DE970985C - Feuchtvorrichtung fuer hektographische Vervielfaeltiger mit Fluessigkeitsbehaelter und daraus getraenktem Feuchtkoerper - Google Patents

Feuchtvorrichtung fuer hektographische Vervielfaeltiger mit Fluessigkeitsbehaelter und daraus getraenktem Feuchtkoerper

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DE970985C
DE970985C DER8631A DER0008631A DE970985C DE 970985 C DE970985 C DE 970985C DE R8631 A DER8631 A DE R8631A DE R0008631 A DER0008631 A DE R0008631A DE 970985 C DE970985 C DE 970985C
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Heinrich Grosse
Artur Schorisch
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ROTO WERKE AG
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ROTO WERKE AG
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    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41L—APPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00—Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image
    • B41L7/02—Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers
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Description

  • Feuchtvorrichtung für hektographische Vervielfältiger mit Flüssigkeitsbehälter und daraus getränktem Feuchtkörper Feuchtvorridhtu,n.gen für hektographische Vervielfältigen mit Flüssigkeitsbehälter und daraus getränktem Feuchtkörper sind bekannt, wobei die Aufnahmefähigkeit bzw. Durchlässigkeit des Feuchtkörpers durch Zusammendrücken mittels einer Exzenterwelle regelbar ist.
  • Ebenfalls sind Feuchtvorridhtungen bekannt, bei welchen die Speisung des aus porösem, saugfähigem Material bestehenden Fewchtkörpers mittels einer Ventileinrichtung ä'hnlic'h wie bei einem Tropfölen erfolgt. Weiterhin sind Feuchtvorrichtungen mit einer Flüssigkeitspumpe bekannt, welche die Feuchtflüssigkeit zum F eucb.tkörper fördert, wobei die Feu:.chtmittelzufuhr in Abhängigkeit von den Bewegungen der Drucktrommel gesteuert wird.
  • Alle die bisher genannten Feuchtvorrichtungen sind mit gewissen Nachteilen behaftet. Sie sind dicht nur im Aufbau verwickelt und infolgedessen in der Herstellung und Anschaffung teuer, sondern sie benötigen darüber hinaus Steuereinrichtungen zur Einleitung und zur Übertragung mechanis-cber Kräfte, wodurch sich im Betrieb leicht Störungen und durch solche Störungen hervorgerufene Schäden ergeben können.
  • Fernerhin wurde bereits vorgeschlagen, durch Zusammenpressen des Feuchtkörpers seine Durchlässigkeit zu regulieren. Hierfür wurde zwischen den Stellen der Aufnahme und. der Abgabe der Flüssigkeit längs des Feuchtkörpers eine exzentrisch gelagerte Welle vorgesehen, die durch Verdrehen mehr oder weniger auf den Feuchtkörper im Sinne einer Zusammenpressung einwirkt. Diese Art der Regulierung ist nur bedingt zuverlässig anwendbar, nämlich nur dann, wenn ein Feuchtkörper verwendet wird, der aus einem besonders widerstandsfähigen Material besteht. Gewöhnlich wird aber nur handelsüblicher Filz verwendet, der mit Bezug auf die erforderliche Saugfähigkeit, Verteilungsfähiagikeit und Gleichmäßigkeit der Abgabe der Feuchtflüssigkeit gegenüber anderen Materialien wesentliche Vorzüge besitzt, dagegen aber im feuchten Zuständ nicht die für derartige Anordnungen erforderliche Widerstandsfähigkeit aufweist. Es ist infolgedessen praktisch unvermeidbar, daß der Feu.dhtfilz dann, wenn er auf die Dauer längerer Betriebsperioden unter Druck fest zusammengepreßt wird, auch noch nach Lösung des Preßdruckes derart verformt bleibt, daß eine ausreichende Anfeuchtung nicht mehr möglich ist und die Regulierbarkeit überhaupt ausscheidet.
  • In Anbetracht der oben bereits erläuterten Nachteile und des erwähnten verwickelten Aufbaues der eingangs genannten bekannten Feuehtvorrichtungen und in Anbetracht der soeben dargelegten Unzuverlässigkeit der zuletzt erwähnten bekannten einfachen Feuchtvorrichtungen stellt sich die Erfindung die Aufgabe, eine einfache und billige, aber trotzdem zuverlässige Feudhtvorrichtung mit regulierbarer Feuchtmenge zu schaffen.
