DE970556C - Vorrichtung fuer das Heissverstrecken synthetischer Faeden - Google Patents
Vorrichtung fuer das Heissverstrecken synthetischer FaedenInfo
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- DE970556C DE970556C DEC5555A DEC0005555A DE970556C DE 970556 C DE970556 C DE 970556C DE C5555 A DEC5555 A DE C5555A DE C0005555 A DEC0005555 A DE C0005555A DE 970556 C DE970556 C DE 970556C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02J—FINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
- D02J1/00—Modifying the structure or properties resulting from a particular structure; Modifying, retaining, or restoring the physical form or cross-sectional shape, e.g. by use of dies or squeeze rollers
- D02J1/22—Stretching or tensioning, shrinking or relaxing, e.g. by use of overfeed and underfeed apparatus, or preventing stretch
- D02J1/224—Selection or control of the temperature during stretching
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Description
- Vorrichtung für das Heißverstrecken synthetischer Fäden Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für das Heißverstrecken synthetischer Fäden, bei der der Streckkörper gleichzeitig Heizleiter für eine clektrische Widerstandsheizung ist. Diese bekannten Heißstreckvorrichtungen werden zweckmäßig in Reihe hintereinandergeschaltet und durch einen elektrischen Strom von konstanter Spannung aufgeheizt. Dieser Strom wird durch eine Regelvorrichtung so bemessen, daß sich während des Betriebes automatisch die jeweils erforderliche Strecktemperatur einstellt. - Bei einer relativ hohen Ausmitzung der zugeführten elektrischen Energie hat dies aber zur Folge, daß bei Ausfall einer Reckstelle, sei es durch Fadenbruch oder sonstige Störungen, die Temperatur des betreffenden Reckorgans erheblich über die Arbeitstemperatur hinaus ansteigt. Dieser Temperaturanstieg ist um so größer, je größer der Wirkungsgrad der Vorrichtung im Betrieb ist. Bei den bisher bekannten elektrisch beheizten Reckorganen tritt diese Überheizung bei Stillstand praktisch überhaupt nicht in Erscheinung, weil die Ausnutzung der erzeugten Stromwärme nur wenige Prozent zu betragen pflegt und sich infolgedessen zwischen Stillstands- und Recktemperatur nur ganz geringe Unterschiede ausbilden können.
- Es wurde nun gefunden, daß die Störungen bei stilliegender Reckstelle vermieden sind, wenn die Streckkörper mit Vorrichtungen versehen sind, die bei Betriebsunterbrechung die Überheizung der ruhenden Reckstellen verhindern.
- Eine derartige Überheizung läßt sich erfindungsb #emäß durch eine parallel geschaltete Überbrül,-kung der betreffenden Heizstelle beispielsweise dadurch vermeiden, daß ein leichter Fallbügel eingebaut ist, welcher während des Betriebes durch den Faden abgehoben ist, bei Fadenbruch aber herunterfällt und so automatisch den Nebenschluß zum Heizorgan herstellt. Eine noch einfachere Maßnahme besteht darin, daß die Bedienungsperson bei Wiederingangsetzung der stilliegenden Reckstelle einen passend geformten Strombügel aufsteckt, der nur so lange angesetzt bleibt, bis der abgerissene Faden wieder aufgelegt ist. Die Einstellung der für das Wiederanfahren notwendigen Recktemperatur erfolgt hierbei infolge der geringen Wärmekapazität der Reckorgane fast augenblicklick;durch Abgleichung der Widerstände des eigentlichen Heizleiters sowie der angelegten Strombrücke läßt sich eine genaue Einstellung der betrieblich notwendigen Strecktemperatur jederzeit erreichen.
- Ein anderer Weg, die überheizung zu vermeiden, ist eine Vergrößerung der Abstrahlu#ng. Eine vorübergehende Erhöhung der Abstrahlung läßt sich beispielsweise dadurch erzielen, daß der Heizleiter durch eine bei Fadenbruch automatisch in Tätigkeit tretende Düse mit Kaltluft angeblasen wird, um so die entstehende Überwärme abzuführen. In besonders einfacher Weise wird der gleiche l,.,ffel#:t erzielt, wenn die Bedienungsperson während des Fadenanlegens vorübergehend eine metallische Abstrahlfläche an das Heizorgan anlegt, wodurch zeitweilig die entstehende Überwärme abgeleitet wird. Diese Hilfsfläche kann entweder mit der Heizvorrichtung in geeigneter Weist beweglich verbunden sein, oder sie wird von Hand aufgesetzt, so lange, bis der Faden wieder zum Laufen gebracht worden ist. Auch hier erfolgt die Einstellung auf die betriebsmäßige Recktemperatur innerhalb weni-Sekunden. Die Kühlung während der Ruhezeit ist durch die Größe der angelegten Zusatzabstrahlfläche, beliebig regulierbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung fÜr das Heißverstrecken syn-ZD thetischer Fäden, bei der der Streckkörper gleichzeitig Heizleiter für eine elektrische Widerstandsheizung ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Streckkörper mit Vorrichtungen versehen sind, die bei Betriebsunterbrechung die Überheizung der ruhenden Reckstellen verhindern. 2. #Torrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Streckkörper während der Ruhezeit elektrisch leitende Bügel tragen, welche den elektrischen Strom parallel zum Streckkörper teilen und welche gegebenenfall ' s während des Betriebes durch den Faden selbst abgehoben werden. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Streckkörper während der Ruhezeit eine wärmeabführende Vorrichtung ZD tragen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC5555A DE970556C (de) | 1952-03-20 | 1952-03-20 | Vorrichtung fuer das Heissverstrecken synthetischer Faeden |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE970556C true DE970556C (de) | 1958-10-02 |
Family
ID=7013697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC5555A Expired DE970556C (de) | 1952-03-20 | 1952-03-20 | Vorrichtung fuer das Heissverstrecken synthetischer Faeden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE970556C (de) |
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1952
- 1952-03-20 DE DEC5555A patent/DE970556C/de not_active Expired
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