DE461537C - Wasserenthaertungsapparat - Google Patents

Wasserenthaertungsapparat

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DE461537C
DE461537C DEW66748D DEW0066748D DE461537C DE 461537 C DE461537 C DE 461537C DE W66748 D DEW66748 D DE W66748D DE W0066748 D DEW0066748 D DE W0066748D DE 461537 C DE461537 C DE 461537C
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DE
Germany
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line
salt
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valve
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Expired
Application number
DEW66748D
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WLTD Ltd
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Wayne Tank and Pump Co Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/42Treatment of water, waste water, or sewage by ion-exchange
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/8593Systems
    • Y10T137/87265Dividing into parallel flow paths with recombining
    • Y10T137/87338Flow passage with bypass
    • Y10T137/87362Including cleaning, treating, or heat transfer feature
    • Y10T137/8737Water treatment feature

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Treatment Of Water By Ion Exchange (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 22. JUNI 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85 b GRUPPE
Wayne Tank & Pump Co. in Fort Wayne, Ind., V. StA.
Wasserenthärtungsapparat. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. August 1924 ab.
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung bezieht sich auf Wasserenthärtungsapparate, bei denen das zu enthärtende Wasser zunächst durch eine Schicht von zerkleinertem Wasserenthärtungsmaterial, wie Zeolith, geführt wird, diese Schicht nach Erschöpfung des Materials durch Rückspülung gewaschen wird, worauf ein Regenerierungsmittel, beispielsweise eine Salzlösung, durch die Materialschicht geführt wird, um das erschöpfte Zeolith- o. dgl. Material zu regenerieren und schließlich die Regenerierungslauge o. dgl. wieder aus dem Material ausgewaschen wird, das dann zum Enthärten von Wasser wieder benutzt werden kann.
Es ist bei Enthärtungsapparaten dieser Art bekannt, das für die Regenerierung benutzte Salz in einem besonderen Gefäß zu lösen und die Lösung dem Enthärtungsbehälter zuzuführen. Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen kennzeichnet sich die Erfindung einmal dadurch, daß das Gefäß in seiner Größe der für eine einmalige Regenerierung der Enthärtungsmasse des betreffenden Apparates erforderlichen Salzmenge angepaßt und in die das Rohwasser zum Enthärtungsbehälter führende Leitung eingeschaltet ist, derart, daß das Salzgefäß während des Enthärtungsvorganges lediglich als Leitung für das Rohwasser dient. Das Salzgefäß tritt also gemäß der Erfindung während des Arbeitens des Enthärtungsapparates dauernd in Tätigkeit, nämlich zeitweise als Wasserleitung und zeitweise als Kammer zur Bildung der für die Regenerierung bestimmten Salzlösung.
Weitere Verbesserungen beziehen sich auf die besondere Ausbildung und Anordnung des Salzgefäßes und seine Verbindung mit dem Enthärtungsbehälter sowie den Roh- und Weichwasserleitungen.
Die Erfindung ist in ilen Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht des Apparates vom Salzfaß her gesehen;
Abb. 2 ist eine Ansicht von einer gegenüber der Stellung nach Abb. 1 um einen rechten Winkel versetzten Seite, wobei das Salzgefäß und der anschließende Teil des Enthärtungsbehälters in senkrechtem Schnitt dargestellt sind;
Abb. 3 ist ein wagerechter Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 1.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus einem zylindrischen, aufrechtstehenden Behälter i, der teilweise mit einer körnigen Zeolithmasse 2 gefüllt ist. Das zu enthärtende Rohwasser wird oben durch das Rohr 3 zu- und das weiche Wasser unten durch das' Rohr 4, das Steigrohr 5 mit Ventil 6 und den
Auslaß 23 abgeführt. Beim Rückspülen fließt das Wasser durch das Rohr 4 in den Behälter 1 ein und durch das Rohr 3 aus.
Das Regenerierungsgefäß 7, das zweckmäßig aus Gußeisen besteht, ist mit einem Kanal 24 versehen, der eine Fortsetzung des Rohres 8 darstellt und durch eine Wand 9 gebildet wird, die sich bis in die Nähe des Bodens des Gefäßes erstreckt. In diesem Boden sind Öffnungen 25, 26 vorgesehen, die mit Rohren 10, 11 in Verbindung stehen.
Oben ist das Gefäß 7 mit einem Klappdekkel 12 versehen, der mit Hilfe einer Schraube 14 auf die mit einer Packung 13 ausgerüstete öffnung gepreßt werden kann. Unterhalb des Gefäßes 7 befindet sich eine Gruppe von Kontrollventilen, an die sich seitlich der Abwasserauslaß 16 und der Rohwasserauslaß 17, oben die Leitungen 10 und 11 und unten die Leitung 18 anschließt. Das Ventilsystem setzt sich aus dem Einlaßventil 19, dem oberen Entleerungsventil 20, dem Rückspülventil 2i, dem unteren Entleerungsventil 22 und dem Auslaßventil 6 zusammen. Dies sind die einzigen zur Überwachung der Strömung der Flüssigkeiten durch den Apparat beim Enthärten, Rückspülen, Regenerieren und Auswaschen erforderlichen Ventile.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: Es sei angenommen, daß die Ventile 20, 21 und 22 geschlossen, die Ventile 6 und 19 aber geöffnet sind (Ventilstellung während des Enthärtungsvorganges), und daß die wasserenthärtende Eigenschaft der Zeolithmasse im wesentlichen erschöpft ist. Die Ventile 6 und 19 werden dann geschlossen, und Ventil 21 wird geöffnet, um zum Zwecke der Rückspülung rohes Wasser unten in den Behälter 1 einzuführen, während Ventil 20 geöffnet wird, um das Spülwasser durch den Auslaß 16 abzuleiten, nachdem es aufwärts durch die Zeolithmasse geströmt ist, die dabei aufgelockert wird. Dann wird das Ventil 21 geschlossen, während das Ventil 20 offen bleibt. Man löst nunmehr den Deckel 12 des Salzgefäßes 7, so daß Luft Zutritt findet. Das Gefäß kann sich deshalb durch das Ventil 20 entleeren, das dann geschlossen wird. Das Ge-faß 7 wird nun mit der erforderlichen Menge von frischem Salz und Wasser gefüllt, welch letzteres durch vorsichtiges öffnen des Ventils 19 eingelassen wird. Nachdem sämtliche Luft aus der Speisevorrichtung ausgetrieben ist, wird das Ventil 19 geschlossen, der Dekkel 12 wieder aufgebracht und mittels der Schraube 14 befestigt. Jetzt wird das Salz von oben nach unten durch die erschöpfte Zeolithmasse gespült, indem man die Ventile 19 und 22 öffnet. Jedes einzelne dieser Ventile kann dazu benutzt werden um die Strömung der Salzlösung abwärts durch die Zeolithmasse 2 zu leiten und die Geschwindigkeit der Strömung so einzustellen, daß die Masse regeneriert wird, und daß die verbrauchte Salzlauge durch die Rohre 4, 5, das Ventil 22 und den Ablaß stutzen 16 austritt.
Es ist ersichtlich, daß das Rohwasser in das Gefäß 7 durch das Rohr 10 in der Weise einströmt, daß es das im oberen Teil des Gefäßes befindende Salz durchdringt, wobei die Lösung des Salzes erfolgt, und daß die so gebildete Lauge dann abwärts unter der Wand 9 durchfließt. Dieser Umlauf sichert eine gründliche Lösung des Salzes. Die Lauge fließt dann nach oben durch das Rohr 8 und in den oberen Teil des Wasserenthärtungsapparates.
Nachdem sämtliches Salz gelöst ist und die gesamte Lauge das Gefäß 7 verlassen hat und durch die Zeolithmasse geströmt ist, läßt man das frische Rohwasser weiterströmen, bis die Lauge aus der Zeolithmasse ausgewaschen ist. Dann wird das Ventil 22 geschlossen und das Ventil 6 geöffnet, so daß das weiter zufließende Rohwasser als frisches Weichwasser wieder durch die Leitung 4, 5 bei 23 ausfließen und benutzt werden kann.
Die große Einfachheit des Betriebes liegt auf der Hand. Natürlich kann der Apparat in mannigfacher Weise geändert werden, ohne daß dadurch das Wesen der Erfindung berührt würde. Beispielsweise können die Ventile 19, 20, 21 und 22 durch ein Vier wegeventil ersetzt werden, oder es kann ein einziges Fünfwegeventil an Stelle dieser Ventile und des Ventils 6 treten.

