DE976878C - Gewinnungs- und Ladevorrichtung fuer Kohle od. dgl. - Google Patents

Gewinnungs- und Ladevorrichtung fuer Kohle od. dgl.

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DE976878C
DE976878C DEM16802A DEM0016802A DE976878C DE 976878 C DE976878 C DE 976878C DE M16802 A DEM16802 A DE M16802A DE M0016802 A DEM0016802 A DE M0016802A DE 976878 C DE976878 C DE 976878C
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Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/08Guiding the machine
    • E21C35/12Guiding the machine along a conveyor for the cut material

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Description

AUSGEGEBENAM 2. JULI 1964
M 16802 VI/5b
Die Erfindung betrifft eine Gewinnungs- und Ladevorrichtung für Kohle od. dgl. mit in der Höhe zueinander versetzten Längsführungsorganen an der dem Abbaustoß zugekehrten Fördererseite für die vorzugsweise an Zugmittel angeschlossenen Lösewerkzeuge bzw. Werkzeuggruppen, wobei die beiden Werkzeugführungen durch eine parallel zur Sohle gerichtete, über die Länge des Förderers reichende und an den Förderer anschließende Platte voneinander getrennt sind.
Es ist bekannt, in innerhalb des Höhenbereiches des Förderers an dessen Seitenwand befestigten Führungsgehäusen die Trums eines mit Lösewerkzeugen versehenen, endlosen Zugmittels, z. B. einer Kette, übereinander anzuordnen. Hierbei wird die von den Werkzeugen gelöste Kohle von den Werkzeugen selbst nach den Enden des Förderers ausgetragen. Der Förderer wird in den von den Werkzeugen hergestellten Einschnitt eingeschoben und nimmt die hereinbrechende oder durch Abbauhämmer oder andere Hilfsmittel gelöste Kohle auf. Bei einer anderen bekannten Vorrichtung ist über dem Förderer ein Gestell großer Höhe angeordnet, in welchem seitlich des Förderers und wesentlich über diesem Führungen in großen Abständen voneinander vorgesehen sind, in denen ein endloses Zugmittel geführt ist, welches Werkzeuge oder Werkzeuggruppen trägt, die nacheinander den oberen und den unteren Bereich des Abbaustoßes hereinholen. Von dem unteren Zugmitteltrum und den in diesem angeordneten Werkzeugen ist die Gesamtmenge der Kohle oder eines anderen abgebauten Gutes in den Förderer überzuleiten.
Gemäß einem älteren, nicht zum Stande der Technik gehörenden Vorschlag sollen bei einer Einrichtung zur Gewinnung und Förderung von Kohle in einer vor dem Förderer angeordneten Führungsschiene mit Messern versehene Hobelkörper in
409 631/1
einer oberen und einer unteren Führung längs des Abbaustoßes bewegt werden. Die Hobelkörper sind an einer parallel zum Abbaustoß umlaufenden, endlosen Kette befestigt. Zwischen der oberen und unteren Führung der Hobelwerkzeuge ist eine als Werkzeugführung dienende Platte angeordnet. Ferner ist der in der unteren Führung bewegte Hobelkörper in Richtung auf den Abbaustoß zu vorgezogen, so daß die größte Schneidtiefe dieser ίο Gewinnungsvorrichtung am Liegenden sich befindet. Es soll durch diese versetzte Anordnung von dem in der unteren Führung bewegten Hobelkörper die geschälte Kohle auf die dem oberen Hobelkörper zugeordnete Führungsplatte gehoben werden, und der Hobelkörper soll dann diese angehobene Kohle zusammen mit der von ihm selbst geschälten Kohle noch um ein weiteres Stück anheben, und zwar um die Hälfte der Höhe des Förderers, bis diese in den Förderer fällt. Erfindungsgemäß wird unter Beibehaltung eines einfachen Aufbaues und einer möglichst geringen Bauhöhe für die Vorrichtung die Gewinnungs- und Ladeleistung dadurch erhöht und strömungsfreier gestaltet und ferner der Kraftbedarf für den Antrieb der Werkzeuge verringert, daß im rückwärtigen Bereich einer an bzw. etwas oberhalb der Oberkante des Förderers angesetzten, die untere Werkzeugführung nach dem Stoß hin schließenden Abdeckplatte langgestreckte, an den Förderer angrenzende Austrittsöffnungen für das von den unteren Werkzeugen gelöste Kohleklein vorgesehen sind.
