DE983C - Gypsbrennofen - Google Patents
GypsbrennofenInfo
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- Germany
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
- F27B7/20—Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
- F27B7/26—Drives
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
- F27B7/08—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined externally heated
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
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Landscapes
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Claims (1)
1877.
Klasse 80.
SIMON WALSER in MÜNCHEN. Gypsbrennofen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. September 1877 ab.
Längste Dauer: 2. April 1891.
Bekanntlich geschieht das Gypsbrennen gewöhnlich in Lehmöfen, welche nach Art der
Backöfen construirt sind. Der im Brande befindliche Gyps mufs hierbei mittelst hölzerner
Krücken gerührt werden, um die gleichmäfsige Entfernung der Feuchtigkeit zu bewerkstelligen,
und zu vermeiden, dafs der direct auf der Lehmschicht des Ofens liegende Gyps zu stark gebrannt
wird. Der Walser'sehe Brennofen dagegen
ist aus Eisen construirt und mit einem Motor — hier ist ein Wasserrad angenommen ·—
in Verbindung gebracht. Der Motor versetzt den Brennkessel von cylindrischer Form in eine
langsame Rotation, so dafs durch die an der Axe befestigten Schaufeln ein beständiges und
gleichmäfsiges. Umwenden des Kesselinhaltes stattfindet. Hierdurch soll in erster Linie eine
bessere Qualität des Gypses erzielt werden und in zweiter Linie eine gröfsere Quantität, und
zwar bei einem Bedarf an Feuerungsmaterial, welcher dem der alten Brennöfen gleich ist,
und unter Ersparung von zwei bis drei Arbeitskräften.
Der Haupttheil des Walser'sehen Brennofens ist die grofse Trommel A (Blatt I) aus Eisenblech,
in welche der zu brennende Gyps eingebracht wird, und welche um die eiserne Axe B
drehbar ist. Letztere ruht in den Lagern C und D, und diese wieder auf den gufseisernen Gestellen
E und F. Durch die aus Blatt I und II ersichtliche Räderverbindung wird der Trommel
eine Umfangsgeschwindigkeit von 0,103 dem pro
Secunde gegeben. An der Innenfläche durchziehen die Trommel senkrecht zu derselben drei
aufrechtstehende Blechstreifen G JI und J (Blatt I und II), welche den Zweck haben, den Gyps
beim Drehen der Trommel gehörig unter einander zu mengen und hierdurch ein möglichst
gleichartiges Product zu erzielen. In die Trommel wird der Gyps durch die obere Blechthüre
M und die Trommelöffnung K gebracht (Blatt I), welche letztere durchweine Eisenblechklappe
fest verschliefsbar ist. Soll der gebrannte Gyps aus der Trommel A herausgenommen werden,
so ist die Trommel so zu stellen, dafs die Trommelöffnung K auf die untere Oeffnung L
trifft. Die während des Brennens erzeugten Dämpfe gehen durch die Röhren α in den
Kamin. Um die Trommel in Ruhe zu bringen, ist nur nöthig, mittelst des Schiebers N den
von irgend einer Transmission herkommenden Riemen 6> auf die leergehende Riemscheibe JP
zu schieben. Soll umgekehrt die Trommel aus dem Zustande der Ruhe in den der Bewegung
übergeführt werden, so ist der Riemen O von der leergehenden Scheibe/* auf die feste Scheibe^?
zu bringen.
Unter der Trommel liegt der Feuerherd (Blatt II); Das Brennmaterial besteht aus Sägespähnen
und wird durch die Oeffnung S, welche durch eine aufziehbare Klappe T gut geschlossen
werden kann, auf den Treppenrost UUU eingebracht. Die Flamme mufs nun, um in den
Kamin V zu gelangen, in der auf Blatt II angegebenen Pfeilrichtüng die ganze Oberfläche der
Trommel bestreichen. Die Maueröffnung W, welche durch eine Eisenblechthüre verschliefsbar
ist, dient dazu, die Asche abzuführen, und durch die über derselben befindliche kleine Oeffnung X
wird der Rost mittelst Eisenstangen vom Brennmaterial freigemacht. Die Trommel ist, wie aus
den beiden Schnitten, Blatt I und II, zu ersehen, zunächst von einem Cylinder aus feuerfesten
Steinen umgeben, und dieser von gewöhnlichem Mauerwerk. Um den ganzen Ofen genügend
zusammenzuhalten, ist derselbe durch die Eisenschienen Z und die sie verbindenden Schraubenstangen
Y fest verklammert und hierdurch ein Ausweichen des Mauerwerkes nach irgend einer
Richtung verhindert.
Patent-Anspruch: Die Anwendung eines um eine Axe drehbaren eisernen Cylinders
(Trommel), mit Vorrichtung zum Mengen, an der Innenseite, als Apparat zum Gypsbrennen; im
wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE983T | 1877-09-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE983C true DE983C (de) |
Family
ID=70976416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE983DA Expired - Lifetime DE983C (de) | 1877-09-21 | 1877-09-21 | Gypsbrennofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE983C (de) |
-
1877
- 1877-09-21 DE DE983DA patent/DE983C/de not_active Expired - Lifetime
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