DE976878C - Gewinnungs- und Ladevorrichtung fuer Kohle od. dgl. - Google Patents
Gewinnungs- und Ladevorrichtung fuer Kohle od. dgl.Info
- Publication number
- DE976878C DE976878C DEM16802A DEM0016802A DE976878C DE 976878 C DE976878 C DE 976878C DE M16802 A DEM16802 A DE M16802A DE M0016802 A DEM0016802 A DE M0016802A DE 976878 C DE976878 C DE 976878C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- conveyor
- tools
- cover plate
- extraction
- area
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000605 extraction Methods 0.000 title claims description 23
- 239000003245 coal Substances 0.000 title claims description 19
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 claims 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 5
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000005065 mining Methods 0.000 description 2
- 230000002250 progressing effect Effects 0.000 description 2
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 238000010516 chain-walking reaction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 229910052500 inorganic mineral Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000011707 mineral Substances 0.000 description 1
- 238000011084 recovery Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C35/00—Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
- E21C35/08—Guiding the machine
- E21C35/12—Guiding the machine along a conveyor for the cut material
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Pusher Or Impeller Conveyors (AREA)
Description
AUSGEGEBENAM 2. JULI 1964
M 16802 VI/5b
Die Erfindung betrifft eine Gewinnungs- und Ladevorrichtung für Kohle od. dgl. mit in der
Höhe zueinander versetzten Längsführungsorganen an der dem Abbaustoß zugekehrten Fördererseite
für die vorzugsweise an Zugmittel angeschlossenen Lösewerkzeuge bzw. Werkzeuggruppen, wobei die
beiden Werkzeugführungen durch eine parallel zur Sohle gerichtete, über die Länge des Förderers
reichende und an den Förderer anschließende Platte voneinander getrennt sind.
Es ist bekannt, in innerhalb des Höhenbereiches des Förderers an dessen Seitenwand befestigten
Führungsgehäusen die Trums eines mit Lösewerkzeugen versehenen, endlosen Zugmittels, z. B. einer
Kette, übereinander anzuordnen. Hierbei wird die von den Werkzeugen gelöste Kohle von den Werkzeugen
selbst nach den Enden des Förderers ausgetragen. Der Förderer wird in den von den Werkzeugen
hergestellten Einschnitt eingeschoben und nimmt die hereinbrechende oder durch Abbauhämmer
oder andere Hilfsmittel gelöste Kohle auf. Bei einer anderen bekannten Vorrichtung ist über
dem Förderer ein Gestell großer Höhe angeordnet, in welchem seitlich des Förderers und wesentlich
über diesem Führungen in großen Abständen voneinander vorgesehen sind, in denen ein endloses
Zugmittel geführt ist, welches Werkzeuge oder Werkzeuggruppen trägt, die nacheinander den
oberen und den unteren Bereich des Abbaustoßes hereinholen. Von dem unteren Zugmitteltrum und
den in diesem angeordneten Werkzeugen ist die Gesamtmenge der Kohle oder eines anderen abgebauten
Gutes in den Förderer überzuleiten.
Gemäß einem älteren, nicht zum Stande der Technik gehörenden Vorschlag sollen bei einer Einrichtung
zur Gewinnung und Förderung von Kohle in einer vor dem Förderer angeordneten Führungsschiene
mit Messern versehene Hobelkörper in
409 631/1
einer oberen und einer unteren Führung längs des Abbaustoßes bewegt werden. Die Hobelkörper sind
an einer parallel zum Abbaustoß umlaufenden, endlosen Kette befestigt. Zwischen der oberen und
unteren Führung der Hobelwerkzeuge ist eine als Werkzeugführung dienende Platte angeordnet. Ferner
ist der in der unteren Führung bewegte Hobelkörper in Richtung auf den Abbaustoß zu vorgezogen,
so daß die größte Schneidtiefe dieser ίο Gewinnungsvorrichtung am Liegenden sich befindet.
