DE971685C - Verfahren und Einrichtung zum Laengsritzen des Rundholzes in Furnierschaelmaschinen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Laengsritzen des Rundholzes in Furnierschaelmaschinen

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DE971685C
DE971685C DED16100A DED0016100A DE971685C DE 971685 C DE971685 C DE 971685C DE D16100 A DED16100 A DE D16100A DE D0016100 A DED0016100 A DE D0016100A DE 971685 C DE971685 C DE 971685C
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DE
Germany
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knife
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wood
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Expired
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DED16100A
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English (en)
Inventor
Ludwig Klotz
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Danzer & Wessel Ges Mit Beschr
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Danzer & Wessel Ges Mit Beschr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L5/00Manufacture of veneer ; Preparatory processing therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 12. MÄRZ 1959
D i6ioolb/38i
Ludwig Klotz, Metzingen
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung bezieht sich auf ein dem Abschälen der Furniere vom Stamm zeitlich vorausgehendes Verfahren zum Längsritzen des Holzes sowie auf ein Werkzeug zur Ausführung des Verfahrens.
Es ist bekannt, das Holz mittels einer Kreissäge zu ritzen. Der Einschnitt im Holz hinterläßt aber eine Nut U-förmigen Querschnitts. Diese hat den Nachteil, daß sie zu Messerschlägen Anlaß gibt, die ihrerseits das Schälmesser zum Schwingen erregen: das Schälmesser springt, und es ergeben sich als Folgeerscheinung ungleich starke Furniere. Auch heben sich beim Eindringen des Messers in die Nut Splitter und Fasern ab, die sich zwischen Druckleiste und Messer setzen. Hierin sowie in dem anfallenden Sägmehl liegen weitere Ursachen für Störungen des Schälbetriebs.
Aufgabe der Erfindung ist es, die den bekannten Ritzvorrichtungen anhaftenden Nachteile zu beheben.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch das Verfahren nach der Erfindung in der Weise, daß ein an sich bekanntes, mechanisch hin- und herbewegtes Schlagmesser mit kleinem Keilwinkel in genau radialer geradliniger Richtung ins Holz längs der herzustellenden Ritze mit sich über-
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deckenden Einzelschnitten in einer mehreren Furnierlagen entsprechenden Tiefe getrieben wird. Bei der Ritzart gemäß dem Erfindungsvorschlag haben die anfänglich nach außen divergierenden Keilseiten der Einschnitte das Bestreben, als Folge der dem Holz eigenen Elastizität sich im Sinne des Verringerns des Keilwinkels zu verhalten. Denn durch die auf das Holz ausgeübte Aufspaltwirkung ist auf dem Wege über die Keilseiten ίο lediglich Verschiebungsarbeit geleistet worden zur elastischen Verformung des Holzes. Das an der Eindringstelle des Keils verformte Holz antwortet mit Zwangskräften, die den erzeugten Keileinschnitt rückgängig zu machen suchen. Damit fehlt es an einer für das Schälmesser nachteiligen Spaltweise. Das gleiche gilt für die Spaltränder, an denen die Schälmesserschneide sich nun nicht mehr stoßen und Späne abheben kann. Das bedeutet, da auch Holzmehl nicht ensteht, daß ao die Nachteile, die den bekannten Ritzverfahren anhaften, in ihrer Gesamtheit beseitigt sind.
