DE339403C - Filterpresse zur kontinuierlichen Filtration, Innenauswaschung und Entleerung des Rueckstandes - Google Patents

Filterpresse zur kontinuierlichen Filtration, Innenauswaschung und Entleerung des Rueckstandes

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DE339403C
DE339403C DE1920339403D DE339403DD DE339403C DE 339403 C DE339403 C DE 339403C DE 1920339403 D DE1920339403 D DE 1920339403D DE 339403D D DE339403D D DE 339403DD DE 339403 C DE339403 C DE 339403C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/32Removal of the filter cakes
    • B01D25/322Removal of the filter cakes specially for chamber filter presses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/12Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
    • B01D25/21Plate and frame presses
    • B01D25/215Construction of the filter plates, frames
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
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    • B01D25/28Leaching or washing filter cakes in the filter handling the filter cake for purposes other than regenerating
    • B01D25/281Leaching or washing filter cakes in the filter handling the filter cake for purposes other than regenerating specially for chamber filter presses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/30Feeding devices ; Discharge devices
    • B01D25/302Feeding devices ; Discharge devices specially adapted for chamber filter presses

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Filterpresse zur kontinuierlichen Filtration, Innenauswaschung und Entleerung des Rückstandes.
  • Der Betrieb der heute bekannten Filterpressen hat den Nachteil, daß nach jeder Füllung die Presse aufgemacht und der Filterrückstand herausgeschafft werden muß, wodurch Verluste an Zeit und vielfach auch durch Verschleiß an Filtertüchern entstehen.
  • Es sind zwar schon Filterpressen bekannt, die mehrere hintereinander ohne Aufschrauben der Presse erfolgende Filtrierungen ermöglichen, dabei ist aber eine zweckmäßige Auswaschung des Rückstandes - ausgeschlossen. Die Rückstände mehrerer Filtrationen werden durch Rückdruck von den Filtern abgedrängt und in der Presse aufgespeichert, so daß nach einigen Filtrierungen die Presse geöffnet und von Hand entleert werden muß, wobei der Rückstand mit viel Filtriergut gemischt erhalten wird. Anderseits wird im Jahresbericht der chemischen Technologie I898 von der altbekannten Filtration mit Innenauswaschung auf 5. 795 gesagt, daß die Auswaschung zwar rascher, aber ungleichmäßiger erfolge als sonst, und daß bei dünnen Waschwässern der Schlamm dennoch nicht genügend ausgesüßt sei.
  • Von der Erkenntnis ausgehend, daß die Mängel der bisherigen Innenauswaschung auf einem Absitzen bzw. Zusammensinken der Filterbeläge oder auf Rißbildung oder auch Anwesenheit von größeren Mengen von Filtriergut bei Beginn des Auswaschens beruhen, bezweckt die vorliegende Erfindung die Beschickung der Filterhohlrahmen mit Filtriergut von einem weiten Unterkanal aus unter leichtem Rühren und Verwendung stoßfrei wirkender Druckanlagen durch Schlitze, die dahin verlegt sind, wo sonst ein Zusammensitzen des Rückstandes erfolgt. Die Innenauswaschung geschieht sodann durch stoßfrei von oben eingepreßtes Waschmittel, wodurch ein Verdrängen des Filtriergutes und gleichzeitig ein Auswaschen des Filterrückstandes unter Erzeugung. von äußerst wenig Waschfiltrat erfolgt. Durch absichtlich dann mehr oder weniger stoßweise auf dem gleichen Wege zugedrücktes Waschmittel werden die Filterrückstände von den Filtern abgedrängt, durch den Rührer im Unter kanal angeteigt und selbsttätig hinausbefördert.