Aus jedem der nunmehr durch die Abdeckplatte in der Höhe begrenzten Gewinnungsbereiche wird die gelöste Kohle unmittelbar dem seitlich angeordneten Förderer zugeführt, so daß jetzt bei dem unteren Trum des Zugmittels und der Werkzeuge eine Überbelastung oder ein Festklemmen nicht eintreten kann. Diese besondere Art des getrennten Austragens des gelösten Gutes ermöglicht daher in vorteilhafterer Weise als bisher das gleichzeitige Hereingewinnen von Kohle in übereinanderliegenden Bereichen. Die Anordnung des Abdeckbleches etwa in Höhe der Oberkante des Förderers hat den besonderen Vorteil, daß die in dem großen oberen Gewinnungsbereich anfallende erhebliche Menge an Kohle nur nach der Seite hin auf einer ohne oder nahezu ohne Steigung versehenen Fläche verschoben zu werden braucht. Nur eine geringe Menge an Kohle, die im unteren Gewinnungsbereich anfällt, braucht über eine stärker geneigte Fläche über die Kante des Förderers hinweggehoben zu werden. Die gleichzeitige Gewinnungsarbeit mit getrennter Überleitung des Gutes aus zwei übereinander angeordneten Bereichen durch in entgegengesetzter Richtung arbeitende Werkzeuge führt außerdem zu einer festen Lage der gesamten Gewinnungsvorrichtung gegenüber dem Abbaustoß und dem Liegenden.
Die Lösewerkzeuge können verschieden ausgebildet sein, jedoch werden Werkzeuge solcher Art bevorzugt, welche eine hobelartige Grundform besitzen. Hobelartige Gewinnungswerkzeuge sind an sich bekannt und bilden für sich allein nicht den Gegenstand der Erfindung. Bei der Grundbauart nach der Erfindung liegt der Vorteil der hobelartigen Grundform darin, daß bereits verhältnismäßig kleine Werkzeuge zum seitlichen Abdrücken des gelösten Gutes, d.h. in Richtung auf den Förderer zu, ausreichen. Die Werkzeuge werden über die Länge des Zugmittels verteilt, beispielsweise in der Länge der Schüsse entsprechenden Abständen, angeordnet, so daß nahezu auf ganzer Streblänge gleichzeitig Kohle hereingewonnen wird. Zweckmäßig wird ein endloses Zugmittel verwendet, welches einschließlich der Lösewerkzeuge stets im gleichen Sinne umlaufend angetrieben wird. Es kann aber auch bei entsprechender Ausbildung der Werkzeuge eine Änderung der Antriebsrichtung vorgesehen werden. Auch ist es denkbar, für beide übereinander angeordneten Führungen bzw. Trume besondere Zugmittel vorzusehen und diese getrennt anzutreiben. Der Antrieb für das Zugmittel kann mit dem Antrieb des Förderers gekuppelt sein. Es sind auch getrennte Antriebe anwendbar.
Gemäß einer besonderen vorteilhaften Ausführungsform werden die Werkzeuge des oberen Gewinnungsbereiches gegenüber den Werkzeugen des unteren Gewinnungsbereiches auf den Abbaustoß zu vorgesetzt, und es wird die Abdeckplatte mit dem vorderen Teil über die Schneidebene der unteren Werkzeuge vorgezogen. Der Abbaustoß wird gewissermaßen stufenförmig abgebaut, und zwar gleichmäßig fortschreitend im oberen und unteren Bereich. Die über die Schneidebene der unteren Werkzeuge vorragende Platte stützt sich auf der Oberseite der Stufe ab und bildet eine sichere Abdeckung des unteren Gewinnungsbereiches. Das Maß der Versetzung kann verschieden gewählt werden; ebenso ist es denkbar, die Schnitt- oder Schältiefe der jeweiligen Beschaffenheit des Minerals anzupassen. Die Schältiefe wird möglichst nicht so groß gewählt; dafür wird in bekannter Weise mit einer größeren Schnittgeschwindigkeit gearbeitet.
