DE968286C - Tauchschmierung fuer das Triebwerk eines Mehrzylinder-Luftverdichters - Google Patents

Tauchschmierung fuer das Triebwerk eines Mehrzylinder-Luftverdichters

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Publication number
DE968286C
DE968286C DEW14133A DEW0014133A DE968286C DE 968286 C DE968286 C DE 968286C DE W14133 A DEW14133 A DE W14133A DE W0014133 A DEW0014133 A DE W0014133A DE 968286 C DE968286 C DE 968286C
Authority
DE
Germany
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oil
air compressor
crankcase
distributor
inlet opening
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Expired
Application number
DEW14133A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Kaltenthaler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Bremsen GmbH
Original Assignee
Westinghouse Bremsen GmbH
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Publication date
Application filed by Westinghouse Bremsen GmbH filed Critical Westinghouse Bremsen GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE968286C publication Critical patent/DE968286C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/02Lubrication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

  • Tauchschmierung für das Triebwerk eines Mehrzylinder-Luftverdichters Es ist bekannt, durch eine Brennkraftmaschine angetriebene Luftverdichter, beispielsweise die zur Erzeugung der Bremsluft in Fahrzeugen verwendeten Luftverdichter, an das Druckschmiersystem der Antriebsmaschine anzuschließen. Das Drucköl wird dabei dem Kurbelgehäuse des Luftverdichters von oben zugeführt und sammelt sich in dem Ölsumpf am Boden des Kurbelgehäuses, wo es von den an den Kolbenstangen vorgesehenen Tauchern geschöpft und auf die in Bewegung befindlichen Triebwerksteile verteilt wird. Die Höhe des Ölspiegels im Kurbelgehäuse und damit die Eintauchtiefe der Taucher wird durch die Höhe des Ölablaufstutzens über dem Boden des Kurbelgehäuses bestimmt. Infolge der automatischen Ölzufuhr bedarf ein so an die Druckölschmierung des Motors angeschlossener Luftverdichter keiner Wartung. Im allgemeinen genügen derartige Einrichtungen den unter normalen Betriebsbedingungen auftretenden Anforderungen. Es ergeben sich jedoch Schwierigkeiten, wenn der Luftverdichter längere Zeit unter starker Schräglage arbeiten muß, beispielsweise bei in Fahrzeuge eingebauten Verdichtern während des Befahrens von Steigungen oder Gefällestrecken. In diesem Fall bildet sich der Ölsumpf in der tiefgelegenen Hälfte des Kurbelgehäuses mit entsprechender Neigung des Ölspiegels zum Gehäuseboden aus, so daß die tiefer liegenden Triebwerksteile zu viel, die höher liegenden Triebwerksteile dagegen zu wenig oder überhaupt nicht geschmiert werden. Beides ist von Nachteil, denn übermäßige Schmierung führt zum Verkoken der Druckventile und der angeschlossenen Rohrleitungen, während bei mangelnder Schmierung die Gefahr eines Fressens der aufeinander gleitenden Teile besteht.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, bei Mehrzylinder-Luftverdichtern mit Druckölschmierung die genannten Nachteile durch eine zwangläufige, bei verschieden starken Schräglagen des Verdichters selbsttätig wirksam werdende Ölverteilung zu vermeiden und das dem Kurbelgehäuse des Luftverdichters zugeführte Öl über eine Verteilereinrichtung auf die den einzelnen Verdicliterkolben zugeordneten Triebwerke derart zu verteilen, daß das Drucköl bei waagerechter Lage des Luftverdichters allen Triebwerken gleichmäßig, von einer wählbaren Neigung des Luftverdichters ab jedoch nur noch oder überwiegend dem höher liegenden Triebwerk zufließt. Bekannt ist eine Tauchschmierung für das Triebwerk eines Mehrzylinder-Luftverdichters; dessen Ölsumpf durch eine durch. das Kurbelgehäuse mündende öleintrittsöffnung eines Druckschmiersystems gespeist wird, wobei das Kurbelgehäuse im Bereich des Ölsumpfes zwischen den Wänden in einzelne Kammern geteilt ist und ein Ölverteiler angeordnet ist, von dem unabhängig voneinander angeordnete Kanäle, von denen jeder zu einer Kammer führt, ausgehen. Diese Kanäle sind teilweise schräg zur Kurbelwellenachse verlaufend angeordnet. Nach der Erfindung kreuzen sich die von dem unterhalb der öleintrittsöffnung angeordneten Ölverteiler ausgehenden, geneigt zur Kurbelwelle liegenden Kanäle.
