DE976151C - Verfahren zum Umspritzen des verbreiterten Endes von nadel- oder nagelfoermigen Gegenstaenden mit einem Kunststoffkopf in einer Form - Google Patents

Verfahren zum Umspritzen des verbreiterten Endes von nadel- oder nagelfoermigen Gegenstaenden mit einem Kunststoffkopf in einer Form

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DE976151C
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Germany
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shaped
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DEZ2997A
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Inventor
Hermann Bittner
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JOS ZIMMERMANN NADELFABRIK
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JOS ZIMMERMANN NADELFABRIK
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/14Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
    • B29C45/14336Coating a portion of the article, e.g. the edge of the article
    • B29C45/14426Coating the end of wire-like or rod-like or cable-like or blade-like or belt-like articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zum Umspritzen des verbreiterten Endes von nadel- oder nagelförmigen Gegenständen mit einem Kunststoffkopf in einer Form Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Umspritzen von nadel- oder nagelförmigen Gegenständen mit einem Kunststoffkopf in einer Form.
  • Bei der Herstellung von nadel- oder nagelförmigen Gegenständen mit einem Kunststoffkopf im Spritzgußverfahren ist die Verankerung des Schaftes in dem Kunststoffkopf für die Brauchbarkeit des Gegenstandes, z. B. von Polsternägeln, von wesentlicher Bedeutung. Für die feste Verankerung sind besonders Schäfte mit einem verbreiterten oberen Ende von Vorteil, wenn dieses verbreiterte Ende allseitig umspritzt ist. Hierzu ist es erforderlich, daß dieses verbreiterte Ende unabhängig von der Schaftlänge in der Form in einem bestimmten Abstand von den Wandungen des Formhohlraumes liegt, insbesondere auch von der unteren, die Führungsbohrung für den Schaft aufweisenden Wand, also allseitig umspritzbar in der Form gehalten wird. Ferner ist es für eine saubere Ausführung des Kunststoffkopfes und für das leichte Ausformen der Gegenstände wesentlich, daß die Führungsbohrungen für die Schäfte gegen das Eindringen von Spritzgußmaterial abgedichtet sind, da sich sonst vorspringende Teile an dem Kunststoffkopf bilden und die Ausformung der Gegenstände durch den in die Führungsbohrung eingedrungenen Kunststoff erschweren.
  • Diese Wirkungen werden bei dem erfindungsgemäßen Verfahren dadurch erreicht, daß Nadeln oder Nägel verwendet werden, die, in der Führungsbohrung der Form frei hängend, sich mit einem an sich bekannten Kegelansatz gegen die Bohrung anlegen.
  • Es ist schon ein Verfahren zur Herstellung von nadel- oder nagelförmigen Gegenständen mit einem Kunststoffkopf bekannt, die am oberen Ende einen Kegelansatz haben. Jedoch liegt dieser Kegelansatz nicht unter einem oberen verbreiterten Ende der Schäfte. Nach diesem Verfahren erfolgt die Bildung des Kunststoffkopfes durch Eintauchen des kegelförmigen Schaftendes in eine Kunststoffmasse.
  • Bei diesem Verfahren liegen die oben dargelegten Probleme, wie sie beim Spritzgußverfahren auftreten, nicht vor. Die Lehre, den konischen Ansatz bei der Herstellung von nadel- oder nagelförmigen Gegenständen mit Kunststoffkopf im Spritzgußverfahren zur richtigen Einstellung des zu umspritzenden verbreiterten Endes und zur Abdichtung der Schaftführungsbohrung zu verwenden und entsprechend auszubilden, ist aus diesem bekannten Tauchverfahren nicht zu entnehmen. Außerdem könnten auch mit nur einem kegeligen Ansatz ohne den oberhalb liegenden verbreiterten Teil, welcher für eine feste Verankerung des Schaftes in dem Kunststoffkopf erforderlich ist, die bei dem Spritzgußverfahren auftretenden Probleme nicht gelöst werden.
  • Ferner ist ein Nagel zum Befestigen von Putzplatten u. dgl. an Wänden bekanntgeworden, welcher am oberen Ende einen kegelförmigen Ansatz aufweist, der von einer Kunststoffmasse umgeben ist, die offenbar umpreßt wird, weil sie bis weit unterhalb des Kegels reicht, oder als fertige Umhüllung aufgeschoben wird. Auch hier ist das verbreiterte Ende oberhalb des kegeligen Ansatzes nicht vorhanden, und es gilt daher von diesem Nagel in erhöhtem Maße, was von dem im vorstehenden zu dem im Tauchverfahren hergestellten Nagel mit Kunststoffkopf gesagt ist, insbesondere zeigt er nicht das Verfahren nach der Erfindung.
