DE97880C - - Google Patents

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DE97880C
DE97880C DENDAT97880D DE97880DA DE97880C DE 97880 C DE97880 C DE 97880C DE NDAT97880 D DENDAT97880 D DE NDAT97880D DE 97880D A DE97880D A DE 97880DA DE 97880 C DE97880 C DE 97880C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/02Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of milling cutters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Schleifen von Fräsern. In der Hauptsache soll diese Maschine für solche Fräser Verwendung finden, welche zum Fräsen von Zahnrädern benutzt Werden; jedoch können auch andere Fräser damit geschliffen werden.
Zunächst soll die Anordnung der Schleifsteine und die Vorrichtung zum Benetzen und Kühlen des Fräsers beschrieben werden.
Auf einem hohlen Ständer C (Fig. 10) befindet sich ein Gehäuse A für die Schleifsteine B, welches gleichzeitig den Auffangbehälter für das zum Schleifen nöthige Wasser bildet. Von hier aus fliefst es durch eine Oeffhung D in einen im oberen Theile des Ständers C eingesetzten Kasten E, in welchem das Schmieröl vom Wasser geschieden wird.
Zwei Schleifsteine BB (Fig. 9) sind vorgesehen, deren eine Seite eben, die andere abgeschrägt ist. An erstere wird die zu schleifende Fläche angehalten. Die Steine sind mit den ebenen Flächen gegen einander auf einer Welle B1 befestigt, und zwar so weit von einander, dafs der Fräser nach Belieben an die eine oder andere Fläche angelegt werden kann.
Die Welle B1 ist einmal in einem Lager A1, welches in der Wand des Gehäuses A befestigt ist und zum Theil in dasselbe hineinragt, und zweitens in einem Arm A2 gelagert. Zwischen den beiden Lagern sind die Riemscheiben α und al für den Antriebsriemen angebracht, welcher die Schleifsteine mit grofser Geschwindigkeit in Umdrehung versetzt. Auf der Welle B1 ist eine Nabe b mit einer Aus-' drehung b1 für das in das Gehäuse A hineinragende Ende des Lagers A1 befestigt. Ferner hat die Nabe einen Ansatz b2, gegen welchen sich der eine Schleifstein legt, der andere sitzt auf dem anderen Ende der Nabe. Zwischen beiden Steinen befindet sich auf der Nabe ein Rohrstück b3, um die Steine in bestimmter Entfernung von einander zu halten. Durch eine auf die Welle B1 aufgesetzte Mutter δ4 werden die Schleifsteine sicher auf der Nabe befestigt. Auf der gegenüberliegenden Seite von A ist ein halbkreisförmiger Ausschnitt A* vorgesehen (Fig. 9), urn die Schraube beim Wechseln der Steine lösen und festziehen zu können.
An dem hinteren Theil des Gehäuses ist mittelst Scharniers ein gebogener Deckel A3 angebracht, um die Steine von obenher verdecken zu können. Die äufsere Seite des Deckels hat einen halbkreisförmigen Vorsprung α5, um den Ausschnitt A* in der Gefäfswand abzuschliefsen. An der inneren Seite von a5 ist ein Flantsch a6 (Fig. 16) angegossen, welcher über den Ausschnitt übergreift und so das Herausspritzen des Wassers aus dem Gehäuse verhindert. Der Ansatz b'2 der Nabe b (Fig. 9) ist mit einem Flantsch b*5 versehen. Die hintere Seite des Deckels A3 hat einen entsprechenden Ausschnitt und eine ringförmige Rinne an (Fig. 16), welche das vom Flantsch ausgeworfene Wasser in das Gehäuse zurückführt.
Der Deckel A3 trägt eine Wasserröhre a2 mit zwei Ausströmungsöffnungen α3, und α4, welche zwei Wasserstrahle gegen - einander werfen, wie in Fig. 6 gezeigt ist.