Es ist zwar nicht neu, mit Schlagmessern ein Rundholz längszuritzen, aus dem durch Abschälen Zündholzstäbchen gewonnen werden. Bei der Herstellung von Holzdraht wird aber von einer 1 bis 1,5 m langen Holzwalze ausgegangen. Auch darf die Einschnittiefe das 1 bis 1,5 mm betragende Zündholzdickenmaß nicht überschreiten. Endlich müssen in dem der Schneide entgegen umlaufenden Rundholz die Längsritzen in der Umfangsrichtung in insoweit kurzen Abständen aufeinanderfolgen, daß man die Schlagmesserschneide einen ellipsenförmigen Weg beschreiben lassen muß, um den Messerkeil aus dem Holz rechtzeitig wieder herauszunehmen. Man ist deshalb daran gebunden, das Rundholz mit seiner ganzen Länge entsprechenden und damit in axialer Richtung ortsfesten Ritzmessern anzugreifen. Zwar war es andererseits denkbar, bei stillstehendem Stamm mit einem über die ganze Länge des Stammes reichenden Schneidmesser unter entsprechendem Druckaufwand einen hinreichend tiefen Längsritz zu erzeugen. Dies wäre jedoch schon allein wegen der unterschiedlichen Länge der zu verarbeitenden Stämme wegen der Schwierigkeit unzweckmäßig, einem derart langen dünnen Messer eine ausreichende Druckkraft zu erteilen.
Bei Furnierschälmaschinen würde der Aufwand an Messern nicht tragbar sein, weil die zu verarbeitenden Rundhölzer vielfach 3 m lang und noch langer sind. Beim Abschälen von Furnieren kann man auch nicht nach jeder in einer Blattdicke abgenommenen Umfangsschicht den umlaufenden Stamm stillsetzen und Ritzarbeit einschalten. Man muß 'vielmehr auf Einschnittiefen von 30 bis mm kommen, die sich aber mit Schlagmessern bekannter Art auch deshalb nicht erreichen lassen, weil reichlich verastete, harte Hölzer zu verarbeiten sind, die die Holzhärte berücksichtigende Messerformen bedingen.
Eine zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung besonders geeignete Vorrichtung weist ein als Meißel ausgebildetes Schlagmesser mit einem kleinen Keilwinkel auf, das in zum Stamm genau radialer geradliniger Richtung mechanisch hin- und herbewegt wird und längs des Stammes bewegbar angeordnet ist, wobei die Geschwindigkeit der radialen Hin- und Herbewegung des Messers zum teilweisen Überdecken der in Reihe hintereinander erzeugten Einschnitte und zu ihrem Zusammenfließen zum ununterbrochenen Ritz auf die Geschwindigkeit des Längsvorschubes des Messers entsprechend gegenseitig abstimmbar ist. In der Zeichnung ist das Verfahren nach der Erfindung an Hand schematischer Darstellungen erläutert, und es sind Anhaltspunkte gegeben für ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens. Es zeigt
Fig. ι den zu ritzenden Stamm, an den unter Vermittlung eines in Stammlängsrichtung verschiebbar gemachten, gelenkigen Auslegerarms als Träger des Werkzeugs und seines Antriebsmotors das Werkzeug in die Arbeitsstellung an den Stamm herangeführt werden kann,
Fig. 2 eine schematisch angedeutete Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens im Zusammenhang mit einem auf eine Teilstrecke geritzten Stamm mit Hilfe eines meißelartigen Messers,
Fig. 3 ein Querschnittsbild der Ritze bei in das Holz eingetriebenem Messer,
Fig. 4 die den Zusammenhang der Einschnitte liefernde Schnittfolge beim Werkzeugvorschub und
Fig. S eine Messerscheibe als Werkzeug, die um eine exzentrische Achse drehbar gemacht ist.
Mit ι (Fig. 1) ist das Schälmesser bezeichnet, das mit der Druckleiste 2 zusammenwirkt. Längs einer Mantellinie des Stammes wird die gewünschte Ritze 3 gebildet. Hierzu dient ein auf das Holz spaltend wirkendes, meißelartiges Werkzeug 4, ein Messerkeil kleinen Keilwinkels, der in radialer Richtung 5 zum Stamm mit Führung in schneller Folge hin- und herbewegt wird, wobei die Messerbewegung von einem (in der Zeichnung nicht dargestellten) Antriebsmotor abgeleitet wird, der zusammen mit dem Messer und den Mitteln zur Bewegungsübertragung von dem in Richtung 8 schwenkbaren Ausleger 6 getragen wird, der auch in Richtung 7 den Vorschub ermöglicht.
