DE98040C - - Google Patents

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DE98040C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B17/00Press-button or snap fasteners

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  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
SAMUEL FOSTER PAUL in NEW-YORK. Knopfverschiurs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. April 1897 ab.
Der für Handschuhe und dergl. geeignete Verschlufs mit Knopf und darüber passender Knopfkappe gemäfs vorliegender Erfindung kennzeichnet sich durch die Anordnung des Knopfes mit einer Vorkragung nach 'der dem Befestigungsrande zugewendeten Seite, von welcher her die Heranziehung der Knopf kappe behufs Ueberstülpung am Knopfe erfolgt. Es wird bezweckt, bei Vermeidung einer kippbaren, mit nicht federndem bezw. fast starrem Rand versehenen Kappe diese trotz geringerer lichter Weite ihrer Randöffnung in der einen Richtung, über den Knopf zu bringen und davon abziehen zu können. "Hat die Ueberstülpung, bei welcher die hintere Randwange der Kappe den vorgekragten Knopftheil untergreift, stattgefunden, so strebt alsdann die natürliche Elasticität der verbundenen Theile dahin, die Zusammenschlufslage aufrecht zu halten.
Auf beiliegenden Zeichnungen sind:
Fig. ι bis 5 Schemadarstellungen, welche das Zusammenspiel des Knopfes und der Knopf kappe veranschaulichen, die beide nur umrifsweise im Schnitt nach der durch die Zusammenschliefsrichtung gegebenen Achse skizzirt sind, wobei Fig. 5 eine Abänderung gegenüber Fig. 1 bis 4 nur darin zeigt, dafs der vorgekragte Knopftheil weniger weit vorspringt.
Fig. 6 bis 9 sind ähnliche Darstellungen abgeänderter Ausführungsarten.
. Fig.. 10 ist ebenso wie die den Fig. 8 und 9 entsprechende Darstellung, Fig. 11- eine Knopfoberansicht mit. hineinpunktirter Kappenöffnung.
Fig. 12 stellt den Schnitt quer zur Richtung %-q1 von Fig. 10 dar.
Fig. 13 veranschaulicht die übliche Anbringungsweise des Knopfes und der Knopfkappe an den Laschen q1 q eines Handschuhes.
■ Fig. 14 und 15 zeigen einen constructiv nach zwei Ausführungsarten gemäfs der Erfindung hergestellten Knopfverschlufs, dessen Knopfkappen'theil im Schnitt ersichtlich ist, und
Fig. 16 ist ein Schnitt durch den Knopf nach Fig. 15.
Durch die Schaftachsey-yl (Fig. 1 und 12) des Knopfes und die Längsachse %-%x (Fig. 10,11 und 13) wird die Zusammenschliefsebene, die zugleich Schnittebene für Fig. 1 bis 9 ist, bestimmt. Der in dieser Ebene nach dem Rand der Befestigungslasche ^1 (Fig. 13) hingewendete »vorgekragte« Knopftheil ist mit b bezeichnet, der hintere Theil mit a, der Scheitel mit c. Unterhalb des Vorkragungstheiles b bildet sich am Knopf halse eine tiefe, bis zur Grundabflachung g sich erstreckende Bucht e, welche der weniger tiefen bezw. auf einen geringeren Abstand von der Abflachung / beschränkten Bucht d gegenüberliegt. Die Ueberhöhlung des Theiles b kann eine bei der Knopfform gemäfs Fig. 15 veranschaulichte Schräglage der Knopfwulst - Flanken a1 b1 (Fig. 10 und 12) in Beziehung zur Grundplatte bedingen. Die Grundrifsform des Knopfes ist entweder oval in Richtung ζ-%1 verlängert (Fig. 10) oder kreisrund (Fig. 11); auf letztere Form beziehen sich die Eingriffdarstellungen Fig. 8 und 9.
Die zu Fig. 10 passende Knopf kappe hat einen einspringenden Rand mit kreisrunder Oeffhung, die zum runden Knopf nach Fig. 11 gehörige Kappe hingegen eine querovale Oeff-
