DE976300C - Stehender Fluessigkeitsbehaelter - Google Patents

Stehender Fluessigkeitsbehaelter

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DE976300C
DE976300C DEJ32A DEJ0000032A DE976300C DE 976300 C DE976300 C DE 976300C DE J32 A DEJ32 A DE J32A DE J0000032 A DEJ0000032 A DE J0000032A DE 976300 C DE976300 C DE 976300C
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DE
Germany
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container
liquid container
diameter
standing
liquid
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Expired
Application number
DEJ32A
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English (en)
Inventor
Karl Dr-Ing Habil Jurczyk
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/12Supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

  • Stehender Flüssigkeitsbehälter Die Erfindmig betrifft einen stehenden Flüssigkeitsbehälter mit kreisrundem Horizontalquerschnitt und deutlich nach unten gewölbtem Boden, mit welchem der Behälter auf einer seiner Bodenwölbung angepaßten Unterlage aufruht. Ein in dieser Weise ausgebildeter und aufgelagerter Behälter kann mit schwächerer Haut ausgeführt werden als ein Behälter mit ebenem Boden, unter anderem deshalb, weil der gefüllte Behälter bestrebt ist, zwischen Mantel und Boden einen stumpfen Winkel zu bilden, so daß die Eckspannungen niedriger I,leiben, wenn der Boden nach unten gewölbt und daher ein stumpfer Winkel zwischen Mantel und Boden von vornherein gebildet ist.
  • Die Erfindung bezweckt eine noch günstigere Dimensionierung des Behälters. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, die hekaiiute Lagerung des Behälters auf einer seiner Bodeiiwölbnng angepaßten Unterlage so zu verbessern. daß sie auch bei unterschiedlichen Füllungen des Behälters noch im wesentlichen gleichmäßig erfolgt. Dies wird dadurch erreicht, daß als Unterlage eine den Untergrund bedeckende Kiesschicht od. dgl. dient, die seitlich von einem stehenden Blechring zusammengehalten ist, dessen Durchmesser gleich dem Behälterbodendurchmesser oder geringfügig kleiner als dieser ist und der ganz in dem umgebenden Erdreich eingelassen ist oder aus diesem mit einem kleineren Teil seiner Höhe heraussteht.
  • Auf der Kiesschicht od. dgl. ist der Behälter wegen der Nachgiebigkeit dieser Unterlage verhältnismäßig gleichmäßig gelagert, auch wenn der Behälterboden, insbesondere im Randbereich, beim »Atmen« des Behälters Bewegungen ausführt. Der einfach herstellbare dünne Blechring nimmt leicht die Zugkräfte auf, die durch Zusammenpressen der Kiesschicht od. dgl. unter der Behälterauflast entstehen. Er verhindert ferner das seitliche Wegdrücken der Kiesschicht od. dgl. Wegen der Gleichmäßigkeit der Lagerung des Behälters sind die Beanspruchungen in der Behälterhaut geringer als bei den bekannten Behältern, so daß der erfindungsgemäße Behälter wirtschaftlicher bemessen werden kaml. Der durch die Wölbung bedingte Mehraufwand an Bodenblech ist nur ein kleiner Bruchteil von den Blechgewichten, die im aufrechten Teil des Behälters gespart werden.
  • Die beim Erfindungsgegenstand mögliche Ersparnis an Blechgewicht wird verhältnismäßig groß, wenn die Tiefe der Wölbung des Behälterbodens in der Mitte, wie an sich bekannt, mindestens I00/o des Behälterdurchmessers beträgt, weil dann der tiefgewölbte Boden einen beträchtlichen Volumenanteil aufnimmt.
  • Die Ersparnis kann gesteigert werden, wenn der stumpfe Winkel zwischen Mantel und Boden noch vergrößert wird, was dadurch geschehen kann, daß der untere Teil des Behältermantels leicht konisch eingezogen ist. Vorteilhaft ist der Mantel auch im oberen Teil ähnlich ausgebildet, so daß sich eine Tonnenform ergibt, die bei stehenden Behältern an sich bekannt ist.
  • Der Übergang zwischen Mantel und Boden ist zweckmäßig durch Kümpeln oder Pressen gebildet und abgerundet oder durch Zwischenfügen eines entsprechenden Profils gebildet.
  • Zweckmäßig ist der Behältermantel in an sich bekannter Weise aus horizontalen Ringen mit zueinander versetzt angeordneten Stoßnähten der die Ringe bildenden Bleche zusammengesetzt.
  • Bei bekannten stehenden Behältern, unter deren Böden jeweils eine relativ niedrige Schüttung aus Kies angeordnet ist. sind diese Böden im wesentlichen eben bzw. leicht nach oben gewölbt. Die Wände dieser Behälter ruhen auf verhältnismäßig breiten und tief gegründeten Stahlbetonfundamenten. Ein bekannter Behälter mit nach unten gewölbtem Boden, mit welchem der Behälter auf einer der Bodenwölbung angepaßten Unterlage aus Kies od. dgl. aufruht, ist im oberen Teil kugelförmig. Er ist daher kein stehender Behälter. Vorzugsweise ist er am Übergang zwischen oberem Teil und Boden in einem breiten Ringfundament verankert. Der Behälter soll seine Form bei unterschiedlichen Füllungen mit Flüssigkeit, auch bei innerem Gasdruck, behalten. Bei diesen bekannten Behältern, die sich in baulicher Hinsicht vom Erfindungsgegenstand weitgehend unterscheiden, liegt die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe nicht vor.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung noch an Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt Abb. I einen stehenden Flüssigkeitsbehälter nach der Erfindung mit lotrechtem Behältermantel, Abb. 2 einen Behälter ähnlich Abb. I, jedoch mit konisch eingezogenem unterem Mantelschuß, Abb. 3 einen Behälter ähnlich Abb. 2, jedoch mit übereinandergreifenden, abgerundeten Rändern von Boden und Mantel, und Abb. 4 einen Behälter ähnlich Abb. 3, jedoch mit tonnenförmigem Mantel.