Es soll durch diese versetzte Anordnung von dem in der unteren Führung bewegten Hobelkörper
die geschälte Kohle auf die dem oberen Hobelkörper zugeordnete Führungsplatte gehoben werden,
und der Hobelkörper soll dann diese angehobene Kohle zusammen mit der von ihm selbst
geschälten Kohle noch um ein weiteres Stück anheben, und zwar um die Hälfte der Höhe des Förderers,
bis diese in den Förderer fällt. Erfindungsgemäß wird unter Beibehaltung eines einfachen Aufbaues und einer möglichst geringen
Bauhöhe für die Vorrichtung die Gewinnungs- und Ladeleistung dadurch erhöht und strömungsfreier
gestaltet und ferner der Kraftbedarf für den Antrieb der Werkzeuge verringert, daß im rückwärtigen
Bereich einer an bzw. etwas oberhalb der Oberkante des Förderers angesetzten, die untere
Werkzeugführung nach dem Stoß hin schließenden Abdeckplatte langgestreckte, an den Förderer angrenzende
Austrittsöffnungen für das von den unteren Werkzeugen gelöste Kohleklein vorgesehen
sind.
Aus jedem der nunmehr durch die Abdeckplatte in der Höhe begrenzten Gewinnungsbereiche wird
die gelöste Kohle unmittelbar dem seitlich angeordneten Förderer zugeführt, so daß jetzt bei dem
unteren Trum des Zugmittels und der Werkzeuge eine Überbelastung oder ein Festklemmen nicht
eintreten kann. Diese besondere Art des getrennten Austragens des gelösten Gutes ermöglicht daher in
vorteilhafterer Weise als bisher das gleichzeitige Hereingewinnen von Kohle in übereinanderliegenden
Bereichen. Die Anordnung des Abdeckbleches etwa in Höhe der Oberkante des Förderers hat den
besonderen Vorteil, daß die in dem großen oberen Gewinnungsbereich anfallende erhebliche Menge an
Kohle nur nach der Seite hin auf einer ohne oder nahezu ohne Steigung versehenen Fläche verschoben
zu werden braucht. Nur eine geringe Menge an Kohle, die im unteren Gewinnungsbereich anfällt,
braucht über eine stärker geneigte Fläche über die Kante des Förderers hinweggehoben zu werden.
Die gleichzeitige Gewinnungsarbeit mit getrennter Überleitung des Gutes aus zwei übereinander angeordneten
Bereichen durch in entgegengesetzter Richtung arbeitende Werkzeuge führt außerdem
zu einer festen Lage der gesamten Gewinnungsvorrichtung gegenüber dem Abbaustoß und dem
Liegenden.
Die Lösewerkzeuge können verschieden ausgebildet sein, jedoch werden Werkzeuge solcher
Art bevorzugt, welche eine hobelartige Grundform besitzen. Hobelartige Gewinnungswerkzeuge sind
an sich bekannt und bilden für sich allein nicht den Gegenstand der Erfindung. Bei der Grundbauart
nach der Erfindung liegt der Vorteil der hobelartigen Grundform darin, daß bereits verhältnismäßig
kleine Werkzeuge zum seitlichen Abdrücken des gelösten Gutes, d.h. in Richtung auf den Förderer
zu, ausreichen. Die Werkzeuge werden über die Länge des Zugmittels verteilt, beispielsweise in
der Länge der Schüsse entsprechenden Abständen, angeordnet, so daß nahezu auf ganzer Streblänge
gleichzeitig Kohle hereingewonnen wird. Zweckmäßig wird ein endloses Zugmittel verwendet,
welches einschließlich der Lösewerkzeuge stets im gleichen Sinne umlaufend angetrieben wird. Es
kann aber auch bei entsprechender Ausbildung der Werkzeuge eine Änderung der Antriebsrichtung
vorgesehen werden. Auch ist es denkbar, für beide übereinander angeordneten Führungen bzw. Trume
besondere Zugmittel vorzusehen und diese getrennt anzutreiben. Der Antrieb für das Zugmittel kann
mit dem Antrieb des Förderers gekuppelt sein. Es sind auch getrennte Antriebe anwendbar.