Vorrichtungen der vorgenannten Art werden zweckmäßig der Länge des Strebes bzw. des Abbaustoßes angepaßt. Es ist aber auch denkbar, über die Länge des Strebes mehrere Vorrichtungen gleicher Grundbauart hintereinander anzuordnen; auch kann die über die Streblänge sich erstreckende Vorrichtung so ausgebildet werden, daß jeweils nur einige der Werkzeuge in einem kurzen, jedoch in Streblängsrichtung fortschreitenden Längenbereich des Abbaustoßes eingreifen.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt
Fig. ι eine Draufsicht auf eine Gewinnungsund Ladevorrichtung,
Fig. 2 einen Querschnitt zur Fig. 1, jedoch in iao größerem Maßstab,
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung im Querschnitt.
Der Strebförderer 1 ist bei dem Ausführungsbeispiel als Doppelketten-Kratzerförderer ausgebil- det und aus Schüssen zusammengesetzt. An beiden
Enden des Förderers ist eine Antriebsstation 2 bzw. 3 vorgesehen. Die Schüsse sind in senkrechter und waagerechter Ebene innerhalb geringer Grenzen gelenkig gegeneinander abgestützt bzw. gekuppelt. Auf der dem Abbaustoß abgekehrten Seite des Förderers sind über die Länge des Strebes verteilt Vorrückzylinder 4 angeordnet, durch welche der Förderer auf ganzer Länge gleichzeitig oder in Streblängsrichtung fortschreitend an den Abbaustoß herangedrückt werden kann. Durch das Vorschubmaß der Vordrückzylinder kann die Stärke des hereinzugewinnenden Kohlenstreifens bestimmt werden. An Stelle des Kratzerförderers kann auch eine mit einer Umkleidung versehene Rutsche oder ein kurvengängiges Förderband verwendet werden.
Auf der dem Kohlenstoß zugekehrten Seite des Förderers 1 ist eine Gewinnungsvorrichtung vorgesehen, die Lösewerkzeuge 5 besitzt, die in ein
ao endloses Zugmittel 6, vorzugsweise eine Kette, eingeschaltet sind. Die Werkzeuge 5 sind über die Länge der beiden Trume des Zugmittels 6 gleichmäßig verteilt angeordnet. Die beiden Trume sind übereinander angeordnet, und es ist das obere Trum gegenüber dem unteren Trum auf den Abbaustoß zu um daß Maß χ versetzt. Zwischen dem oberen Trum und dem unteren Trum ist ein Abdeckblech 7 vorgesehen, welches an die Seitenwand des Förderers anschließt und mit dem vorderen Teil über die Schneidebene der Werkzeuge 5 des Untertrums hinausragt. Die Abdeckplatte 7 ist etwa in Höhe der Oberkante des Förderers angeordnet. Die Lösewerkzeuge 5 besitzen eine hobelartige Grundform und sind in der Höhe etwa entsprechend der Höhe des Förderers 1 bemessen. Auf der Ober- und Unterseite der Abdeckplatte 7 sind Führungsschienen 8 befestigt, welche von bügelartigen Führungen 9 der Werkzeuge bzw. Werkzeugträger umschlossen sind. Die Führungen können gleichzeitig so ausgebildet sein, daß das Zugmittel eine Führung erhält. Durch die bügelartigen Führungen 9 wird ein genauer Lauf der Werkzeuge gesichert und ein Abheben derselben verhindert. Zwischen der unteren Führung 8 und der ,Seitenwand des Förderers ist in dem Abdeckblech 7 eine öffnung 10 großen Querschnittes vorgesehen. Die Länge der Abdeckplatte 7 entspricht etwa der Länge eines Schusses des Förderers i. In gleicher Weise wird die Länge der öffnung 10 so bemessen, daß sie sich etwa über die ganze Länge eines Schusses erstreckt.
