DE968113C - Regelbare Axialkolbenpumpe - Google Patents

Regelbare Axialkolbenpumpe

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DE968113C
DE968113C DEH21043A DEH0021043A DE968113C DE 968113 C DE968113 C DE 968113C DE H21043 A DEH21043 A DE H21043A DE H0021043 A DEH0021043 A DE H0021043A DE 968113 C DE968113 C DE 968113C
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pump
valves
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Heinrich Hemme
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HEINRICH HEMME
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HEINRICH HEMME
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/12Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F04B1/122Details or component parts, e.g. valves, sealings or lubrication means
    • F04B1/124Pistons
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
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    • F04B1/12Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F04B1/14Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having stationary cylinders
    • F04B1/18Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having stationary cylinders having self-acting distribution members, i.e. actuated by working fluid
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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    • F04B1/26Control
    • F04B1/28Control of machines or pumps with stationary cylinders
    • F04B1/29Control of machines or pumps with stationary cylinders by varying the relative positions of a swash plate and a cylinder block
    • F04B1/295Control of machines or pumps with stationary cylinders by varying the relative positions of a swash plate and a cylinder block by changing the inclination of the swash plate

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Regelbare Axialkolbenpumpe Die Erfindung stellt eine Kolbenpumpe mit den Kolben zugeordneten selbsttätigen Druckventilen und gesteuerten Saugventilen oder -schiebern dar, bei welcher außer einer Nullhubregelung der Pumpenkolben auch eineRegelung der Saugventile oder -schieber erfolgt.
  • Es ist bekannt, daß durch Nullhub regelbare Pumpen, gleichgültig, ob es sich dabei um ventil-oder schiebergesteuerte Pumpen handelt, eine lärbgere Nullhublaufzeit infolge der hierbei auftretenden starken Erwärmung der im Pumpenzylinder eingeschlossenen Flüssigkeit nicht vertragen. Die Erwärmung ist auf das Weiterarbeiten der Pumpenventile oder -schieber zurückzuführen. Gesteuerte Pumpenventile oder -schieber haben den Nachteil, daß sie vor und nach den T'otlagen der Pumpenkolben LTberdeckungen erforderlich machen, bei denen die im Pumpenzylinder eingeschlossene Flüssigkeit weder mit dem Saugraum noch mit dem Druckraum Verbindung erhält. Da die Pumpenkolben im Nullhub zur Erhaltung des Förderdruckes den Druck abtasten, also am Druck bleiben, muß der- Überdeckungsweg der Pumpen-. ventile oder -schieber bis zum geringfügigen Öffnen stets ausgefahren werden. Ein vollständiges Stillsetzen der Pumpenkolben ist demnach nicht möglich; so daß es streng genommen Nullhubpumpen mit nur gesteuerten Ventilen oder- schiebern überhaupt nicht .gibt. Bei gesteuerten Pumpenventilen oder '-schiehern finden also auch im Nullhub @v echsel-,,veise Verbindungen. zwischen. den Pumpenzylindern einerseits und Saug- oder Druckräumen andererseits statt, wodurch die Flüssigkeit bei jeder Pumpenumdrehung einmal auf höchsten Druck gebracht und, hernach zum Saugraum entlastet wird, ohne daß diabei im Pumpenzylinder ein Flüssigkeitswechsel stattfindet. Die Flüssigkeit wird also bereits nach kurzer Zeit stark erwärmt, so. daß lange Null:hublaufzeiten unmöglich werden.
  • Berücksichtigt man weiter, d.aß während der Überdtckungszeiten den Zylinderräumen bei weiterarbeitenden Pumpenkolben jede Abflußmöglichkeit. genommen ist und der Druck im Pumpenzylinder deshalb kurzzeitig Werte erreicht, die ein Vielfaches des Nullhubdruckes betragen können, so ist leicht erkennbar, daß diese Pumpen, entweder überschwere oder überlastete Triebwerke erforderlich machen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, e_ne regelbare Pumpe zu schaffen, welche die aufgeführten Nachteile nicht mehr besitzt und die bei höchstmöglichen Abschaltdriicken uneingeschränkte Nullhublaufzeiten: zul.äßt. Lange Nullhubla.ufzeiten sind für .die Verwendung der Pumpe in vielen Fällen erforderlich, wie beispielsweise bei Vu'kanisierpressen während der Heizzeiten derselben. Die Verwendung der Pumpen scheiterte bislang auch vielfach lediglich daran, d`aß die Pumpen die geforderten langen. Nullhublaufzeiten nicht zu'ieß,en.