  • Die erwähnte bekannte Tauchschmierung ist eine Tauchschmierung mit eigener Ölumlaufpumpe. Diese Pumpe ist erforderlich. Der Behälter muß eine platzbeanspruchende Ausbauchung nach hinten erhalten. Demgegenüber sind für die Schmierung nach der Erfindung keine bewegten Teile erforderlich. Die Erfindung erfordert nur die genannte sinnreiche Anordnung von Kanälen, die kaum Platz in Anspruch nehmen. Die Speisung des Ölsumpfes findet von einem fremden Druckschmiersystem aus statt.
  • Zum Stande der Technik gehören Kurbelwannen an Brennkraftmaschinen, bei denen die Ölsümpfe der Kurbelkammern durch Rippen voneinander getrennt sind, die einen Ölüberlauf von der höher gelegenen Kurbelkammer des in Schräglage befindlichen Luftverdichters zu der tiefer gelegenen verhindern, sowie Kurbelwannen, bei denen die Kurbelkammern durch zwei im Abstand voneinander angeordnete Rippen getrennt sind. Neu ist das Sichkreuzen der von dem unterhalb der Öleintrittsöffnung angeordneten Olverteiler ausgehenden, geneigt zur Kurbelwelle liegenden Kanäle.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist der Ölverteiler durch eine Trennwand in zwei Ölfangschalen aufgeteilt, wobei sich die Trennwand des Ölverteilers bei waagerechter Lage des Luftverdichters lotrecht unter der Öleintrittsöffnung des Druckschmiersystems befindet' Demnach fließt bei waagerechter Lage des Luftverdichters das-ankommende Öl im wesentlichen zu gleichen Teilen in die beiden Ölfangschalen.
  • In der Zeichnung ist einAusführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes für einen Zweizylinder-Luftverdichter schematisch dargestellt. In der Zeichnung ist Fig. i die Seitenansicht des Kurbelgehäuses eines Zweizylinder-Luftverdichters nach der Erfindung im lotrechten Mittelschnitt, Fig. 2 ein Grundriß nach der Schnittlinie A-B in Fig. i und Fig. 3 ein Aufriß nach der Schnittlinie C-D in Fig. 2.
  • Die bei 5 angedeutete Kurbelwelle ist in Wälzlagern 6 im Kurbelgehäuse 4 gelagert. Auf die Kröpfungen der Kurbelwelle sind die mit den Tauchern 7 versehenen Kolbenstangen 8 aufgebracht, von denen der Übersichtlichkeit halber nur eine gezeichnet ist. Öl wird durch die an das Druckschmiersystem des Antriebsmotors angeschlossene Leitung 9 der Öleintrittsöffnung io zugeführt, während das verbrauchte 01 durch den am Boden des Kurbelgehäuses im Schnittpunkt der Diagonalen angeordneten Ablauf i i wieder abfließt.
  • Unterhalb der Oleintrittsöffnung io ist an der Wand des Kurbelgehäuses 4 ein Ölverteiler 12 befestigt, der zwei schräg nach unten gerichtete, sich kreuzende Kanäle 13, 14 enthält. Das Oberteil des Verteilers 12 ist als Auffangschale für das aus der Öleintrittsöffnung io kommende Öl ausgebildet, das durch die Kanäle 13, 14 nach unten abgeleitet wird. Durch die in die Auffangschale hineinragenden oberen Mündungen der Kanäle 13, 14 wird eine Trennwand 22 gebildet, die den Ölverteiler in eine linke Ölfangschale 12" und eine rechte Ölfangschale 12b unterteilt. Der Scheitelpunkt der Kanäle 13, 14 ist derart ausgebildet, daß normalerweise, d. h. bei waagerechter Lage des Luftverdichters, das aus der Oleintrittsöffnung io herabtropfende Öl gleichmäßig auf die rechte und die linke Ölfangschale des Verteilers 12 verteilt wird, so daß die beiden Kanäle 13, 14 den beiden Kammern 23, 24 im wesentlichen die gleiche Ölmenge zuführen. Von einer durch die Abflachung des Scheitelpunktes der Kanäle bestimmten wählbaren Schräglage des Verdichters ab wird sich das von der Öleintrittsöffnung io kommende Öl jedoch nur noch in der niedriger gelegenen Ölfangschale des Verteilers 12 sammeln, von wo es ausschließlich nach der höher gelegenen Kurbelkammer abfließt.
  • Der Spiegel des Ölsumpfes im Kurbelgehäuse stellt sich bei waagerechter Lage des Luftverdichters entsprechend der Höhe des den Ölablauf i i aufnehmenden Sockels 15 nach der strichpunktiert gezeichneten Linie I-I ein.
  • Um den Sockel 15 sind Rippen angeordnet, deren Oberkante derart geformt ist, daß sie bei schräg-. liegendem Luftverdichter ein Überströmen des Öles von einer Einzelkurbelkammer in die andere auf einen zulässigen Höchstwert beschränken und dadurch in der höher gelegenen Kurbelkammer einen Teilölsumpf zurückhalten. Der Sockel 15 ist auf zwei Seiten von je einer bis an die Seitenwände des Kurbelgehäuses q. geführten Rippe 16 eingefaßt, deren Oberkante von außen nach innen bis auf die Höhe des Sockels abfällt, wobei auf dem Sockel in der Rippe 16 ein Ölüberlauf schlitz 17 gebildet wird. Auf die Längskanten des Sockels 15 sind kurze Rippenstücke 18 aufgesetzt, die einerseits an die Rippen 16 und andererseits an niedrige, quer über die Mitte d #s Sockels 15 verlaufende Rippen ig stoßen. Die Rippen i9 wiederum bilden die Ränder einer quer über die Mitte des Sockels 15 gezogenen flachen Nut 2o und enden an dem zentrisch von unten in den Sockel eingeschraubten Ölablauf stutzen i i.
