DE97264C - - Google Patents

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DE97264C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D87/00Edge or heel cutters; Machines for trimming the heel breast

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1897 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum Bearbeiten auf Rand genähter Schuhe •und Stiefel von der oberen Aufsenkante des Sohlenrandes gegen die Stiche, welche den Rahmen mit der Aufsensohle, verbinden und ferner zum Niederdrücken dieser Stiche, so dafs das Schuhwerk ein glatteres und vollendetes Aussehen erhält. Zu letzterem Zwecke ist auf einer Welle eine Niederdrückscheibe angeordnet, mit welcher ein Schutzschild für das Oberleder zusammenwirkt, der auf einer in Längsrichtung auf der Welle einstellbaren Hülse lose sitzt, welch letztere in der eingestellten Lage gesichert wird, sich aber auf der Welle drehen kann. Zum Bearbeiten des Randes sitzt auf der Welle ein Fräsmesser, mit welchem ebenfalls ein Schutzschild für das Oberleder zusammenwirkt, so dafs der Rand des Schuhwerks zuerst abgefräst und dann mittelst derselben Maschine und ohne jeglichen Zeitverlust die Stiche niedergedrückt werden können.
Fig. ι zeigt ein Ausführungsbeispiel einer solchen Maschine in Seitenansicht,
Fig. 2 in gröfserem Mafsstabe einen Schnitt durch die Werkzeuge,
Fig. 3 in gröfserem Mafsstabe eine Vorderansicht der Niederdrückscheibe und
Fig. 4 ebenfalls in gröfserem Mafsstabe das Messer.
Das Gestell A ist mit Lägerhülsen α für die Welle al versehen, die ein Schwungrad α2- und eine Riemscheibe α3 trägt.
Die Welle al ist am a'ufseren Ende mit einem kegelförmigen Theile «4 versehen (Fig. 2), an den' sich ein dünnerer cylindrischer Wellentheil α5 anschliefst, der mit Schraubengewinde a6 versehen ist. An letzteren Theil schliefst sich wieder ein kegelförmiger Theil a1 an.
Auf dem kegelförmigen Theile α* sitzt die Niederdrückscheibe ax0 mit Nabe an, die eine entsprechende kegelförmige Bohrung hat und mittelst eines Stiftes gehalten wird.
Die Niederdrückscheibe αί0, deren Arbeitsfläche von der Nabe nach dem Scheibenumfange hin kegelförmig verläuft, ist mit radialen Nuthen als versehen, durch welche eine Anzahl 'Rippen α15 zum Niederdrücken gebildet wird. Mit der Scheibe α10 wirkt ein Schutzschild b mit einer Ringlippe zusammen, deren Kegelfläche b1 an die Rippen α15 sich anschliefst. Der Schild b sitzt lose auf dem dünneren Theile b2 einer Hülse b3, die auf dem cylindrischen Theile a5 der Welle a1 lose drehbar ist und an deren Schulter b* die Scheibe b anliegt.
Die Hülse b3 wird auf dem Wellentheile a5 verschoben, um den Schild b zu der Niederdrückscheibe α10 passend einzustellen. Dies geschieht mittelst einer Mutter bs, an welcher ein wegnehmbares Stück b9 mit einer Nase b10 sitzt, die in eine Ringnuth £>12 der Hülse έ3 eintritt. Letztere wird nach Einstellung mittelst der Gegenmutter bK in ihrer Stellung gesichert. Das Nasenstück b9 ist auswechselbar durch eine Schraube bm mit der Mutter bs verbunden.
Der auf dem kegelförmigen Wellentheil a1 befestigte Fräser bi0 hat eine Nabe bil mit kegelförmiger Bohrung und eine Anzahl Zähne 622. Die Vorderfläche dieser Zähne nimmt von vorn nach rückwärts an Breite allmälig ab und ist derart concav, dafs ein
Schnabel ,b2i mit concaver Schneidkante gebildet ist,' die hintere Kante der Arme dagegen wird von rückwärts nach vorwärts allmälig breiter (Fig. 4).
Der rotirende Fräser wirkt mit einem Schutzschild b30 zusammen, der getrennt von der Welle passend gelagert wird, um zur Bemessung der Schnitttiefe mehr oder minder nahe an den Fräser herangerückt werden zu können. In diesem Schilde befinden sich Oeffnungen &32 für den Durchgang der Späne.
Mittelst einer in das Wellenende eingedrehten Kopfschraube bi0 wird der Fräser am Platz gehalten.
Der auf Rahmen genähte Schuh wird vom Arbeiter so gehalten, dafs der rotirende Fräser b'20 die obere Aufsenkante gegen die bezw. nahe an die Linie der Stiche zur Verbindung des Rahmens mit der Aufsensohle abfräst. Nach dieser Bearbeitung hält man den Sohlenrand des Schuhes unter Bewegung nach Längsrichtung gegen die Niederdrückscheibe α10, durch welche die Stiche niedergedrückt werden und dem Rahmen ein glatteres und vollendetes. Aussehen gegeben wird.
Die Niederdrückscheibe α10 mit ihrem Schilde b und der rotirende Fräser bia lassen sich, um Abnutzung auszugleichen, leicht einstellen, so dafs sie immer ordnungsmäfsig und genau arbeiten. '

Claims (2)

  1. . Patent-Ansprüche:
    ι . Vorrichtung zum Bearbeiten von auf Rahmen genähtem Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, dafs zu dem Zwecke, den Rand bis an. die den Rahmen mit der Aufsensohle verbindenden Stiche wegzuarbeiten und die Stiche niederzudrücken, ein rotirender Fräser (b™) mit Schild fbso) und eine Niederdrückscheibe fa10), die ebenfalls mit einem Schild (b) zusammenwirkt, auf derselben Welle angeordnet sind.
  2. 2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Schild (b) für die Niederdrückscheibe 10) lose, auf einer Hülse fbB) sitzt, die auf dem Wellentheil fa5) mittelst einer Mutter fbs) und eines Nasenstückes fb9) einstellbar ist und nach Einstellung mittelst Gegenmutter (b15) gesichert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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