  • Von der Überlegung ausgehend, daß s.°lbsttätige Pumpenventile die nachteiligen Eigenschaften gesteuerter Ventile oder Schieber nicht besitzen und bei Druckventilen in schnell laufenden Pumpen auch die Ventilträgheit ohne jede Schwierigkeit beherrscht werden kann, liegen der Erfindung Pumpen mit den Pum.p.enlc_^.lben zu-cordneten selbsttätigen Druckventilen und gesteuerten Saugventilen oder -schiehern zugrunde, bei denen erfindungsgemäß eine an sich bekannte verstellbare und den Koll:@e@nhub bewirkende Ta,umelscheibe gleichzeitig auch in an sich bekannter Weise die den Puinpenleo.lb.en zugeordneten, aber räumlich von diesen getrennten Saugventile oder -schieber steuert, wobei die um die Antriebswelle angeordneten Saugventile edier -s:cli:iebe-r zu den zugehörigen Pumpenkolben um 90° versetzt angeordnet sind.
  • Da selbsttätige Druckventile sich bei Nichtförderung von selbst stillsetzen und außerdem durch ihre Wirkung als Rückschlagventile ein Durchfluß vom Druckraum in den Zvlinderraum nicht möglich ist, wird auch die Fortpflanzung des Druckes vom Druckraum zum Zylinderraum verhindert, und eine Beeinflussung der im Zylinderraum während d-s Nullhubes eingeschlossenen Flüssigkeit aus dem Druckraum findet nicht statt. Die mit Rücksicht auf die Ventilträgheit gesteuerten Saugventile oder -schieber können ohne überdeckungswege ausgeführt sein, da auch die selbsttätigen Druckventile Überdeckungswege nicht besitzen, wodurch die Erreichung des vollständigen Nullhublanfes möglich. wird. Durch gleichzeitige Steuerung von Pumpenkolben und den diesen zugeordneten Saugventilen oder -schiehern wird erreicht, daß mit dem Stillsetzen der Pumpenkolben auch eine Stillsetzung der Saugventile oder -schieber stattfindet. Durch das Stillsetzen der Kolben und Ventile oder Schieber hört in den Pumpenzylindern jede, eine Erwärmung der eingesch'ossenen Flüssigkeit bewirkende . Bewegung auf. DieTät.gkeit derPumpenventile oder -schieber beginnt jedoch sofort wieder mit der Kolbenbewegung, wobei mit dem größten Kolbenhub auch der maximale Ventil- oder Schieberhub, erreicht wird. Ein Verschleiß der Kalben und Ventile oder Schieber findet demzufolge während der Nullhublaufzeiten nicht statt. Durch Versetzung der um die Antriebswelle angeordneten Saugventile oder -sch-ieber zu den diesen zugeordneten Pumpenkolben um 90° wird die Anwendung' von nur einer Taumelscheihe möglich, während bei einer für Kolben und Saugventile gleichachsigen Steuerung mindestens zwei um 9o° zueinander versetzt an-, g geordnete Taumielscheiben erforderlich sind.
  • Da Hochdruckpumpen in den meisten Fällen infolge flacherTaumel- oderSchrägscheibenneigungen nur kleine Kolbenhübe besitzen, ist eine räumliche Trennung veii Pumpenkolben und Saugventil oder -schieber vortei:haft, weil hierbei die, Nutzbarmachung des gesamten Kolbenhubes möglich ist. Bei durch Nullhub geregelten Pumpen dagegen, in denen Pumpenkolben und Saugschieber eine Einheit bilden, müssen aus Funktionsgründen Verlusthübc in Kauf genommen werden, wobei diese Pumpen außerdem starke Geräuschbildungen verursachen.
  • Es sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, daß mit gleichem Erfolg auch bei Pumpen mit radialer Kolbenanordnung eine gleichzeitige Steuerung der Pumpenkolben und Saugventile oder -schieber möglich ist und daß die Versetzung der Saugventile oder -schieber zu den zugehörigen Kolben um 9o° auch hier nur eine exzentrische Anordnung erforderlich macht, so daß der Erfindungsgedanke sinngemäß auch für diese Pumpe Gültigkeit besitzt.
  • In der Antriebswelle längs beweglich und mit dieser drehbar, ist weiter nach der Erfindung eine durch eine Feder belastete Stoßstange angeordnet, mittels welcher die Taumelscheibe über ein Hebelwerk gesteuert wird.
  • Es erfolgt danach durch die Stoßstange während des Laufens der Pumpe eine ständige Beeinflussung der Taumelscheibe, wodurch eine eigene oder auch fremde Regelung der Pumpe während des Laufens derselben ermöglicht ist.
  • Erfindungsgemäß wird weiter die längs bewegliche und sich mit der Antriebswelle drehende Stoßstange über ein Lager von einer nur Längsbewegungen ausführenden Regelstange entgegen der Wirkung der Feder bewegt.
