DE39158C - Schleifmaschine mit magnetischem Werkstückhalter - Google Patents

Schleifmaschine mit magnetischem Werkstückhalter

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DE39158C
DE39158C DENDAT39158D DE39158DA DE39158C DE 39158 C DE39158 C DE 39158C DE NDAT39158 D DENDAT39158 D DE NDAT39158D DE 39158D A DE39158D A DE 39158DA DE 39158 C DE39158 C DE 39158C
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DE
Germany
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blade
stone
workpiece holder
plate
grinding machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39158D
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English (en)
Original Assignee
F. KAMPFE, R. KAMPFE und O. KAMPFE in Brooklyn, County of Kings, State of New-York, V. St. A
Publication of DE39158C publication Critical patent/DE39158C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/36Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
    • B24B3/48Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of razor blades or razors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schleifmaschine für Schneidewerkzeuge, besondes für Rasirmesserklingen, welche sich theils durch eine Vorrichtung zum selbstthätigen Halten der Klinke gegen den Schleifstein kennzeichnet und theils durch eine Vorrichtung, um der Klinge, während sie so gehalten wird, eine beliebige Bewegung zu ertheilen und diese Bewegung automatisch zu regeln.
Auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulichea die Fig. 3 und 4 die Schleifmaschine in Seitenansicht und in Vorderansicht und die Fig. 1 und 2 einen Querschnitt und einen Grundrifs der Maschine ohne Gestell, während die Fig. 5 und 6 Details derselben darstellen.
Auf der von den Böcken C1 C1, Fig. 4, getragenen Welle C ist ein Schleifstein A Und eine Riemscheibe B befestigt. Die Welle C endigt in Sitze c, welche in Futterblöcken C2 laufen. Diese letzteren werden in horizontaler Lage in den Köpfen der Böcke C1 durch Druckschrauben cl festgestellt. D, Fig. 3 und 4, ist ein schwingender Rahmen, welcher zwei Klötze H trägt, die mit zugespitzten Schrauben i versehen sind. In den Schrauben i ruht drehbar eine einen Support tragende Platte /. '/, Fig. 1, ist ein Gefäfs, welches zum Auffangen des Abfalles von dem Schleifstein dient; K ist ein Schutzblech, welches verhindert, dafs Wasser, Steinstücke etc. auf die Umgebung geworfen werden. Die Schraube L in dem freien Ende der Platte / dient zum Heben oder Senken dieser Platte, d. h. zum Zurück- oder Vorwärtsbewegen der Klingenhaltevorrichtung. Die Schraube kann durch ein Loch in der Platte / geschraubt sein und gegen das Ende des Rahmens D anstofsen oder umgekehrt durch ein Loch in dem Rahmen D geschraubt sein und gegen die untere Seite der Platte I anstofsen. M ist die Führung für den unteren Schlitten M1 des Supports. Der Schlitten M1 wird vermittelst der in ihm drehbar gelagerten Schraubenspindel τη, welche in eine an der Führung M sitzende Mutter m2 eingreift, quer vor der Schleiffläche des Steines hin- und herbewegt. Die Spindel m wird mit Hülfe des Handrades m1 gedreht. Gewöhnlich wird der Schlitten Ai1 nicht benutzt, sondern die hin- und hergehende Bewegung der zu schleifenden Klinge quer vor der Schleiffläche des Steines selbstthätig durch den schwingenden Rahmen D hervorgerufen, wie weiter unten beschrieben werden soll. Wenn die Klinge an einer Stelle stärker abgeschliffen werden mufs als an einer anderen, d. h. wenn ein Theil derselben länger vor dem Stein verweilen soll als der übrige Theil der Klinge, so wird zu diesem Zweck der Schlitten M1 benutzt.
JV ist die Führung für den oberen Schlitten JV1 des Supports, welcher zum Vorschieben der Klinge gegen den Stein dient. Der Schlitten wird durch Drehen an dem Handrad η J der Spindel n, welche in diesem Schlitten JV drehbar gelagert ist und in eine an der Führung JV sitzende Mutter eingreift, in Bewegung gesetzt. P ist der Klingenhalter,
welcher im wesentlichen aus einem Hufeisenmagneten besteht. Die Enden desselben sind der Gestalt eines hohl geschliffenen Rasirmessers entsprechend abgerundet. Die Dicke des Magneten mufs gleich der Breite der Klinge sein. Es können mehrere Magneten auf einander gelegt werden, um die nöthige Dicke zu erzielen; in diesem Falle mufs ein Nichtleiter zwischen den einzelnen Magneten angebracht werden.
In der Zeichnung ist nur ein Magnet von der erforderlichen Dicke angegeben. Es ist vortheilhaft, den Raum P2 zwischen den Polen des Magneten mit einem nichtleitenden Material auszufüllen.