Die drehende Bewegung des Antriebsmotors kann z. B. über die Welle 10 (Fig. 2) der Scheibe 9 und eine exzentrisch an ihr angreifende Schubstange auf das Messer 4 übertragen werden, so daß nach dem Heranschwenken des Messers in der Richtung 8 (Fig. 1) an den Stamm die Ritze 3 durch die auf das Holz ausgeübte Schnittwirkung entsteht.
Damit nimmt das Querschnittsbild der Ritze die Schnittform 11 (Fig. 3) an, wobei sich nach erfolgtem Herausheben des Messers der Einschnitt wieder schließt und nur eine luftspaltartige Trennfuge zurückbleibt.
Die Hin- und Herbewegung des Messers und sein Vorschub sind so aufeinander abgestimmt, daß jeweils der einem Niedergang des Messers 12 (Fig. 4) nächstfolgende Niedergang 13 schon er-
folgt, wenn das Messer erst eine Vorschubstrecke weitergewandert ist, die kürzer ist als seine Breitseite.
Gemäß Fig. 5 ist an Stelle eines meißelartigen Messers eine um eine exzentrische Achse 15 drehbare Kreismesserscheibe 14 mit kleinem Keilwinkel gewählt. Die Eindringtiefe kann außer durch die exzentrische Lagerung der Scheibe dadurch verstärkt werden, daß mit der Scheibe (in der Zeichnung nicht dargestellte) Schwungmassen gekoppelt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum Längsritzen des Holzes vor dem Abschälen der Furniere vom Stamm, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekanntes, mechanisch hin- und herbewegtes Schlagmesser mit kleinem Keilwinkel in genau radialer geradliniger Richtung ins Holz längs der herzustellenden Ritze mit sich überdeckenden Einzelschnitten in einer mehreren Furnierlagen entsprechenden Tiefe getrieben wird.
  2. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in zum Stamm genau radialer geradliniger Richtung mechanisch hin- und herbewegte Schlagmesser mit kleinem Keilwinkel als Meißel (4) ausgebildet und längs des Stammes bewegbar angeordnet und die Geschwindigkeit der radialen Hin- und Herbewegung des Messers zum teilweisen Überdecken der in Reihe hintereinander erzeugten Einschnitte und zu ihrem Zusammenfließen zum ununterbrochenen Ritz auf die Geschwindigkeit des Längsvorschubes des Messers entsprechend gegenseitig abstimmbar ist.
  3. 3. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ritzwerkzeug eine Kreismesserscheibe ist, die um eine exzentrische Achse mit hoher Drehzahl umläuft (Fig. 5).
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 140 745, 864 630.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 309 745/26 3.5»
DED16100A 1953-10-09 1953-10-10 Verfahren und Einrichtung zum Laengsritzen des Rundholzes in Furnierschaelmaschinen Expired DE971685C (de)

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DED16100A DE971685C (de) 1953-10-09 1953-10-10 Verfahren und Einrichtung zum Laengsritzen des Rundholzes in Furnierschaelmaschinen
FR1114444D FR1114444A (fr) 1953-10-09 1954-10-08 Procédé et dispositif pour refendre en long, avant leur déroulage, lés rondins de bois placés dans les dérouleuses de placages

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DE1114444X 1953-10-09
DED16100A DE971685C (de) 1953-10-09 1953-10-10 Verfahren und Einrichtung zum Laengsritzen des Rundholzes in Furnierschaelmaschinen

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DE971685C true DE971685C (de) 1959-03-12

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE140745C (de) *
DE864630C (de) * 1944-11-08 1953-01-26 Oerlikon Buehrle Ag Maschine zur Herstellung von Holzdraht

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE140745C (de) *
DE864630C (de) * 1944-11-08 1953-01-26 Oerlikon Buehrle Ag Maschine zur Herstellung von Holzdraht

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FR1114444A (fr) 1956-04-12

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