DE96346C - - Google Patents
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- DE96346C DE96346C DENDAT96346D DE96346DA DE96346C DE 96346 C DE96346 C DE 96346C DE NDAT96346 D DENDAT96346 D DE NDAT96346D DE 96346D A DE96346D A DE 96346DA DE 96346 C DE96346 C DE 96346C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C99/00—Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C2700/00—Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
- F23C2700/02—Combustion apparatus using liquid fuel
- F23C2700/023—Combustion apparatus using liquid fuel without pre-vaporising means
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Feuerung für flüssigen Brennstoff.
Patenürt im Deutschen Reiche vom 11. Mai 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Feuerung für flüssigen Brennstoff, welcher in einer
Retorte zur Vergasung und Entzündung gebracht wird. Die Einrichtung bezweckt, eine
erhöhte Heizwirkung herbeizuführen, und besteht im wesentlichen in einer die überschüssige
Wärme der Retortenwandung zur Vorwärmung von Luft nutzbar machenden Kammer, aus
welcher die vorgewärmte Luft dicht neben der Einmündungsstelle des vergasten Brennstoffs in
den oberhalb der Retorte liegenden eigentlichen Brennraum tritt, so dafs der flüssige
Brennstoff unmittelbar nach seiner Vergasung und Entzündung mit einer reichlichen Menge
vorgewärmter Luft durchsetzt und hierdurch eine weitgehende Oxydation gesichert wird.
Fig. ι zeigt im -Längsschnitt eine derartige
Feuerung bei einem Wasserröhrenkessel mit aus den inneren und äufseren Wasserröhrengruppen
gebildeten Heizwä'nden,
Fig. 2 zur Hälfte einen Querschnitt nach M-N der Fig. 1 und zur Hälfte eine Vorderansicht und
Fig. 3 einen waagerechten Grundrifsschnitt nach O-P-Q-R der Fig. 2.
Der flüssige Brennstoff wird in bekannter Weise mittelst einer Einspritzvorrichtung A in
die Retorte B eingebracht und gelangt darin zur Verdampfung bezw. Vergasung. Die entstandenen
Gase und Dämpfe werden bereits in der Retorte innig mit der eingespritzten oder angesaugten Luft gemischt; bei der vorhandenen
Hitze tritt Entzündung der Dämpfe und Gase ein, die Flamme zieht nach dem hinteren Theil der Retorte und durch die
Oeffnung α (Fig. 1 und 3) in die Verbrennungskammer C. Dieselbe wird seitlich und oben
von der gewölbeartigen Wasserrohrkammer D aus dicht gestellten Wasserrohren und am
hinteren und vorderen Ende durch die Kesseleinmauerung abgeschlossen. Nach unten wird
der Raum C begrenzt von der oberen Hälfte der Retorte B und den zu beiden Seiten der
letzteren in etwa mittlerer Retortenhöhe anschliefsenden waagerechten Wänden b c, welche
eine die untere. Retortenhälfte umschliefsende Luftvorwärmkammer nach oben abschliefsen
und in unmittelbarer Nähe der Oeffnung a eine Anzahl Durchlässe ee'e'äe3..,. enthalten.
Durch diese Kanäle wird der Kammer C aus dem unterhalb der Retorte B gelegenen Räume F
die vorn zuströmende und durch Bestreichen der Retortenwandung und der' Decken b c erhitzte
Luft in starkem Strom zugeführt. Beim Uebergang der Flamme aus der Retorte B
durch die Oeffnung α nach dem Räume C
werden daher durch diese zahlreichen, zur Flammenrichtung senkrechten Luftströme die
brennenden Gastheilchen zum zweiten Male von erhitzter Luft durchsetzt, so dafs eine
völlige Oxydation der Heizgase innerhalb der Kammer C erfolgt.
Dieser Vorgang wird nicht nur durch die senkrechte Richtung der Luftströme zum Zuge,
sondern auch dadurch unterstützt, dafs die Geschwindigkeit der Gastheilchen durch Richtungsumkehrung
und Ausdehnung beim Uebergang in die gröfsere Kammer C zum Theil verzögert wird; somit finden die durch die
/2. Auflage, ausgegeben am ig. Mär\ igoo.j
Kanäle e el e2 es... hochströmenden Luftmassen
verhältnifsmäfsig wenig Widerstand und dringen daher leichter und tiefer zwischen die Gastheilchen
ein.
Die oben über die Retorte B hinstreichenden Flammen halten dieselbe in glühendem Zustande,
so dafs die Verdampfung und Vergasung des eingespritzten Petroleums, sowie die Entzündung der Gase sich ohne Schwierigkeiten
vollzieht.
Aus dem Raum C treten die Flammen am vorderen Kesselende in die beiden Rohrkammern
C und entweichen durch die Züge EE1 in den Schornstein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Feuerung für flüssigen Brennstoff, bei welcher die Verdampfungs - und Vergasungsretorte (B) zum Theil von einer Luftkammer (F) umgeben ist, aus deren Oeffnungen (e e1 e2...) die am hinteren Ende der Retorte (B) austretenden Feuergase bei ihrem Eintritt in die oberhalb der Retorte liegende Verbrennungskammer (C) mit Verbrennungsluft gespeist werden, welche durch die Wandung der Retorte selbst und die den Brennraum (C) von der Luftkammer trennenden heifsen Wände (b c) vorgewärmt worden ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96346C true DE96346C (de) |
Family
ID=367497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96346D Active DE96346C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96346C (de) |
-
0
- DE DENDAT96346D patent/DE96346C/de active Active
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