Zwischen der Oberkante des Förderers und dem Liegenden ist ein geneigt verlaufendes Überleitblech
11 vorgesehen, welches mit der vorderen Kante unter einen abgeschrägten Teil des Lösewerkzeuges 5 greift. Nahe den Enden jedes Abdeckbleches 7 sind seitlich der öffnungen 10 Wülste 12 ausgepreßt, welche einerseits die Führung des gelösten Gutes zur Rinne hin unterstützen und andererseits eine wesentliche Versteifung des Abdeckbleches herbeiführen. Im Bereich dieser Wülste
12 bzw. der Enden des Abdeckbleches 7 ist zwischen dem Abdeckblech und dem Liegenden ein beispielsweise aus Blechen gebogener Ablenkkörper 13 vorgesehen, welcher dafür sorgt, daß das Gut den öffnungen 10 zugeführt wird.
Durch die Abdeckplatte 7 werden zwei voneinander getrennte Gewinnungsbereiche geschaffen, die bei der Versetzung der Werkzeuge um das Maß χ gleichfalls stufenförmig zueinander liegen. Der untere Gewinnungsbereich entspricht etwa der Höhe des Förderers. Der obere Gewinnungsbereich erstreckt sich bis zum Hangenden und ist wesentlich größer bemessen. Durch die Werkzeuge 5 wird nur ein Teil der Höhe des Stoßes erfaßt. Der obere Teil bricht nach dem Hereingewinnen des unteren Teils selbst herein oder kann mittels einfacher Hilfsmittel vom Hangenden gelöst werden. Das von den im oberen Bereich arbeitenden Werkzeugen 5 gelöste Gut fällt auf die Abdeckplatte 7 und wird von dieser durch die an den Werkzeugen vorgesehenen Abdrückflächen 5 α dem Förderer zugeschoben. Der vordere Teil Ja der Abdeckplatte 7 stützt sich auf die im Kohlenstoß gebildete Stufe ab und schirmt somit den unteren Bereich gegenüber dem oberen ab. Die im unteren Bereich gewonnene Kohle wird über das schräge Blech 11 und die öffnungen 10 in den Förderer hineingeschoben. Auch hier übernehmen die mit Abdrückflächen versehenen Lösewerkzeuge 5 die Förderarbeit.
Das Abdeckblech 7 ist mit den Führungsschienen 8 und dem schrägen Leitblech 11 und gegebenenfalls auch den Ablenkkörpern 13 zu einer einbaufertigen »Einheit« verbunden. Diese Einheit entspricht etwa der Länge eines Schusses des Förderers und wird lösbar an der Seitenwand des Förderers befestigt. Damit die zum Verlegen des Förderers erforderliche gelenkige Abstützung zwischen den Schüssen gewahrt bleibt, werden die zuvor ge- loo nannten Einheiten der Gewinnungsvorrichtung etwas kürzer als die Länge der Schüsse des Förderers gewählt.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Abdeckblech 7 um ein geringes i°5 Maß oberhalb der Seitenwand des Förderers 1 angeordnet, so daß zwischen dem Abdeckblech und der Fördererseitenwand eine öffnung 10 α gebildet ist, die ein Austragen des Gutes unmittelbar in den Förderer zuläßt. Zur Bildung dieser öffnung "o 10 α genügt es, einen Teil der Abdeckplatte mit einer geringen Steigung zum Förderer hin zu versehen. Es ist aber auch denkbar, das Abdeckblech 7 waagerecht anzuordnen und erforderlichenfalls die Höhe der Werkzeuge um ein entsprechendes Maß zu vergrößern.
