DE98787C - - Google Patents

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DE98787C
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crank
crankshaft
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pedal crank
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M3/00Construction of cranks operated by hand or foot

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei, Wagenbau und Fahrräder.
OWEN JONES in LONDON. Umlegbare Tretkurbel für Fahrräder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung, durch welche es ermöglicht wird, die Fufstritte der Kurbeln von Fahrrädern nach innen zu drehen, um die Breite der Maschine für den Transport oder zum Aufbewahren wesentlich zu verringern, ohne dafs es nöthig wäre, die Fufstritte von den Kurbeln abzunehmen. ·
Die Erfindung ist im Wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dafs jede Kurbel an der Kurbelwelle derart drehbar befestigt ist, dafs sie um eine quer zur Kurbelwelle liegende Achse gedreht werden kann, ' wobei sie in der Gebrauchsstellung durch geeignete Befestigungsvorrichtungen, ζ. Β. einen kegelförmigen Bolzen oder einen drehbaren Bolzen, welche leicht gelöst werden können, wenn die Kurbel umgelegt werden soll, festgestellt wird.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Einrichtung ist die den Fufstritt c tragende Kurbel b drehbar an der Welle α befestigt. Auf der Welle α ist eine Büchse d in der Weise angebracht, dafs sie sich frei auf derselben drehen kann, aber durch einen Bolzen e, der in eine ringförmige Nuth e1 der Kurbelwelle eingreift, an einer Längsverschiebung verhindert wird. Auf der Aufsenseite der Büchse d ist ein Einschnitt d1 zur Aufnahme der Kurbel b angebracht, während ein ähnlicher Einschnitt a1 in dem Ende der Kurbelwelle α vorgesehen ist. Wenn diese Einschnitte al d1 in einer Linie liegen, können sie die Kurbel d aufnehmen, die mittels des Bolzens f drehbar an der Büchse d befestigt ist. Ein konischer Bolzen g, der durch entsprechende Oeffnungen der. Kurbel b und der Büchse d reicht und mit einer Schraubenmutter gl versehen ist, dient dazu, die Kurbel in Gebrauchsstellung festzustellen. In einer geeigneten Oeffnung der Büchse d ist ein von einer Feder h1 beeinflufster Riegel h angebracht, der nach aufsen geprefst wird und sich in den einen oder den anderen von zwei Einschnitten /z2 legt, die an entgegengesetzten Seiten -der Kurbel g angebracht sind. Dieser Riegel dient dazu, die Kurbel in ihren Endstellungen festzustellen.
Wenn die Kurbel nach innen umgelegt werden soll, wird die Mutter g1 abgeschraubt und der Bolzen g herausgezogen, worauf die Kurbel in die in Fig. 1 in punktirten Linien dargestellte Lage umgelegt werden kann, in welcher sie, wie beschrieben, durch den Riegel h festgestellt wird. Wenn die Fufstritte auf diese. Weise nach innen gerichtet sind, ist es möglich, das Fahrrad durch Schieben vorwärts zu bewegen, da sich die Kurbelwelle α frei in der Büchse d drehen kann, indem der Stift e in der Nuth e J gleitet. Wenn die Pedale in Gebrauchsstellung gebracht werden sollen, wird die Büchse d so gedreht, dafs die Einschnitte a1 und b1 in einer Linie liegen, worauf die Kurbel b wieder in die in Fig. 1 mit vollen Linien dargestellte Stellung zurückgebracht wird, wobei Sorge zu tragen ist, dafs die Kurbeln um einen Winkel von i8o° gegen einander versetzt sind und wobei der Theil b1 der Kurbel b in den Schlitz α1 eingreift und so eine Verdrehung der Büchse d gegen die Kurbelwelle α verhindert. Darauf wird der Bolzen g an seine Stelle gebracht und die Mutter g1 aufgeschraubt, worauf das Fahrrad fertig zum Gebrauch ist. Anstatt das Ende
der Kurbelwelle α mit einem Schlitz a1 zu versehen, kann auch die Kurbel b mit einer viereckigen oder sonstwie geeignet gestalteten Oeffhung versehen werden, welche über das entsprechend geformte Ende der Kurbelwelle greift, so dafs hierdurch eine sichere Verbindung der Kurbel mit der Kurbelwelle herbeigeführt wird.
