DE97454C - - Google Patents

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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/36Selection of substances as active materials, active masses, active liquids
    • H01M4/48Selection of substances as active materials, active masses, active liquids of inorganic oxides or hydroxides
    • H01M4/56Selection of substances as active materials, active masses, active liquids of inorganic oxides or hydroxides of lead
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIF.
in ST: PETERSBURG.
Verfahren zur Herstellung von Sammlerelektroden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1897 ab.
Es sind eine Reihe von Verfahren bekannt geworden, um Elektrodenplatten für elektrische Sammler von grofser mechanischer Widerstandsfähigkeit herzustellen, welche im Wesentlichen dadurch gekennzeichnet sind, dafs Bleiglätte mit Glycerin vermischt und darauf das erhaltene Bleiglycerat nach seiner' Erhärtung auf verschiedene Weise reducirt wird. Infolge der schnellen Erhärtung der Mischung von Bleiglätte und Glycerin ist es jedoch schwierig, den Platten die .gewünschte Form zu geben, da ein Giefsen in Formen völlig ausgeschlossen ist. Ferner hat man es nicht in der Hand, die Dichte der Platte nach Belieben verschieden zu gestalten, was mit Rücksicht darauf, dafs die negativen Elektrodenplatten dichter als die positiven sein müssen, wünschenswerth ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, nach welchem die Bleiglyceratmasse verhältnifsmäfsig langsam erhärtet, und ein Giefsen derselben in Formen ermöglicht wird, während, nachdem die Platte gegossen ist, die Erhärtung schnell erfolgen kann, und eine Aenderung der Dichte der Platten möglich ist, ohne dafs eine Verminderung der Härte der gegossenen Platten erfolgt.
Zu diesem Zweck wird der Mischung von Bleiglätte. und Glycerin ein Zusatz von Alkohol gegeben, und zwar eignen sich hierzu Aethyl- und Methylalkohole von verschiedener Stärke, oder eine alkoholische Lösung von Aceton, sowie einige andere neutrale organische Verbindungen.
Von der gröfseren oder geringeren Menge des beigemischten Glycerins und Alkohols hängt der Aggregatzustand der Masse ab, sowie die Porosität der Platte, welche aus besagter Masse gegossen worden ist. Die Gleichförmigkeit der Mischung wird durch die Anwendung geeigneter Mischapparate erreicht.
Die flüssige Mischung von Bleioxyd mit Glycerin und Alkohol fliefst aus den Mischapparaten in ununterbrochenem Strom als eine dickflüssige Masse ab und füllt die unter den Mischapparaten aufgestellten metallischen Formen. Die gefüllten Formen läfst man an einem warmen Ort stehen, und wenn genügende Zeit verstrichen ist, um das Erstarren der Masse zu sichern, wird die feste Platte aus der Form genommen.
Die gegossenen Platten werden nachträglich in Bleirahmen gestellt und in bekannter Weise durch Einwirkung eines elektrischen Stromes in verdünnter Schwefelsäure reducirt.
Durch die Verwendung leicht flüchtiger Stoffe kann die Entfernung derselben bei niedrigen Temperaturen durchgeführt werden. . Nachdem dies geschehen ist, erfolgt die. Erhärtung der Masse schnell. Ein weiterer Vortheil des Verfahrens besteht darin, dafs nur eine geringe Menge Flüssigkeit nothwendig ist, um eine vollkommen giefsfähige Masse zu erhalten.
Durch den Wechsel in der Menge des zuzusetzenden organischen Stoffes gelingt es, die Dichte der Platte zu ändern. ' Ein gröfserer Alkoholzusatz giebt weniger dichte Platten. Die Härte der Platten ist von derjenigen gewöhnlicher Bleiglyceratplatten nicht unterschieden.
Bisher konnte man eine Aenderung des Erstarrungsvermögens nur durch eine Aenderung des Verhältnisses zwischen Bleioxyd und Glycerin auf Kosten der Haltbarkeit der Platten erreichen, da zur Erzielung haltbarer Platten ein bestimmtes Verhältnifs zwischen Glycerin' und Bleioxyd nothwendig ist. Letzteres bleibt bei dem vorliegenden Verfahren innegehalten, obgleich die 'Schnelligkeit des Erstarrens der Masse wesentlich verringert ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Elektroden für elektrische Sammler, darin bestehend, dafs die bekannte Mischung von Bleiglätte und Glycerin mit Alkohol in geeigneten Mengenverhältnissen innig vermischt wird, worauf die so erhaltene Masse in bekannter Weise in Formen gegossen und nach dem Erhärten reducirt wird.
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