DE98314C - - Google Patents

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DE98314C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/36Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with means for deforming or punching the copy matter
    • B41K3/38Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with means for deforming or punching the copy matter separate from the stamping means

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Lochen von Werthpapieren , um diese vor Fälschungen, insbesondere Rasuren zu schützen. Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in
Fig. ι in der Vorderansicht, in
Fig. 2 im Verticalschnitt nach der Linie 2-2 von Fig. ι dargestellt.
Fig. 3 ist eine Ansicht der Platte mit den Lochstiften.
Der Grundrahmen A besitzt in seiner oberen Fläche al einen Aufsatz a2 , welcher eine Durchbohrung α3 besitzt. <z4 sind die Wandungen eines Behälters, welcher ein Farbkissen ah enthält. Auf dem Behälter für das Farbkissen sind Führungsleisten a6 für das Werthpapier angeordnet. Die Leisten ae besitzen Oeffnungen zum Durchlassen der Perforir-= stifte1 c5.
An der Seite des Grundrahmens A ist eine Blattfeder a1 befestigt, welche in die Ausschnitte c6 des Umfanges der Scheibe c3 eingreift. Ferner ist an einer Seite von A ein Bolzen a8 befestigt, auf welchem das Reibrad α9 in Verbindung mit einem Schaltrade a10 angeordnet ist. In einem kleinen Rahmen a13 ist ein Reibrad a12 gelagert, welches durch die Feder α15 an das Reibrad a9 angedrückt wird. Der kleine Rahmen ä13 ist bei au drehbar gelagert. In dem Gehäuse A befindet sich eine Oeffnung α21, welche das Einführen eines Documentes in die Führungen α6 gestattet, wie in Fig. 1 angedeutet ist.
In dem Lager a3 ist eine Spindel B geführt, auf welcher mittels der Bohrung cl der Deckel C ruht, in welchem eine Schraubenfeder cl die Spindel B umgiebt. Oben trägt der Deckel einen Knopf c2 und endigt unten in eine Scheibe c3. Die die Spindel B umgebende Feder c4 stützt sich mit dem einen Ende auf den Boden der Bohrung c1 und mit dem anderen Ende auf den Aufsatz α2. Die Feder hat das Bestreben, den Deckel C nach oben zu drücken. Die Unterseite der Scheibe c3 ist mit Perforirnadeln von solcher Länge ausgestattet, dafs diese beim Niederdrücken des Deckels durch das untergelegte Papier hindurchgehen und in das Farbkissen α5 eindringen. Die Nadeln oder Stifte sind in Gruppen so angeordnet, dafs sie Ziffern oder dergl. darstellen. Die Scheibe c3 trägt auf der oberen Seite an den den Nadelgruppen c5 entsprechenden Stellen die betreffenden Zifferbezeichnungen. Am Umfang der Scheibe c3 sind Einkerbungen c6 vorgesehen, in welche sich die Feder αη einlegt, um die Scheibe gegen unbeabsichtigte Drehung zu sichern.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Die Vorrichtung befindet sich in der in Fig. 2 gezeichneten Stellung in Ruhe. Um ein Papier einzuführen, wird das Reibrad an mit der Hand angehoben und das Papier in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise in die Führungen αβ eingeführt. Alsdann dreht man die Scheibe c3, bis die zu perforirende Ziffer über dem Farbkissen α5 steht, was aus den auf der Oberseite von c3 angeordneten Bezeichnungen ersichtlich ist. Die Scheibe wird so gedreht, dafs die Feder a1 in eine Einkerbung eingreift, welche der zu druckenden Ziffer gegenüber-
liegt. Hierauf wird die Scheibe c3 der Spannung der Feder c4 entgegen niedergedrückt, so dafs die betreffende Nadelgruppe c5 durch das Papier hindurch in das Farbkissen aB dringt, wobei- sich die Stifte oder Nadeln mit Farbe bedecken. Läfst man den Druck jetzt aufhören, so geht die Scheibe c3 unter dem Einflufs der Feder c4 wieder nach oben, wobei die Ränder der in dem Papier hervorgebrachten Löcher die von den Stiften mitgeführte Farbe aufnehmen. Es findet also zunächst ein Lochen des Werthpapiers und dann ein Färben der Ränder der hervorgebrachten Löcher statt. Der beschriebene Vorgang wiederholt sich mehrere Male, bis die ganze Zahl auf das Papier gedruckt ist.
Die selbstthätige Weiterführung des Papiers zwischen den Führungen ae geschieht in langsamer Weise dadurch, dafs durch das Niederdrücken des Knopfes des Deckels mittels einer besonderen Vorrichtung das Sperrrad a10 um einen Zahn weiter geschaltet wird. Hierbei dreht sich auch das Reibrad a9 und veranlafst ein Vorschreiten des Papiers zwischen den beiden Scheiben a9 und a12, so dafs die folgende Ziffer gelocht werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Lochen von Werthpapieren, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Abwärtsbewegen der Stiftplatte (cs) die Lochstifte fcsj durch das zwischen zwei Führungsplatten fa6j befindliche Papier hindurch in ein Farbkissen (a5) eindringen und Farbe aufnehmen, welche sie beim Aufwärtsgang der Stiftplatte an das Papier abgeben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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