Gemäß einer besonderen vorteilhaften Ausführungsform werden die Werkzeuge des oberen Gewinnungsbereiches
gegenüber den Werkzeugen des unteren Gewinnungsbereiches auf den Abbaustoß zu vorgesetzt, und es wird die Abdeckplatte mit
dem vorderen Teil über die Schneidebene der unteren Werkzeuge vorgezogen. Der Abbaustoß
wird gewissermaßen stufenförmig abgebaut, und zwar gleichmäßig fortschreitend im oberen und
unteren Bereich. Die über die Schneidebene der unteren Werkzeuge vorragende Platte stützt sich
auf der Oberseite der Stufe ab und bildet eine sichere Abdeckung des unteren Gewinnungsbereiches. Das Maß der Versetzung kann verschieden
gewählt werden; ebenso ist es denkbar, die Schnitt- oder Schältiefe der jeweiligen Beschaffenheit
des Minerals anzupassen. Die Schältiefe wird möglichst nicht so groß gewählt; dafür wird in bekannter
Weise mit einer größeren Schnittgeschwindigkeit gearbeitet.
Vorrichtungen der vorgenannten Art werden zweckmäßig der Länge des Strebes bzw. des Abbaustoßes
angepaßt. Es ist aber auch denkbar, über die Länge des Strebes mehrere Vorrichtungen gleicher
Grundbauart hintereinander anzuordnen; auch kann die über die Streblänge sich erstreckende
Vorrichtung so ausgebildet werden, daß jeweils nur einige der Werkzeuge in einem kurzen, jedoch in
Streblängsrichtung fortschreitenden Längenbereich des Abbaustoßes eingreifen.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt
Fig. ι eine Draufsicht auf eine Gewinnungsund Ladevorrichtung,
Fig. 2 einen Querschnitt zur Fig. 1, jedoch in iao
größerem Maßstab,
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung im Querschnitt.
Der Strebförderer 1 ist bei dem Ausführungsbeispiel als Doppelketten-Kratzerförderer ausgebil-
det und aus Schüssen zusammengesetzt. An beiden
Enden des Förderers ist eine Antriebsstation 2 bzw. 3 vorgesehen. Die Schüsse sind in senkrechter
und waagerechter Ebene innerhalb geringer Grenzen gelenkig gegeneinander abgestützt bzw. gekuppelt.
Auf der dem Abbaustoß abgekehrten Seite des Förderers sind über die Länge des Strebes verteilt
Vorrückzylinder 4 angeordnet, durch welche der Förderer auf ganzer Länge gleichzeitig oder
in Streblängsrichtung fortschreitend an den Abbaustoß herangedrückt werden kann. Durch das
Vorschubmaß der Vordrückzylinder kann die Stärke des hereinzugewinnenden Kohlenstreifens
bestimmt werden. An Stelle des Kratzerförderers kann auch eine mit einer Umkleidung versehene
Rutsche oder ein kurvengängiges Förderband verwendet werden.
Auf der dem Kohlenstoß zugekehrten Seite des Förderers 1 ist eine Gewinnungsvorrichtung vorgesehen,
die Lösewerkzeuge 5 besitzt, die in ein
ao endloses Zugmittel 6, vorzugsweise eine Kette, eingeschaltet sind. Die Werkzeuge 5 sind über die
Länge der beiden Trume des Zugmittels 6 gleichmäßig verteilt angeordnet. Die beiden Trume sind
übereinander angeordnet, und es ist das obere Trum gegenüber dem unteren Trum auf den Abbaustoß
zu um daß Maß χ versetzt. Zwischen dem oberen Trum und dem unteren Trum ist ein Abdeckblech
7 vorgesehen, welches an die Seitenwand des Förderers anschließt und mit dem vorderen Teil über die Schneidebene der Werkzeuge
5 des Untertrums hinausragt. Die Abdeckplatte 7 ist etwa in Höhe der Oberkante des
Förderers angeordnet. Die Lösewerkzeuge 5 besitzen eine hobelartige Grundform und sind in der
Höhe etwa entsprechend der Höhe des Förderers 1 bemessen. Auf der Ober- und Unterseite der Abdeckplatte
7 sind Führungsschienen 8 befestigt, welche von bügelartigen Führungen 9 der Werkzeuge
bzw. Werkzeugträger umschlossen sind. Die Führungen können gleichzeitig so ausgebildet sein,
daß das Zugmittel eine Führung erhält. Durch die bügelartigen Führungen 9 wird ein genauer Lauf
der Werkzeuge gesichert und ein Abheben derselben verhindert. Zwischen der unteren Führung 8
und der ,Seitenwand des Förderers ist in dem Abdeckblech 7 eine öffnung 10 großen Querschnittes
vorgesehen. Die Länge der Abdeckplatte 7 entspricht etwa der Länge eines Schusses des Förderers
i. In gleicher Weise wird die Länge der öffnung 10 so bemessen, daß sie sich etwa über
die ganze Länge eines Schusses erstreckt.