  • Wird der Luftverdichter um seine Querachse geneigt, so stellt sich der Ölspiegel bei maximaler Schräglage nach den strichpunktierten Linien II-II bzw: 111-11I ein. Die Rippen i9 verhindern dabei ein Überströmen des Öles aus der höher gelegenen in die tiefer gelegene Einzelkurbelkammer. Durch die zwischen ihnen angeordnete Quernut 2o wird. das überströmende 01 teils nach dem Ablauf i i, teils in die zwischen .den Rippen 16, 18 und der Außenwand des Kurbelgehäuses q. gebildeten seitlichen Kammern 21 abgeleitet, so daß in der tiefer gelegenen Kurbelkammer kein unzulässig hoher Ölspiegel entstehen kann. Andererseits sind die Abmessungen des Sockels i 5 im Vergleich zu dem normalen Volumen des Ölsumpfes so gewählt, daß noch ein zur Gewährleistung einer ausreichenden Eintauchtiefe des zugehörigen Tauchers 7 ausreichendes Ölvolumen in der höher gelegenen Kurbelkammer zurückgehalten wird. Die maximal zulässige Neigung des Luftverdichters um seine Längsachse ist erreicht, wenn der durch die strichpunktierten Linien IV-IV bzw. V-V angedeutete Ölspiegel etwa von der Mitte des Sockels 15 bis zur Oberkante der an der Außenwand des Kurbelgehäuses .4 anstoßenden Rippe 16 verläuft. Der günstigste Fall ergibt sich bei zentralem Anschluß des Ölablaufs i i, wie er in der Zeichnung dargestellt ist. Bei seitlichem Anschluß des Ölablaufs ist die Neigung des Verdichters nach der dem Ablauf gegenüberliegenden Seite hin auf einen entsprechend kleineren Winkel beschränkt.
  • In der Zeichnung ist ein Zweizylinder-Verdichter dargestellt. Die Erfindung ist auch auf andere Mehrzylinder-Verdichter anwendbar, sowohl mit Doppel-V-Anordnung der Zylinder als auch mit nebeneinan.derliegenden Zylindern. Zwischen jeweils zwei Zylindern wird ein Olverteider 12 und ein Sockel 15 mit Rippen angeordnet, so daß beispielsweise für einen Dreizylinder-Verdichter mit zweifach gelagerter Kurbelwelle je zwei Ölverteiler und Sockel mit Rippen erforderlich sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tauchschmierung für das Triebwerk eines Mehrzylinder-Luftverdichters, dessen Ölsumpf durch eine, durch das Kurbelgehäuse mündende Öleintrittsöffnung eines Druckschmiersystems gespeist wird, wobei das Kurbelgehäuse im Bereich des Ölsumpfes zwischen den Wänden in einzelne Kammern geteilt ist und ein Ölverteiler angeordnet ist, von dem unabhängig vöneinander angeordnete Kanäle, von denen jeder zu einer Kammer führt, ausgehen, dadurch gekennzeichnet, daß sich die von dem unterhalb der Oleintrittsöffnung angeordneten Ölverteiler ausgehenden, geneigt zur Kurbelwelle liegenden Kanäle kreuzen.
  2. 2. Tauchschmierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ölverteiler (12). durch eine Trennwatid (22) in zwei Ölfangschalen (12a, 12b) aufgeteilt ist, wobei sich die Trennwand (22) des Ölverteilers (12) bei waagerechter Lage des Luftverdichters lotrecht unter der öleintrittsöffnung (io) des Druckschmiersystems befindet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 273 835; französische Patentschrift Nr. 622 6o9; britische Patentschrift Nr. 311 529.
DEW14133A 1954-06-05 1954-06-05 Tauchschmierung fuer das Triebwerk eines Mehrzylinder-Luftverdichters Expired DE968286C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE273835C (de) *
FR622609A (fr) * 1926-10-06 1927-06-02 Augets de graissage par barbotage des moteurs à explosion
GB311529A (en) * 1928-04-19 1929-05-16 Enoch Latimer Wedge Improvements in or relating to the lubrication of internal combustion or other engines

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE273835C (de) *
FR622609A (fr) * 1926-10-06 1927-06-02 Augets de graissage par barbotage des moteurs à explosion
GB311529A (en) * 1928-04-19 1929-05-16 Enoch Latimer Wedge Improvements in or relating to the lubrication of internal combustion or other engines

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