DE973495C - Verfahren zum fortlaufenden Messen und Regeln der Temperatur eines in einem Ofen erhitzten Gegenstandes - Google Patents

Verfahren zum fortlaufenden Messen und Regeln der Temperatur eines in einem Ofen erhitzten Gegenstandes

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DE973495C
DE973495C DEM7486A DEM0007486A DE973495C DE 973495 C DE973495 C DE 973495C DE M7486 A DEM7486 A DE M7486A DE M0007486 A DEM0007486 A DE M0007486A DE 973495 C DE973495 C DE 973495C
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DE
Germany
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temperature
radiation
oven
radiator
measurement
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Expired
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DEM7486A
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English (en)
Inventor
Theo Dr-Ing Muenker
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Individual
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J5/00Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry
    • G01J5/52Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry using comparison with reference sources, e.g. disappearing-filament pyrometer

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Verfahren zum fortlaufenden Messen und Regeln der Temperatur eines in einem Ofen erhitzten Gegenstandes Verfahren zum fortlaufenden Messen und Regeln der Temperatur eines in einem Ofen erhitzten Gegenstandes durch Vergleich seiner Strahlung mit der eines Vergleichsstrahlers, dessen Temperatur ebenfalls überwacht und geregelt wird, sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Bei den bekannten Verfahren ist der Vergleichsstrahler außerhalb des Ofens angeordnet, was zur Folge hat, daß Meßgegenstand und Vergleichsstrahler von verschiedenen, in die Messung eingehenden Sekundärstrahlen beaufschlagt werden. Letzteres ist nachteilig und führt zu Verfälschungen des Meßergebnisses.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diesen Nachteil der bekannten Verfahren zum fortlaufenden Messen und Regeln der Temperatur eines in einem Ofen erhitzten Gegenstandes zu vermeiden.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum fortlaufenden Messen und Regeln der Temperatur eines in einem Ofen erhitzten Gegenstandes durch abwechselnden Vergleich seiner Strahlung mit der eines Vergleichsstrahlers, dessen Temperatur ebenfalls überwacht und geregelt wird. Die Erfindung besteht darin, den Vergleichsstrahler im Innern des Ofens anzuordnen.
  • Im einzelnen läßt sich die Erfindung auf verschiedene Weise verwirklichen. So empfiehlt es sich, zwecks Konstanthaltung der Temperatur des Vergleichsstrahlers die Massetemperatur des Ver- gleichsstrahlers zu regeln, wozu eine Messung der Massetemperatur des Vergleichsstrahlers durchzuführen ist.
  • Als Vergleichsstrahler können die verschiedensten Körper verwendet werden. Es ist nicht erforderlich, Vergleichsstrahler und zu messenden Gegenstand auf möglichst ein und dieselbe Temperatur einzustellen. Vielmehr empfiehlt die Erfindung, zwecks Aufrechterhaltung oder Einstellung eines vorbestimmten Temperaturunterschiedes zwischen Vergleichsstrahler und Meßobjekt die Temperaturstrahlung zumindest in einem Strahlengang durch strahlenschwächende Mittel zu beeinflussen.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß durch die erfindungsgemäße Anordnung des Vergleichsstrahlers im Ofen eine hinsichtlich der Beaufschlagung von Sekundärstrahlen wesentlich verbesserte Wirkung erzielt wird, und Meßfehler vermieden werden.
  • Meßgegenstand und Vergleichsstrahler sind erfindungsgemäß im großen und ganzen denselben Sekundärstrahlen und damit denselben BeEdingungen ausgesetzt.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Die Figur stellt einen Schnitt durch eine Ofenanlage zum Glühen von Metallbändern dar.