  • Nach der Erfindung ist eine Feuchtvorri@dhtung für heIctographische Vervielfältiger mit Flüssigkeitsbehälter und daraus getränkten Feuehtkörper vorgesehen, dessen Aufnahmefähigkeit bzw. Durchlässigkeit durch Zusammendrücken mittels einer Exzenterwelle regelbar ist, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß einzeln in Abständen voneinander auf die Länge des Flüssigkeitsbehälters verteilt auf der Welle Exzenter- oder Kurvenscheiben angeordnet sind, die unmittelbar oder über Federstreifen wirken.
  • Eine derartige Anordnung nach der- Erfindung ergibt gegenüber den eingangs erwähnten bekannten Vorrichtungen folgende Vorteile: Für die Regenerierung des Filzes kann auf Aufhebung des Anpreßdruckes die Flüssigkeit auf inselartige Preßstellen von allen Seiten einwirken. Die regenerative Wirksamkeit der Flüssigkeit ist also gegenüber den bekannten Anordnungen bei der Anordnung nach der Erfindung beträchtlich erhöht.
  • Der Filzstreifen besitzt zwischen den einzelnen Preßstellen Filzteile, die dem Preßdruck nicht ausgesetzt werden. Dadurch wird die Durchlässigkeit des Filzes bei starkem Preßdruck nicht auf der ganzen Filzlänge absolut aufgehoben, sondern lediglich durch die erwähnten inselartigen Preßstellen geschwächt. Eine zonenweise Undurchlässigkeit der Filzstruktur ist also nicht möglich. Es tritt aber auch kein streifenweises Anfeuchten ein, weil grundsätzlich die- Feuchtflüssigkeit nach Passieren der Preßstellen bzw. dazwischen sich auch zu beiden Seiten der Preßstelle verteilen kann.
  • Daß die soeben aufgeführten Vorteile gegenüber dem bisherigen Stand der Technik einen erheblichen Fortschritt begrünten, geht daraus hervor,. daß bei der bekannten Art, den Filzstreifen über die ganze Länge zusammenzupressen, - ein starker Preßdruck erforderlich ist, um die Regelung nicht zu träge eintreten zu lassen. Dadurch tritt aber die zuvor erwähnte, dem Filz schädliche Versetzung veiihältnismäßig früh ein. Da sich ja nun der Preßdruck über die ganze Länge des Filzstreifens erstreckt und diesen praktisch in einen Aufnahmeteil und einen Abgabeteil unterteilt, kann bei Nachlassen des Preßdruckes die Flüssigkeit nur von der Aufnahmeseite her an die lang durchgehende Preßstelle herantreten. Dadurch ist die Regeneriermöglichkeit äußerst beschränkt, was zur Folge hat, daß die Durchlässigkeit des Feuchtfilzes nach verhältnismäßig kurzer Zeit vollkommen unterbunden ist. Das tritt aber gewöhnlich nicht über die ganze Länge des Feuchtfilzes gleichmäßig auf, sondern insbesondere zuerst an den Randzonen des Feuchtfilzes, weil bei dem erforderlichen starken Preßdruck die Exzenterwalze sich etwas durchbiegt. Wenn auch die Flüssigkeit nach Durchtritt durch die Preßlinie sich im Abgabeteil des Filzes seitlich verläuft, so ist trotzdem diesem seitlichen Verlaufen eine gewisse Grenze gesetzt, so daß dadurch eine größere, vom Rande aus zunehmend undurchlässig gewordene Zone nicht mehr ausgeglichen werden kann. Es ergibt sich sodann eine ungleichmäßige Anfeuchtung, nämlich in den Randzonen schwach und in der Mittelzone zu stark. Schlechte oder gar nicht brauchbare Vervielfältigungsabzüge sind die Folge. Diese Nachteile bilden unter anderem auch einen der Gründe, warum diese bekannte Art der Regulierung in der Praxis kaum angewendet wird. Außerdem ist das verhältnismäßig oft erforderliche Auswechseln des Filzstreifens bei Anordnungen nach dem bekannten Stand der Technik lästig und unsauber. Weiterhin bemerkt das Bedienungspersonal die Notwendigkeit des Auswechselns oftmals erst zu spät, nachdem bereits eine größere Anzahl von fehlerhaften Abzügen hergestellt worden ist. Ein Original läßt aber jeweils immer nur eine beschränkte Anzahl von Abzügen zu, mit denen oft sehr sparsam verfahren werden muß. Es ist dann lästig, wenn nun wegen des zuvor erwähnten Anfeuchtungsmangels vielleicht sogar ein neues Original geschrieben werden muß.
