DE963327C - Einrichtung zum Zusammenschliessen von Loseblaettern - Google Patents

Einrichtung zum Zusammenschliessen von Loseblaettern

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DE963327C
DE963327C DEB23053A DEB0023053A DE963327C DE 963327 C DE963327 C DE 963327C DE B23053 A DEB23053 A DE B23053A DE B0023053 A DEB0023053 A DE B0023053A DE 963327 C DE963327 C DE 963327C
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DE
Germany
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rings
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wall
recesses
ring
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Expired
Application number
DEB23053A
Other languages
English (en)
Inventor
Amanda Borer Geb Zeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AMANDA BORER GEB ZELLER
Original Assignee
AMANDA BORER GEB ZELLER
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/0093Binding devices co-operating with corner or back cut-outs of the stack

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 9. MAI 1957
B 23053 VII/a e
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Zusammenschließen von Loseblättern mit randoffenen Ausnehmungen im Heftrand, wobei die Einrichtung aus ungeteilten, auf einen Steg aufsteckbaren, zylinderförmigen Ringen mit jeweils einer im Ringraum symmetrisch zur Quermittelebene angeordneten Wand als Anschlag für die einander gegenüberliegenden, senkrecht zum Heftrand verlaufenden Schlitzkanten der etwa dem Ringprofil angepaßten Ausnehmungen der Loseblätter besteht.
Bei dieser bekannten Einrichtung ist der Steg leistenförmig oder rundstabförmig ausgebildet und greift entweder in einen Radialschlitz ein oder durohsetzt koaxial die mit einer zentrischen Bohrung versehenen Ringe. Bei dieser Anordnung erfordert jedoch die auswechselbare Befestigung der Ringe auf dem Steg ein sehr genaues Einpassen, was erhebliche Kosten verursacht. Schließlich ist diese Anordnung auch nicht besonders standfest, insbesondere nicht sehr verwindungsfest.
Es sind zwar auch Loseblattheftungen bekanntgeworden, die von einem Rohr gebildet werden, aus dem Wandteile so herausgeschnitten sind, daß ein gewölbter Steg mit ungeteilten Halteringen stehenbleibt. In diese Halteringe können die mit randoffenen Ausnehmungen versehenen Loseblätter eingehängt werden. Durch die scharfen Kanten der
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aus dem Rdhr herausgeschnittenen Ringe werden • jedoch die Ränder der Ausnehmungen in den Loseblättern leicht zerschnitten, so daß sie nach mehrmaligem Umblättern einzureißen beginnen. Außerdem ist die mit sehr großem Werkstoffaufwand gefertigte Vorrichtung wenig standfest gegen seitlichen Druck, beispielsweise bei übereinanderliegenden Loseblattstapeln, und muß insgesamt bei Beschädigung eines Ringes ausgewechselt werden.
ίο Durch die Erfindung soll daher die Einrichtung nach dem Gattungsbegriff so weitergebildet werden, daß nicht nur eine ausreichend feste Verbindung zwischen dem Steg und den ungeteilten Ringen gewährleistet wird, sondern daß insbeson-
dere diese Verbindung ohne Einpaßarbeit herstellbar ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Wand jedes Ringes dicht am Innenmantel entlang eine sich teilweise über dessen
Umfang erstreckende Durchbrechung zur Aufnahme des Steges aufweist, dessen Querschnitt gewölbt und etwa dem Innenmäntel des Ringes angepaßt ist. Durch diese Maßnahme wird die Herstellung der Einrichtung erheblich verbilligt.
Die Ringe können nämlich ohne zusätzlichen Werkstoffaufwand hergestellt und bei der Herstellung bereits mit stark abgerundeten Kanten versehen werden. Da außerdem noch die Schlitzkanten der Loseblätter gegen die Querwand der Ringe anstoßen, so können die Loseblätter nunmehr mit Sicherheit beim Umblättern nicht mehr verletzt werden. Die Ringe sind durch die symmetrisch zu ihrer Quermittelebene angeordnete Wand sehr standfest und werden mit Hilfe des im Querschnitt gewölbten und durch die ringförmige Durchbrechung geführten Steges standfest miteinander verbunden. Es braucht hierbei die Wölbung des Steges nicht genau festgelegt zu werden, da bereits ein geringer Unterschied zwischen der Wölbung
