DE97660C - Vorrichtung zur verhütung der rauchbildung bei mit künstlichem zuge betriebenen feuerungen - Google Patents
Vorrichtung zur verhütung der rauchbildung bei mit künstlichem zuge betriebenen feuerungenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
- F23L17/00—Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
- F23L2700/00—Installations for increasing draught in chimneys; Specific draught control devices for locomotives
- F23L2700/002—Specific draught control devices for locomotives
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Zusatz zum Patente Λί 97217 vom 17. Januar 1897.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 5. August 1897 ab.
Längste Dauer: 16. Januar 1912.
Wenn es sich darum handelt, die durch das Haupt-Patent geschützte Einrichtung bei solchen
Feuerungen anzuordnen, welche mit Unterwind von verhältnifsmäfsig hoher Pressung
betrieben werden, so ist hierbei Folgendes zu berücksichtigen. Die Anwendung von Unterwind
ist für gewöhnlich an die Voraussetzung geknüpft, dafs während des Einblasens desselben
die Feuerthür geschlossen bleibt bezw. dafs vor dem Oeffnen der Thür der Unterwind
abgestellt wird, da anderenfalls die Flammen aus der Feuerthür herausschlagen würden und
zu Verletzungen führen könnten.
Um diesen Uebelstand zu beseitigen, wird die Einrichtung nach dem Haupt-Patent dahin
abgeändert, dafs das Abschlufsorgan für das mit Dampf oder Luft gespeiste Hülfsgebläse
mit demjenigen für das Hauptgebläse und gleichzeitig mit einer Verriegelungsvorrichtung
für die Feuerthür durch Hebelübertragung oder dergleichen in der Weise verbunden ist, dafs
vor dem jedesmaligen Oeffnen der Feuerthür unter gleichzeitiger Abstellung des Hauptgebläses
das Hülfsgebläse selbstthätig geöffnet und nach dem Schliefsen der Feuerthür unter
gleichzeitiger Abstellung des Hülfsbläsers das Hauptgebläse selbstthätig in Wirkung gesetzt
wird.
In Fig. ι bis 3 sind zwei insbesondere für Torpedobootfeuerungen anwendbare Ausführungsformen
dargestellt.
Bei der in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten Einrichtung ist an dem durch Gewicht
beschwerten Handhebel a, welcher in bekannter
Weise durch geeignete Uebertragung einerseits auf die Verriegelungsvorrichtung b für die
Feuerthür, andererseits auf die Verschlufsklappe c im Luftschacht einwirkt, eine Hubscheibe
d vorgesehen, welcher das in die Leitung g des Hülfsbläsers h eingeschaltete Ventil e
derart gegenübergestellt ist, dafs die federnde Stange/ dieses Ventiles im Bereich der genannten
Hubscheibe liegt und behufs Oeffnung der Rohrleitung zurückgedrückt wird, wenn man den Handhebel α aus der in Fig. 1 gezeichneten
Stellung in die Stellung Fig. 2 umlegt, d. h. den Luftschacht schliefst. Bei dieser
Einrichtung tritt also genau, wie bei der in dem Haupt-Patent beschriebenen Einrichtung,
das Hülfsgebläse h in demselben Augenblick in Wirkung, in welchem das Hauptgebläse
abgestellt 'wird, und umgekehrt wird beim Zurücklegen ■ des Hebels α in die Anfangsstellung (Fig. 1) das Hülfsgebläse in demselben
Augenblick wieder abgestellt, in welchem das Hauptgebläse durch Oeffnung der Klappe
im Luftschacht wieder in Thätigkeit gesetzt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 wird das Hülfsgebläse nicht mit Dampf, sondern mit
Luft gespeist, welche dem Luftschacht entnommen wird. Zu diesem Zweck ist an derjenigen
Stelle, an welcher das zum Hülfsbläser h führende Luftleitungsrohr g an dem
Luftschacht angeschlossen ist, ein Ventil 0 vorgesehen, dessen Verschlufsorgan durch einen
Lenker k derart mit dem an die Klappe c angreifenden Arm / verbunden ist, dafs gleichzeitig
mit dem Schliefsen der genannten Klappe das Ventil ο geöffnet und umgekehrt mit dem
Oeffnen jener Klappe das Ventil 0 geschlossen wird. Die Wirkung dieser letzteren Anordnung
entspricht also derjenigen nach Fig. 1 und 2.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine insbesondere für Torpedobootfeuerungen anwendbare Einrichtung nach Patent Nr. 97217, dadurch gekennzeichnet, dafs das Abschlufsorgan für das mit Dampf oder aber vom Luftschacht aus mit Luft gespeiste Hülfsgebläse mit demjenigen für das Hauptgebläse und gleichzeitig auch mit der Sperrvorrichtung für die Feuerthür durch Hebelübertragung oder dergleichen in der Weise verbunden ist, dafs das Hülfsgebläse vor dem jedesmaligen Oeffnen der Feuerthür in Wirkung tritt und erst nach dem Schliefsen derselben zu wirken aufhört.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE97217X | 1897-01-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97660C true DE97660C (de) | 1898-06-22 |
Family
ID=368691
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189797217D Expired DE97217C (de) | 1897-01-17 | 1897-01-17 | Vorrichtung zur verhütung der rauchbildung bei mit künstlichem zuge betriebenen feuerungen |
| DE189797660D Expired DE97660C (de) | 1897-01-17 | 1897-08-05 | Vorrichtung zur verhütung der rauchbildung bei mit künstlichem zuge betriebenen feuerungen |
| DE1901143632D Expired DE143632C (de) | 1897-01-17 | 1901-12-12 | Vorrichtung zur verhütung der rauchbildung bei mit künstlichem zuge betriebenen feuerungen |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189797217D Expired DE97217C (de) | 1897-01-17 | 1897-01-17 | Vorrichtung zur verhütung der rauchbildung bei mit künstlichem zuge betriebenen feuerungen |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1901143632D Expired DE143632C (de) | 1897-01-17 | 1901-12-12 | Vorrichtung zur verhütung der rauchbildung bei mit künstlichem zuge betriebenen feuerungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (3) | DE97217C (de) |
-
1897
- 1897-01-17 DE DE189797217D patent/DE97217C/de not_active Expired
- 1897-08-05 DE DE189797660D patent/DE97660C/de not_active Expired
-
1901
- 1901-12-12 DE DE1901143632D patent/DE143632C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE97217C (de) | 1898-05-21 |
| DE143632C (de) | 1903-08-22 |
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