DE98734C - - Google Patents

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DE98734C
DE98734C DENDAT98734D DE98734DA DE98734C DE 98734 C DE98734 C DE 98734C DE NDAT98734 D DENDAT98734 D DE NDAT98734D DE 98734D A DE98734D A DE 98734DA DE 98734 C DE98734 C DE 98734C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B29/00Engines characterised by provision for charging or scavenging not provided for in groups F02B25/00, F02B27/00 or F02B33/00 - F02B39/00; Details thereof
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
für Explosionskraftmaschinen.
Die Erfindung bezweckt die Erzeugung einer innigen Mischung von Petroleumdampf und Luft in einer Petroleummaschine. Diese Erfindung besteht in der Anwendung von drei Lufteinlässen, welche derart angeordnet sind, dafs der Petroleumdampf so kurze Zeit und so wenig wie nur irgend möglich mit den gekühlten Wandungen des Cylinders und des Explosionsraumes in Berührung kommt. Dabei hat man es in der Hand, die Mischung weniger vollkommen und in der höchsten Vollkommenheit stattfinden zu lassen.
In der Zeichnung ist ν der Cylinder, k der Kolben, / der Explosionsraum, χ der Verdampfer für das Petroleum, welcher von aufsen durch eine Flamme und von innen durch die Explosionen beheizt wird, a, b und c sind die drei Lufteinlafsventile, £ ist das Petroleumzufuhrrohr.
Während des Ansaugspieles wird das durch Rohr ^ zugeführte Petroleum in den Verdampfer χ getrieben, und zwar durch die Luft, welche durch das Ventil α eintritt und durch den Verdampfer χ in den Explosionsraum / und weiterhin in den Cylinder v strömt.
Das Petroleum wird in dem Verdampfer χ verdampft und der Petroleumdampf wird durch die Luft, welche bei α eintritt, zunächst in den Verbrennungsraum getrieben.
Da nun gleichzeitig auch Luft durch Ventil b eintritt, so wird durch diese Luft das aus dem Verdampfer χ tretende Gemisch von Petroleumdampf und Luft mit vermehrter Geschwindigkeit nach dem Cylinderraum getrieben.
Das aus dem Verdampfer tretende Gemisch von Petroleumdampf und Luft mischt sich vorläufig wenig oder gar nicht mit der Luft, welche durch Ventil b eintritt, vielmehr*· wird dieses Gemisch von der durch b eintretenden Luft umhüllt und hierdurch wird vermieden, dafs der Petroleumdampf mit den Wänden des Explosionsraumes und des Cylinders in innige Berührung kommt und an diesen Wänden condensirt.
Das Ventil c im Arbeitskolben läfst Luft-in das noch sehr unvollständige Gemisch von Petroleumdampf und Luft strömen, wodurch eine Durcheinanderwirbelung und innige Vermischung des Gemenges und der Luft erzeugt .wird. Man hat es in der Hand,' sehr energisch zu mischen oder wenig energisch zu mischen, die Mischung kurz vor Beendigung des Ansaugspieles oder während des ganzen Ansaugspieles stattfinden zu lassen. Man kann das Ventil c durch bekannte Einrichtungen derart steuern, dafs es während des ganzen Ansaugspieles oder mehr oder weniger nur gegen Ende des Ansaugspieles geöffnet ist; man kann ferner die durch Ventil c eintretende Luft in nur einem ringförmigen Strahl, wie es bei jedem Ventil der Fall ist, oder 'aber auch in einer mehr oder minder grofsen Anzahl von feinen Strahlen in den Cylinder treten lassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Erzeugung eines innigen Gemisches von Petroleumdampf und Luft für Explosionskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs das in bekannter Weise durcheinen Luftstrom aus dem Vergaser in den Arbeitscylinder beförderte und durch einen zweiten Luftstrom im Cylinder nach vorn getriebene Brennstoffluftgemenge von einem dritten, dem zweiten Luftstrom entgegenwirkenden Luftstrom getroffen wird, wodurch eine Durcheinanderwirbelung und innige Vermischung des Gemenges und der Luft erzeugt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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