CH307367A - Verfahren zum Messen und Regeln der Temperatur eines strahlenden Körpers mit Hilfe eines Vergleichsstrahlers. - Google Patents

Verfahren zum Messen und Regeln der Temperatur eines strahlenden Körpers mit Hilfe eines Vergleichsstrahlers.

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CH307367A
CH307367A CH307367DA CH307367A CH 307367 A CH307367 A CH 307367A CH 307367D A CH307367D A CH 307367DA CH 307367 A CH307367 A CH 307367A
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J5/00Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry
    • G01J5/52Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry using comparison with reference sources, e.g. disappearing-filament pyrometer

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Description


  



  Verfahren zum Messen und Regeln der Temperatur eines strahlenden   Korpers    mit Hilfe eines Vergleichsstrahlers.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Messen und Regeln der Temperatur eines strahlenden Körpers mit Hilfe eines Vergleichsstrahlers unter Anwendung eines   auf Wärmestrahlen    anspreehenden thermischen Empfängers.



   Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass Vergleiehsstrahler und Messobjekt stets ähnlichen thermisehen Bedingungen ausgesetzt werden, auch bezüglieh derjenigen   Strahlungsanteile,    die von der Umgebung auf das Messobjekt bzw. den Vergleichsstrahler fallen und von diesem zum Empfänger re  flektiert    werden.



   Mit dem erfindungsgemässen Verfahren soll ermöglicht werden, beim kontinuierlichen Glühen von Metallen, bei   Trocknungen,    z. B. von Lacken oder sonstigen kontinuierlieh arbeitenden   Erwärmungsvorgängen    die Temperatur des zu erwärmenden Gutes fortlaufend durch   Strahlungsmessgeräte    zu erfassen und   hiernaeh    die   Ofenverhältnisse    einzustellen.



   Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer Zeiehnung, die ein Ausführungsbeispiel zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens darstellt, ausführlicher erläutert ; es zeigen :
Fig.   1    eine zur Ausübung des Verfahrens   clienende    Vorrichtung in schematischer Dar  iellung,   
Fig. 2 ein zugehöriges elektrisches Schaltungssehema und
Fig. 3 eine weitere Vorrichtung zur Aus übung des Verfahrens, ebenfalls in   schemati-    scher Darstellung.



   In einem   Durchziehofen      1    zum kontinuierlichen Glühen von Bändern 3 wird die Temperatur des Ofens mit Hilfe eines Thermoelementes 2 ermittelt. Die Temperaturstrahlung von z. B. durchlaufenden   Metall-    bändern 3 fällt durch eine   Ofenoffnung4    durch ein geeignetes Fenster 5 über einen Umlenkspiegel 6 durch eine Linse 7 und durch eine Lochscheibe 8 auf einen Photowiderstand oder einen sonstigen geeigneten wärmestrahlungsempfindlichen Empfänger 9.



  Von einem Bezugskörper 10, der sich ebenfalls im Ofen und vorzugsweise in der Nähe des zu überwachenden Materials 3 befindet und dessen Temperatur mit Hilfe eines Thermoelementes 11 laufend überwacht werden kann, fällt die Temperaturstrahlung durch die Ofenöffnung 4 und das Fenster 5 über einen Umlenkspiegel 12 und eine Linse 13 durch die Lochscheibe 8 ebenfalls auf den   Wärmestrahlungsempfänger    9.



   In den Strahlengang kann eine Glühlampe 14 durch einen Umlenkspiegel 15, der um eine Achse 16 drehbar ist, an Stelle der Photozelle eingeblendet werden. Der Spiegel 15 ist in der Fig.   1    im eingeblendeten Zustand dargestellt. In den andern Strahlengang kann eine Glühlampe 17 mit Hilfe des Spiegels 18 nach Drehung um die Achse 19 ebenfalls eingeblendet werden. Die virtuellen Bilder der beiden Lampen 14, 17 liegen am Ort des thermischen Empfängers 9, so dass die opti  schen    Systeme durch Abbildung der Lampen 14, 17 auf den   Bezugskörper    10 bzw. das   Mess-    objekt 3 im gewünschten Sinne eingestellt werden können. Die Glühlampen 17 und   14    sind über eine Leitung 20 an einen Stromkreis   ansehliessbar.   



