DE97303C - - Google Patents

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DE97303C
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sealant
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D53/00Sealing or packing elements; Sealings formed by liquid or plastics material
    • B65D53/06Sealings formed by liquid or plastic material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
    • B27D1/08Manufacture of shaped articles; Presses specially designed therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 38: Holzbearbeitung und - Conservirung.
Bodendichtung für aus Holzfournieren hergestellte Fässer.
Zusatz zum Patente ΛΪ 88621 vom 14. April 1895.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. September 1897 ab. Längste Dauer: 13. April 1910.
Bei der Bodendichtung des Patentes Nr. 88621 ist der ringförmige Keilraum k, in welchen die Dichtung von aufsen eingeprefst, eingehämmert oder eingegossen wird, durch den vierkantigen Holzring h überdeckt.
Wenn nun das in den Keilraum eingeführte Dichtungsmittel aus einem trockenen, quellenden Körper besteht, welcher am häufigsten zur Dichtung benutzt wird, wie z. B. Hanf, Jute oder ähnliche Stoffe, so wird bei etwaiger. Undichtigkeit des Bodenrandes r die aus dem gefüllten Fafs zwischen Bodenrand und Fafsmantel hindurchtretende Flüssigkeit in das Dichtungsmittel eindringen, dasselbe aufquellen und aus demselben nach aufsen treten, da der Holzring h keinen genügenden Widerstand darbietet.
Um diesem Uebelstande abzuhelfen, ist es nothwendig, auch von aufsen. her eine Vorrichtung zu schaffen, mittelst 'deren das Dichtungsmittel auch von oben nach unten gegen den Bodenrand r fest gegengeprefst wird, so dafs die Dichtung beim Quellen einen unüberwindlichen Widerstand findet und somit ein Druck entsteht, durch welchen die Quellung begrenzt wird und somit die Abdichtung zu einer vollkommenen wird.
Dies wird auf folgende Weise erreicht:
Statt des Holzringes h wird ein keilförmiger Ring χ benutzt, welcher um einige Millimeter kürzer im Umfange ist als der innere Umfang des cylindrischen Fafsmantels. Nachdem nun die Hanf- oder Jutedichtung in den Keilraum k eingeführt und möglichst tief eingehämmert bezw. eingeprefst worden ist, wird der keilförmige Holzring x, nachdem derselbe an seiner Aufsenfläche mit einem geeigneten Bindemittel versehen ist, fest in den Keilraum k und auf die bereits darin befindliche Dichtung getrieben. Der zugespitzte Ring frifst sich bei diesem Eintreiben noch besonders fest in die Dichtung hinein, und da die Schräge des Keiles χ ungefähr der Schräge c des Bodenrandes entspricht, so entsteht zu gleicher Zeit auch eine innige Anlage desselben an dem Keilring. Nachdem der Ring auf diese Weise eingeführt worden ist, wird sofort zwischen die beiden um einige Millimeter aus einander stehenden Enden des Ringes x, welche rechtwinklig oder auch passend abgeschrägt sein können, ein kleiner Holzkeilhineingetrieben, wodurch bewirkt wird, dafs nun der keilförmige Ring auch an der ganzen Innenfläche des inneren Mantelrandes zur festen Anlage kommt und somit das Bindemittel, mit welchem die Aufsenseite des Keilringes bestrichen ist, unter vollem Druck an den Mantelrand antrocknet. Das Bindemittel kann auch auf den Mantelrand anstatt auf den Ring vorher aufgestrichen sein.
Bei dieser Vorrichtung wird somit das Dichtungsmittel aufserhalb durch einen keilförmigen, ringsherum gleichmäfsig wirkenden Druck eines fest an dem Fafsmantelrande durch Bindemittel befestigten Ringes fest umschlossen, so dafs bei der geringsten Quellung desselben ein abdichtender Druck entsteht und eine willkürliche Quellung, welche zu einem Ausfliefsen der Flüssigkeit nach aufsen führen könnte, ausgeschlossen ist.
Man kann auch den kleinen Keil y fortlassen, wenn man den Ring selbst stramm passend schneidet, doch ist hierbei die Abdichtung keine so vollkommene, weil das Eintreiben des Keiles die Spannung bezw. den Andruck gegen den Fafsumfang wesentlich erhöht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bodendichtung für aus Holzfournieren hergestellte Fässer der durch Patent Nr. 88621 geschützten Art, gekennzeichnet durch einen keilförmigen Ring x, welcher in den Ringraum k eingreift bezw. in das Dichtungsmittel eindringt und welcher durch Befestigung gegen die Cylinderwandung in seiner Lage gehalten wird und so das Hülfsdichtungsmittel festhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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