DE967301C - Verfahren zum Herstellen von Ringen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Ringen

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Publication number
DE967301C
DE967301C DEW9558A DEW0009558A DE967301C DE 967301 C DE967301 C DE 967301C DE W9558 A DEW9558 A DE W9558A DE W0009558 A DEW0009558 A DE W0009558A DE 967301 C DE967301 C DE 967301C
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DE
Germany
Prior art keywords
ring
rod
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rings
finished
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Expired
Application number
DEW9558A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Weitzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
Original Assignee
Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/16Making other particular articles rings, e.g. barrel hoops
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H1/00Making articles shaped as bodies of revolution
    • B21H1/06Making articles shaped as bodies of revolution rings of restricted axial length

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Ringen durch Biegen eines Stabes zu einem Ring und Verschweißen der Ringenden miteinander.
Ringe wurden bisher u. a. so hergestellt, daß man einen Block stauchte, lochte und anschließend auf einem Ringwalzwerk auswalzte, oder daß man einen Stab zu einem Ring bog und anschließend die Enden miteinander verschweißte. Nach dem ίο zuerst genannten Verfahren konnte man nur Ringe mit Flach- oder Quadratprofil herstellen oder solche mit einem einfachen, walzbaren Profil, das keine großen Querschnittsunterschiede (hatte. Der Nachteil bestand hierin, daß mit großer Bearbeitungszugabe gerechnet werden mußte. Bei dem an zweiter Stelle genannten Verfahren bestand der Nachteil darin, daß die geraden, beim Biegen entstehenden und miteinander verschweißten' Enden einen Buckel bildeten, der nur durch Bearbeitung beseitigt werden konnte und zu einer großen Bearbeitungszugabe zwang. Je nach der Größe dieses Buckels wird der Ringdurdhmesser verschieden. Dieser Übelstand tritt in verstärktem Maße ein, wenn die Stabenden des gebogenen Ringes durch Abbrennschweißen miteinander "verbunden werden. Hieraus ist ersichtlich, daß die bisher bekannten Verfahren zum Herstellen geschlossener Ringe durch Biegen eines Stabes und Verschweißen der Stoßstellen erhebliche Nachteile aufweisen. Es genügt demnach eine Nacharbeit an der Stoßstelle, des gebogenen und geschweißten Ringes nicht, um einen Ring mit einem bestimmten Durchmesser zu erreichen. Hinzu kommt noch, daß beim Walzen eines Ringes in axialer Richtung nur eine verhältnismäßig geringe Materialverschiebung möglich ist, weil von dem Walzwerk keine Drücke ausgeübt werden, die das Material in diese Richtung hin verschieben.
Gemäß der Erfindung, die die Nachteile der bekann ten Verfahren zu vermeiden gestattet, wird bei einem Verfahren zum Herstellen von Ringen durch Biegen eines Stabes zu einem Ring und Verschweißen der Ringenden miteinander vorgeschlagen, einen Stab mit einem das Ringprofil nur annähernd aufweisenden Querschnitt zu verwenden, den gebogenen Ring im Durchmesser etwas kleiner als den fertigen Ring zu halten und auf einem Ringwalzwerk warm auf den Durchmesser und das Profil des fertigen Ringes auszuwalzen. Erst durch dieses Verfahren ist es möglich, einen Ring mit den gewünschten Abmessungen ohne unzuträglich hohen Arbeitsaufwand zu erzielen.
Das Verfahren sei an einem Ring mit einem Profil nach Abbildung erläutert. Diesen Ring nahtlos herzustellen, ist nicht möglich oder nur in engen Grenzen, weil bei dem Walzvorgang das Maß α mit dem Wachsen des Durchmessers kleiner wird. Es müßte auch das Maß b entsprechend kleiner werden. Dieses ist aber nicht möglich, da dieses Maß durch die Abmessungen der Walzen gegeben ist, denn diese müssen das Fertigmaß besitzen. Ein einwandfreier Ring würde demnach nur dann entstehen, wenn während des Walzvorganges das Material von Querschnitt χ nach Querschnitt y wandern würde. Dies ist aber erfahrungsgemäß nur in kleinen Grenzen möglich. Es muß also der gezeichnete Fertigquerschnitt schon bei Beginn des Walzens annähernd vorhanden sein. Wollte man ihn sahmieden, dann -müßte dies mit einer unverhältnismäßig großen Bearbeitungszugabe geschehen. Wirtschaftlich läßt sich deshalb ein solcher Ring nur herstellen, wenn man zur Herstellung ein vorgewalztes Profil nimmt, dieses biegt und verschweißt und dann erst anschließend den Ring auf das geforderte Maß walzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verfahren zum Herstellen von Ringen durch Biegen eines Stabes zu einem Ring und Verschweißen der Ringenden miteinander, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stab mit einem das Ringprofil nur annähernd aufweisenden Querschnitt verwendet wird und daß der gebogene Ring im Durchmesser etwas kleiner ist als der fertige Ring und auf einem Ringwalzwerk warm auf den Durchmesser und das Profil des fertigen Ringes ausgewalzt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 298 169; USA.-Patentschrift Nr. 1 689 784.
DEW9558A 1952-09-26 1952-09-26 Verfahren zum Herstellen von Ringen Expired DE967301C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4211065A1 (de) * 1991-06-10 1992-12-17 Banning Gmbh J Verfahren und vorrichtung zur herstellung rotationssymetrischer teile aus metall

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE298169C (de) *
US1689784A (en) * 1924-12-15 1928-10-30 American Welding And Mfg Compa Process of forming annular plates

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