DE98281C - - Google Patents

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DE98281C
DE98281C DENDAT98281D DE98281DC DE98281C DE 98281 C DE98281 C DE 98281C DE NDAT98281 D DENDAT98281 D DE NDAT98281D DE 98281D C DE98281D C DE 98281DC DE 98281 C DE98281 C DE 98281C
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DENDAT98281D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/28Leaching or washing filter cakes in the filter handling the filter cake for purposes other than regenerating
    • B01D25/281Leaching or washing filter cakes in the filter handling the filter cake for purposes other than regenerating specially for chamber filter presses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/12Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
    • B01D25/21Plate and frame presses
    • B01D25/215Construction of the filter plates, frames

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Alle Filterpressen bekannter Einrichtung mit sogenannter absoluter Auslaugung zeigen den Uebelstand, dafs die Auslaugung der Prefskuchen in den verschiedenen Rahmen oder Kammern keineswegs in gleicher Zeit erfolgt. Ist nun ein Theil der Kuchen vollkommen ausgewaschen, während andere noch erhebliche Mengen Lauge enthalten, so wird die abfliefsende Waschlauge durch dasjenige Wasser unnütz verdünnt, welches den schon ausgewaschenen Kuchen rasch durchströmt und so die zur wirklichen und gleichmäfsigen Auswaschung erforderliche Wassermenge unverhältnifsmäfsig erhöht. In Wirklichkeit bricht man allerdings die Auslaugung meist viel früher ab und begnügt sich so mit einer minder vollständigen Auswaschung.
Es hat sich nun ergeben, dafs man den Uebelstand durch folgende neue Einrichtung, durch die die Auslaugung jedes einzelnen Kuchens wirklich absolut wird, vermeiden kann.
An den Auslaugepressen üblicher Einrichtung (Fig. 3 und 4) unterscheidet man
1. Wasserplatten a, d. s. diejenigen Platten, von welchen aus das Wraschwasser in die Kuchen eindringt. Diese Platten stehen mit dem gemeinsamen Wasserzuführungskanal kL in Verbindung;
2. Saftplatten b, d. s. diejenigen Platten, an welchen das Waschwasser, nachdem es den Kuchen durchdrungen hat, abgeführt wird. Diese Platten stehen gewöhnlich mit einem gemeinsamen Laugeabführungskanal A2 in Verbindung.
An diesen Saftplätten befinden sich oben und unten Schlitze S1 und S2, welche durch die Platte hindurchgehen und die beiden Saftkammern zu beiden Seiten jeder Saftplatte in Verbindung setzen, die dann durch den gemeinsamen Auslaugekanal alle mit einander in Verbindung stehen. Dadurch kann das durch den Kuchen gedrungene Waschwasser von jeder Saftkammer nach allen anderen übertreten, und ist es nicht möglich, das weitere Auslaugen eines einzelnen Kuchens für sich abzustellen, wenn die Auslaugung schon fertig ist.
Dies wird durch die neue Einrichtung der Saftplatten ermöglicht, die in Fig. 2 zur Darstellung gebracht ist.
An den Saftplatten b ist sowohl der obere, als der untere Schlitz vermieden. Statt dieser Schlitze erhält jede Saftkammer unten einen besonderen, durch den Rand der Platte hindurchgehenden Abführungskanal i2, der durch einen Hahn K1 zu verschliefsen ist.
Es sind demnach an jeder Saftplatte unten zwei Hähne nöthig, die für jede Saftkammer zu beiden Seiten einer Saftplatte sowohl das erste Filtrat, als auch das Waschwasser besonders abführen. Ist . ein Schlammkuchen genügend ausgelaugt, so wird der Hahn der zugehörigen Saftkammer geschlossen und damit der Durchtritt weiteren Wassers durch diesen Kuchen unmöglich gemacht.
Zieht man es der leichteren Zugänglichkeit wegen oder aus anderen Gründen vor, von oben abzulaugen, so müssen auch oben zwei besondere Kanäle Jf1 und Hähne Zz1 für jede
Saftplatte, d. i. einer für jede Saftkammer, angeordnet sein. Alsdann kann an Stelle der beiden Hähne h.2 ein gemeinsamer Hahn mit zwei Bohrungen im Küken treten, in welchen die beiden unteren Austrittskanäle i2 münden, so dafs die beiden Kammern das Filtrat gemeinsam abfliefsen lassen, aber, nachdem der Hahn geschlossen ist, nicht mit einander in Verbindung stehen.
Die vorstehend beschriebene Einrichtung kann sowohl an Kammer- wie an Rahmenpressen angeordnet werden und gestattet, jeden Kuchen für sich wirklich vollständig und gleichmäfsig mit der geringsten Wassermenge, die nach der Beschaffenheit des Niederschlages möglich ist, auszuwaschen.
In der Patentschrift Nr. 10936 ist eine Auswaschvorrichtung beschrieben, bei welcher in einer Ausführungsform (vorletzter Absatz der Beschreibung) ein oberer Hahn für jede Saftplatte vorgesehen ist, der nur mit einer Seite dieser Saftplatte in Verbindung steht. Diese Einrichtung ist aber nicht geeignet, den bei der vorliegenden Erfindung verfolgten Zweck zu ermöglichen. Denn jener eine Hahn an jeder Saftplatte der Patentschrift Nr. 10936 (Fig. 3), z. B. der Hahn an Platte 2, bildet den Ausgang der Waschflüssigkeit für die beiden Kuchen I und II, welche durch die OefFnungen c2 und d.2 der Platte 2 mit einander in Verbindung stehen. Durch Absperrung des Hahnes an Platte 2 wird demnach nicht ein einzelner Kuchen ausgeschaltet, sondern zwei zugleich, die ganz verschieden weit ausgelaugt sein können. Dagegen wird in der hier beschriebenen Einrichtung die Ausschaltung jedes einzelnen Kuchens ermöglicht durch Fortfall der Oeffnungen C2 und d.2 und Anordnung zweier Hähne oben oder unten, von denen jeder zu je einem Kuchen gehört.

Claims (1)

  1. PatenT'Anspbuch:
    An Filterpressen mit Auslaugevorrichtung die Anordnung voller, durch keine Schlitze durchbohrter Saftplatten (b) und gesonderter, durch Hähne (h) verschliefsbarer Auslaufkanäle (tx und t.2) für jede Saftkammer zu beiden Seiten jeder Saftplatte, um ein Uebertreten und Vermischen des aus den einzelnen Saftkammern abfiiefsenden WTaschwassers zu verhindern und dadurch die Auslaugung jedes einzelnen Schlammkuchens für sich zu ermögliehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT98281D Expired DE98281C (de)

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DE98281C true DE98281C (de) 1900-01-01

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