   Die   Loehseheibe    8 ist so eingerichtet, dass immer nur durch ein Loch am Umfang aus dem einen oder andern optischen System die Wärmestrahlung auf den   Strahlungsempfän-    ger 9 gelangen kann. Bei einer Drehung der   Loehscheibe    ergibt sich also eine wechselnde Beaufschlagung des   Strahlungsempfängers    durch zwei zu vergleichende Strahlungen. Die Lochscheibe wird durch einen Motor 21 angetrieben. Auf der gleichen Achse 23 befindet sieh ein   Hilfsgenerator    22, der die gleiche Anzahl Pole wie die Lochscheibe am Umfang Löcher besitzt.

   Hieraus ergibt   sieh,    dass bei einer Drehung der Scheibe die entstehende Frequenz am Strahlungsempfänger die gleiehe ist wie die des von dem   IIilfsgenerator      22    erzeugten Wechselstromes. Die Spannung des Hilfsgenerators 22 wird durch die Leitung 24 einer Phasenbrüeke in dem Verstärkergehäuse 26 zugeführt. Die Spannung des Strahlungsempfängers, der in diesem Falle ein Photowiderstand ist, wird durch eine   Leitung 25    ebenfalls dem Verstärker 26 zugeführt. Nach Verstärkung und Gleichrichtung kann bei geeigneter Schaltung über eine   Phasenbrüeke,    die unten näher beschrieben wird, an einem   Null-Instrument    27 erkannt werden, ob die Temperatur des Bandes 3 höher oder tiefer als die des Vergleiehskörpers 10 ist.



   In der Fig. 2 ist die grundsätzliche Schaltung des elektrischen Teils zu erkennen. Die Widerstandsänderungen, welche durch ver  schiedene      Temperaturstrahlungen    in dem Photowiderstand 9 entstehen, der z. B. ein   PbS- (Bleisulfid)-Photowiderstand    sein kann, dessen maximale Empfindlichkeit bei einer Wellenlänge von etwa 2,   5      u    liegt, werden als entsprechende   Spannungssehwankungen über    die Leitung   25    an das Gitter einer   Verstär-      kerrohre    28 angelegt.

   Zwei weitere   Verstär-      kerstufen    29 und 30 gehen in der Primärspule des Transformators 31, welcher sieh im Anodenkreis der Röhre 30 befindet, einen   ausrei-    chend grossen Strom.



   Von dem   Hilfsgenerator 90, dessen    Rotor, wie schon ausgeführt, die gleiche Anzahl Pole wie die Lochscheibe Locher besitzt, wird in der dargestellten Weise der entstehende Wechselstrom durch die Leitung   24    über den Gleichrichter 33 und   34    einer   Phasenbrüeke    zugeleitet. Die Phasenbrüeke erhält über die   Sekundärspule    des Transformators 31 nach zweckmässiger Anpassung die verstärkten   Zellenstrome gleiehfalls zugeleitet.   



   Ist die   Beaufschlagung    des   Photowider-    standes 9 bei Drehung der Lochscheibe 8 von beiden Strahlern 3, 10 gleich gross, so ist die gesamte   Phasenbrüeke    im Gleichgewicht, und das   Null-Instrument      27    wird keine Anzeige geben. Ist die Temperatur und damit die    Temperaturstrahlung des zu überwaehenden    Bandmaterials 3 eine höhere oder tiefere als diejenige des   Vergleiehsl ; örpers    10, so wird jetzt das   Null-Instrument    in   positiver md    negativer Richtung ausschlagen.

   In den Kreis des   Null-Instrumentes    ist noeh ein Relais 36   gesehaltet,    wodurch ermöglicht wird, dass die Abweichung in positiver und   negativer Rieh-    tung einen Kontakt zwischen den Leitungen 39 mit   38    oder 39 mit 40 bildet. Das Ansprechen dieses Relais kann durch einen   Drehwider-    stand 35 so beeinflusst werden, dass die Re  laissehaltungen    bei grösseren oder geringeren   Temperaturabweichungen    erfolgen können.