nung.. Die seitlichen Theile h1 i1 (Fig. 12) des Randes der entweder oben offenen (Fig. 14 und 15) oder bei I (Fig. 1) flach abzudeckenden Knopf kappe sollen eine solche lichte Weite der Kappenöffnung (in Fig. ι ο und 11 punktirt) bestimmen, dafs die entsprechenden Vorsprünge axbx des Knopfwulstes frei hindurchgehen können. Hingegen ist die äufserste Entfernung zwischen den Knopfenden α und b längs der Achse \-^ gröfser bemessen, als die lichte Weite zwischen dem Randtheil i, der die Knopfvorkraguhg b untergreift, und dem gegenüberliegenden Randtheil h, wie aus Fig. 10 ersichtlich. Nur wenn die Knopfkappe in einer Kipplage (Fig. 3 und 5) gegen den Vorkragungstheil b heranbewegt und jenseits niedergedrückt wird, findet der Eingriff derart (Fig. 1) statt, dafs der über α hinweggleitende Randtheil h in der Einbuchtung d lagert und der Randtheil i unterhalb der Vorkragung b zurückgehalten wird, wobei für letztere der ' Spielraum innerhalb der bei k undj begrenzten weiteren Höhlung der Kappe geschaffen wird. Die von der Bucht e bis zur Knopfoberfläche oberhalb α bestimmte Entfernung -ist so bemessen oder jener Theil der Knopffläche so abgerundet, dafs der Randtheil h beim Niederkippen in der Pfeilrichtung wl (Fig. 4), welcher Vorgang sich unmittelbar an das Heranziehen in der Pfeilrichtung n> (Fig. 3) anschliefst, über den gewöhnlich abgerundeten oder — nach Fig. 8 und 9 —· kantigen Theil α vorbeitritt (Fig. 2) und sich in die Richtung d legt, wobei die Eingriff lage gemäfs Fig. 14 zu erzielen ist. Nun ist ein Hochkippen der Kappe auf der Seite des Theiles / ohne Einflufs auf den festen Eingriff von Kappe und Knopf. Nach Loslassen der Verschlufstheile wird die natürliche Zugspannung an der Kappe im Sinne des Pfeiles w4 und am Knopf im Sinne des Pfeiles n>* wirksam (Fig. 1) und sichert die Knopfverbindung.
Zum willkürlichen Lösen der Verbindung hat man die Vorbereitungsstellung gemäfs Fig. 5 zu veranlassen und die Kappe durch Abziehen im Sinne des Pfeiles w'2 (Fig. 1) in einer Kippstellung aufser Eingriff zu heben.
Um die Bewegung in die Kipplagen zu ermöglichen, sind an der Kappe die den Flächen f g zugekehrten Abschrägungen m η vorgesehen: Sofern die Ansatzfläche des Knopfes, wie aus Fig. 14 ersichtlich, mit schrägen Abfallschultern versehen ist, kann die Unterfläche der Kappe auch flach ausgebildet werden.
Die Abänderung nach Fig. 6 und 7 soll veranschaulichen, wie die Ausführung der Erfindung durch eine tiefer unterschnittene hornähnliche Ausbildung des Vorkragungstheiles b möglich ist. Im Falle der Fig. 8 und 9 ist hingegen der Vorkragungstheil b als ein flacherer Vorsprung im Verhältnifs zu dem . zurückspringenden Theil α des Knopfes ,ausgeführt.
Eine Ausführungsform der Verschlufstheile ist in Fig. 14 dargestellt, eine andere in Fig. 15 und 16. Bei letzterer ist der aus mehreren Stanzstücken vereinigte Knopfkörper tnit einer am Schaft aufgesteckten und vernieteten geflantschten Hülse versehen, deren, wie ersichtlich , schräg laufender Flantsch einerseits die Vorkragung a, andererseits die höher liegende Vorkragung b bildet. Der Vernietungsknopf c des Knopfes kann, wie punktirt bei c angedeutet, als ein halbkugelförmiger Vorsprung angeordnet werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Knopfverschlufs, bestehend aus Knopf und übergreifender Kappe, dadurch gekennzeichnet, dafs die Kappenöffnung, in der in der Richtung des Zuges liegenden Zusammenführungsebene gemessen, kleiner ist als der Kopf des Knopfes, aber ebenso grofs oder gröfser als der Knopf quer zur Zusammenführungsebene gemessen, so dafs der Knopfeingriff nur bewerkstelligt werden kann, indem man die Kappe aufwärts geneigt gegen den Knopf vorschiebt, um einen vorn an diesem vorgesehenen Vorkragungstheil untergreifen zu lassen.
2. Ausführungsform des Knopfverschlusses nach Anspruch 1, bei welcher der Vorkragungstheil am Vorderende des Knopfes höher liegt als der überhängende, hintere Theil.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (5)

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