DE964805C - Schalungsfrei hergestellter Fenster- oder Tuersturz - Google Patents

Schalungsfrei hergestellter Fenster- oder Tuersturz

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DE964805C
DE964805C DER12553A DER0012553A DE964805C DE 964805 C DE964805 C DE 964805C DE R12553 A DER12553 A DE R12553A DE R0012553 A DER0012553 A DE R0012553A DE 964805 C DE964805 C DE 964805C
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DE
Germany
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window
door
stones
door lintel
hollow
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Expired
Application number
DER12553A
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English (en)
Inventor
Willi Rudolph
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C2003/023Lintels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Description

  • Schalungsfrei hergestellter Fenster- oder Türsturz Es ist bekannt, Fertigbalken in verschiedenen Arten als Fenster- oder Türstürze zu verwenden. Man hat solche Fenster- oder Türstürze auch an Ort uni Stelle dadurch gebildet, daß man Hohlsteine mit Gußöffnungen aneinanderreihte und dann mit Beton füllte. Nach einem anderen bekannten Verfahren werden einzelne Vollsteicne auf einer Stahlbetonleiste aufgereiht, die über die Öffnung gelegt ist. Ferner ist ein Verfahren bekannt, bei dem zur Herstellung eines schalungslosen Fenster-oder Türsturzes ein leistenförmiger Montageträger über der Öffnung verlegt wird, auf dem man dann Vollsteine aufreiht, die einen mittleren Hohlraum frei lassen, worauf der Hohlraum, in den vom Montageträger aus zur Schubübertragung bestimmte aufgebogene Bewehrungseinlagen ragen, mit Beton vergossen wird.
  • Gemäß der Erfindung soll ein schalungsfrei hergestellter Fenster- oder Türsturz gleichfalls aus . einem die Zugbewehrung enthaltenden Montageträger und aus Steinen bestehen, die auf diesen aufgereiht sind und eine Betonfüllung umschließen, wobei jedoch im Gegensatz zu bekanntem Bauarten die Steine unten offene und oben. mit Füllöffnungen versehene Hohlsteine sind und in nur einer Reihe auf dem Montageträger lagern.
  • Dadurch ergeben sich die Vorteile, daß der Montageträger besonders schmal ausgeführt sein kann, daß die Steine sich besonders leicht vermauern lassen und daß die Wandungen des mit Beton auszufüllenden Hohlraumes gegen Ausweichen ohne weiteres, gesichert sind, da sie als Teile in einer Reihe angeordneter Hohlsteine miteinander v erbunden sind. Diese Vorteile lassen sich auch mit den für Fensterstürze gebräuchlichen Trogsteinen nicht erreichen, da deren .offene Seite oben liegt.
  • Als Montageträger kann gemäß der Erfindung ein leistenförmiger, bewehrter Balken dienen, der aus Schwerbeton, Leichtbeton oder auch wieder aus Einzelsteinen, insbesondere Ziegelsteinen, besteht. Teile der Bewehrung dieses Balkens können zur Schubsicherung nach oben in die Betonfüllung der aufzubringenden. Hohlsteine hineinragen.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführung dest Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die Hohlsteine breiter sind als der Montageträger und in Falzen auf ihm lagern. Die Kanten des Trägers werden dadurch auf beiden Seiten verdeckt. Die Lage der Steine auf dem Träger ist festgelegt.
  • Durch passende Gestaltung des Trägerquerschnittes und der Steinprofile kann der Fenster-oder Türsturz ein Anschlagprofil erhalten.
  • Die Zeichnung zeigt Einzelheiten und verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes. In Fig. i ist als Schaubild ein Schnitt durch den Träger in der Stoßfuge zwischen zwei Steinen gezeichnet. Dieser Träger i besteht aus Beton. und hat Bewehrungseinlagen 2. Der Hohlstein ruht mit einem Falz 3 seiner rechten, Wand 4 und mit einer inneren Leiste 5 seiner linken Wand 6 auf dem Träger i. Da dieser eine glatte Unterfläche hat, wird hier ein Anschlag durch eine Verlängerung ; der linken Steinwand 6 gebildet. Oben ist der Hohlstein durch seine Decke 8 geschlossen, aber diese Decke ist an den Stoßfugen der Hohlsteine mit Ausschnitten 9 versehen, so daß beim Aufreihen der Steine der dabei gebildete Hohlraum Öffnungen erhält, wie die Draufsicht in Fig. 2 zeigt.