   Auf diese Weise wird es   möglieh, einen    zulässigen   Toleranzbereieh,    den das zu   über-      wachende    Gut im Ofen haben darf,   aboli-      steeken.    Wird dieser Toleranzbereieh überschritten, so werden Relais geschaltet, welche   geeignet korrigierende Massnahmen,    z.   B.    zur Änderung der Arbeitsgesehwindigkeit, im richtigen Sinne auslösen können.



   In vielen FÏllen ist es   erwünseht,    dass die Brüeke sich im   Gleiehgewieht    befindet, obwohl eine Temperaturdifferenz zwischen dem zu überwachenden Ofengut 3 und dem Ver  gleichsstrahler 10 vorhanden    ist. In diesem Falle können in die jeweiligen Strahlengänge Filter   42    bzw. 43 (siehe Fig.   1)    eingeschaltet werden. Die stärkere Temperaturstrahlung wird dann so geschwächt, dass das Brüekensystem ausgeglichen ist, obwohl unterschiedliche Temperaturen und damit unterschiedliehe Wärmestrahlungen vorliegen. Man kann auch mehrere Vergleichsstrahler abwechselnd zur   Temperaturübemachung    heranziehen, und dadurch Temperaturbereiche abgrenzen und bei Erreichen bzw.   Uberschreiten    dieser Grenzen zur Anzeige bringen.

   Es können sowoh] kleinste als auch grösste Temperaturintervalle hierdureh abgesteckt werden. Statt mehrerer   Vergleiehsstrahler    können auch ver  sehiedene    Filter zwecks Abgrenzung von Temperaturbereichen 42 bzw. 43 in   zweck-    mässiger Weise herangezogen werden.



   Diese Arbeitsweise kann besonders erwünseht sein, um innerhalb einer Ofenanlage eine abweichende Strahlungsemission des zu überwaehenden Gutes in einem gewünschten Grade ausgleichen zu können. Bei dem be  sehriebenen    Verfahren erhält der Strahlungsempfänger 9 nicht nur die Wärmestrahlung, die sieh aus der Strahlungsemission bei einer bestimmten Temperatur für die Körper 3 und   10    ergibt, sondern bei höherer Ofenwandtemperatur auch einen Teil der Strahlung dieser Ofenwand durch Reflexion.



   Da nun die Strahlungsemission bei gleieher Temperatur sich bei einer   dunkleren    Oberfläche vergrössert, würde bei einer   Än-      clerung    des Oberfläehenzustandes bei gleicher Temperatur eine stärkere   Temperaturstrah-    ] ung abgegeben und damit ein höherer Tem  peraturwert vorgetäuscht.

   Anderseits    wird die Reflexion der Ofenwandstrahlung um so geringer, je höher der Schwärzungsgrad an der Oberfläche des zu überwachenden Körpers ist. lIat die Ofenwand eine ganz bestimmte höhere Temperatur als das zu überwaehende rut, so kann erreicht werden, dass sich am Strahlungsempfänger 9, der die Summe der   Emissions-und    Reflexionsstrahlen erhält, immer eine angenähert gleiche Beaufsehlagung durch Wärmestrahlung entsprechend der Materialtemperatur ergibt, obwohl der Schwärzungsgrad der Oberfläche des zu überwachenden Gutes in gewissen Grenzen   sehwankt.   



   Da der Vergleiehskörper 10 sieh dauernd im Ofenraum befindet, wird dieser   normale-    weise eine höhere Temperatur besitzen als das zu überwaehende Gut 3. In diesem Falle muss durch das Filter 43 erreicht werden, dass die Temperaturstrahlung von dem   Vergleichs-      lörper    10 um den gewünschten Betrag, der sich durch die erforderliche Temperaturdifferenz zwischen Ofenraum und   Glühofen    ergibt, geschwächt wird.