  • Der Behälter nach Abb. I besitzt einen gewölbten Boden I und ruht mit demselben auf einer den Untergruiid 2 bedeckenden Kiesschicht 3. Die Kiesschicht 3 ist seitlich von einem stehenden Blechring + zusammengehalten, dessen Durchmesser gleich dem Durchmesser des Behälters ist. Der Ring 4 ist mit dem größeren Teil seiner Höhe in das umgebende Erdreich eingelassen mild. berührt lose den Behälterboden I. Behälterboden I und Mantel 5 sind durch einen Winkelring 6 verbunden, dessen Profilwinkel größer als go0 ist. Der Behälterboden I ist im Durchmesser etwas größer als der Behälter. Der üherstehende Rand 7 des Behälterbodens I gibt der Ecke eine zusätzliche Versteifung.
  • Bei den Behältern nach den Abb. 2 bis 4 bestehen die Abwandlmlgen gegenüber dem Behälter nach Abb. I darin, daß der untere Mantelschuß 8 kegelig ausgebildet ist, wodurch der Winkel zwischen dem Behälterboden I und dem Mantel 5 weiter vergrößert wird. Hierdurch werden die Biegespam1ungen am Übergang zwischen Mantel 5 und Behälter boden I weiter herabgesetzt.
  • Der nach Abb. 2 vorgesehene Winkelring g hat ein gegenüber dem Winkelring 6 nach Abb. I noch weiter geöffnetes Profil. Nach Abb. 3 ist der Rand 10 des Behälterbodens I nach oben etwas abgerundet. Er übergreift den nach innen etwas abgermideten Rand ii des unteren Mantelschusses 8. Gemäß Abb. 4 ist der Behälterboden I ähnlich wie nadi Abb. 3 geliümpelt, der untere SIantelschuß 8 ist jedoch - henso wie der untere Mantelschuß 8 nach Abb. 2 - im Längsschnitt gerade.
  • Von den gezeigten Behältern ist der nach Abb. 4 mit den geringsten Wandstärken herstellbar, weil er nicht nur einen kegeligen unteren Mantelschuß 8 wie die Behälter nach Abb. 2 und 3, sondern darüber hinaus im ganzen einen tonnenförmigen Mantel 5 besitzt, welche Mantelform ein stehender zylindrischer Behälter im gefüllten Zustand anzunehmen bestrebt ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Stehender Flüssigkeitsbehälter mit kreisrundem Horizontalquerschnitt und deutlich nach unten gewölbtem Boden, mit welchem der Behälter auf einer seiner Bodenrvölbung angepaßten Unterlage aufruht, dadurch gekennzeichnet, daß als Unterlage eine den Untergrund (2) bedeckende Kiesschicht (3) od. dgl. dient, die seitlich von einem stehenden Blechring (4) zusammengehalten ist, dessen Durchmesser gleich dem Behälterbodendurchmesser oder geringfügig kleiner als dieser ist und der ganz in dem umgebenden Erdreich eingelassen ist oder aus diesem mit einem kleineren Teil seiner Höhe heraussteht.
  2. 2. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch I, da- durch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Wölbung des Behälterbodens (I) in der Mitte, wie an sich bekannt, mindestens 10 0/o des Behälterdurchmessers beträgt.
  3. 3. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil (8) des Behältermantels (5) leicht konisch eingezogen ist und der Übergang zwischen Mantel (5) und Boden (1) durch Kümpeln oder Pressen gebildet und abgerundet ist oder durch Zwischenfügell eines entsprechenden Profils (g) gebildet ist.
  4. 4. Flüssigkeitsbehälter nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeicknet, daß der Behältermantel (5) in an sich bekannter Weise tonnenförmig ausgebildet (Abb. 4) und aus horizontalen Ringen mit zueinander versetzt angeordneten Stoßnähten der die Ringe bildenden Bleche zusammengesetzt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. II7 35I, 568 641; französische Patentschrift Nr. 766 270; USA.-Patentschriften Nr. I 670 024, 2 333 792, 2 341 044; G. Barkliauseii, »Neuere Formen für Flüssigkeitsbehälter«. Dortmund, IgO2, S. 3 bis 5 (Sonderabdruck aus der Zeitschrift des Vereins Deutscher Ingenieure); »Der Stahlbau«, 3. Jahrgang, I930, S. I8.
DEJ32A 1949-10-13 1949-10-13 Stehender Fluessigkeitsbehaelter Expired DE976300C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1634287B1 (de) * 1964-03-17 1971-06-09 Chiyoda Chem Eng Construct Co Verfahren zur Verdichtung des setzungsempfindlichenbaugrundes für einen Flüssigkeitsbehälter

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE117351C (de) *
US1670024A (en) * 1926-10-16 1928-05-15 Chicago Bridge & Iron Co Container
DE568641C (de) * 1933-01-21 Neuman F A Fa Behaelterauflager
FR766270A (fr) * 1932-12-30 1934-06-25 Réservoirs ou silos en béton, en forme de dôme
US2333792A (en) * 1941-08-06 1943-11-09 Pittsburgh Des Moines Company Pressure container
US2341044A (en) * 1941-07-28 1944-02-08 Pittsburgh Des Moines Company Intersecting spherical pressure tank

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