Die Büchse d kann natürlich auch auf die Kurbelwelle α aufgeschraubt oder sonstwie auf derselben befestigt werden, in welchem Falle die Kurbelwelle durch die umgelegten Fufstritte an einer Drehung verhindert wird.
Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten Abänderung ist die Kurbel b mit einer Queröffnung b2 versehen, die eine seitliche Oeffnung b3 von kleinerem Durchmesser besitzt, und der Bolzen g ist an dem Theil g·2, welcher in dem Schlitz d1 liegt, so abgeflacht, dafs er bei der in Fig. 4 dargestellten Stellung durch die Oeffnung b3 hindurchtreten kann, während er nach einer Drehung um 900, wie in Fig; 3 dargestellt, die Kurbel in ihrer Stellung festhält. Das Ende des Bolzens g ist mit einem Handgriff oder einem Viereck versehen oder sonstwie geeignet gestaltet, so dafs er leicht auf die angegebene Weise gedreht werden kann.
Gewünschtenfalls können auch noch andere Vorrichtungen ^ verwendet werden, um die Kurbeln in ihrer Gebrauchsstellung festzustellen, z. B. federnde Sperrklinken.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 5 und 6 dargestellt. Hier ist die Kurbel b an ihrem oberen Ende gabelförmig gestaltet und auf einem Bolzen f drehbar, welcher durch den abgesetzten Theil a3 der Kurbelwelle α hindurchreicht. Das Ende des abgesetzten Theiles a3 der Kurbelwelle ist nach einem zu dem Drehbolzen f concentrischen Halbkreis gekrümmt und auf einander gegenüber liegenden Stellen mit Einschnitten α4 versehen. In der Kurbel b ist ein Bolzen Z gelagert, der mit einer. Handhabe Z1 versehen ist und auf einer" Seite so abgeflacht ist, dafs er bei der in Fig. 5 dargestellten Stellung in einen der beiden Einschnitte λ4 eingreift, während er nach einer Drehung um 900 oder einen anderen geeigneten Winkel das Ende a3 der Kurbelwelle α freigiebt, so dafs die Kurbel dann nach innen umgelegt werden kann, oder umgekehrt. Der Bolzen Z wird dadurch festgestellt, dafs ein Vorsprung Z2 seiner Handhabe Z1 in einen Einschnitt V der Kurbel eingreift.
Bei der in 'Fig. 7 dargestellten Anordnung ist die Kurbelwelle α auf einander gegenüber liegenden Stellen mit abgeflachten Theilen α5 versehen, während die Kurbel an ihrem oberen Ende gabelförmig gestaltet ist, ähnlich wie in Fig. 5 und 6. In einem geeigneten Schlitz der Kurbel b ist ein Stück m verschiebbar, welches in geeigneten Führungen geführt ist und mittels eines auf dem Bolzen Z3 befestigten Excenters η gegen die Kurbelwelle geprefst werden kann. Die Bethätigung des Excenters wird mittels einer Handhabe Z1 bewirkt, wie bei der zuletzt beschriebenen Einrichtung. Wenn das Excenter die in Fig. 7 dargestellte Stellung einnimmt, wird das Stück m fest gegen den einen oder den anderen abgeflachten Theil as geprefst und dadurch die Kurbel festgestellt. Wenn dagegen das Excenter so weit gedreht worden ist, dafs das Stück m von der Welle α entfernt wird, so kann die Kurbel b um den Bolzen f nach1 innen umgelegt werden.