  • Weiter ist ein Verfahren zur Herstellung von Zierketten, bei welchen die Stege der Kettenglieder mit Wülsten aus Kunststoff bespritzt sind, bekannt.
  • Zum richtigen Einstellen der Stege in den Formen werden die Verbindungsaugen der Kettenstege in rechtwinklig zueinander stehenden Aussparungen an den Innenflächen der Formhälften eingelegt. Die Mittel zur Einstellung der Kettenstege in den Formen - die Kettenaugen - sind wesentlich verschieden von den verbreiterten Enden mit dem darunterliegenden kegeligen Ansatz der Schäfte gemäß der Erfindung und haben auch nicht die gleiche Wirkung.
  • Zierketten sind ebenfalls Massenartikel. Es wird häufig vorkommen, daß die Stege der Kettenglieder nicht gleich sind und daher der Abstand zwischen den Kettenaugen ändert. In diesen Fällen ist es unmöglich, die Kettenaugen in die Aussparungen der Form einzufügen.
  • Im Gegensatz dazu sorgen die konischen Ansätze unterhalb des verbreiterten Endes der Nadeln oder Nägel in dem Verfahren nach der Erfindung stets für die richtige Einstellung des verbreitertenSchaftendes in der Form auch bei ungleicher Länge der Schäfte, weil diese frei in den Führungsbohrungen hängen.
  • Auch dürfte bei dem bekannten Verfahren zur Herstellung von Zierketten eine ausreichende Abdichtung der die Kettenaugen aufnehmenden Aussparungen gegen Eindringen von Kunststoff, wie sie die Kegel bei der Erfindung bewirken, nicht gegeben sein.
  • Außerdem handelt es sich bei der Herstellung von Zierketten um ganz andere Gegenstände als bei nadel- oder nagelförmigen Gegenständen mit einem Kunststoffkopf.
  • Ferner ist es bekannt, um ein Auge am oberen Ende einer Nadel durch einen Preßstempel eine Draht&vendel in eine ovale Gestalt zu pressen. Hierzu wird die Nadel in die Höhlung einer Matrize eingesetzt, wobei ihr Schaft in einer Bohrung der Matrize frei hängt und das Auge sich auf den Boden der Höhlung auflegt. Ein Auge am oberen Ende eines Schaftes ist jedoch für eine wirksame Verankerung eines Nadel- oder Nagelschaftes in einem Kunststoffkopf nicht ausreichend.
  • Außerdem handelt es sich bei der Herstellung von Nadeln mit aufgepreßter Drahtwendel am Kopf um ein Verfahren ganz anderer Art als die Herstellung von Kunststoffköpfen an nadel- oder nagelförmigen Gegenständen im Spritzgußverfahren.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ist daher auch aus dem zuletzt genannten bekannten Verfahren nicht zu entnehmen und auch durch dieses nicht nahegelegt.
  • In der Zeichnung ist ein nadel- bzw. nagelförmiger Gegenstand mit Kunststoffkopf, wie er in dem Verfahren nach der Erfindung erhalten wird, in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar in den Abb. I und 2 von zwei Seiten gesehen mit dem Kunststoffkopf im Schnitt. a ist der Schaft aus Stahl mit einer Spitze am unteren Ende und mit einem verbreiterten kreisförmigen oberen Ende e. An dieses verbreiterte Ende schließt sich nach unten hin und sich gegen die Schaftspitze verjüngend der kegelförmige Ansatz f an. b ist der im Spritzgußverfahren hergestellte Kunststoffkopf.
  • Für den Spritzvorgang wird die Nadel oder der Nagel bzw. Schaft in die Führungsbohrung der Form, in dieser frei hängend, eingesetzt, wobei sich der kegelförmige Ansatz gegen die Führungsbohrung anlegt.
  • Der kegelförmige Ansatz f von geringerem Durchmesser als das verbreiterte Ende e des Schaftes a hat eine solche Länge und einen solchen Durchmesser, daß er durch Eingriff seines Auslaufendes mit dem oberen Ende der Führungsbohrung der Form für den Nadel- bzw. Nagelschaft diesen für den Spritzvorgang in der Form richtig einstellt, derart, daß der kegelige Ansatz in den Hohlraum der Form hineinragt und das verbreiterte obere Ende des Schaftes von allen Seiten frei umspritzbar in dem Hohlraum der Form hält sowie gleichzeitig die Führungsbohrung der Form gegen Eindringen von Spritzgußmaterial abdichtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Umspritzen des verbreiterten Endes von nadel- oder nagelförmigen Gegenständen mit einem Kunststoffkopf in einer Form, gekennzeiclmet durch die Verwendung von Nadeln oder Nägeln, die, in der Führungsbohrung der Form frei hängend, sich mit einem an sich bekannten Kegelansatz gegen die Bohrung anlegen. ~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 846769; französische Patentschrift Nr. 320455; USA.-Patentschriften Nr. 2 266432, 2 304036, 2353110, 2363340, 2 524858, 2611168.
DEZ2997A 1952-10-04 1952-10-04 Verfahren zum Umspritzen des verbreiterten Endes von nadel- oder nagelfoermigen Gegenstaenden mit einem Kunststoffkopf in einer Form Expired DE976151C (de)

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