des Steges gegenüber der schlitzförmigen Durchbrechung in der Querwand der Ringe genügt, um letztere auf dem Steg festzuklemmen und'zu halten. Schließlich können die Ringe bei Beschädigung auch einzeln ausgewechselt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfmdungsgegenstandes dargestellt. Es stellt dar
Fig. ι ein Schaubild der Einrichtung mit einem aufgereihten Loseblatt,
Fig. 2 eine Stirnansicht eines Ringes mit eingestecktem Steg im Querschnitt,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Einrichtung nach Fig. 2.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Einrichtung zum Zusammenschließen von Loseblättern besteht aus Ringen i, die in bekannter Weise eine symmetrisch zu ihrer Quermittelebene liegende Wand 2 aufweisen. Die Loseblätter 3, die an ihrem Heftrand mit zum Blattrand offenen und dem Profil der Ringe angepaßten Lochungen oder Ausnehmungen 4 versehen sind, können in bekannter Weise in die Ringe 1 lösbar eingesetzt werden. Die Wand 2 hat dicht am Innenmantel des Ringes entlang als Durchbrechung einen bogenförmigen Schlitz 5, in dem ein im Querschnitt gewölbter Steg 6 eingeschoben werden kann. Wie durch eine strichpunktierte Linie in Fig. 2 angedeutet ist, kann jede Wand 2 eine dem Ringmantel konzentrische Durchbrechung aufweisen.
Die Ringe 1 können aus Metall, Horn, Holz, Zellulose oder beliebigem thermoplastischem Kunststoff hergestellt werden. Der Steg 6 kann aus dem gleichen Werkstoff wie die Ringe 1 bestehen.
Der Außenmantel der Ringe kann, wie in dem Ausführungsbeispiel dargestellt ist, nach außen gewölbt bzw. ballig ausgebildet werden. Es ist jedoch auch möglich, den Querschnitt des Ringes rechteckig oder außen und innen gegen den Rand geneigt oder in einem Bogen verjüngt auszubilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Einrichtung zum Zusammenschließen von Loseblättern mit randoffenen Ausnehmungen im Heftrand, bestehend aus ungeteilten, auf einem Steg aufsteckbaren, zylinderförmigen Ringen mit jeweils einer im Ringraum symmetrisch zur Quermittelebene angeordneten Wand als Anschlag für die einander gegenüberliegenden, senkrecht zum Heftrand verlaufenden Schlitzkanten der etwa dem Ringprofil angepaßten Ausnehmungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand jedes Ringes dicht am Innenmantel entlang eine sich teilweise über dessen Umfang erstreckende Durchbrechung zur Aufnähme des Steges aufweist, dessen Querschnitt gewölbt und etwa dem Innenmantel angepaßt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 818 341;
    französische Patentschrift Nr. 942 247.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ©609707/10 11.56 709513Λ5.5?
DEB23053A 1951-11-29 1952-11-23 Einrichtung zum Zusammenschliessen von Loseblaettern Expired DE963327C (de)

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CH707361X 1951-11-29

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DEB23053A Expired DE963327C (de) 1951-11-29 1952-11-23 Einrichtung zum Zusammenschliessen von Loseblaettern

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BE (1) BE515319A (de)
CH (1) CH286130A (de)
DE (1) DE963327C (de)
FR (1) FR1067162A (de)
GB (1) GB707361A (de)
NL (2) NL80950C (de)

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DE818341C (de) * 1943-06-19 1951-10-25 Bernhard Charles Thomas Loseblattheftung

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NL174152B (nl)
FR1067162A (fr) 1954-06-14
BE515319A (de)
GB707361A (en) 1954-04-14
NL80950C (de)
CH286130A (de) 1952-10-15

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