  • In der Zeichnung zeigt Fig. I eine schematische Darstellung des Erfindungsgegenstandes und Fig. z eine Seitenansicht. Ein Querschnitt, Fig. 3, zeigt linksseitig einen Filterrahmen im Schnitt, rechtsseitig eine Filterplatte in Ansicht. Fig. 4 ist ein Teil eines Längsschnittes und Fig. 5 ein Bruchstück des Rührwerkes in Ansicht.
  • Zwischen einer vorderen, auf Sockeln b stehenden Stirnplatte a und einer hinteren, beweglichen Stirnplatte c und durch Spindeln d und Schlaudern e in bekannter Weise zusammengehalten, sind abwechselnd Filterrahmen g und Filterplatten f mit ihren Knaggen k eingehängt und nach Einlegen von Filtertüchern i zusammengepreßt. Rahmen, Platten und Filter besitzen an ihrer unteren Partie kreisrunde Ausschnitte #, die in ihrer Aufeinanderfolge einen weiten, zylindrischen Kanal I bilden, der sich durch die Stirnplatten fortsetzt und durch die Stutzen m und ru1 mit den Stopfbüchsen s und »'abgeschlossen ist. In Ietzteren ist mit ihren Wellenstümpfen p und'eine Trommel o gelagert und mit Flügeln q versehen. In den Stutzen xn mündet eine Rohrleitung I mit Hahn 1, während an zwei den Oberteil der hinteren Stirnplatte c, die Rahmen g und die Platten f durchziehenden Bohrungen r und r' eine Leitung II mit den Zweigleitungen II' und II" angeschlossen ist. Von den Bohrungen r und r' führen Kanälchen s in den Rahmenhohlraum t. Die Platten f sind in bekannter Weise mit senkrechten Nuten 56 ausgestattet. Sie münden unten in Kehlen v und durch Querbohrungen v' und v" in Längsbohrungen x aus, welch letztere beidseitig Rahmen und Platten in ihrer unteren Partie durchziehen, zwei Kanäle bildend, die durch entsprechende Bohrungen in der Stirnplattea in eine Rohrleitung III mit Abzweigung III' und den Hähnen 3 bzw. 3 ausmünden. Die Rahmen g sind beidseitig nach der Seite des Kanales l mit halbkreisförmig gebogenen Schienen y ausgestattet, die unter sich durch Stäbe z verstrebt sind, wodurch Schlitze j gebildet werden. An den Kanal I endlich schließt sich ein Abzugsrohr IV mit einer Abzweigung IV' und den Hähnen 4 bzw. 4' an.
  • Die Betätigung der beschriebenen Filterpresse, die füglich den Namen » Rührfilterpresse« verdient, zerfällt in drei mittels Umstelleas der in Zu- und Ableitungen angebrachten Hähne unmittelbar aufeinanderfolgende Vorgänge, in die eigentliche Filtration, die Auswaschung und das Ausstoßen des Rückstandes. Nachdem die Leitungen II, II', II"; III, IV und IV' abgeschlossen, drückt man durch die Rohrleitung I, die mit einem Hochreservoir oder mit einer stoßfrei arbeitenden Pumpe in Verbindung steht, bei Offenstellung der Hähne I und 3' Filtriergut dem Kanal I zu, während das Rührwerk o mit kleiner Geschwindigkeit läuft. Ein Absetzen von Rückstand im Kanal I wird dadurch vermieden, und durch das Einpressen von Filtergut von unten durch die Schlitze j hindurch nach dem Hohlraum t der Filterrahmen g gelingt es, einen gleichmäßigen Belag von Rückstand auf den Filtern i abzulagern, während das Filtrat durch die Leitung III' abfiießt. Dadurch kann vermieden werden, daß die beidseitigen Beläge zusammenwachsen (Fig. 4) und die Rückstände am Filtrierguteintritt zusammensitzen.