Der Magnet P ist mittelst Bolzen q an einer Platte P1 festgeschraubt und von derselben durch ■ eine Schicht nichtleitenden Stoffes ρ : getrennt. Die; Platte P1 sitzt auf einer Achse n2, welche in dem Schlitten 2V1 geeignet gelagert ist. O ist eine Deckplatte nicht leitenden Materials, welche auf den Magnet gelegt ist. Die Bolzen q gehen durch dieselbe' hindurch und sichern die richtige Lage derselben. Diese Deckplatte ist mit Ansätzen ο οι versehen, welche durchbohrt sind und zur Aufnahme eines Drehstahles R dienen. Durch eine geeignete Anordnung der Löcher in ο und ο' erhält der Drehstahl R die erforderliche Steigung. Der Drehstahl besteht aus einer Stange, welche an ihrem einen Ende mit Diamanten besetzt ist. Q. ist ein Schutzblech, um die Schlitten etc. und die".'die Maschine bedienende Person gegen das von dem Stein abspritzende Wasser zu schützen. Das Schutzblech ist mit einer Oeffnung O1, Fig. 5, versehen, durch welche die Enden des Magneten P hindurchragen. Die zu schleifende Klinge, wird von dem Magneten sicher in der richtigen Lage erhalten, so dafs die Hände des Arbeiters die Klinge nicht zu halten brauchen. Die Anziehung zwischen dem Halter und der Klinge kann durch die Anwendung eines Elektromagneten von geeigneter Gestalt sehr grofs gemacht werden. Q." ist eine dünne Platte, welche auf der Vorderfläche des Schildes Q. befestigt ist und dazu dient, die Klinge, wenn sie gegen die Enden des Magneten gelegt wird, zu umschliefsen und zu tragen. Wenn die Klinge diese Lage einnimmt, so ruht der Rücken derselben auf dem Boden des Ausschnittes in der Platte Q." auf, und es liegen die Enden der Klinge gegen die durch den Ausschnitt gebildeten aufrechten Arme der Platte, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, welche eine zum Theil abgebrochen gezeichnete Klinge S, von der Platte Q" getragen, zeigt.
E, Fig. ι und 2, ist eine Welle, welche in beiden Seitenwänden des Schlittens iV1 in Lagern ruht und ein Excenter e trägt. Die Welle E endigt an einem Ende in ein Doppelgelenk e1, durch welches sie mit einer teleskopartig zusammenschiebbaren Stange E1 ververbunden ist, welche ihrerseits in ein Doppelgelenk e" ausläuft. Letzteres steht mit der Welle E" in Verbindung, auf welcher die Stufenscheiben e"' befestigt sind. F, Fig. 4, ist ein mit Lagern ff versehener Bock, welcher die Welle E" trägt. ;
Der schwingende Rahmen D, Fig. 3 und ,4, ist mit einem nach abwärts gerichteten Arme if ausgerüstet, welcher zwei Längsschlitze d' d" besitzt. S* ist ein Werktisch, welcher den Rahmen D trägt. Der obere Querträger des Tisches ist mit einem vertikalen Schlitz d'" versehen, welcher gerade gegenüber dem Schlitz d1 des Rahmens D liegt; ein durch beide Schlitze hindurchgesteckter Bolzen s bildet den Drehpunkt für den Arm d. Muttern i2 is an jedem Ende des Bolzens s halten denselben in der richtigen Lage fest und ermöglichen das Höher- oder Tieferstellen des Drehpunktes. In den unten am Werktisch angebrachten Lagern t tl ruht eine Welle S1, auf deren gegenüberliegenden Enden die Kurbelscheibe 5" und die Riemscheibe S'" aufgekeilt sind. Auf der Vorderfläche der Scheibe S" ist ein Zapfen s1 befestigt, welcher in dem Schlitz d" des Armes d spielt. Der Arm d ist gegen ein Herabgleiten von dem Zapfen s' durch eine auf den letzteren aufgeschraubte Mutter geschützt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Die Riemscheiben B e'" und S'" werden in Bewegung gesetzt, indem man dieselben mit entsprechenden, auf passenden Treibwellen gelagerten Riemscheiben verbindet. Die Welle C und ihre entsprechende Treibwelle sind so angeordnet, dafs der Stein A sich gegen die zu scheifende Klinge in der Richtung des Pfeiles, Fig. ι, umdreht. Diese Drehrichtung des Steines hat den Vortheil, dafs die Klinge nach unten gegen ihren Halter gedrückt wird, wohingegen die Klinge von dem Stein, wenn derselbe in umgekehrter Richtung umlaufen würde, nach oben von ihrem Halter fortgezogen werden würde. Die Welle E, welche das Excenter e trägt, kann nach beiden Richtungen umlaufen. Das Excenter hat den Zweck, die Platte P1 und mit ihr den Klingenhalter P abwechselnd zu heben und zu senken. Der Vortheil dieser auf- und abgehenden Bewegung besteht darin, dafs der Abfall von dem Stein besser fortgespült wird, als dies der Fall sein würde, wenn die Klinge beständig festgehalten wäre. Ferner befreit die Klinge durch diese Bewegung den Stein von losen Sandtheilchen, welche dann zwischen Klinge und Stein fallen und die schleifende Wirkung des Steines vermehren, wodurch
gleichzeitig ein Verbrennen der Klinge und ein Glattwerden des Steines an der Berührungsstelle vermieden wird. Wenn die Klinge festgehalten wird, so wird der Stein dieselbe hohl schleifen, indem er dieselbe in der Mitte dünn macht und an der Schneide und den Rücken dick läfst. Gerade bei ^hohl geschliffenen Klingen ist es vortheilhaft, die Klinge gegen die Schneide hin flach zu schleifen, und dies wird erreicht durch ein sorgfältiges Adjustiren der Klinge und des Steines hinsichtlich ihrer Mittellinien, d. h. je höher die Klinge gehoben wird in Bezug auf die Mittellinie des Steines, je mehr wird der Rücken der Klinge abgeschliffen, und umgekehrt. Dieses Einstellen der Klinge wird durch Heben oder Senken der Platte I vermittelst der Schraube L bewirkt. Durch die auf- und abgehende Bewegung werden endlich alle Vortheile gesichert, welche geübte Schleifer darin gefunden haben, dafs die Klinge, wenn sie gegen den Stein gelegt ist, in Bewegung erhalten wird.