Oben auf dem Deckel ist ein Ständer d montirt (Fig. 10 und 6), auf welchem mittelst
einer Muffenverbindung d2 eine Röhre d1 rechtwinklig zu dem Ständer befestigt ist. Das Ende der Röhre dl trägt eine verticale Muffe da, in welcher die Röhre <z2 beweglich befestigt ist. Mittelst des Handgriffes d* kann die Röhre a2· so gedreht werden, dafs die Ausströmungsöffnungen gegen den Fräser und die Schleifsteine gerichtet sind, wenn der Deckel geschlossen ist.
An der einen Seite des Ständers C ist eine Rotationspumpe G (Fig. ι und 6) angebracht, deren Welle g durch einen Riemen g1 (Fig. i) angetrieben wird , welcher auf den Riemscheiben g"1 der Wellen B1 und auf g läuft.
Kasten E (Fig. io) ist ein Untersatzkasten, welcher auf am Ständer D angegossenen Leisten F ruht und herausgezogen werden kann. Da OeI die Schleifsteine verschmieren würde, ist der Kasten mit einem Oelabscheider versehen, um das OeI, welches von den Wellen in das Gehäuse A tropft, vom Wasser zu trennen.
Mitten im Boden der Pfanne befindet sich ein Ueberlauf, der aus einem Rohr e und einer Kappe e2 mit einem rohrartigen, nach unten gerichteten Ansatz e1 besteht. Die Kappe ruht adf kleinen Ansätzen o6, durch welche der Abstand derselben von dem Rohr e bestimmt wird. So lange dieser Ueberlauf in Function ist, steht das Wasser im Kasten bis zu der punktirten Linie n> (Fig. io). Für den Fall, dafs dieser Ueberlauf sich verstopft, ist ein zweiter Ueberlauf angebracht, damit das Wasser nicht nach aufsen hin abfliefsen kann. Zu diesem Zwecke ist an der Hinterseite des Kastens ein Ausschnitt o7 (Fig. io), welcher den Ueberlauf bildet, angebracht, so dafs das Wasser nur bis zur punktirten Linie?*/2 (Fig. io) steigen kann. In der Nähe des Ausschnittes o7 ist eine verticale Scheidewand o8 befestigt, welche in das Wasser hineinreicht, wenn es bis w*1 steigt, und so verhütet, dafs OeI mit äusfliefsen kann.
Zur Befestigung und Führung des Fräsers sind -auf einem verticalen verstellbaren Pfosten J (Fig. i) die Lager 71 für eine oscillirende Welle I angebracht, an welcher ein Träger H (Fig. 8) befestigt ist, mit dessen Hülfe der Fräser an die Schleifsteine gebracht wird. Der Pfosten J gleitet in einer verticalen, an oder in dem Gehäuse A sitzenden Muffe J1 und ist mit einer Schraube J2 versehen, mittelst deren er vertical verstellbar ist. Nach dem Einstellen wird er mittelst der Klemmschraube j festgestellt.
An einem der Lager I1 ist durch Auge k und Bolzen kl ein Sperrrad K befestigt. Auf der oscillirenden Welle ist mittelst aufgeschnittener Nabe Z (Fig. 7, 8 und 10) und einer Preisschraube Z1 ein Handhebel verstellbar angebracht. Der Handhebel trägt eine Sperrklinke Z2, welche durch einen Handgriff/3 bethätigt wird. Das starr am Lager I1 befestigte Sperrrad K hält die Sperrklinke Z2 und damit den Handhebel in gewünschter Stellung und dient so dazu, den Träger H in die bequeme Lage zu bringen, um den Fräser M auf die Fräserwelle M1 aufzusetzen, welche in einem Lager m (Fig. 3) des Trägers H ruht. Wie Fig. 3 zeigt, sitzt dieses Lager auf einer Traverse Af2 und wird mittelst zweier Schraubenbolzen m1 zwischen den beiden Trägerarmen festgeschraubt. Hierdurch wird ermöglicht,' dafs dem Lager jede beliebige Neigung gegeben, der Fräser unter jedem Winkel gegen den Stein gebracht werden kann.