   In der Fig. 3 ist schematisch eine Ausführungsform dargestellt, bei der der Ver  gleichsstrahler    ausserhalb des   Ofenraumes,    z.   B.    auf der Ofendecke, angeordnet ist. Die Temperaturstrahlung des zu überwachenden   Ofengutes    3 fällt durch Messtriehter 4, Absehlussfenster 5, Filter 42, Linse 7,   Lieb. t-    seheibe 8 auf den thermischen Empfänger 9.

   Der   Vergleichsstrahler    47, dessen Temperatur durch ein Thermoelement 46 überwacht wird und der sich in einem ausserhalb des Ofens angeordneten Behälter befindet, schickt seine Wärmestrahlung über Filter   43,    Linse 13 und Lochscheibe 8 ebenfalls auf den ther  misehen    Empfänger 9, so dass bei Drehung der Lochscheibe 8, wie bereits beschrieben, der thermische Empfänger 9 abwechselnd mit den beiden zu vergleichenden Strahlungen beaufschlagt wird.    tuber    den   Vergleichsstrahler    37 ist ein    temperaturstrahlender, ringförmiger Korper    44 angeordnet, der beispielsweise elektrisch beheizt werden kann und dessen Temperatur an der Oberfläche durch Thermoelement   45    überwacht wird.

   Die Temperaturstrahlung des Vergleichsstrahlers 47, der ebenfalls beheizbar ist, fällt durch eine Bohrung 48 in die Optik des Messgerätes.



   Die Temperatur der Ofenwand wird durch das Thermoelement 2 überwacht. Die Temperatur des ringförmigen Körpers 44 kann nun mit Hilfe der beiden Thermoelemente 45 und 2 so eingestellt werden, dal3 die Summe der  Eigenstrahlung des Vergleichsstrahlers 47 plus der von ihm reflektierten Strahlung des Zusatzstrahlers 44 den gleichen Wert besitzt wie die Temperaturstrahlung des Körpers 3 plus   Deckenstrahlung    des Ofens   1.   



   Eine automatische Regelung zur Erzielung der Temperaturgleichheit des   Zusatzstrahlers      44    und der Strahlung des Ofens 1 kann z.   B.    mittels der Thermoelemente 45 und 2 so erreicht werden, indem man die beiden Thermoelemente gegeneinander schaltet und die Differenz-Thermospannung einem Null-Galvanometer zuführt. Ist dann die Thermospannung der beiden Thermoelemente infolge unter  schiedlicher    Temperaturen verschieden, so ergibt sich eine Abweichung in positiver oder negativer Richtung am   Null-Instrument.    Diese Abweichung kann in bekannter Weise dazu benutzt werden, z.

   B. nach dem Prinzip der   Fallbügelregler,    jeweils eine Relaisanlage zu betätigen, welche durch An-oder Abschaltung einer Wärmequelle dafür sorgt, dass die Zusatzstrahlung des Körpers 44 und die Deckenstrahlung des Ofens 1 stets   überein-    stimmen.



   Eine derartige Anwendung des   Mess-    verfahrens kann z. B. erforderlich werden, wenn aus besonderen, z. B. konstruktiven Gründen, die Anordnung des Vergleichsstrahlers im Ofen nicht möglich ist.



   Eine Beeinflussung des Messergebnisses durch eine Verschmutzung des Ofenfensters   5    und unterschiedliche   Absorptionsverhältnisse    im Ofenraum können bei dieser Anordnung des Vergleichsstrahlers nicht vermieden werden.



   Es ist   zweekmässig,    wenn der Stoff des Vergleiehsstrahlers der gleiche ist wie der Stoff des zu überwachenden   Ofengutes,    da andernfalls eine unterschiedliche   Wärme-    strahlungsemission bei gleicher Temperatur entstehen und dadurch die Anzeige verfälscht werden kann. Doch kann ein derartiger Untersehied zwischen der Strahlung des   Mess-    objektes und des Vergleichsstrahlers zugelassen werden, wenn die Unterschiede zwischen   Vergleichsstrahlung    und   Messstrahlung      mess-    technisch ausgeglichen werden, oder zumindest in einem Strahlengang durch strahlenschwächende Mittel eine Abgleiehung beider Strahlungen durehgeführt wird.