  • Beginnt das Filtrat bei III' schwach zu laufen, wird der Rührer o abgestellt, der Hahn I geschlossen, 3' gedrosselt und Leitung II', die Waschflüssigkeit ebenfalls stoßfrei zuführt, sowie Hahn 4 geöffnet. Dadurch wird die spezifisch leichtere Waschfiüssigkeit über die Kanäle r uns s auf das im Hohlraum t befindliche Filtriergut geschichtet. Ist letzteres nebst dem Inhalt des Unterkanales I abgelaufen, wird 4 geschlossen und 3' ganz geöffnet. Mit verhältnismäßig wenig Waschmittel vollzieht sich jetzt das Auswaschen der einzelnen Rückstände, die, weil sie bis dahin keinerlei Erschütterungen erlitten haben und immer mit Feuchtigkeit bedeckt waren, weder zusammensinken noch Risse bilden konnten. Sodann erfolgt, nachdem die Leitungen II' und III' geschlossen und II" undIV' geöffnet worden, das Wegschaffen der Rückstände. Dem Rührwerk o wird zunächst erhöhte Geschwindigkeit erteilt und dann durch Leitung II", diesmal absichtlich stoßweise, z. B. mittels einer entsprechenden Pumpe, Wasser nach den Hohlrahmen g gepreßt. Die Rückstände lösen sich leicht von den Filtern, werden im Unterkanal I rasch angeteigt und können als Brei durch das Rohr IV herausgepreßt werden.
  • Nach erfolgter Entleerung wird Leitung II" geschlossen, Hahn 3 geöffnet und infolge Zutrittes von Luft durch Rohr II die Presse von Flüssigkeitsresten befreit. Die Filtration beginnt nun von neuem, und die einzelnen Vorgänge folgen sich in dem beschriebenen Kreislaufe, bis Schäden an den Filtertüchern sich bemerkbar machen und behufs ihrer Auswechslung die Presse geöffnet werden muß.
  • Nach dem Gesagten gelingt es, das Filtriergut in ein wenig verdünntes Filtrat und einen vollkommen erschöpften Rückstand zu trennen, diesen in angeteigter Form, also gleichgeeignet zum Wegleiten in die Abwässer oder zur weiteren Verarbeitung, auf reinlichste Weise, ohne - ein Auseinandernehmen der Filtrieranlage, selbsttätig herauszuschaffen und die ganze Arbeit durch abwechselnde Aufeinanderfolge dieser Vorgänge kontinuierlich zu gestalten.
  • Es ist einleuchtend, daß angesichts der einfachen Bedienung hierbei bedeutende Ersparnisse an Zeit, Arbeit und Filtertüchern erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Filterpresse zur kontinuierlichen Filtration, Innenauswaschung und Entleerung des Rückstandes, dadurch gekennzeichnet, daß durch im Unterteil -der Filterplatten und -rahmen angeordnete Öffnungen ein die Presse in der Längsrichtung durchziehender weiter Kanal gebildet wird, in welchem ein Rührwerk mit verstellbarem Antrieb gelagert ist und von wo aus unter Verwendung stoßfrei wirkenderDruckanlagen und unter leichtem Rühren das Filtriergut durch Schlitze in die Hohlrahmen gedrückt wird, daß hierauf mittels stoßfreien Einpressens von Waschflüssigkeit durch im Oberteil der Presse angeordnete Kanäle noch vorhandenes Filtriergut verdrängt, der Ruckstand ausgewaschen und jetzt durch stoßweises Zudrücken von Waschflüssigkeit und kräftiges Rühren abgelöst, angeteigt und zur Presse hinausbefördert wird.
DE1920339403D 1920-05-23 1920-05-23 Filterpresse zur kontinuierlichen Filtration, Innenauswaschung und Entleerung des Rueckstandes Expired DE339403C (de)

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DE (1) DE339403C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0025314A3 (en) * 1979-09-04 1981-09-30 A.P.V.-Carlson Limited A filter press and a method of cleaning same

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0025314A3 (en) * 1979-09-04 1981-09-30 A.P.V.-Carlson Limited A filter press and a method of cleaning same

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