In Fig. 6 ist das Lager in einer Stellung so dargestellt, dafs die Fräserwelle beinahe vertical gehalten wird, und dafs infolge dessen die Peripherie des Fräsers direct an dem Schleifsteine B anliegt. In Fig. 1, 3 und 4 ist das Lager in ähnlicher Stellung gezeigt. In Fig. 10 steht das Lager unter 45 ° zur Verticalen und bietet daher dem Schleifstein den Fräser von der Seite dar. Der Träger H ist auf der oscillirenden Welle / nach und von dem Lager I1 verstellbar, so dafs, wenn die eine Seite des Fräserzahns auf dem einen Schleifstein B geschliffen ist, der Fräser auf seiner Welle umgelegt werden kann, so dafs die gegenüberliegende Seite des Zahnes auf dem anderen Stein geschliffen wird.
Es mufs bemerkt werden, dafs Fig. 3 die Rückseite der in. Fig. 1 gezeigten Seite des Trägers und Lagers darstellt, und ebenso ist in Fig. 4 die Hinteransicht der Traverse M2 von der in Fig. 10 gezeigten Stellung veranschaulicht. Fig. 2 ist ein Grundrifs von Fig. 3. Die vorn gelegene Seite der Figur stellt die Hinteransicht derselben Theile dar, welche in Fig. 1 gezeigt sind. Fig. 4 und 5 sind von der rechten Seite der in Fig. ι gezeigten Stellung des Trägers gesehen.
Das obere Ende der Welle M1 (Fig. 5 und 2) trägt eine abnehmbare Scheibe n, Schablone genannt, welche so viel Einkerbungen hat, als der zu schleifende Fräser Zähne (s. Fig. 2 bis 5 einschliefslich). Ein Schubdaumen und ein Sperrkegel bewegen und arretiren diese Schablone. Eine Platte o1 (Fig. 5), welche den Schubdaumen und den Sperrkegel trägt, ist beweglich auf dem oberen Ende des Lagers m aufgesetzt, und kann mittelst Stellschrauben festgelegt werden. In einer Ebene mit der Schablone befindet sich auf der Platte ein Arm n1, welcher mittelst Bolzens o3 drehbar befestigt ist, und die Sperrklinke n2, welche über dem genannten Arm liegt, dreht sich auf dem nämlichen Bolzen und wird gewöhnlich durch eine Feder ρ gegen die Schablone geprefst. An dem freien Ende des Armes ist ein Schubdaumenj?2 angebracht; derselbe dreht
die Schablone um eine Kerbe weiter, wenn der Arm aus der in Fig. 2 punktirt gezeichneten Stellung bewegt wird, und verändert dadurch die Stellung des Fräsers so, dafs die nächste Schneidflä'che geschliffen werden kann. Eine an der Platte o1 befestigte Feder p1 (Fig. 2) . preist den Arm η1 kräftig gegen die Schablone. Auf der Traverse M2 sitzt lose eine Kurbel r und ist durch eine Verbindungsstange r1 (Fig. 4) mit einem Ring r2 am Ende des Armes nx befestigt. Die Verbindungsstange r1 ist durch einen Bolzen s mit einer Coulisse verbunden, welche in einen gebogenen, nach oben feststehenden Arm s3 ausläuft, der um die oscillirende Welle / herumgeht und in der Nähe einer an dem Lager 71 befestigten Anschlagstange P (Fig. 10) endet. Der kreisförmig gebogene Schlitz sa in der Coulisse s1 gestattet die Festlegung der Kurbel r in verschiedenen Stellungen, wie sie durch die Neigung des Lagers m und der Welle m1 bedingt sind. In Fig. 4 und 10 ist die Coulisse s1 von zwei gegenüberliegenden Seiten gezeigt, und die verschiedenen Beziehungen der Kurbel r zu dem Arm S'2 in diesen beiden Figuren klar veranschaulicht.
