DE974444C - Vorrichtung zum Anfeuchten von Flaechen - Google Patents

Vorrichtung zum Anfeuchten von Flaechen

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DE974444C
DE974444C DEL23041A DEL0023041A DE974444C DE 974444 C DE974444 C DE 974444C DE L23041 A DEL23041 A DE L23041A DE L0023041 A DEL0023041 A DE L0023041A DE 974444 C DE974444 C DE 974444C
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DE
Germany
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cap
sponge
clamping sleeve
closure cap
absorbent pad
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Expired
Application number
DEL23041A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Lorber
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Individual
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M11/00Hand or desk devices of the office or personal type for applying liquid, other than ink, by contact to surfaces, e.g. for applying adhesive
    • B43M11/04Hand or desk devices of the office or personal type for applying liquid, other than ink, by contact to surfaces, e.g. for applying adhesive with pads

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  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anfeuchten von Flächen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anfeuchten von Flächen, insbesondere der gummierten Flächen von Briefumschlägen, Briefmarken u. dgl., bei der eine Verschlußkappe eines als Handhabe benutzbaren. Flüssigkeitsbehälter an der Außenseite ihres für den Flüssigkeitsdurchtritt durchbrochenen Bodens eine einstückige saugfähige Auflage trägt.
  • Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art ist die saugfähige Auflage entweder auf den Kappenboden mit einem wasserunlöslichen Klebstoff aufgeklebt oder in eine über dem Kappenboden: ausgebildete Fassung eingesetzt. Beides ist nachteilig. Durch das Aufkleben wird die Saugfähigkeit der Auflage vermindert. Wird die Auflage 1edigl:ich in eine Fassung eingesetzt, so ist entweder ihr Halt ungenügend oder sie wird in der Fassung derart zusammengepreßt, daß ihre Saugfähigkeit in dem dem Kappenboden zugekehrten Teil stark herabgesetzt ist.
  • Ferner ist es bekannt, die saugfähige Auflage in Gestalt eines hygroskopischen Gewebestückes mit einem Randteil durch eine auf die Verschlußkappe aufschiebbare Klemmhülse festzulegen. Hierbei ist jedoch die saugfähige Auflage verhältnismäßig dünn und somit bei geringem Speichervermögen für Flüssigkeit wenig nachgiebig.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführungsform werden eine kreisrunde Scheibe eines saugfähigen Schwammstoffes und eine gelochte starre Scheibe mit Hilfe einer Überwurfmutter auf dem Behälterrand festgelegt. Hierbei wird ein erheblicher Randteil der Auflage von dem Kragen der Überwurfmutter zusammengepreßt. Der den Kragen der Überwurfmutter durchsetzende ungepreßte Mittelteil der Schwammstoffscheibe hat einen erheblich kleineren Durchmesser als die StirnflächederÜberwurfmutter. Hierdurch ist die Nutzfläche der saugfähigen Auflage viel kleiner als die Stirnfläche des Auftragkopfes, und beim Gebrauch macht sich der in radialer Richtung über den saugfähigen Mittelteil herausragende Rand der Überwurfmutter störend bemerkbar, weil er dazu zwingt, die Vorrichtung in mindestens annähernd lotrechter Stellung zu benutzen.
  • Gemäß der Erfindung ist bei Anwendung eines auf die Versch.lußkappe aufschiebbaren Klemmringes die saugfähige Auflage durch eine kreisrunde Scheibe eines Schwammstoffes, vorzugsweise eines Schwammgummis, gebildet, deren Dicke mehrfach größer ist als die Breite des Spaltes zwischen der Klemmhülse und der Kappenwand, so daß ihr in radialer Richtung über die Kappe vorstehender Randteil beim Aufziehen der Klemmhülse unter starkem Zusammenpressen über den Kappenrand heruntergezogen wird und ihr Mittelteil über der ganzen Fläche des Kappenbodens eine etwa halbkugelförmig nach außen gewölbte Kuppe bildet. Vorzugsweise wird die Dicke der Schwammstoff-Scheibe etwa so groß gewählt wie der Halbmesser der Verschlußkappe. Dann nimmt der Schwammstoff die Gestalt. einer Halbkugel an, deren Durchmesser etwa so groß ist wie der Durchmesser des Kappenbodens.