Zwischen der Oberkante des Förderers und dem Liegenden ist ein geneigt verlaufendes Überleitblech
11 vorgesehen, welches mit der vorderen Kante unter einen abgeschrägten Teil des Lösewerkzeuges
5 greift. Nahe den Enden jedes Abdeckbleches 7 sind seitlich der öffnungen 10 Wülste 12
ausgepreßt, welche einerseits die Führung des gelösten Gutes zur Rinne hin unterstützen und
andererseits eine wesentliche Versteifung des Abdeckbleches herbeiführen. Im Bereich dieser Wülste
12 bzw. der Enden des Abdeckbleches 7 ist zwischen dem Abdeckblech und dem Liegenden ein
beispielsweise aus Blechen gebogener Ablenkkörper 13 vorgesehen, welcher dafür sorgt, daß das Gut
den öffnungen 10 zugeführt wird.
Durch die Abdeckplatte 7 werden zwei voneinander getrennte Gewinnungsbereiche geschaffen,
die bei der Versetzung der Werkzeuge um das Maß χ gleichfalls stufenförmig zueinander liegen.
Der untere Gewinnungsbereich entspricht etwa der Höhe des Förderers. Der obere Gewinnungsbereich
erstreckt sich bis zum Hangenden und ist wesentlich größer bemessen. Durch die Werkzeuge 5 wird
nur ein Teil der Höhe des Stoßes erfaßt. Der obere Teil bricht nach dem Hereingewinnen des unteren
Teils selbst herein oder kann mittels einfacher Hilfsmittel vom Hangenden gelöst werden. Das
von den im oberen Bereich arbeitenden Werkzeugen 5 gelöste Gut fällt auf die Abdeckplatte 7
und wird von dieser durch die an den Werkzeugen vorgesehenen Abdrückflächen 5 α dem Förderer zugeschoben.
Der vordere Teil Ja der Abdeckplatte 7 stützt sich auf die im Kohlenstoß gebildete Stufe
ab und schirmt somit den unteren Bereich gegenüber dem oberen ab. Die im unteren Bereich gewonnene
Kohle wird über das schräge Blech 11 und die öffnungen 10 in den Förderer hineingeschoben.
Auch hier übernehmen die mit Abdrückflächen versehenen Lösewerkzeuge 5 die Förderarbeit.
Das Abdeckblech 7 ist mit den Führungsschienen 8 und dem schrägen Leitblech 11 und gegebenenfalls
auch den Ablenkkörpern 13 zu einer einbaufertigen »Einheit« verbunden. Diese Einheit entspricht
etwa der Länge eines Schusses des Förderers und wird lösbar an der Seitenwand des Förderers
befestigt. Damit die zum Verlegen des Förderers erforderliche gelenkige Abstützung zwischen den
Schüssen gewahrt bleibt, werden die zuvor ge- loo
nannten Einheiten der Gewinnungsvorrichtung etwas kürzer als die Länge der Schüsse des Förderers
gewählt.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Abdeckblech 7 um ein geringes i°5
Maß oberhalb der Seitenwand des Förderers 1 angeordnet, so daß zwischen dem Abdeckblech und
der Fördererseitenwand eine öffnung 10 α gebildet
ist, die ein Austragen des Gutes unmittelbar in den Förderer zuläßt. Zur Bildung dieser öffnung "o
10 α genügt es, einen Teil der Abdeckplatte mit einer geringen Steigung zum Förderer hin zu versehen.
Es ist aber auch denkbar, das Abdeckblech 7 waagerecht anzuordnen und erforderlichenfalls die
Höhe der Werkzeuge um ein entsprechendes Maß zu vergrößern.
