit dem unteren Ring E herstellen. Die leeren Formen oder Kästen G werden in diesem Rahmen hinter einander eingesetzt. Der Elevator D ist derart mit Bezug auf die Pfanne A und den Tragkörper E angeordnet, dafs das aus den Bechern D1 des Elevators D herausfallende Salz, falls es von den Formen G nicht aufgefangen wird, zurück in die Pfanne A fällt. Durch absatzweises Drehen des Formenträgers E können die Formen nach einander unter die Becher D1 des Elevators D oder unter das Ende eines Ausgufsrohres (falls ein solches zur Anwendung kommt) gebracht werden, um die gehobenen Salze aufzunehmen. Jede gefüllte Form verbleibt auf dem Tragkörper, bis auch die anderen Formen gefüllt
sind, so dafs die aus der Form abträufelnde oder ablaufende Flüssigkeit wieder in die Pfanne zurückläuft. Erreicht die einzelne Form nach entsprechender Drehung des Tragkörpers eine bestimmte Stelle des Apparates, so wird sie von Hand herausgehoben, und das in ihr befindliche Salz kann sofort herausgeschüttet werden, wobei es ein zusammenhängendes Stück bildet, da genügend viel Flüssigkeit abgezogen ist, um die dem Salz durch die Form gegebene Gestalt zu wahren. Nachdem jede Form gefüllt ist, und während sie von dem Tragkörper weiterbewegt wird, um andere Formen in eine solche Stellung zu bringen, dafs diese mit Salz gefüllt werden, kann die überschüssige Menge Salz oben auf der Form abgestrichen werden, wobei diese überschüssige Menge wieder in die Pfanne zurückfällt.
Die sich drehenden Schabewerkzeuge C C1 sitzen an einer Welle C2, welche abwärts durch eine Stopfbüchse A3 im Boden Ä2 der Pfanne reicht. Unterhalb der Pfanne A sitzt auf dieser Welle ein Schneckenrad C3, welches mit einer Schnecke L auf der Antriebswelle L1 im Eingriff steht, die gleichzeitig zum Antriebe des Elevators D durch ein Kegelräderpaar Z,2 und L3 dient. Zum Aufserbetriebsetzen der Schaber C C1 oder des Elevators D kommen Kuppelungen C4 und L* in Anwendung. Zweckmäfsig erscheint es,,, zwei oder mehrere gekrümmte Schaber in Anwendung zu bringen, von denen einer, C, etwa bis zur Mitte zwischen der Welle C2, und dem Aufsenrande der Pfanne und der andere C1 bis oder fast bis zum Rande der Pfanne reicht.
Bei der in Fig. 5 gezeigten Abart ist der Ring E mit einem Zahnkranz E3 ausgestattet, so dafs er mit Hülfe eines Kegeltriebes H auf der Welle H1 in Drehung versetzt werden kann, die durch Stopfbüchse H1 in der Wandung der Pfanne A reicht und aufsen mit einem Handrade H3 ausgestattet ist.
Die in Fig. 6 gezeigte Abart ist besonders .geeignet, falls aus der Soole gröbere oder gröfsere Krystalle sich ausscheiden, wie sie beispielsweise auftreten, wenn die Verdampfung bei einer verhältnifsmäfsig niedrigen Temperatur, beispielsweise bei 83 bis go0 C. vor sich geht. In diesem Falle werden die Krystalle durch den Elevator D in durchlochte Formen oder Körbe gehoben, welche an Schienen K mit Hülfe von mit Rollen J1 ausgestatteten Katzen J laufen. Die Laufschiene kann auch derart angeordnet sein, dafs die gefüllten Formen oder Körbe an einer Abschrägung ablaufen , wo sie ihren Inhalt an Wagen oder Karren abgeben, worauf sie wieder in eine solche Lage gebracht werden können, in welcher sie von neuem gefüllt werden können.
Mit Hülfe des oben beschriebenen Apparates wird nicht nur die Möglichkeit vermieden, dafs Verluste an Salz oder Soole entstehen, sondern auch Wärmeverluste, da die von den Formen ablaufende Flüssigkeit und das herabfallende oder abgestrichene Salz unmittelbar in das Verdampfgefäfs oder die Pfanne zurückgeführt wird. Es wird somit sowohl mit Bezug auf die zur Bethätigung des Apparates erforderlichen Arbeitskräfte, als auch mit Bezug auf den Verbrauch von Brennmaterial eine grofse Ersparnifs erzielt.
Bei der in den Fig. 6 und 7 gezeigten Abart ist das Ende des Schabewerkzeuges mit einer Tragrolle C5 ausgerüstet, wodurch unnöthige Reibung zwischen dem Schaber und dem Boden der Pfanne vermieden wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Apparat zum Gewinnen von Salz oder dergl. aus Soole oder anderen Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dafs zum Zweck, den Vorgang zu beschleunigen und Verluste an Material und Wärme zu vermeiden, die Krystalle aus der Pfanne mit Hülfe von Schabern (C C1) entfernt und durch einen Elevator (D) hochgehoben und in Formen, Kästen oder Körbe (G) abgeworfen werden, welche oberhalb der Verdampfpfanne (A) mit Hülfe drehbarer Träger (E E1 E'2) oder Wagen (J) auf einer erhöhten Schiene (K) beweglich getragen werden, so dafs die ablaufende Soole oder dergl. in die Pfanne zurücklaufen kann, wobei die genannten Formen, Kästen oder Körbe nach erfolgter Füllung mit Leichtigkeit entfernt und durch leere ersetzt werden können.
2. Eine Ausführungsform des unter Anspruch 1 angegebenen Apparates, bei welcher der Formenträger im Innern der Pfanne von Rädern oder Rollen (F) getragen wird und in Verbindung mit Mechanismen steht (wie beispielsweise einem Zahnkranz (E3) im Eingriff mit dem Trieb (H) einer Welle (H1), die durch die Wandung der Pfanne (A) reicht und aufsen mit einem Handrade (H3) ausgerüstet ist), um ihn von aufsen in Drehung versetzen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN120918383A (zh) * 2025-08-18 2025-11-11 安徽伊食佳农业科技有限公司 一种瓜子花生类产物加工用蒸煮装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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