  • Nunmehr wird, ohne ein verhältnismäßig teures Formstück des Schwammstoffes benutzen zu müssen, aus einer billig durch Ausstanzen. aus einer Platte herstellbaren Schwammstoffscheibe ein kuppenförmiger Auftragkopf erzielt, der sich über die ganze Stirnfläche seines Halters erstreckt, also die größtmögliche Nutzfläche besitzt, ferner einen einwandfreien Halt hat und in seinem gegen den Kappenboden anliegenden Teil seine volle Saugfähigkeit beibehält. Der weiche, elastische, saugfähige, gewölbte Kopf gestattet es, je nach Andrückkraft schmale oder breitere Flächen zu benetzen, und zwar bei jeder beliebigen Schräglage des Behälters, da Randteile des starren Halters nicht störend im Wege stehen.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand von in der Zeichnung dargestellten Beispielen erläutert. Es zeigt Fig. i die Verschlußkappe auf einem Behälter in schaubildlicher Darstellung, Fig. 2 einen Achsschnitt der Verschlußkappe, Fig. 3 einen gleichen Achsschnitt für eine andere Ausführungsform, Fig. 4 die Einzelteile des Verschlußstückes.
  • Das auf den Hals des Flüssigkeitsbehälters i aufsetzbare Verschlußs.tück ist bei den Ausführungsbeispielen als Schraubkappe :2 ausgebildet. Die Kappe 2, die auch eine Steckkappe sein kann, ist vorzugsweise als Preß- oder Spritzteil aus einem Kunststoff hergestellt. Der Boden, der Kappe ist mit einer Durchtrittsöffnung 3 versehen. Als saugfähige Auflage ist eine zylindrische Scheibe .I eines Schwammstoffes, vorzugsweise eine: Schwammgummis, verwendet, die in einfacher Weise durch Ausstanzen aus einer Platte des Werkstoffes erzeugt werden kann. Der Durchmesser der Scheibe 4 ist etwas größer als der Außendurchmesser der Verschlußkappe 2 (Fig. 4.). Zum Festlegen der Schwammstoffscheibe 4. auf der Verschlußkappe 2 dient eine Klemmhülse 5. Der Innendurchmesser der vorzugsweise aus Metall bestehenden Klemmhülse 5 ist etwas größer als der Außendurchmesser der Verschlußkappe 2, jedoch nur um so viel, daß die Breite b (Fig. 2) des zwischen ihr und der Wand der Verschlußkappe befindlichen Spaltraumes nur einen Bruchteil der Dickes der Schwammstoffscheibe 4 beträgt.
  • Die Klemmhülse 5 wird, nachdem in einer geeigneten Vorrichtung die Schwammstoffscheibe 4 zentrisch auf den Böden der Verschlußkappe 2 aufgelegt worden ist, von der Bodenseite her auf die Kappe aufgeschoben. Hierbei wird der in radialer Richtung über den Rand des Kappenbodens vorstehende Randteil der Schwammstoffscheibe 4. unter erheblichem Zusammenpressen über den Rand des Kappenbodens nach unten gezogen. Bei dieser Verformung nimmt der Mittelteil der Sch.vvammstoffscheibe 4 über dem Kappenboden die Gestalt einer nach außen gewölbten Kuppe an (Fig. i bis 3), welche die ganze Stirnfläche des Kappenbodens überspannt und sogar an dem vorzugsweise zugeschärften Rand 6 der Klemmhülse 5 noch etwas nach außen quillt. In der Mitte bleibt als Scheitelhöhe der Kuppe die ursprüngliche Dicke s der Schwammstofplatte 4 in etwa erhalten. Wenn wie bei den Ausführungsbeispielen die Scheibendicke s etwa dem Halbmesser der Verschlußkappe 2 entspricht, entsteht eine etwa halbkugelförmige Kuppe. Das. Aufschieben der Klemmhülse 5 ist zweckmäßig durch einen Bund 7 der Kappe 2 begrenzt. Die Höhe der Klemmhülse ist zweckmäßig so bemessen, daß ihr Rand 6 noch etwas gegenüber der Stirnfläche des Kappenbodens zurücksteht (Fig. 2 und 3).