Wie aus Fig. 1 zu erkennen ist, bilden die Antriebe 2 und 3 des Förderers gleichzeitig die
Antriebe des endlosen Zugmittels 6. Damit das Zugmittel 6, z. B. eine Kette, ohne Verwindung iao
über die Antriebsräder 14 läuft, wird an den Enden des Förderers mindestens die obere Führung
8 verlegt, so daß die beiden Trume genau übereinanderliegen. Für das Zugmittel 6 kann aber
auch ein besonderer Antrieb vorgesehen werden. Auch ist es möglich, Ober- und Untertrum getrennt
voneinander anzutreiben und an Stelle eines endlosen Zugmittels zwei besondere Zugmittel vorzusehen.
Im letzteren Fall können die Werkzeuge für das Ober- und Untertrum in Form und Größe
unterschiedlich gehalten werden.
Claims (11)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Gewinnungs- und Ladevorrichtung für Kohle u. dgl., mit in der Höhe zueinander versetzten Längsführungsorganen an der dem Abbaustoß zugekehrten Fördererseite für die vorzugsweise an einem Zugmittel angeschlossenen Lösewerkzeuge bzw. Werkzeuggruppen, wobei die beiden Werkzeugführungen durch eine parallel zur Sohle gerichtete, über die Länge des Förderers reichende, an den Förderer anschließende und die untere Werkzeugführung gegenüber dem Arbeitsbereich der oberen Werkzeuge abdeckende breite Abdeckplatte voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß im rückwärtigen Bereich einer an bzw. etwas oberhalb der Oberkante des Förderers angesetzten, die untere Werkzeugführung nach dem Stoß hin schließenden Abdeckplatte langgestreckte, an dem Förderer angrenzende Austrittsöffnungen für das von den unteren Werkzeugen gelöste Kohleklein vorgesehen sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, mit einem Führungsteil an der Unterseite der Abdeckplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugführungsschienen (8) im Abstand von der Fördererseitenwand an der Ober- und an der Unterseite der Abdeckplatte (7) vorgesehen sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragsöffnungen (10) seitlich des Förderers (1) in den Abdeckplatten (7) vorgesehen und mindestens unterhalb der Öffnungen vom Liegenden zur Fördereroberkante geneigt verlaufende Überleitbleche (11) angeordnet sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragsöffnungen (10) in den Abdeckblechen (7) zwischen der unteren Werkzeugführung (8) und der Fördererseitenwand vorgesehen sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (7) mindestens mit dem rückwärtigen Teil, unter Bildung von Austragsöffnungen (10 α), im Abstand oberhalb der Fördereroberkante angeordnet ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (7) mindestens im rückwärtigen Teil zum Förderer (1) leicht ansteigend angeordnet ist.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärtige Kante der Abdeckplatte (7) die Seitenwand des Förderers (1) übergreift.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, bei der die Werkzeuge des oberen Gewinnungsbereiches gegenüber den Werkzeugen des unteren Gewinnungsbereiches versetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (5) des oberen Gewinnungsbereiches gegenüber den Werkzeugen des unteren Gewinnungsbereiches auf den Abbaustoß zu vorgesetzt sind und daß die Abdeckplatte (7) mit dem vorderen Teil über die Schneidebene der unteren Werkzeuge hinaus vorgesehen ist.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (7) mit dem im Untertrum vorgesehenen Überleitblech (11) und den Führungsschienen (8) für die Werkzeuge zu einer schußartigen Einheit von etwa der Länge eines Rinnenschusses des Förderers verbunden ist.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatten (7) nahe ihren Enden seitlich der Austragsöffnungen (10) mit wulstartigen — z.B. ausgepreßten — Rillen (12) versehen sind.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 3 bzw. 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Abdeckplatten (7) und dem Liegenden in dem Bereich zwischen den Austragsöffnungen (10) der Abdeckplatten Ablenkbleche oder -körper (13) vorgesehen sind.go In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentschriften Nr. 890 632, 939442; französische Patentschrift Nr. 963 333; britische Patentschrift Nr. 648 314; Werbeschrift der Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia Lünen, Post Lünen, »Löbbe-Hobel«.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 530/14 6.56 (409 631/1 6.64)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM16802A DE976878C (de) | 1952-12-25 | 1952-12-25 | Gewinnungs- und Ladevorrichtung fuer Kohle od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM16802A DE976878C (de) | 1952-12-25 | 1952-12-25 | Gewinnungs- und Ladevorrichtung fuer Kohle od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE976878C true DE976878C (de) | 1964-07-02 |