  • Die soeben erwähnten Nachteile werden durch die Feuchtvorrichtüng nach der Erfindung in der bereits kurz angegebenen Weise vermieden, wodurch sich für die Erfindung die oben im einzelnen aufgeführten Vorteile ergeben.
  • Besonders vörteilhaft erweist sieh die Anordnung nach der Erfindung, wenn die Exzenter- oder Kurvenschheiben im Bereich der Öffnungen liegen, durch welche die Flüssigkeit aus dem Behälter zum Filz austritt. Die Anordnung ist nach einem bevorzugten Merkmal der Erfindung derart gewählt, daß bei Verstellung der Exzenter zur Regulierung des Preßdruokes gleichzeitig auf die durch die Öffnungen austretende Flüssigkeitsmenge eingewirkt wird. Daraus ergeben sich folgende weitere Vorteile gegenüber den Anordnungen gegenüber dem bekannten Stand der Technik: Die Verstellung der Exzenter ergibt eine wesentlidh empfindlichere Real<:tion im Hinblick auf den Flüssigkeitsdurdhtritt.
  • Selbst bei schwächster Anfeuchtung braucht der Feuchtkörper nur zu einem Teil zusammengepreßt zu werden, weil ja gleichzeitig die durch die Offnungen tretende Flüssigkeitsmenge infolge des hohen Sättigungsgrades an den Preßstellen des Feuchtkörpers auf ein Mindestmaß reduziert ist. Dadurch ist die Gefahr, daß der Filz sich an den Preßstellen vorzeitig versetzt, nahezu ganz ausgeschaltet.
  • Die Erfindung wird nunmehr nachstehend in ihren Einzelheiten unter Bezugnahme auf die Zeichnung im einzelnen erläutert. Es stellen dar: Fig. i einen Querschnitt durch eine Feuchtvorrichtung nach der Erfindung bei Stellung der Einzelteile für kräftige Anfeuchtung, Fig.2 einen teilweisen Querschnitt der Teile nach Fig. i bei gedrosselter Stellung der Einzelteile 'für schwache Anfeuchtung, Fig. 3 eine teilweise Ansicht und Längsschnitt durch die Feuchtvorrichtung nach der Ausführungsform der Fig. i und 2, Fig. 4 und 5 je einen teilweisen Querschnitt furch eine Feuchtvorrichtung je für kräftige und je für schwache Anfeuchtung in einer anderen Ausführungsform, Fig. 6 und 7 je einen teilweisen Querschnitt durch eine Feuchtvorrichtung je für kräftige und je für schwache Anfeuchtungen in einer weiteren Ausführungsform, Fig.8 eine teilweise Ansicht und teilweisen Längsschnitt der Feuchtvorrichtung in der- Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7, Fig. 9 eine Ansicht eines Einzelteiles, Fig. io einen Querschnitt durch eine Feuchtvorrichtung eines anderen Systems mit einer Regelung nach der Erfindung.
  • In der Zeichnung bedeutet i einen Flüssigkeitsbehälter für eine Feuchtflüssigkeit 2, bei welchem in einem Boden 3 Austrittsöffnungen 4 vorgesehen sind. 5 ist ein poröser, saugfähiger Feuchtkörper, z. B. aus Filz, der durch die Austrittsöffnungen .4 Flüssigkeit empfangen kann. Dieser Feuchtkörper ist in Gehäuseteilen 6 und 7 so gehalten, daß er seine Feuchtigkeit entweder unmittelbar (nicht gezeichnet) oder über eine Feuchtwalze 8 an das anzufeuchtende Papier a abgeben kann. 9 ist eine Gegenwalze.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufnahmefähigkeit bzw. Durchlässigkeit des Feucbtkörpers 5 an der Stelle der Flüssigkeitsaufnahme regelbar beeinflußt.
  • Dies kann in verschiedener Weise geschehen. Bei der Ausführungsform nach Fig. i und 2 geschieht dies d,i--ch Druck eines Druckmittels auf den Feuchthörper 5, z. B. in Gestalt eines oder mehrerer Exzenter io, die auf den Feuchtkörper wirken. Gegebenenfalls kann zum Ausgleich des Druckes eine Zwischenplatte ix, zweckmäßig mit einzelnen Zinken lia, eingeschaltet sein.
