DE96335C - - Google Patents
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- DE96335C DE96335C DENDAT96335D DE96335DA DE96335C DE 96335 C DE96335 C DE 96335C DE NDAT96335 D DENDAT96335 D DE NDAT96335D DE 96335D A DE96335D A DE 96335DA DE 96335 C DE96335 C DE 96335C
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- DE
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- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K21/00—Steering devices
- B62K21/18—Connections between forks and handlebars or handlebar stems
- B62K21/20—Connections between forks and handlebars or handlebar stems resilient
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei, Wagenbau und Fahrräder.
HOWARD KEYES BROOKS in CHICAGO.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. September 1896 ab.
Der in Folgendem erläuterte Gegenstand betrifft eine federnde Anordnung von Lenkstange
und Sattelträger der modernen Fahrräder. Der besondere Zweck dieser Anordnung ist, die beim Fahren auf Wegen mit
schlechter Decke entstehenden Stöfse abzuschwächen und für das Rad und den Radfahrer
selbst weniger empfindlich zu machen.
Da es vermöge der besonderen Bauart der modernen Fahrräder nicht möglich ist, das
Gestell selbst in irgend einer Weise durch eine federnde Zwischenlage für die vorgenannten
Zwecke geeignet zu machen, wie dies beispielsweise in der deutschen Patentschrift
Nr. 44924 oder in der amerikanischen Patentschrift Nr. 340109. in Anordnung bei älteren
Radconstructionen dargestellt ist, so ist es nothwendig, diejenigen Theile des Fahrrades, auf
welchen der durch das Gewicht des Radfahrers ausgeübte Druck unmittelbar zur Wirkung
kommt, nachgiebig anzuordnen, und es sind diese beiden Theile die Sattelstütze und die
Lenkstange. Bezüglich dieser beiden Theile ist es vermöge der besonderen Construction
des Fahrradgestelles nöthig, dafs die erwähnten Theile stets und ohne Weiteres so in das betreffende
Rohr des Rahmens eingesetzt werden können, dafs die Ebene der Sattelstütze stets
mit der Ebene des Rahmens zusammenfällt, und . dafs bezüglich der Lenkstange dasselbe
. stattfindet.
Die Anordnung darf also beispielsweise nicht so sein, wie die nach der amerikanischen
Patentschrift Nr. 559841, da in diesem Falle vermöge der besonderen Ausführung der
Theil HC, also der eigentliche Sattelträger,
stets mit der Ueberwurfmutter B mitgedreht wird, somit also um die Achse des Schaftes C,
also aus der Ebene des Rahmens herausgedreht wird, wobei es nicht möglich ist, die besondere
Anordnung so zu treffen, dafs stets nach Feststellung der Ueberwurfmutter B auf dem
Rohr A das erforderliche Zusammenfallen der beiden Ebenen stattfindet.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnung ergiebt sich die Construction der Vorrichtung aus
Folgendem, wobei bemerkt wird, dafs in Fig. 1 in den voll ausgezogenen Linien die Sattelstütze
, während durch die angeschlossene punktirte Linie die Lenkstange dargestellt wird.
Der Einfachheit halber sei lediglich die besondere Ausführung der Sattelstütze erläutert,
da die Lenkstangeneinrichtung genau dieselbe ist, wobei an Stelle des horizontalen Trägertheiles
die Lenkstange . sich an den Schaft C anschliefst.
Das horizontale Rohr, an welchem, wie üblich, der Sattel festgeklemmt wird, ist unter
dem gewöhnlichen Winkel mit dem Schaft C fest verbunden. Dieser Schaft ist von einer
Hülse A umschlossen, mittelst welcher die ganze Vorrichtung in dem betreffenden Rohr
des Rahmens festgeklemmt wird, andererseits dient diese Hülse dazu, die Federanordnung
zu umschliefsen. Der Schaft C ist innerhalb der umschliefsenden Hülse A von einer
Schraubenfeder K umgeben, welch letztere sich einerseits gegen eine die Hülse unten ab-
schliefsende Schraubenmutter B stützt, andererseits gegen einen Bund JJ1, welcher auf dem
Schaft C festgeschraubt ist. Auf diese Weise wird die Sattelstütze durch die Federspannung
hochgedrückt, während sie durch das Gewicht des Radfahrers niedergedrückt wird.
Damit die Sattelstütze sich nur achsial bewegen, aber nicht drehen kann, besitzt der
Schaft C an zwei entgegengesetzten Stellen Nuthen F und G, in welchen entsprechende
Einbuchtangen D und E in dem geschlitzten
Kopfe der Hülse A sich befinden (Fig. 5, 6, 7, 8 und 11). Der geschlitzte Kopf der
Hülse A ist aufserdem mit Schraubengewinde versehen, über welches eine Mutter / greift,
durch deren mehr oder weniger tiefes Aufschrauben die Einbuchtungen D und E mehr
oder weniger in die entsprechenden Nuthen F und G des Schaftes C eingreifen, so dafs also
hierdurch den eventuellen Abnutzungen Rechnung getragen werden kann.
Wie man sieht, wird durch diese Anordnung beim Drehen der Schraube / der Schaft C
und damit die ganze Sattelstütze nicht .mitgedreht und tritt somit nie aus der Ebene
des Rahmens heraus. Zweckmä'fsig, wenn
auch nicht nothwendig, ist es hierbei, dafs der Feder K eine Gegenfeder M entgegenwirkt,
welche sich einerseits gegen die erwähnte Schraubenmutter B stützt, andererseits
gegen eine Mutter L, die auf das untere Ende des Schaftes C aufgeschraubt ist. Durch mehr
oder weniger tiefes Hinabschrauben der Mutter B wird eine mehr oder weniger starke
Anspannung der Feder K und durch entsprechendes Anziehen der Mutter L ein mehr
oder weniger starkes Zusammenpresen der Gegenfeder M erzielt. Die Anordnung der
letztgenannten Feder ist deshalb zweckmäfsig, weil hierdurch eine noch gröfsere Elasticität
und aufserdem in jedem Falle eine gewisse Todtlage der Federanordnung erzielt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei federnden Fahrräder-Lenkstangen oder Sattelstützen die Anordnung, dafs deren Führungsbolzen (C) von Schraubenfedern, welche in entgegengesetzter Richtung wirken, umschlossen sind, wobei die Drehung der Führungsbolzen in dem Gabelrohr oder Gestell dadurch verhindert wird, dafs die in ihrem oberen Ende mittelst einer Ueberwurfmutter (I) zusammenzudrückende Hülse (A) mit Einbuchtungen (D E) versehen ist, welche in Nuthen (F G) des Führungsbolzens (C) eingreifen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96335C true DE96335C (de) |
Family
ID=367486
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96335D Active DE96335C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96335C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2639760A (en) * | 1949-04-29 | 1953-05-26 | George Klammer | Adjustable resilient shock absorbing support for vehicle saddles |
| US4736983A (en) * | 1986-11-26 | 1988-04-12 | Furbee Raymond D | Shock absorber for a bicycle seat |
-
0
- DE DENDAT96335D patent/DE96335C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2639760A (en) * | 1949-04-29 | 1953-05-26 | George Klammer | Adjustable resilient shock absorbing support for vehicle saddles |
| US4736983A (en) * | 1986-11-26 | 1988-04-12 | Furbee Raymond D | Shock absorber for a bicycle seat |
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