DE972630C - Verfahren zum Trennen langgestreckter Werkstuecke - Google Patents

Verfahren zum Trennen langgestreckter Werkstuecke

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Publication number
DE972630C
DE972630C DED15514A DED0015514A DE972630C DE 972630 C DE972630 C DE 972630C DE D15514 A DED15514 A DE D15514A DE D0015514 A DED0015514 A DE D0015514A DE 972630 C DE972630 C DE 972630C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
separating
elongated workpieces
separation
separating elongated
notched
Prior art date
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Expired
Application number
DED15514A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Biefang
Gerhard Dr Seulen
Adalbert Dr-Ing Wittmoser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Edelstahlwerke AG
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE972630C publication Critical patent/DE972630C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/12Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
    • B22D11/126Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

Bekanntlich liegt ein wesentlicher Vorzug des Stranggießverfahrens darin, daß die Herstellung der nach diesem Verfahren gegossenen Körper kontinuierlich erfolgen kann. Hierbei ist die Frage einer geeigneten Trennung der endlos gegossenen Stränge in gewünschte Längen besonders wichtig.
Es sind bereits die verschiedensten Verfahren zur Durchführung einer derartigen Trennung beschrieben worden. So hat man z. B. vorgeschlagen, durch starkes örtliches Abschrecken eine Rißbildung in den niedergehenden Strang zu erzeugen und hierdurch die Trennung herbeizuführen. Weitere Vorschläge richten sich auf die Trennung des Stranges durch Sägen usw.
Im Patent 970 389 wird vorgeschlagen, die Trennung langgestreckter Werkstücke vorzunehmen, indem mittels einer das Werkstück an der Trennstelle umfassenden Spule elektroinduktiv eine schmale Zone auf eine Temperatur verminderten Formänderungswiderstandes gebracht und sodann die Trennung durch schlagartigen Zug oder eine plötzliche Verdrehung bewirkt wird. Eine Trenr nung auf diesem Wege ist aber nur dann wirtschaftlich, wenn die Trennfläche einen möglichst glatten Verlauf zeigt, so daß eine nachträgliche Bearbeitung ganz vermieden oder auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden kann.
Während die nach den bisherigen Maßnahmen erzielten Trennflächen immer noch unbefriedigend waren, wurde überraschenderweise festgestellt, daß eine wesentliche Verbesserung der Trennfläche dadurch erreicht werden kann, daß erfindungsgemäß
vor oder während des induktiven Erhitzens die Trennstelle durch ein ζ. Β. umlaufendes spanabhebendes Werkzeug oder auch durch die Wirkung von Reibplättchen, Schleifscheiben od. dgl. gekerbt wird. Die Kerbwirkung sichert einen glatten Bruch beim schlagartigen Zug bzw. plötzlichen Verdrehen zum Zwecke des Trennens.
Das Verfahren gemäß der Erfindung eignet sich für das Trennen aller im Strangguß hergestellten Erzeugnisse wie Bolzen, Stangen, Stäben u. dgl. sowie auch für Rohre. Bei der Herstellung von Rohren aus Gußeisenlegierungen im Wege des Stranggusses ist die Anwendung des Verfahrens besonders zweckmäßig, weil auf diese Weise bei der Trennung völlig glatte Rohrenden erzielt werden. Darüber hinaus ist das Verfahren mit Vorteil anwendbar auf das Trennen aller langgestreckten Werkstücke, gleichgültig nach welchem Verfahren die Erzeugnisse gewonnen wurden.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zum Trennen von langgestreckten Werkstücken nach Patent 970 389, dadurch gekennzeichnet, daß vor oder gleichzeitig mit der Einwirkung des Induktionsstromes die Trennstelle durch geeignete Mittel gekerbt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einkerbung durch eine umlaufende spanabhebende Vorrichtung erfolgt.
3. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch ι und 2 zum Trennen von Stranggußstücken, insbesondere von Stranggußrohren aus Gußeisen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 50388;
USA.-Patentschrift Nr. 422 190.
© 909 585/21 8.59
DED15514A 1953-07-17 1953-07-17 Verfahren zum Trennen langgestreckter Werkstuecke Expired DE972630C (de)

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DED15514A DE972630C (de) 1953-07-17 1953-07-17 Verfahren zum Trennen langgestreckter Werkstuecke

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2522552A1 (fr) * 1982-03-11 1983-09-09 Korshunov Evgeny Procede de coulee continue horizontale de metaux, notamment d'alliages legers, et installation pour sa mise en oeuvre

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE50388C (de) * E. THOMSON in Lynn, Mass., V. St. A Verfahren zum Stauchen, Verstärken, Trennen oder Strecken von Metallstücken mittelst des elektrischen Stromes
US422190A (en) * 1890-02-25 M aek w

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE50388C (de) * E. THOMSON in Lynn, Mass., V. St. A Verfahren zum Stauchen, Verstärken, Trennen oder Strecken von Metallstücken mittelst des elektrischen Stromes
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FR2522552A1 (fr) * 1982-03-11 1983-09-09 Korshunov Evgeny Procede de coulee continue horizontale de metaux, notamment d'alliages legers, et installation pour sa mise en oeuvre

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