DE97667C - - Google Patents

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DE97667C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/10Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for means for safe-keeping of property, left temporarily, e.g. by fastening the property

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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung, welche gegen Einwurf eines Geldstückes die Aufbewahrung von Fahrrädern übernehmen soll.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι und 3 einen Längsschnitt der Vorrichtung in zwei verschiedenen Ausführungsformen,
Fig. 2 und 4 einen Grundrifs der. zum Festhalten des Fahrrades dienenden Vorrichtung, gleichfalls in zwei Ausführungsformen,
Fig. 5 die zum Festhalten des Schlüssels dienende Vorrichtung,
Fig. 6 einen Querschnitt der schiefen Ebene c.
Die Wirkungsweise des Apparates beruht darauf, dafs ein Schlüssel durch einen Waagebalken festgehalten wird, der so lange im Gleichgewicht bleibt, bis durch das Gewicht eines eingeworfenen Geldstückes sein eines Ende belastet wird. Hierdurch wird dann der Schlüssel frei und eine das Rad an passender Stelle umklammernde Vorrichtung wird so lange festgehalten, bis man durch Umdrehen des Schlüssels das Geldstück entfernt. Wenn nach Herabfallen der Münze wieder Gleichgewicht eintritt, wird die Festhaltevorrichtung- wieder ausgelöst und die Herausnahme des Fahrrades ermöglicht..
Auf einer festen Unterlage α ist ein Waagebalken b mit der Schneide w gelagert. Derselbe trägt eine schiefe Ebene c zur Aufnahme der Münz.e und die Zuhaltevorrichtung für die das Rad festhaltenden Klammern. Durch das Gegengewicht ν wird der Waagebalken im Gleichgewicht gehalten. Es befindet sich an ihm ferner eine am oberen Ende gegabelte Stange e. Die Gabelung derselben greift in eine am Ende des Schlüssels s befindliche Ausdrehung t und verhindert so, dafs der Schlüssel s herausgezogen werden kann, so lange sich der Hebel b im Gleichgewicht befindet. Wird durch ein in den Einwurf a1 geworfenes Geldstück die schiefe Ebene c des Hebels b belastet, so senkt sich derselbe und giebt den Schlüssel s frei, so dafs dieser aus dem Apparat herausgezogen werden kann. Gleichzeitig greift der am unteren Ende des Hebels b befestigte Stift d1 in die Oesenp (Fig. 1), wodurch ein Auseinanderbiegen der Backen h unmöglich gemacht und ein Fahrrad, welches man in die von den beiden Backen gebildete Rundung einklemmt, festgehalten wird.
In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform des Apparates dargestellt. Die Backen h sind durch eine Schelle m ersetzt, welche mit einer Haspe m1, in welch letztere die am Waagebalken befindliche Nase k eingreift und zwecks bequemerer Handhabung mit einer Kurbel η versehen ist. Die Schelle m übergreift einen in der Wand y befindlichen, nach der Form des Vorderrades gerundeten -Schlitz /, so dafs man ein Rad in denselben einführen und durch Umdrehen der Kurbel η mit der Schelle wz die Felge des Rades umfassen und dasselbe festhalten kann. Die zum Auslösen bezw. Festhalten der Zuhaltungen dienende Vorrichtung ist dieselbe, wie bei dem in Fig. 1 gezeichneten Apparate.
Das eingeworfene Geldstück 0 bleibt in der punktirt gezeichneten Lage o1 liegen und verhi ndert ein Aufklappen des Waagebalkens b, w odurch die Zuhaltungen so lange in Thätig-
keit bleiben, bis durch den Schlüssel s eine Auslösung erfolgt. Letzteres geschieht in der Weise, dafs der Bart des, Schlüssels auf die Bahn g, welche mit einem Winkelhebel ff1 verbunden ist, wirkt und letzteren in die in der Fig. ι punktirt gezeichnete Lage bringt. Die Feder χ wirkt dieser. Bewegung des Hebels entgegen und sucht denselben in der alten Lage zu halten. Durch das Herunterdrücken des Hebels ff1 wird das bisher auf der schiefen Ebene c des Hebels b durch eine Klappe r, welche an dem Hebel ff1 anliegt, festgehaltene Geldstück frei, so dafs es in einen unterhalb befindlichen Behälter herabfallen kann. Infolge dessen wird das Uebergewicht des Waagebalkens b aufgehoben. Derselbe klappt in die Höhe, die Zuhaltungen geben die Backen h (Fig. i) bezw. die Schelle m (Fig. 2) frei, und das Fahrrad kann nun herausgenommen werden. Zu gleicher Zeit wird der Schlüssel s wiederum durch die in die Höhe gehende Gabel e festgehalten. Um eine Controle des Apparates zu ermöglichen, wird zweckentsprechend an passender Stelle ein Glasfenster q eingefügt, durch welches man das eingeworfene Geldstück sehen kann, so dafs eine mißbräuchliche Benutzung des Apparates durch Einwurf von werthlosen Metallplatten verhindert, wird. Der Apparat kann auch mit einer selbst-
thätigen Zählvorrichtung für die Benutzung versehen werden.

Claims (2)

  1. Patent-AnSprüche:
    ι . Selbstkassirende Verschlufsvorrichtung für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, dafs eine an einem Waagebalken (b) befestigte Gabel (e) bei ihrem Sinken nach Einwurf eines Geldstückes einen mittelst einer- Ausdrehung ft) durch die Gabel (e) gehaltenen Schlüssel fs) freigiebt, wobei gleichzeitig ein an sich bekanntes passendes Verschlufsstück (^ oder m, Fig. 2 und 4) für das vor dem Münzeneinwurf hineingestellte Fahrrad durch einen an der Münzenschale (c) angeordneten Stift (d1, Fig. 1 und 2) oder durch eine Nase (k) des Waagebalkens [b, Fig. 3 und 4) verschlossen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Schlüssel fs) zum Oeffnen des Verschlufstheiles (^ oder m) beim Herumdrehen einen Winkelhebel (ff1) bewegt, worauf eine Verschlufsklappe (r, Fig. 1) das Geldstück (o) fallen und die Schale (c) steigen läfst, während gleichzeitig durch Zurückgehen des Stiftes- .(d1) oder der Nase (k) das Fahrrad aus seiner Ver-• schlufsstellung befreit wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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