Die Doppelgelenke e' e" und die Teleskopwelle E' stellen sich selbsttätig nach den verschiedenen Lagen des die Welle E tragenden Schlittens N1 ein, welche demselben durch die Bethätigung der Spindeln m und n, des schwingenden Rahmens D und der Stellschraube L gegeben werden können. Die in einander geschobenen Theile der Teleskopwelle E' sind mit Feder und Nuth oder einer ähnlichen Vorrichtung versehen, um zu verhindern, dafs der eine Theil sich auf bezw.. in dem andern drehen kann.
Wenn die Welle S' in Bewegung gesetzt wird, so nimmt die Kurbelscheibe S" das untere Ende des Armes d mit und bewegt dasselbe hin und her, wobei der Zapfen s' in dem Schlitz d" auf- und abgeht. Es ist klar, dafs durch diese Bewegung des unteren Endes des Rahmens Dd der obere Theil des Rahmens D mit der Platte /, dem Support, dem Klingenhalter, der Klinge etc. in entgegengesetzter Richtung hin- und herbewegt wird. Die von der so geführten Klinge beschriebene. Curve ist ein Kreisbogen, dessen Mittelpunkt der Bolzen s bildet. Wenn der Stein in Bewegung ist und das Schleifen beginnt, so wird die Klinge an der Schneide kreisbogenförmig abgeschliffen, wobei die Klinge gleichzeitig hohl geschliffen wird. Die Entfernung des Bolzens s bis zur Mittellinie der Klinge ist das Mafs für den Radius des Kreisbogens, welcher von der Klinge während der Schwingung des Rahmens D d beschrieben wird, und diese Entfernung kann durch Verstellen des Bolzens s nach oben oder unten regulirt werden. Der Rahmen D d wird durch das Höher- oder Tieferstellen des Bolzens s weder gehoben noch gesenkt. Wenn die Entfernung zwischen Bolzen s und Klinge vergröfsert oder verringert wird, so wird die Schneide sich einer geraden Linie nähern oder mehr von derselben abweichen, weil die Krümmung des von der Klinge beschriebenen Bogens um so geringer ist, je gröfser der Radius des Kreises ist.
Wenn man der Klinge eine gerade Schneide geben will, so wird die Riemscheibe S"' mit der Treibwelle aufser Verbindung gebracht und die Klinge quer vor der Schleiffläche des Steines durch Verschieben des Schlittens M1 hin- und herbewegt.
Die Enden _.des Klingenhalters P, Fig. 5 und 6, sind mit einer Anzahl senkrechter Nuthen versehen, um Austrittsöffnungen für das Wasser und den Sand zu gewinnen, welche sich sonst zwischen der Klinge und dem Halter ansammeln könnten und die magnetische Anziehung zwischen denselben beeinflussen würden. Ein fernerer Vortheil dieser Nuthen besteht darin, dafs das zum Schleifen dienende Wasser hinter die Klinge gelangt und das Kühlen der letzteren bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schleifmaschine mit magnetischem Werkstückhalter für Schneidewerkzeuge, besonders für Rasirmesser, bei welcher der Werkstückhalter auf einem Support um eine horizontale Achse η 2 drehbar gelagert ist und - durch ein im Support angeordnetes Excenter e in verticale Schwingungen versetzt wird, während gleichzeitig dem Support mitsammt dem vertical schwingenden Werkstückhalter durch einen hebelartigen, um s drehbaren Rahmen D d eine seitlich hin- und herschwingende Bewegung in horizontaler Richtung ertheilt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39158D Schleifmaschine mit magnetischem Werkstückhalter Expired - Lifetime DE39158C (de)

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