DE9856C - Maschine zum Fixiren der Gewebe - Google Patents
Maschine zum Fixiren der GewebeInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B3/00—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
- D06B3/10—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
-
- D—TEXTILES; PAPER
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Description
1879.
AUGUSTE HYACINTHE BLANCHE in PUTEAUX
und die Gesellschaft PIERRON & DEHAITRE in PARIS.
und die Gesellschaft PIERRON & DEHAITRE in PARIS.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13; August 1879 ab.
Die Maschine dient zum Entschlichten (Fixiren) der Gewebe, um denselben mehr Weichheit zu
geben.
Bei dem bekannten Verfahren sind dazu vier auf einander folgende Operationen nothwendig,
und zwar:
1. Aufrollen und Einweichen des Gewebes in einem mit heifsem Wasser gefüllten Bottich.
2. Aufrollen und Einweichen des Gewebes in einem anderen Bottich, welcher Wasser von
höherer Temperatur erhält.
3. Abkühlen des Gewebes in kaltem Wasser oder in der Luft.
4. Glätten des Gewebes.
Die erwähnte Maschine bewirkt die obigen Operationen in continuirlicher Reihenfolge und
gestattet eine gleichmäfsige Behandlung der Gewebe.
Fig. ι zeigt den Längsschnitt, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 den Grundrifs der
Maschine.
Dieselbe besteht im wesentlichen aus zwei Bottichen A und B, welche je ein rotirendes
Walzensystern C zum Aufrollen des Stoffes D enthalten. Letzteres besteht aus zwei durchbrochenen
Scheiben a, welche auf einer Welle sitzen, und die auf ihrem Umfang in besonderen
Lagern die Axen der Zeugwalzen bx b% b3 etc.
tragen. Von jeder Zeugwalze, welche bei der Drehung des Walzensystems die Stellung bs
erreicht, wird der Stoff abgerollt und über die Walze i auf die Walze b' des zweiten Bottichs A
übertragen. Bevor der Stoff auf die Walze b' des ersten Bottichs B aufgerollt wird, passirt
er die Spannvorrichtung c. Nach jedem Aufrollen dreht man das Walzensystem C mittelst
der Handgriffe d um '/„, an Stelle von b' tritt
alsdann die leere Walze b6 und so fort. Die Lager der Walzen sind mit Klemmschrauben
versehen, um ein Drehen zu verhüten und um beim Abrollen des Stoffes eine Spannung auszuüben.
Die Bewegung der Zeugwalzen geschieht durch konische Rädervorgelege E und h h,
Fig. 3 und i.
Der Bottich A enthält heifseres Wasser als der Bottich B, und zwar wird das Speisewasser
durch Dampf stärker erhitzt. Ein Dampfrohr k mündet in das Speiserohr /; der Dampf tritt
durch viele feine Löcher in das Speiserohr, um im Bottich keine Wallung zu erzeugen. Ein
Communicationsrohr m, Fig. 3, läfst das Wasser
aus einem Bottich in den anderen treten. Am Boden der Bottiche befinden sich die Ablafshähne
η η.
Nach dem Verlassen des zweiten Bottichs A passirt der Stoff die Prefswalzen FF, nachdem
er vorher mit kaltem Wasser durch ein fein durchlochtes Rohr G besprengt worden ist.
Die Spannung zwischen den Prefswalzen wird durch eine Trittvorrichtung H erzeugt.
Der Stoff geht nun von hier ans entweder nach einer Falzvorrichtung und einem Ablegetisch,
oder er wird auf eine Walze L aufgerollt.
Vor den Walzen b kann auch eine gewöhnliche Reckvorrichtung angebracht sein, welche
den Stoff in seiner Breite erhält.
Claims (4)
1. Die Anordnung des rotirenden Walzensystems, welches gleichzeitig mehrere aufgerollte
Zeugstücke continuirlich in beliebig langer Zeit durch heifses Wasser führt und eine gleichmäfsige Behandlung des Stoffes
ermöglicht.
2. Die Anordnung der Prefsvorrichtung mit vorherigem Abkühlen (Anfeuchten) des Gewebes.
3. Die eventuelle Anwendung einer Reckvorrichtung vor jedem Bottich.
4. Die Anwendung der Maschine zum Reinigen leichter Stücke durch Seife oder Soda.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9856C true DE9856C (de) |
Family
ID=287186
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9856D Active DE9856C (de) | Maschine zum Fixiren der Gewebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9856C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3291811A (en) * | 1962-03-30 | 1966-12-13 | Benger Lab Ltd | Cyclohexano [g] chromones substituted in 2-position by carboxyl or carboxymethyl-aminocarbonyl |
-
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- DE DENDAT9856D patent/DE9856C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3291811A (en) * | 1962-03-30 | 1966-12-13 | Benger Lab Ltd | Cyclohexano [g] chromones substituted in 2-position by carboxyl or carboxymethyl-aminocarbonyl |
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