Claims (4)

  1. .Patentansprüche:
    i. Wasserenthärtungsapparat mit einem die feinkörnige, z. B. aus Zeolith bestehende Enthärtungsmasse enthaltenden Behälter und einem Gefäß für das zur Bildung der Regenerierungslauge bestimmte Salz, dadurch gekennzeichnet, daß das Salzgefäß (7), dessen Größe der für eine normale Regenerierung erforderlichen Salzmenge angepaßt ist, in die das Rohwasser zum Enthärtungsbehälter führende Leitung (17, 10, 8) eingeschaltet ist.
  2. 2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Salzgefäß (7) gleichzeitig in der mit der Rohwasserzuleitung teilweise gemeinsamen Rückspülwasserleitung (8, 11, 16) liegt.
  3. 3. Apparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Salzgefäß (7) eine besondere, bis in die Nähe des Bodens reichende Abteilung (24) enthält, in die von oben die mit dem oberen Teil des Enthärtungsbehälters (1) verbundene Leitung (8) einmündet, während die Roh-
    wasserzuführungsleitting (Ίο) an einer gegen die genannte Abteilung (24) versetzt liegenden Stelle von unten her in das Salzgefäß eintritt.
  4. 4. Apparat nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch zwei sich unten an das Salzgefäß (7) anschließende Leitungen (10, ii)f- die sich zu der mit dem unteren Teil des Enthärtungsbehälters verbundenen Leitung (5) vereinigen und je mit zwei Ventilen (19, 21 bzw. 20, 22) ausgerüstet sind, zwischen denen die Abwasserleitung (16) bzw. die Rohwasserzuleitung (17) angeschlossen ist, während das Weichwasser durch eine von der Leitung
    (5) abzweigende, durch ein fünftes Ventil
    (6) überwachte Zweigleitung abgeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEW66748D 1924-04-04 1924-08-02 Wasserenthaertungsapparat Expired DE461537C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US70410524 US1701719A (en) 1924-04-04 1924-04-04 Water-softening apparatus

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE461537C true DE461537C (de) 1928-06-22

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ID=24828073

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DEW66748D Expired DE461537C (de) 1924-04-04 1924-08-02 Wasserenthaertungsapparat

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US (1) US1701719A (de)
DE (1) DE461537C (de)
GB (1) GB231818A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2680714A (en) * 1951-09-05 1954-06-08 Permutit Co Water treating apparatus
USD243767S (en) 1975-11-24 1977-03-22 Harry Wayne Rutherford Water softener

Also Published As

Publication number Publication date
GB231818A (en) 1925-10-22
US1701719A (en) 1929-02-12

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