  • Während in' Fig. i die volle Aufnahmefähigkeit und die größte Durchläsisigkeit des Feuchtkörpers gezeigt ist, ist in Fig. 2 die Stellung ersichtlich, in welcher das Druckmittel den Feuchtkörper derart beeinflußt, daß die geringste Aufnahmefähigkeit und die geringste Durchlässigkeit vorliegt.
  • In Fig. 3 ist aus der linken Seite, die der Fig. r entspricht, der erstgenannte Zustand und aus der rechten Seite, die der FiG. 2 entspricht, der zweitgenannte Zustand des Feuchtkörpers zu ersehen.
  • In den Fig. i bis 3 sind mit 12 zwei Drehzapfen bezeichnet, die innerhalb oder außerhalb der Behälterquerschnitte liegen und um. welche der Behälter i aus der Betriebsstellung nach den Fig. i und 2 in eine Ruhe- und Füllstellung so geschiv enkt werden kann, daß der Feuchtkörper 5 und ein Füllstutzen i" oben liegen. Aus FiG. 3 ist ferner zu ersehen, daß eine Mehrzahl von Exzentern io auf einer gemeinsamen Welle io, im Bereich einer Mehrzahl von Austrittsöffnungen 4 angeordnet ist.
  • Bei der Stellung der Einzelteile nach FiG. i kann die Flüssigkeit durch die Austrittsöffnungen 4 frei zum Feuchtkörper ausströmen und diesen durchfeuchten. Bei der Stellung nach. Fig. 2 wird nicht nur der Ausfluß mehr oder minder verschlQ.sseri, sondern durch Kompression der Kapillaren des Feuchtkörpers die Aufnahmefähigkeit und Durchlässigkeit des Feuchtkörpers stark herabgesetzt.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig.4 und 5 sind zwischen dem Boden 3 des Flüssigkeitsbehälters i und dem Feuchtkörper 5 federnde Glieder zweckmäßig im Bereich der Austrittsöffnungen 4 für die Flüssigkeit eingeschaltet. Diese können z. B. aus Zinkeis 13 eines rechenartigen Federstreifens 14 (Fig. 9) gebildet sein. Bei dieser Bauart ist ferner die Anordnung getroffen, daß die Exzenter io nicht auf den Feuchtkörper 5, sondern über Druckglieder 15 .auf die federnden Glieder 13 wirken. Für die Druckglieder 15 sind in dem F;euchtkörper besondere öffnungen 16 ausgespart. In der Stellung der Teile nach Fig. 4 wird der Feuchtkörper durch die federnden Glieder 13 von den Öffnungen 4 abgehalten, und die Flüssigkeit 2 hat in den so entstandenen Hohlräumen i7 (Fig. 8) neben den federnden Gliedern 13 die Möglichkeit, sich an der Oberfläche des Feuchtkörpers auszubreiten und -diesen gründlich zu durchfeuchten. Auf diese Weise wird die Aufnahmefähigkeit des Feuchtkörpers gesteigert, so daß an seinem Ende auch eine entsprechend große Menge Feuchtigkeit an die Feuchtwalze 8 bzw. unmittelbar an das Papier a abgegeben werden kann.
  • Die Bauart nach Fig. 6 und 7 entspricht im wesentlichen derjenigen der Fig.4 und 5. Der Unterischied besteht darin, daß die Druckmittel, hier die Exzenter io, unmittelbar über den Feuchtkörper 5 auf die federnden Glieder 13 wirken. Dadurch wird. in der Schließstellung der Feuchtstreifen 5 an den Stellen der Exzenter zusammengedrückt. So wird erstens der Austritt der Flüssigkeit aus den Öffnungen infolge Mangels an Hohlräumen verringert und die Aufnahmefähigkeit des Feuchtkörpers herabgesetzt, aber auch durch Kompression der Kapillaren des Stoffes des Feuchtkörpers der Weiterfluß der Flüssigkeit herabgesetzt (Fig. 7).
  • Bei den Bauarten -. bis 7 ist der Rechen 14 mit seinen federnden Zinken 13 vorteilhaft mit den gleichen Mitteln am Boden 3 des Behälters i befestigt, z. B. durch Schrauben 18, wie der Gehäuseteil 6.
