DE972716C - Glimmentladungsroehre als wirksames Element in einer elektrischen Schaltung - Google Patents

Glimmentladungsroehre als wirksames Element in einer elektrischen Schaltung

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DE972716C
DE972716C DE1959N0010295 DEN0010295D DE972716C DE 972716 C DE972716 C DE 972716C DE 1959N0010295 DE1959N0010295 DE 1959N0010295 DE N0010295 D DEN0010295 D DE N0010295D DE 972716 C DE972716 C DE 972716C
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DE1959N0010295
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Gerardus Josephus Marie Ahsman
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Koninklijke Philips NV
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Philips Gloeilampenfabrieken NV
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/12Selection of substances for gas fillings; Specified operating pressure or temperature
    • H01J61/16Selection of substances for gas fillings; Specified operating pressure or temperature having helium, argon, neon, krypton, or xenon as the principle constituent

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  • Discharge Lamp (AREA)
  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 10. SEPTEMBER 1959
Λ' 10295 VIII c/ 21 g
Die Erfindung bezieht sich auf eine Glimmentladungsröhre als wirksames Element in einer elektrischen Schaltung, z. B. in einem selbsttätigen Fernsprechvermittlungsamt.
Bei Schaltungen mit Glimmentladungsröhren wird häufig der beim Zünden auftretende 'Spannungsimpuls in der Anoden- oder Kathodenzuleitung dadurch z. B. für die Zündung weiterer Entladungsröhren benutzt, daß der Spannungsimpuls der Haupt- oder der Hilfsanode der zu zündenden Röhre zugeführt wird.
Der beim Zünden einer Glimmentladungsröhre in der Anoden- oder Kathodenzuleitung auftretende Spannungsimpuls ist höchstens gleich dem Unterschied zwischen der Zündspannung und der Brennspannung. Dieser Unterschied ist bei vielen bekannten Glimmentladungs röhren im allgemeinen viel geringer als die doppelte Brennspannung, ein Wert, der für viele Anwendungen, wie oben erwähnt, zu niedrig ist, da die Wirkung der mit einer solchen Röhre versehenen Vorrichtung leicht gestört werden kann.
Die Erfindung bezweckt, die Anwendbarkeit von Glimmentladungsröhren in elektrischen Schaltungen zu erhöhen.
Bei einer Glimmentladungsröhre als wirksames Element in einer elektrischen Schaltung, wobei da> Produkt von Gasdruck und Abstand zwischen den
909 594/11
Hauptelektroden derart ist, daß eine unbehinderte Glimmentladung auftritt, ist gemäß der Erfindung die Röhre mit dem Edelgas Neon oder Helium gefüllt und die Entladungsstrecke zwischen Anode und Kathode ist so groß, daß beim normalen Betriebsstrom ein völlig entwickelter Anodenfall auftritt, ohne daß eine Säulenentladung und ohne daß Schwingungen auftreten.
Die Erfindung macht von der bekannten Tatsache Gebrauch, daß die Brennspamiung einer Glimmentladung in Neon oder Helium bei Zunahme des Produktes von Gasdruck und Elektrodenabstand dadurch erhöht wird, daß ein Anodenfall auftritt, bevor die Säule gebildet wird, und ohne daß eine Schwingung auftritt. Hierbei ist das Verhältnis zwischen der Zündspannung und der Brennspannung verhältnismäßig hoch und die Tmpedanz der Röhre für Tonfrequenzen ist dennoch nicht höher als bei geringem Abstand Anode — Kathode. Bei den bekannten Röhren wird der Bereich des Anodenfalles gerade vermieden, da bei anfangendem Anodenfall die Impedanz sehr hoch werfen kann.
Das Produkt von Abstand und Druck wird vorzugsweise derart gewählt, daß das Verhältnis zwischen der Zündspannung und der Brennspannung wenigstens 3,5 beträgt. Der bei der Zündung auftretende Spannungsimpuls kann auch das 2,5-fache der Brennspannung betragen, die außerdem in diesem Falle höher als ohne Vorhandensein von Anodenfall ist. Bei sorgfältigem Aufbau und falls gegen eine höhere Wechselstromimpedanz der Entladungsröhre keine Bedenken bestehen, kann das Verhältnis bis zu einem Faktor 6 gewählt werden. Die Erfindung wird an Hand des nachfolgenden Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Eine Glimmentladungsröhre ist mit Helium von 13 mm Quecksilbersäule gefüllt, und die Hauptelektroden bestehen aus zwei kreisförmigen Nickelplatten von 30 mm im Durchmesser, die mit Barium-Strontiumoxyd bedeckt sind. Bei einem Elektrodenabstand von 33,5 mm betragen die Durchschlags- und die Brennspannung 380 bzw. 89,3 Volt, was einem Verhältnis von 4,3 entspricht. Bei einem Elektrodenabstand von 18,5 mm betragen diese Spannungen 257 bzw. 87,8 Volt, und das Verhältnis ist 2,9. Der Anodenfall ist dabei noch nicht völlig entwickelt. Bei einem Elektrodenabstand von 10,5 mm betragen die Durchschlagsund die Brennspannung 181 bzw. 63,7 Volt, und das Verhältnis ist 2,8. Der normale Betriebsstrom beträgt 10 mA.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Glimmentladungsröhre als wirksames Element in einer elektrischen Schaltung, wobei -das Produkt von Gasdruck und Abstand zwischen den Hauptelektroden derart ist, daß eine unbehinderte Glimmentladung auftritt, dadurch <j0 gekennzeichnet, daß die Röhre mit dem Edelgas Neon oder Helium gefüllt ist und daß die Entladungsstrecke zwischen Anode und Kathode so groß ist, daß beim normalen Betriebsstrom ein völlig entwickelter Anodenfall auftritt, ohne daß eine Säulenentladung und ohne daß Schwingungen auftreten.
2. Glimmentladungsröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis zwischen der Zündspannung und der Brennspannung zwischen 3,5 und 6 liegt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Belgische Patentschrift Nr. 494 025; Druckschrift Nr. 140 der Deutschen Glimmlampengesellschaft Preßler, Leipzig, 1953.
© 609 580/389 8.55 (909 594/11 9.59)
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE494025A (de) *

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BE494025A (de) *

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