  • Der so zusammengefügte Verschlußkörper wird auf den Flüssigkeitsbehälter in der aus Fig. i ersichtlichen Weise aufgebracht. Beim Neigen des Behälters mit seiner Ausflußöffnung nach unten saugt sich die Schwammstoffkuppe mit durch. die Öffnung 3 durchlaufender Flüssigkeit voll. Die Kapillarwirkung des Schwammstoffes verhindert jedoch, daß Flüssigkeit in Tropfenform austreten kann. Die Schwammstoffkuppe gibt nur dann Flüssigkeit ab, wenn sie auf die zu benetzenden Flächen aufgedrückt wird. Bei leichtem Andrücken benetzt sie nur so schmale Flächen, wie es beispielsweise für das Benetzen des Klebrandes eines Briefumschlages notwendig ist. Wird auf die Schwammstoffkappe eine stärkere Druckkraft ausgeübt, so gibt sie eine größere Berührungsfläche her, die sogar erheblich größer werden kann als die Stirnfläche des Kappenbodens (s. strichpunktiert angedeutete Verformung in Fig.2). Infolge der Elastizität des Schwammstoffes nimmt die Kappe nach Wegfall der Druckkraft sofort wieder ihre ursprüngliche Gestalt an.
  • Bei der Ausführungsform Fig. 3 ist der Boden der Verschlußkappe 2 an seiner äußeren Stirnfläche mit einer vorzugsweise konkav gewölbten Vertiefung 8 versehen. Hierdurch entsteht zwischen dem Kappenboden und dem Schwammstoffkörper .1 ein Hohlraum, der einen Teil des sich unter einer Druckkraft verformenden Schwammstoffes aufnehmen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Anfeuchten von Flächen, insbesondere- der gummierten Flächen von Briefumschlägen, Briefmarken u. dgl., bei der eine V erschlußkappe eines als Handhabe benutzbaren Flüssigkeitsbehälters an der Außenseite ihres für den Flüssigkeitsdurch.tritt durchbrochenen Bodens eine einstückige saugfähige Auflage trägt, die mit einem Randteil durch eine auf die Verschlußkappe aufgeschobene Klemmhülse festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die saugfähige Auflage durch eine kreisrunde Scheibe (4) eines Schwammstoffes, vorzugsweise eines Schwammgummis, gebildet ist, deren Dicke (s) mehrfach größer ist als die Breite (b) des Spaltes zwischen der Klemmhülse (5) und. der Wand der Kappe (2), so daß ihr in radialer Richtung über die Kappe vorstehender Randteil beim Aufziehen der Klemmhülse unter Zusammenpressen über den Kappenrand heruntergezogen wird und ihr Mittelteil über der ganzen Fläche des Kappenbodens eine etwa halbkugelförmig nach außen gewölbte Kuppe bildet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke (s) der Schwammstoffscheibe (4) etwa so groß ist wie der Halbmesser der Verschlußkappe (2).
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Verschlußkappe (2) in an sich bekannter Weise an seiner äußeren Stirnseite eine Vertiefung (9) hat. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 743 724, 523 658, 390 531, 2 974; französische Patentschrift Nr. 804 824; britische Patentschrift Nr. 255 386; USA.-Patentschrift Nr. 1 077:201.
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Cited By (2)

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DE1161392B (de) * 1959-07-24 1964-01-16 Parfumeriefabriek Iavaldelisia Vorrichtung zum Abgeben von Fluessigkeit mittels eines Kissens
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