Der Druck der Feder pp1 hält, nachdem der Schubdaumen in die vollgezeichnete Lage von Fig. 2 gebracht ist, den Sperrkegel w2 in der Schablone fest, so dafs diese sich nicht drehen kann, bis die oscillirende Welle wieder schwingt und der Fräser vom Schleifstein zurückgezogen ist. - Durch die Drehung der oscillirenden Welle, durch welche der Fräser vom Schleifstein entfernt wird, wird, wie in Fig. 6 gezeigt ist, der Arm s2 gegen den Anschlag Γ2 gedrückt, wodurch er gegen die oscillirende Welle hin sich bewegt, wie in derselben Figur dargestellt. Hierdurch wird der Schubdaumen nach der nächsten Kerbe der Schablone η gezogen und der Sperrkegel η2 wird von der Schablone abgehoben, und zwar mittelst eines Stiftes t (Fig. 2), welcher an dem Arm η1 sitzt. Wenn der Träger H den Fräser wieder gegen den Schleifstein bewegt, so verläfst der Arm s2 im ersten Theil der Bewegung den Anschlag Is und gestattet so der Feder pl, den Schubdaumen in Thätigkeit zu setzen und die Schablone zu drehen.
. Während der Drehung derselben wird der Sperrkegel durch seine Feder auf die Schablone geprefst und fällt in die nächste Kerbe ein. Die Nabe der Platte o1 (Fig. 5), welche den Arm η1 und die Schubklinke ρ2 trägt, ist so eingerichtet, dafs sie auf dem oberen Ende des Lagers m sich drehen (Fig. 5) und in geringen Grenzen durch Preisschrauben u (Fig. 5, 14 und 15) verstellt wer-
. den kann. Die Schrauben sitzen in einem Lappen ν und ruhen auf einer geraden Fläche v1 des Lagers (Fig. 5).
Durch Lockern der einen Schraube und Anziehen der anderen kann die Platte ein wenig verschoben werden, wodurch infolge des Sperrkegels und Schubdaumens die Schablone ein wenig gedreht wird. Dies hat zur Folge, dafs die zu schleifende Fräserfläche in geringen Grenzen zum oder vom Schleifsteine bewegt wird. Auf dem hinteren Ende der oscillirenden Welle sitzt ein Hals T (Fig. 1) und trägt einen seitlichen Ansatz mit einer Stellschraube T1 und bildet mit dem unter dem Lager 71 befindlichen Arm einen Anschlag. Dieser Anschlag begrenzt die Niederwärtsbewegung des Handhebels L und somit die Bewegung des Fräsers gegen den Schleifstein. Hierdurch ist der Arbeiter in den Stand gesetzt, genau zu bestimmen, wie weit der Schleifstein in den Fräser eindringen soll.
Die Bewegung der oscillirenden Welle, welche nöthig ist, um den Schubdaumen und damit die Schablone, zu bethätigen, kann vermittelst des Handhebels L erfolgen, nachdem eine Fräserfläche geschliffen ist (auf diese Weise wird der Fräser selbstthätig weiter bewegt, damit alle Flächen nach einander geschliffen werden), oder dieselbe Oscillation der Welle kann, wenn gewünscht, selbstthätig bewirkt werden. In Fig. 1 und 6 ist eine Construction dargestellt, mittelst welcher diese oscillirende Bewegung der Welle und ein Schleifen sä'mnit^ licher Fräserflächen ohne Zuthun des Arbeiters bewirkt werden. Die Antriebsmittel dieser Construction bestehen aus einem Schneckenrade N (Fig. 6), welches durch eine auf einer WeIIeAT2 sitzende Schnecke N1 in Umdrehung versetzt ist.