  • Durch die Ofenanlage laufen Bänder 4, deren Wärmestrahlung durch ein Schutzfenster 8 und durch eine Linse 3 a auf eine Photozelle oder auf einen Photowiderstand I durch eine Lochscheibe 2 gelangt. Ein Vergleichskörper 5, der sich an geeigneter Stelle im Ofen befindet und dessen Temperatur durch ein Thermoelement 6 laufend überwacht werden kann, sendet seine Wärmestrahlung gleichfalls durch das Fenster 8 und eine andere Linse3b durch die Lochscheibe 2 auf die Photozelle I. Ein weiteres Thermoelement 7 gestattet außerdem die Überwachung der Ofentemperatur.
  • Die Lochscheibe 2 ist so eingerichtet, daß immer nur die Strahlung von den Bändern 4 oder von dem Vergleichskörper 5 bei einer Drehung der Scheibe abwechselnd die Zelle I beaufschlagen. Mit Hilfe eines Verstärkers und geeigneter Anzeigegeräte kann festgestellt werden, ob die zu überwachende Strahlung von den Bändern 4 höher oder tiefer liegt als die Strahlung und damit die Temperatur von dem Vergleichskörper 5. Durch geeignete Relai sanl agen können zweckmäßige Schaltungen ausgeführt werden, wodurch z. B. die Durchziehgeschwindigkeit der Bänder in gewünschtem Sinne beeinflußt wird.
  • In vielen Fällen ist es zweckmäßig, die Temperatur des Glühgutes etwas tiefer zu halten als die Temperatur des Vergleichskörpers. In diesem Falle kann ein geeignetes Filter 9 b in den Strahlengang des Vergleichsstrahlers eingeschoben werden, wodurch erreicht wird, daß trotz der unterschiedlichen Ausgangsstrahlung der Effekt an der Photozelle gleichgehalten wird und dann keine korrigierenden Maßnahmen von dem Meßgerät ausgelöst werden.
  • Das Filter pa kann selbstverständlich auch in den Strahlengang des Ofengutes eingeschaltet werden und wirkt demnach umgekehrt.
  • Es ist auch möglich, den Vergleichsstrahler zusätnlich zu heizen, z. B. elektrisch, oder zu kühlen, z. B. durch Hindurchleitung einer IÇühlflüssigkeit.
  • Die Festlegung der geeigneten Ofengutstemperatur erfolgt also über die Einstellung der Temperatur des Vergleichsstrahlers. Über Thermoelemente und z. B. Fallbügelregler kann die Temperatur des Vergleichsstrahlers konstant gehalten werden. Man kann auch über die Regelung der Ofentemperatur mit Hilfe des Thermoelementes die Temperatur des Vergleichsstrahlers, der dauernd im Ofenraum sich befindet und daher weitgehend die Temperatur des Ofenraumes besitzt, gleichhalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum fortlaufenden Messen und Regeln der Temperatur eines in einem Ofen erhitzten Gegenstandes durch abwechseinden Vergleich seiner Strahlung mit der eines Vergleichsstrahlers, dessen Temperatur ebenfalls überwacht und geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleichsstrahler im Innern des Ofens angeordnet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur des Vergleichsstrahlers durch Messung und Regelung seiner Meßtemperatur konstant gehalten wird.
  3. 3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Aufrechterhaltung oder Einstellung eines vorbestimmten Temperaturunterschiedes zwischen Vergleichsstrahler und Meßobjekt die Temperaturstrahlung zumindest in einem Strahlengang durch strahlenschwächende Mittel beeinflußt wird. ~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 634844; USA.-Patentschrift Nr. 2 233 788; Archiv für Technisches Messen (ATM), V 2I4-4 und V 2I4-5; »Elektrowärme«, 10 (I940), S. I7I bis I76; Hoffmann-Tingwald »Optische Pyrometric«, I938, S. 105.
DEM7486A 1950-11-09 1950-11-09 Verfahren zum fortlaufenden Messen und Regeln der Temperatur eines in einem Ofen erhitzten Gegenstandes Expired DE973495C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0617263A1 (de) * 1993-03-25 1994-09-28 Raytek Sensorik GmbH Messgerät

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US2233788A (en) * 1939-04-08 1941-03-04 Rca Corp Radiation pyrometer

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