Wie aus Fig. 1 zu erkennen ist, bilden die Antriebe 2 und 3 des Förderers gleichzeitig die Antriebe des endlosen Zugmittels 6. Damit das Zugmittel 6, z. B. eine Kette, ohne Verwindung iao über die Antriebsräder 14 läuft, wird an den Enden des Förderers mindestens die obere Führung 8 verlegt, so daß die beiden Trume genau übereinanderliegen. Für das Zugmittel 6 kann aber auch ein besonderer Antrieb vorgesehen werden. Auch ist es möglich, Ober- und Untertrum getrennt
voneinander anzutreiben und an Stelle eines endlosen Zugmittels zwei besondere Zugmittel vorzusehen. Im letzteren Fall können die Werkzeuge für das Ober- und Untertrum in Form und Größe unterschiedlich gehalten werden.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Gewinnungs- und Ladevorrichtung für Kohle u. dgl., mit in der Höhe zueinander versetzten Längsführungsorganen an der dem Abbaustoß zugekehrten Fördererseite für die vorzugsweise an einem Zugmittel angeschlossenen Lösewerkzeuge bzw. Werkzeuggruppen, wobei die beiden Werkzeugführungen durch eine parallel zur Sohle gerichtete, über die Länge des Förderers reichende, an den Förderer anschließende und die untere Werkzeugführung gegenüber dem Arbeitsbereich der oberen Werkzeuge abdeckende breite Abdeckplatte voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß im rückwärtigen Bereich einer an bzw. etwas oberhalb der Oberkante des Förderers angesetzten, die untere Werkzeugführung nach dem Stoß hin schließenden Abdeckplatte langgestreckte, an dem Förderer angrenzende Austrittsöffnungen für das von den unteren Werkzeugen gelöste Kohleklein vorgesehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, mit einem Führungsteil an der Unterseite der Abdeckplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugführungsschienen (8) im Abstand von der Fördererseitenwand an der Ober- und an der Unterseite der Abdeckplatte (7) vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragsöffnungen (10) seitlich des Förderers (1) in den Abdeckplatten (7) vorgesehen und mindestens unterhalb der Öffnungen vom Liegenden zur Fördereroberkante geneigt verlaufende Überleitbleche (11) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragsöffnungen (10) in den Abdeckblechen (7) zwischen der unteren Werkzeugführung (8) und der Fördererseitenwand vorgesehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (7) mindestens mit dem rückwärtigen Teil, unter Bildung von Austragsöffnungen (10 α), im Abstand oberhalb der Fördereroberkante angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (7) mindestens im rückwärtigen Teil zum Förderer (1) leicht ansteigend angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärtige Kante der Abdeckplatte (7) die Seitenwand des Förderers (1) übergreift.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, bei der die Werkzeuge des oberen Gewinnungsbereiches gegenüber den Werkzeugen des unteren Gewinnungsbereiches versetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (5) des oberen Gewinnungsbereiches gegenüber den Werkzeugen des unteren Gewinnungsbereiches auf den Abbaustoß zu vorgesetzt sind und daß die Abdeckplatte (7) mit dem vorderen Teil über die Schneidebene der unteren Werkzeuge hinaus vorgesehen ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (7) mit dem im Untertrum vorgesehenen Überleitblech (11) und den Führungsschienen (8) für die Werkzeuge zu einer schußartigen Einheit von etwa der Länge eines Rinnenschusses des Förderers verbunden ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatten (7) nahe ihren Enden seitlich der Austragsöffnungen (10) mit wulstartigen — z.B. ausgepreßten — Rillen (12) versehen sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 3 bzw. 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Abdeckplatten (7) und dem Liegenden in dem Bereich zwischen den Austragsöffnungen (10) der Abdeckplatten Ablenkbleche oder -körper (13) vorgesehen sind.
    go In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 890 632, 939442; französische Patentschrift Nr. 963 333; britische Patentschrift Nr. 648 314; Werbeschrift der Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia Lünen, Post Lünen, »Löbbe-Hobel«.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 530/14 6.56 (409 631/1 6.64)
DEM16802A 1952-12-25 1952-12-25 Gewinnungs- und Ladevorrichtung fuer Kohle od. dgl. Expired DE976878C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR963333A (de) * 1950-07-05
GB648314A (en) * 1948-07-07 1951-01-03 Campbell Ritchie Coal cutting machine
DE890632C (de) * 1953-08-13 Deutsche Kohlenbergbau-Leitung, Essen Verfahren und Gerät zur schälenden Gewinnung, insbesondere harter Kohlenflöze
DE939442C (de) * 1942-03-25 1956-02-23 Preussische Bergwerks Und Huet Vorzugsweise durch ein Zugmittel in Strebrichtung bewegtes Hobelgeraet

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