Auf der oscillirenden Welle / ist mit einer Stellschraube R1 eine mit einer Coulisse versehene Kurbel R verstellbar befestigt und durch eine Verbindungsstange S mit einer Kurbelwarze S1 auf dem Schneckenrad N verbunden. Wrenn die Stellschraube R1 festgezogen ist, so wird die oscillirende Welle durch die Bewegungen des Schneckenrades beeinflufst und so bewegt, dafs sie den Fräser zu dem Schleifstein hin- und wieder zurückbewegt und denselben, wie oben beschrieben, intermittirend dreht. Die Stellschraube R1 ist gelockert, so dafs sie aufser Wirkung ist, wenn Kurbel R auf der oscillirenden Welle I festgeklemmt ist. ■Ist die Stellschraube R1 gelöst, so hört die Wirkung der Kurbel JR auf die oscillirende Welle auf, welche nunmehr durch den Handhebel L bethätigt wird, um den Fräser in die richtige Stellung zu bringen und nach vollendetem Schleifen von dem Stein zu entfernen, damit der Fräser von der Welle abgenommen werden kann. Die Schablonen ist ebenfalls abnehmbar und wie der Fräser durch eine Nufs tl befestigt, damit eine Schablone aufgesetzt werden kann, welche so viel Ein-
kerbungen hat,· als der Fräser zu schleifende Flächen.
Bei der vorliegenden Construction werden Schnecke und Schneckenrad N und JV1 von der PumpenweUe g angetrieben. Da diese nur durch den Riemen g1 mit der Schleifsteinwelle in Verbindung steht, so wird die Schnecke indirect von der Schleifsteinwelle bethätigt und kann daher mit demselben Erfolg direct von dieser angetrieben werden.
Ferner sei noch bemerkt, dafs die Schubklinke p2, welche die Schablone intermittirend bewegt, durch den Anschlag /2 auf dem Gestell der Maschine und durch verschiedene Zwischenglieder in Thätigkeit gesetzt wird, wenn die oscillirende Welle richtig schwingt. Jedoch können auch andere Hülfsmittel als der Arm s 2 und der Anschlag /2 hierfür angewendet werden, ohne dafs die Erfindung dadurch beeinflufst wird.
Auch an anderen Theilen der Maschine können constructive Abänderungen getroffen werden, ohne das Wresen der Erfindung zu ändern.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Fräser-Schleifmaschine, dadurch gekennzeichnet,, dafs ein zu schleifender Fräser (M) gegen zwei auf derselben Welle (B1) sitzende Steine (B B) vorbewegt werden kann, dafs die eine Seite eines jeden Fräserzahnes von dem einen und die andere von dem zweiten Steine geschliffen wird, und zwar in der Weise, dafs unter Anwendung einer vertical verstellbar gelagerten oscillirenden Welle (I) und eines Trägers (H) für den zu schleifenden Fräser (M) letzterer unter beliebigem Winkel mittelst eines Handhebels (L) gegen die Steine vorzubewegen ist, und dafs bei jeder Vor- und Rückbewegung des Handhebels (L) der Fräser selbsttätig um einen Zahn weiter gedreht wird.
  2. 2. Eine Fräser-Schleifmaschine nach Anspruch ι, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur selbsttätigen intermittirenden Bewegung der oscillirenden Welle (I), bestehend aus einer an letzterer befestigten Kurbel (R), welche excentrisch mit einem Schneckenrade (N) verbunden ist, dessen Schnecke (N) von der Schleifsteinwelle ^.B1J direct oder indirect angetrieben wird, so dafs bei jeder Umdrehung des Schneckenrades die oscillirende Welle (I) einmal bewegt wird.
  3. 3. Eine Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Schaltwerk (n ^p2), welches, an einer Platte (01) auf dem Lager (nt) der Fräserwelle (M1) mittelst einer Klemmschraube (o2) und zweier Stellschrauben (u) derart befestigt ist, dafs durch Lockern der einen Schraube und Anziehen der anderen eine geringe Verstellung des Schaltwerkes möglich ist, um den Fräser genau einstellen zu können (Fig. 5, 13, 14 und 15).
  4. 4. Eine Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Befestigung der Schleifsteine (B) auf ihrer Welle (B1), welche eine leichte Lösbarkeit derselben gestattet und so eingerichtet ist, dafs die Welle (B1) in zwei am Gehäuse (A) sitzenden Lagern (A1) und (A?) drehbar ist, während das freie Ende der Welle (B1) eine Nabe (b) trägt, welche den im Schleifgehäuse befindlichen Theil des Lagers (A1) umfafst und die beiden Schleifsteine (B B) trägt, deren Entfernung von einander durch ein Rohrstück (bs) bestimmt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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