DE98101C - - Google Patents

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DE98101C
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    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B5/24Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane
    • G08B5/28Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane with hinged flap or arm

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate und Maschinen.
Zusatz zum Patente M 80236 vom 21. November 1893.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1896 ab. Längste Dauer: 20. November 1908.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Ausführungsform einer Wechselklappe der durch Patent Nr. 80236 geschützten Art.
Die Klappe ist durch Anwendung eines Magneten in eine polarisirte Wechselklappe umgeändert worden. Der permanente Magnet M ist mit seinem einen Pole N an dem Joch R aus weichem Eisen befestigt, während der andere Pol S das Lager für den Anker A trägt, mit welchem die Klappe K in starrer Verbindung steht. Der eine lange Schenkel des Joches, welcher die hinter einander geschalteten Spulen Is1 und E2 trägt, ist durch einen Schlitz unterbrochen, so dafs sich hier infolge der polarisirenden. Wirkung des permanenten Magneten M zwei gleichnamige Pole gegenüberstehen.
Zwischen diesen Polen ist der Anker A, der sich besonders durch seine günstig wirkende Form auszeichnet, zwischen Spitzenschrauben beweglich angeordnet. Der Anker A besteht seiner Form nach aus einem Cylindersegment mit längs der Cylinderfläche laufender vorstehender Nase, die sich zwischen den beiden Polen befindet, während sich die zu beiden Seiten der Nase befindlichen cylindrischen Begrenzungsflächen in entsprechenden Ausrundungen der Pole bewegen können.
Durch eine derartige Gestalt des Ankers wird erreicht, dafs keine magnetische Streuung zwischen den Polen des Elektromagneten stattfinden kann, da der magnetische Kreis durch den Anker stets geschlossen ist.
Ebensowenig kann eine Streuung zwischen dem permanenten Magneten und den Elektromagneten eintreten, da der Raum, in dem die Kraftlinien von den Polen der Elektromagnete zu denen des permanenten Magneten übergehen können, durch den Ankerkörper fast vollständig ausgefüllt ist.
Diese Bauart bietet auch noch den Vortheil, dafs, wenn der Anker mit seiner Nase noch an einem Pol anliegt, -er mit seinem übrigen Körper schon im Wirkungsbereiche des anderen Poles liegt. Hierdurch wird eine günstige Wirkungsweise und grofse Empfindlichkeit auch bei sehr schwachen Stromstöfsen erreicht.
Die ganze Anordnung der Klappe ist eine äufsert flache, so dafs nur ein geringer1 Raum für die' Aufstellung derselben erforderlich ist. Die Herstellungsweise der ganzen Klappe ist eine sehr einfache, da fast alle Metalltheile durch Stanzen hergestellt werden, und die Schlufsklappe ist wegen ihres ziemlich compacten Ankers, der in den Spitzenlagern sehr solid gelagert ist, gegen äufsere Einflüsse unempfindlich.
Werden nun die Spulen E1 und E2 einmal von einem Strom von bestimmter Richtung
und dann von einem Strom von entgegengesetzter Richtung durchflossen, so werden die Pole der Elektromagnete derartig beeinflufst, dafs ein Fallen oder Heben der Schlufsklappe erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 80236 geschützten Fallklappe, gekennzeichnet durch die Anwendung eines permanenten Magneten, dessen einer Pol in der Mitte des Joches befestigt ist, während der andere das Lager für den Anker, trägt. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der an seiner wirksamen Fläche im wesentlichen cylindrisch geformte Anker in der Mitte . einen Steg besitzt, welcher zwischen den Elektromagnetpolen spielt, zum Zweck, eine Streuung zwischen den beiden Elektromagnetpolen und zwischen diesen und dem permanenten Magneten möglichst zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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