   Bei Anwendung des Verfahrens zur Über  wachung    thermischer Vorgänge auch   ausser-    halb von Ofenanlagen ist es lediglieh erfor  derlieh,    dass ein Körper, dessen Temperatur bekannt ist und z. B. durch Thermoelemente fortlaufend überwacht werden kann, sich so in Nähe der bewegten Stoffe befindet, dass mit Hilfe einer Messbrüeke, wie sie   vorstellend    bei einem Anwendungsbeispiel zur   Durch-    führung des Verfahrens erläutert ist, ein dauernd praktisch   trägheitsloser    Vergleich und damit eine   fortgesetzte Überwachung    der Temperatur ohne   Berührimg und    ohne Behinderung eines Arbeitsprozesses   durchge-    führt werden kann.



   Die mit den beschriebenen Vorrichtungen erzielbaren Vorteile sind darin zu sehen, dass Änderungen in der Ofenatmosphäre, in der Strahlung, in Abschlussfenstern, durch Verschmutzen der Zellen   oder Widerstände, Än-      derl mgen    an den Verstärkern, der elektrisehen Spannung usw. das Messergebnis nieht beeinflussen, da sich die Fehler durch Ver  gleiehsmessungen    kompensieren lassen.

   Verwendet man zur Temperaturmessung des Ver  gleichsstrahlers    ein Thermoelement, so lässt sich die Messgenauigkeit des Thermoelementes mit der praktischen   Trägheitslosigkeit    einer Photozelle oder bei tieferen Temperaturen eines Photowiderstandes oder eines sonstigen thermischen Empfängers koppeln, so dass das   durchlaufende Ofengut stetig    und   augenbliek-    lich in seiner Temperatur erfasst wird und geeignete Massnahmen, z. B. eine Änderung der Durchlaufgeschwindigkeit, zur   Auslosung    kommen können, damit ein bestimmter Temperaturverlauf des zu behandelnden Gutes gesichert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Messen und Regeln der Temperatur eines strahlenden Körpers mit Hilfe eines Vergleichsstrahlers unter Anwen- dung eines auf Wärmestrahlen ansprechen den thermischen Empfängers, dadurch gekennzeichnet, dass Vergleichsstrahler und Messobjekt stets ähnlichen thermischen Bedin gungen ausgesetzt werden, auch bezüglich derjenigen Strahlungsanteile, die von der Umgebung auf das Messobjekt bzw. den Ver gleichsstrahler fallen und von diesem zum Empfänger reflektiert werden.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren nach PatentanspIwlch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergleichsstrahler am Messort des Messobjektes angeord- net wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Konstanthaltung der Vergleiehsstrahlung die Tempe l ahlr des Vergleichsstrahlers durch zusätz- liehe Wärmequellen konstant gehalten wird.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Konstanthaltung durch Messung der Temperatur des Vergleichsstrahlers geregelt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Vergleichs- strahler ein Körper verwendet wird, dessen Strahlung bei gleicher Temperatur von der Strahlung des Messobjektes verschieden ist und die Unterschiede zwischen Vergleichs- strahlung und Messstrahlung messtechnisch ausgeglichen werden.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Aufrecht- erhaltung eines vorbestimmten Temperaturuntersehiedes zwischen Vergleichsstrahler und Messobjekt die Temperaturstrahlung zumindest in einem Strahlengang durch strahlenschwächende Mittel beeinflusst wird.
CH307367D 1950-11-08 1951-10-29 Verfahren zum Messen und Regeln der Temperatur eines strahlenden Körpers mit Hilfe eines Vergleichsstrahlers. CH307367A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2619636A1 (fr) * 1987-08-19 1989-02-24 Realisa Electroniques Et Collimateur
US5505543A (en) * 1994-01-21 1996-04-09 The Boeing Company Emissivity measurement apparatus and method

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