  • Die von Förderdruck beaufschlagte oder durch fremde Regelung beeinflußte Regelstange führt nur Längsbewegungen aus, während die Stoßstange als übertragender Teil Längs- und Drehbewegungen ausführt. Es ist bekannt, daß sich drehbare Wellen nur schwer gegen hohe Drücke abdichten lassen. Durch die erfindungsgemäße Maßnahme ist eine einwandfreie Abdichtung der nur längs beweglichen Regelstange zum Getrieberaum der Pumpe gewährleistet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Art einer Axialkolbenpumpe dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen senkrechten Mittelschnitt durch die Kolbenachsen der Pumpe mit der größten Schräglage der Taumelscheibe, Fig. 2 einen senkrechten Mittelschnitt durch die Saugschieberachsen der Pumpe mit Nullhubstellung der Taumelscheibe, Fig. 3 einen Querschnitt 111-III durch die Pumpe mit Ansicht gegen die Taume-lscheibe, Fig. 4 einen Querschnitt IV-IV durch die Pumpe mit Anordnung der Pumpenkolben und Saugschieber.
  • Auf der Antriebswelle io ist eine um einen Bolzen i i schwenkbar gelagerte, die Pumpenkolben 12 und Saugschieber 13 betätigende und regelnde Taumelscheibe 14 angeordnet. Die Taumelscheibe 14 wird vermittels der Stoßstange 15 über ein Hebelwerk 16 verstellt. Die Stoßstange 15 ist in der Antriebswelle io- längs. beweglich- und mit dieser drehbar angeordnet und wird durch die Druckfeder 17 in einer Endlage gehalten, welche die Schräglage der Taumelscheibe 14 bewirkt. Die Regelstange 18 führt nur hin und her gehende Bewegungen aus und ist über das Lager i9 mit der längs beweglichen und drehbaren Stoßstange 15 verbunden. Die Regelstange 18 wird aus Raum 2o vom Förderdruck beaufschlagt. Unter überwindung der Federkraft aus Druckfeder 17 bewirkt die Regelstange 18 eine Bewegung der Stoßstange 15 in ihre andere Endlage und damit eine Geradestellung der Taumelscheibe 14, wodurch sowohl die Bewegung der Pumpenkolben 12 als auch die Bewegung der Steuerschieber 13 aufhört.
  • Die Saugschieber 13 sind gegenüber den zugehörigen Kolben 12 um 9o° versetzt angeordnet und über schraubenförmige Kanäle 21 leiten-! mit diesem verbunden.
  • Während des Nullhub'aufes, d. h. bei gerader Taumelscheibe 14, sind sämtliche Saugschieber 13 verschlossen. Bei einsetzender Förderung wird die Flüssigkeit über Öffnungen 22 sowie Höhlungen 23 in den Saugschiebern 13 angesaugt, über die schraubenförmigen Kanäle 21 den zugehörigen Zylinderräumen 24 zugeführt und von hier über Druckventile 25 in die Förderleitung 26 gedrückt. Durch das Versetzen der Saugschieber 13 zu den zugehörigen Pumpenkolben 12 um 9o° wird ein zwangläufiges Öffnen der Saugschieber 13 bei Beginn und ein Schließen bei Ende der Saughübe durch nur eine Taumelscheibe 14 möglich.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich nicht nur auf Pumpen mit einfach wirkenden Pumpenkolben beschränkt, sie kann vielmehr auch Anwendung finden bei Pumpen mit doppelt wirkenden Kolben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regelbare Axialkolbenpurnpe mit den Kolben zugeordneten selbsttätigen Druck- und gesteuerten Saugventilen oder -sch.iebern, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich bekannte verstellbare und den. Kolbenhub bewirkende Taumelscheibe (14) gleichzeitig auch in. an. sich bekannter Weise die den Pumpenkolben, (12) zugeordneten, aber räumlich von diesen getrennten. Saugventile oder -schieben (13) steuert, wobei die um die Antriebsweile (io). angeordneten Saugventile oder -schieben (13) zu den diesen zugeordneten Pumpenkolben (12) um 9o° versetzt angeordnet sind.
  2. 2. Regelbare Axialkolbenpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Antriebswelle (io) längs beweglich und mit dieser drehbar eine durch eine Feder (17) belastete Stoßsta,nige(i5) angeordnet ist, die über ein Hebelwerk (16) auf die Taumelscheibe, (14) einwirkt.
  3. 3. Regelbare Axialkolbenpumpe nach Ans.pruoh 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sich mit derAntriebswelle (io) drehende Stoßstange (15) über ein Lager (i9) von einer nur Längsbewegungen ausführenden, vom Förderdruck beaufschlagten Regelstange (18) entgegen der Wirkung einer Feder (17) bewegt wird. In. Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 889 399, 888 2o6, 877 551, 866 463, 866 115; britische Patentschrift Nr. 563 850; USA.-Patentschriften Nr. 2 664 047, 2 241 046, 2127773.
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