DE983C - Gypsbrennofen - Google Patents

Gypsbrennofen

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Claims (1)

1877.
Klasse 80.
SIMON WALSER in MÜNCHEN. Gypsbrennofen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. September 1877 ab. Längste Dauer: 2. April 1891.
Bekanntlich geschieht das Gypsbrennen gewöhnlich in Lehmöfen, welche nach Art der Backöfen construirt sind. Der im Brande befindliche Gyps mufs hierbei mittelst hölzerner Krücken gerührt werden, um die gleichmäfsige Entfernung der Feuchtigkeit zu bewerkstelligen, und zu vermeiden, dafs der direct auf der Lehmschicht des Ofens liegende Gyps zu stark gebrannt wird. Der Walser'sehe Brennofen dagegen ist aus Eisen construirt und mit einem Motor — hier ist ein Wasserrad angenommen ·— in Verbindung gebracht. Der Motor versetzt den Brennkessel von cylindrischer Form in eine langsame Rotation, so dafs durch die an der Axe befestigten Schaufeln ein beständiges und gleichmäfsiges. Umwenden des Kesselinhaltes stattfindet. Hierdurch soll in erster Linie eine bessere Qualität des Gypses erzielt werden und in zweiter Linie eine gröfsere Quantität, und zwar bei einem Bedarf an Feuerungsmaterial, welcher dem der alten Brennöfen gleich ist, und unter Ersparung von zwei bis drei Arbeitskräften.
Der Haupttheil des Walser'sehen Brennofens ist die grofse Trommel A (Blatt I) aus Eisenblech, in welche der zu brennende Gyps eingebracht wird, und welche um die eiserne Axe B drehbar ist. Letztere ruht in den Lagern C und D, und diese wieder auf den gufseisernen Gestellen E und F. Durch die aus Blatt I und II ersichtliche Räderverbindung wird der Trommel eine Umfangsgeschwindigkeit von 0,103 dem pro Secunde gegeben. An der Innenfläche durchziehen die Trommel senkrecht zu derselben drei aufrechtstehende Blechstreifen G JI und J (Blatt I und II), welche den Zweck haben, den Gyps beim Drehen der Trommel gehörig unter einander zu mengen und hierdurch ein möglichst gleichartiges Product zu erzielen. In die Trommel wird der Gyps durch die obere Blechthüre M und die Trommelöffnung K gebracht (Blatt I), welche letztere durchweine Eisenblechklappe fest verschliefsbar ist. Soll der gebrannte Gyps aus der Trommel A herausgenommen werden, so ist die Trommel so zu stellen, dafs die Trommelöffnung K auf die untere Oeffnung L trifft. Die während des Brennens erzeugten Dämpfe gehen durch die Röhren α in den Kamin. Um die Trommel in Ruhe zu bringen, ist nur nöthig, mittelst des Schiebers N den von irgend einer Transmission herkommenden Riemen 6> auf die leergehende Riemscheibe JP zu schieben. Soll umgekehrt die Trommel aus dem Zustande der Ruhe in den der Bewegung übergeführt werden, so ist der Riemen O von der leergehenden Scheibe/* auf die feste Scheibe^? zu bringen.
Unter der Trommel liegt der Feuerherd (Blatt II); Das Brennmaterial besteht aus Sägespähnen und wird durch die Oeffnung S, welche durch eine aufziehbare Klappe T gut geschlossen werden kann, auf den Treppenrost UUU eingebracht. Die Flamme mufs nun, um in den Kamin V zu gelangen, in der auf Blatt II angegebenen Pfeilrichtüng die ganze Oberfläche der Trommel bestreichen. Die Maueröffnung W, welche durch eine Eisenblechthüre verschliefsbar ist, dient dazu, die Asche abzuführen, und durch die über derselben befindliche kleine Oeffnung X wird der Rost mittelst Eisenstangen vom Brennmaterial freigemacht. Die Trommel ist, wie aus den beiden Schnitten, Blatt I und II, zu ersehen, zunächst von einem Cylinder aus feuerfesten Steinen umgeben, und dieser von gewöhnlichem Mauerwerk. Um den ganzen Ofen genügend zusammenzuhalten, ist derselbe durch die Eisenschienen Z und die sie verbindenden Schraubenstangen Y fest verklammert und hierdurch ein Ausweichen des Mauerwerkes nach irgend einer Richtung verhindert.
Patent-Anspruch: Die Anwendung eines um eine Axe drehbaren eisernen Cylinders (Trommel), mit Vorrichtung zum Mengen, an der Innenseite, als Apparat zum Gypsbrennen; im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE983DA 1877-09-21 1877-09-21 Gypsbrennofen Expired - Lifetime DE983C (de)

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