DE98603C - - Google Patents

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DE98603C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/26Steam-separating arrangements
    • F22B37/30Steam-separating arrangements using impingement against baffle separators
    • F22B37/303Steam-separating arrangements using impingement against baffle separators specially adapted for boiler drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die neue Vorrichtung ist im Wesentlichen durch die Anordnung eines zweckmä'fsig innerhalb des Kessels vorgesehenen Gehäuses gekennzeichnet, in dem eine oder mehrere tellerförmige Scheiben eingebaut sind, die centrale Ablaufrohre besitzen. Der in das ' Gehäuse eintretende Dampf ist gezwungen, gegen die Scheiben zu prallen, wobei sich die im Dampf enthaltenen Wassertheile abscheiden, da der Dampf beim Abprallen stark aufwirbelt. Durch die central angeordneten Ablaufrohre fliefst das ausgeschiedene Wasser in' das Kesselwasser zurück, während der trockene Dampf durch eine gesonderte Leitung nach seiner Verbrauchsstelle abgeführt wird.
Fig. ι zeigt diese Vorrichtung im Aufrifs im Schnitt, während Fig. 2 theils in Ansicht, theils im Schnitt nach der Linie a-b der Fig. 1 einen Grundrifs zeigt.
In dem cylmdrisch gestalteten Gehäuse α sind' bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform die beiden tellerförmig ausgebildeten Scheiben b und c untergebracht. Die Scheibe b besteht aus einem konischen Theil bl, an den sich der gewölbte Boden 62 anschliefst. Am Boden b'2 ist das centrale Ablafsrohr d befestigt, welches abwärts in die Scheibe c bis unmittelbar vor deren weiter unten beschriebenem Ablaufrohr reicht. Die Scheibe b selber ist mittelst der Winkelstücke e im Gefäfs a aufgehängt. Der Dampfeintritt in das Gefäfs a erfolgt durch die trichterförmige Oeffnung g im Deckel r.
Unterhalb der Scheibe b ist die Scheibe c vorgesehen, und zwar besteht diese aus dem dem Theil b1 entsprechenden Theil c1 und dem dem Boden b2 entsprechenden gewölbten Boden c2 und aufserdem aus einem centralen Ablafsrohr h. , Mittelst der vier Abflufsrohre i, die von der in das Gefäfs eingeschalteten Zwischenwand k nach abwärts führen, wird die Scheibe c in ihrer Lage gehalten. In der Zwischenwand k ist noch eine der Oeffnung g entsprechende trichterförmige Oeffnung / vorgesehen. An den Boden des Gefäfses α setzt sich der cylindrische Theil m an, in welchem das Rohr h bis nahezu auf den Boden reicht. An den letzteren ist das Ablaufrohr η angeschlossen, dessen Länge so gewählt wird, dafs es ein bestimmtes Stück in das im Kessel befindliche Wasser hineinragt. An den Theil m schliefst sich aufserdem noch das Dampfableitungsrohr, ρ an, das mit einem Flantsch r versehen ist.
Das Wasserableitungsrohr η trägt am unteren Ende eine Kappe s, die beim Sinken des Wasserstandes auf alle Fälle verhütet, dafs Dampf von unten in die Rohre eintreten kann.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Durch die Oeffnung g tritt der Dampf ein und prallt gegen den tellerförmig gebogenen Boden b2 der Scheibe b, wird hier aufgewirbelt und zieht in der Pfeilrichtung über den konischen Theil bl hinweg nach abwärts. Die Wassertheilchen scheiden sich hierbei theilweise aus und fiiefsen durch das centrale Rohr abwärts. Der Dampf selber zieht, die Scheibe von aufsen umspulend, abwärts theils durch die Rohre i, theils durch die trichterförmige Oeffnung / hindurch und stöfst auf den Boden c2 der Scheibe c, wird hier ebenfalls aufgewirbelt, und tritt in der Pfeilrichtung über den konischen Theil c1
'•'■V
hinweg, die Scheibe c von aufsen umspülend, abwärts, während das ausgeschiedene Wasser in dem Rohr h abwärts fliefst. Das Wasser aus dem Rohr d fliefst, da es einen engeren Querschnitt besitzt, ebenfalls in das Rohr h über, um dann durch das Rohr η in das Wasser des Kessels einzutreten. Der nun von ' Wassertheilchen ziemlich befreite Dampf zieht durch das Rohr ρ ab.
Zweckma'fsig wird die Vorrichtung im Kessel so aufgehängt, dafs der Raum zwischen dem Dampfabzugsrohr und dem unteren Wasserspiegel 500 mm beträgt. Die Vorrichtung selber kann eine ziemlich gedrückte Form erhalten, also in jedem bestehenden Kessel untergebracht werden, ohne dafs zu befürchten wäre, dafs durch die beim Arbeiten der Vorrichtung innerhalb derselben eintretende Druckverminderung ein Eindringen des Wassers von unten durch die Rohre η erfolgt. Letzteres kann deshalb nicht eintreten, weil die Rohre d, h und η mit einander in Verbindung stehen, also der Druck auf das Wasser innerhalb des Rohres η genau derselbe ist, wie der aufserhalb desselben, das Wasser also, auch wenn augenblickliche Druckverminderungen im Gefäfs eintreten, dennoch nicht im Stande ist, im Rohr η hochzusteigen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Innerhalb des Dampfkessels angeordnete Vorrichtung zum Abscheiden von Wassertheilen aus Dampf, gekennzeichnet durch die Anordnung tellerförmig ausgebildeter und mit centrischen, nach unten sich im Querschnitt vergröfsernden Ablaufröhren (d, h und n) versehener Scheiben (b und c) innerhalb eines Gehäuses (a), die beim Aufprallen des von oben eintretenden Dampfes das Absondern der Wassertheile ermöglichen , ohne den Abzug des trockenen Dampfes zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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