  • Fig. 3 zeigt im Schnitt ein,. etwas andere Ausführung des. Anschlages. Hier ist die linke Steinwand 6 verkürzt, so daß ein Anschlag io durch die Seitenfläche des Trägers i gebildet wird.
  • Wieder eine andere Artdes Anschlages zeigt der Schnitt Fig. 4. Bei diesem ist der Träger i selbst mit .einer unteren Leiste i i versehen, der eine besondere Bewehrung 12 enthält und somit die Steine vom Anschlagen z. B. der Türe entlastet. Der Stein hat dabei die gleiche Gestalt wie nach Fig. i.
  • Fig. 5 zeigt in erheblich kleinerem Maßstab einen Träger von der Seite mit schräg nach oben herausragenden Enden 13 der Bewehrungseinlagen,, Diese Enden ragen in. den Hohlraum der auf den Träger aufzureihenden Hohlsteine hinein, werden dort einbetoniert und nehmen die Schubkräfte des Fenster- oder Türsturzes auf.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schalungsfrei hergestellter Fenster- oder Türsturz, bestehend aus einem die Zugbewehrung enthaltenden Montageträger und aus auf diesem aufgereihten, eine mittlere Betonfüllung umschließenden Steinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steine auf ihm (i) als unten offeire und oben mit Füllöffnungen (9) versehene Hohlsteine in nur einer Reihe lagern.
  2. 2. Fenster- oder Türsturz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daßderMontageträger (i) ein leistenförmiger bewehrter Balken aus Schwerbeton, Leichtbeton oder Einzelsteinen, insbesondere Ziegelsteinen., ist.
  3. 3. Fenster- oder Türsturz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem leistenförmigen Montageträger (i) ein Teil (I3) der Bewehrung zur Schubsicherung in die Betonfüllung ragt.
  4. Fenster- oder Türsturz nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlsteine =breiter als der Montageträger(i) sind und in Falzen auf ihm lagern.
  5. 5. Fenster- oder Türsturz nach einem der Ansprüche i bis 4, gekennzeichnet durch ein Anschlagprofil.
  6. 6. Fenster- oder Türsturz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wand _ (6) des Hohlsteines unter die Unterfläche des Montageträgers (i) ragt (Fig. i).
  7. 7. Fenster- oder Türsturz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wand (6) des Hohlsteines nicht bis zur Unterfläche des Montageträgers (i) reicht (Fig. 3). B. Fenster- oder Türsturz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageträger (i) an seiner Unterseite mit einer als Anschlag dienenden Leiste (ii) versehen ist (FLg. 4). In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 146 395; USA.-Patentschrift Nr. 786 820; Zeitschrift »Betonwaren und Betonwericsteine«, Heft 18, 1942, S. 277; Zeitschrift »Der Aristos-Architekt«, Heft 6;7, 1928, s. I I ; Zeitschrift »Die Bauwirtschaft«, Heft 121i?, 1951, S..9.
DER12553A 1953-09-16 1953-09-16 Schalungsfrei hergestellter Fenster- oder Tuersturz Expired DE964805C (de)

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DER12553A DE964805C (de) 1953-09-16 1953-09-16 Schalungsfrei hergestellter Fenster- oder Tuersturz

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DE964805C true DE964805C (de) 1957-05-29

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DER12553A Expired DE964805C (de) 1953-09-16 1953-09-16 Schalungsfrei hergestellter Fenster- oder Tuersturz

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DE (1) DE964805C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2779466A1 (fr) * 1998-06-08 1999-12-10 Gps Linteau pour ouverture

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US786820A (en) * 1903-12-21 1905-04-11 Julius Kahn Lintel construction.
AT146395B (de) * 1935-07-26 1936-07-10 Rudolf Ing Seibt Fenster- oder Türüberlage.

Patent Citations (2)

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FR2779466A1 (fr) * 1998-06-08 1999-12-10 Gps Linteau pour ouverture

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