Family
ID=7297288
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM16802A Expired DE976878C (de) | 1952-12-25 | 1952-12-25 | Gewinnungs- und Ladevorrichtung fuer Kohle od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE976878C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR963333A (de) * | 1950-07-05 | |||
| GB648314A (en) * | 1948-07-07 | 1951-01-03 | Campbell Ritchie | Coal cutting machine |
| DE890632C (de) * | 1953-08-13 | Deutsche Kohlenbergbau-Leitung, Essen | Verfahren und Gerät zur schälenden Gewinnung, insbesondere harter Kohlenflöze | |
| DE939442C (de) * | 1942-03-25 | 1956-02-23 | Preussische Bergwerks Und Huet | Vorzugsweise durch ein Zugmittel in Strebrichtung bewegtes Hobelgeraet |
-
1952
- 1952-12-25 DE DEM16802A patent/DE976878C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR963333A (de) * | 1950-07-05 | |||
| DE890632C (de) * | 1953-08-13 | Deutsche Kohlenbergbau-Leitung, Essen | Verfahren und Gerät zur schälenden Gewinnung, insbesondere harter Kohlenflöze | |
| DE939442C (de) * | 1942-03-25 | 1956-02-23 | Preussische Bergwerks Und Huet | Vorzugsweise durch ein Zugmittel in Strebrichtung bewegtes Hobelgeraet |
| GB648314A (en) * | 1948-07-07 | 1951-01-03 | Campbell Ritchie | Coal cutting machine |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE635532C (de) | Gewinnungsgeraet fuer Steinkohle und aehnliche Mineralien | |
| DE976878C (de) | Gewinnungs- und Ladevorrichtung fuer Kohle od. dgl. | |
| DE727683C (de) | Vorrichtung zum Gewinnen und Foerdern von Steinkohle | |
| DE2558884A1 (de) | Pendelfoerderer | |
| DE1002715B (de) | Am Kohlenstoss entlang bewegbare Gewinnungsmaschine mit einer stirnseitig angeordneten Bohrkronengruppe | |
| DE964312C (de) | Vorzugsweise durch ein Zugmittel bewegtes Hobelgeraet fuer Kohle und andere Mineralien | |
| DEM0016802MA (de) | ||
| DE2140609C3 (de) | Kohlenhobel | |
| DE971211C (de) | Kohlenpflug mit uebereinander in einer Reihe angeordneten, vor- und zurueckbewegten Schlag- und Schneidwerkzeugen | |
| DE19750484B4 (de) | Gewinnungseinrichtung, insbesondere für die Kohlegewinnung in untertätigen Gewinnungsstreben | |
| DE599097C (de) | Einrichtung zur seitlichen Verschiebung von Foerdermitteln im Grubenbetrieb | |
| DE2900661C2 (de) | ||
| DE1094208B (de) | Hinter einer Walzenschraemmaschine angehaengte und seitlich am Foerdermittel gefuehrte Raeumeinrichtung fuer Bergbau- u. ae. Betriebe | |
| DE940221C (de) | Hobelgeraet | |
| DE812063C (de) | Schraemmaschine | |
| DE1089353B (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Verladen von Erz oder anderen Mineralien | |
| DE977589C (de) | Verfahren zur Kohlengewinnung mittels mehrerer durch ein Zugmittel am Abbaustoss entlangbewegter Gewinnungsgeraete | |
| DE4104927A1 (de) | Vorrichtung zum loesen und foerdern von floezartig anstehenden mineralischen rohstoffen, insbesondere von kohle | |
| DE3024499C2 (de) | ||
| DE939442C (de) | Vorzugsweise durch ein Zugmittel in Strebrichtung bewegtes Hobelgeraet | |
| DE971907C (de) | Kohlenhobel | |
| DE2038616A1 (de) | Integrierte Ausbau-,Gewinnungs- und Foerdereinrichtung fuer den Einsatz im Streb bei der Gewinnung von Kohle oder aehnlich gelagerten Mineralien | |
| DE842335C (de) | Schaelende Gewinnungsmaschine fuer Kohle und andere Mineralien | |
| DE969712C (de) | Vorzugsweise durch ein Zugmittel am Abbaustoss entlang bewegbares Hobelgeraet | |
| DE972813C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Kohle od. dgl. mit einem aktivierten Kohlenhobel |