Eine andere Ausführungsform ist jn Fig. 8 dargestellt. Bei dieser ist der Drehbolzen f an seinen beiden Enden mit Excentern f2f3 versehen, die in entsprechende Bohrungen der Gabel der Kurbel b eingreifen. Das Excenter/2 besteht zweckmäfsigerweise mit dem Bolzen f aus einem Stück, während das Excenter/3 über das viereckige Ende /4 des Bolzens geschoben ist. Dieses Excenter ist konisch gestaltet, so dafs jede Abnutzung durch Anziehen der Schraubenmutter f1 ausgeglichen werden kann. Der Bolzen f ist aufserdem mit einer Handhabe Z1 versehen, welche der in Fig. 5 und 6 dargestellten. entspricht und welche in der in Fig. 8 dargestellten Stellung festgestellt werden kann. Durch eine Relativverdrehung des Bolzens f gegen die Kurbel d mittels der Handhabe Z1 kommt eine zwischen den Gabelschenkeln der Kurbel d liegende Anschlagfiäche bs mit der einen oder der anderen von zwei Abflachungen α5 in Berührung, welche auf entgegengesetzten Seiten der Kurbelwelle a angeordnet sind, so dafs die Kurbel dadurch in der einen oder der anderen Stellung auf der Kurbelwelle festgestellt werden kann. Bei der in, Fig. 8 dargestellten Stellung ist die Kurbel mit der Kurbelwelle fest verbunden. Wenn jedoch durch Drehen der Excenter f2 und f3 die Anschlagflächen α B und b 8 von einander entfernt sind, kann die Kurbel nach innen umgelegt werden.
Gleichzeitig mit dieser Vorrichtung wird das Fahrrad zweckmäfsigerweise mit einer Lenkgabel versehen, welche in geeigneter Weise umgelegt werden kann, so dafs sie in der Längsrichtung des Fahrrades liegt oder sonst eine Stellung einnimmt, in welcher sie nicht seitwärts über das Fahrrad hinausragt.

Claims (5)

  1. Pa tent-Ansprüche:
  2. i. Eine umlegbare Tretkurbel für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, dafs jede Kurbel (b) an der Kurbelwelle (a) in der Weise drehbar befestigt ist, dafs sie um eine quer zu der Kurbelwelle liegende Achse (f) gedreht
  3. werden kann und in ihrer Gebrauchsstellung durch eine Befestigungsvorrichtung festgestellt ist (z. <B. einen kegelförmigen Bolzen g oder drehbare Bolzen g'2ll3), welche leicht gelöst werden kann, um das Umlegen der Kurbeln zu gestatten.
    Eine Ausführungsform der unter ι. gekennzeichneten Tretkurbel, bei welcher die Kurbel (b) sich in ihrer Gebrauchsstellung in eine Quernuth (al) der Kurbelwelle (a) legt, aus welcher sie durch Herumlegen ausgehoben wird (Fig. i, 2, 3 und 4).
    Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Tretkurbel, bei welcher der Drehbolzen (f) und der Befestigungsbolzen (g) der Kurbel (b) an einem Stück (d) angebracht sind, welches sich frei auf der Kurbelwelle drehen kann und festgestellt wird, - wenn die Kurbel in den Einschnitt (al) der Kurbelwelle eingetreten ist (Fig. 1,2,3 und 4).
  4. 4. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Tretkurbel, bei welcher der Befestigungsbolzen (I3J mit einem Excenter (n) versehen ist, um ein verschiebbares Stück (m) gegen die eine öder die andere von zwei Abflachungen (er·) der Kurbelwelle (α) zu pressen (Fig. 7).
  5. 5. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Tretkurbel, bei welcher der die Kurbel (b) mit der Kurbelwelle (α) verbindende Drehbolzen (f) mit Excentern (f2/3) versehen ist, die in Einschnitte des gegabelten Endes der Kurbel eingreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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