  • Bei der Bauart nach Fig. i o, wo ein Flüssigkeitsbehälter i9 unter dem Papier a eingeordnet ist und der Feuchtkörper 5 nur durch Saugwirkung eine Flüssigkeit an die Feuchtwalze 8 abgibt, wird je nach der Stellung iod bzw. iob des Exzenters der Feuchtkörper 5 entweder unbeeinflußt gelassen oder durch Anpressen an ein Widerlager 2o in seiner Fähigkeit, die Flüssigkeit zur Förderwalze zu fördern, herabgesetzt.
  • Aus den Fig. 3 und 8 geht hervor, daß bei entsprechend langem Flüssigkeitsbehälter i natürlich eine Mehrzahl von Austrittsöffnungen 4 -und eine Mehrzahl von Exzentern io bzw. Kurvenscheiben angeordnet sind. Diese Druckmittel haben dabei vorteilhaft eine Breite, die den Durchmesser der Austrittsöffnungen 4 bzw. die Breite der Finger 13 übersteigt, und sind vorteilhaft auf einer gemeinsamen Welle io, angeordnet. Ein Einstellgriff 21 mit einer Einstellskala 22, die auf einen Zeiger 23 eingestellt werden kann, ist vorgesehen. Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform ist die Welle io, in exzentrischen Büchsen 24 gelagert, SO daß der Druck auf den Feuchtkörper in seiner Stärke verändert werden kann.
  • Die Einstellung der Büchsen kann durch Aufsetzen eines Schlüssels auf einen Flansch 2-5 vorgenommen werden. Klemmittel od. dgl., z. B. Schrauben 26, sichern die Einstellung.
  • Für Sonderzwecke können die Exzenter auch zwischen den Austrittsöffnungen 4 und den federnden Finger 13 oder auch die federnden Finger 13 zwischen den Austrittsöffnungen 4 angeordnet sein.
  • Durch die Bauart nach der Erfindung sind die feinsten Unterschiede von Grobbefeuchtung bis zur Feinbefeuchtung zu erzielen, gerade wie die Eefeuchtung je nach Art des Papiers und Höhe der zu befeuchtenden Auflage od. dgl. erforder-'ich ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feuahtvorrichtung für hekto:graphische Vervielfältiger mit Flüssigkeitsbehälter und daraus getränktem F.euchtkörper, dessen Aufnalhmefähigkeit bzw. Durchlässigkeit durch Zusammendrücken mittels einer Exzenterwelle regelbar ist, gekennzeichnet durch einzeln, in Abständen voneinander auf die Länge des Flüssigkeitsbehälters verteilt auf der Welle angeordnete Exzenter- oder Kurvenscheiben (io) die unmittelbar oder über Federstreifen (i i a) wirken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenter (io) oder Kurvenscheiben im Bereich der Flüssigkeit abgebenden Öffnungen (4) im Flüssigkeitsbehälter angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Flüssigkeitsabgabe an den Feuchtkörper zwischen diesem und den Flüssigkeit abgebenden Öffnungen (4) Federglieder (13) eingeschaltet sind, die bei Nachlassen des Druckes der Druckmittel den Feuchtkörper von -den Öffnungen (4j abheben und dadurch die Flüssigkeit aufnehmende Fläche des Feuchtkörpers (5) vergrößern.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federglieder (13) aus Fingern einer rechenartigen Federplatte (14) bestehen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenter (io) bzw. Kurvenscheiben eine größere Breite als die Federglieder (13) aufweisen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenter (io) bzw. Kurvenscheiben mittelbar über Druckglieder (15) auf die federnden Glieder (13) wirken.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die Exzenter (io) bzw. Kurvenscheiben tragende Welle (io,) in exzentrischen Lagern .einstellbar gelagert ist. B. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den exzentrischen Büchsen (24) Einstellmittel, z. B. Flansche (25), und Feststellmittel, z. B. Schrauben, vorgesehen .sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 667 586; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 519 918; USA.-Patentschriften Nr. 2 149 012, 2 225 749;
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1287092B (de) * 1963-10-25 1969-01-16 Ritzerfeld Gerhard Rotationsvervielfaeltiger zum durch absatzweises Gegeneinanderschwenken der Druckelemente bewirkten Abdrucken aus Spiegelbilddruckformen auf befeuchtete Blaetter

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