DE963029C - Gleitringdichtung - Google Patents
GleitringdichtungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
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Description
AUSGEGEBEN AM 2. MAI 1957
K 26827 XIII47-f
Gleitringdichtung
Die Erfindung betrifft eine axial wirkende Gleitringdichtung, wie sie beispielsweise bei Kreiselpumpen
und ähnlichen Maschinen zur Abdichtung der Förderflüssigkeit gegen die sich drehende
Welle Verwendung findet.
Es sind bereits Gleitringdichtungen ,bekannt, die aus einem in das Pumpengehäuse einzupressenden
Metallgehäuse und einem unter Wirkung einer Feder axial gegen die abzudichtende Fläche gedrückten
Gleitring bestehen, wobei die Feder von einem die Abdichtung der Dichtung übernehmenden
elastischen Balg umschlossen ist.
Bei diesen bekannten Dichtungen muß das durch die Reibung zwischen den Dichtflächen en'tstehende
Drehmoment über den in axialer Richtung beweglichen Gleitring von dem feststehenden Gehäuse
der Dichtung aufgenommen werden. Dies erfolgt vornehmlich durch eine eigens dazu in die Dichtung
eingebaute Fixierung, z. B. durch einen mit dem Gehäuse fest verbundenen Boden, der einen mit ao
Aussparungen versehenen zylindrischen Hals aufweist, wobei in die Aussparungen keilwellenprofilartige
Nocken des Gleitringes eingreifen. Beim serienmäßigen Einbau derartiger Dichtungen hat
sich nun gezeigt, daß die Fixierung einem starken Verschleiß unterworfen ist, d. h. daß die Nocken
des aus Kohle oder einem starren Kunstharzpreßstoff bestehenden Gleitringes sich an den metallischen
Seitenwänden der Aussparung des zylindrischen Halses stark abnutzen. Es wurde weiter fest-
gestellt, daß ein nicht unerheblicher Prozentsatz von derartigen Dichtungen in einem bestimmten
Drehzahlbereich zu Geräuschbildung neigt.
Die Untersuchung dieser Mangel ergab, daß die Abnutzung und die Gerauschbildung in ursächlichem
Zusammenhang stehen und auf Schwingungen bzw. Vibrationen, die eine Bewegung zwischen
Gleitring und Gehäuse verursachen, zurückzuführen sind.
ίο Die Erfindung betrifft eine axial wirkende Gleitringdichtung
der vorbeschriebenen Art, also bestehend aus einem Metallgehäuse, einem unter Wirkung
einer Feder axial beweglichen Gleitring, wobei die Feder von einem elastischen Balg umschlossen
ist, und einer Fixierung des Gleitringes in radialer Richtung mittels in Aussparungen des
Gehäusehalses eingreifender Nocken am Gleitring. Abweichend von den bekannten Dichtungen bestehen
die Nocken nicht aus demselben Werkstoff wie der Gleitring, sind also nicht ein Stück des
Gleitringes, sondern bestehen aus einem verschleißfesten, elastischen und schwingungsdämpfenden
Werkstoff. Die vorzugsweise aus einem derartigen Kunststoff od. dgl., z. B. aus synthetischem Kautschuk
bestehenden Nocken sind mit dem Gleitring durch Vulkanisation oder ein ähnliches Verfahren
fest verbunden. Gegenüber den Dichtungen der bisher üblichen Bauart stehen hier elastische
und geräuschlose Nocken in Berührung mit den Lappen am Gehäusehals. Das gleiche gute Ergebnis
kann auch erreicht werden, wenn die wie seither ein Stück des Gleitringes bildenden starren
»Nocken mit einer dünnen Schicht elastischen Werkstoffes überzogen werden. In beiden Fällen,
also mit Bezug auf die Nocken und mit Bezug auf den Überzug, ist es von Vorteil, das gleiche
Material wie für den elastischen Balg zu verwenden. In diesem Falle können dann Balg und
Nocken in einem Arbeitsgang mit dem Gleitring zu einem untrennbaren Ganzen verbunden werden.
Selbstverständlich können aber auch Nocken und Balg aus verschiedenartigem Werkstoff bestehen.
Durch diese elastischen Nocken werden nicht
nur die eingangs erwähnten Nachteile vermieden und eine verschleißfeste geräuschlose Fixierung
bzw. Dichtung erreicht. Es wird auch ein gleichmäßiges Tragen sämtlicher Nocken, auch wenn es
z. B. mehr als drei Stück sind, gewährleistet, weil durch die Elastizität der Nocken vorhandene Maßungenauigkeiten
zum größten Teil ausgeglichen werden.
Einige Ausführungsbeispiele von Gleitringdichtungen nach der Erfindung sind in der Zeichnung
in schematischer Form dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Draufsicht auf eine Gleitringdichtung,
.
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie A-A-A der Fig. 1;
Fig. 3 und 4 zeigen ein weiteres Ausführungs-
Die Dichtung nach den Fig. 1 und 2 besteht aus einem Gehäuse 1 aus korrosionsfestem Werkstoff,
beispielsweise Messing, einem Gleitring 2; der je nach dem Verwendungszweck aus einem beliebigen
geeigneten Material bestehen kann, beispielsweise aus einem Gemisch aus Asbest, Kunstharz, Graphit
oder aus Kohle usw., und aus dem elastischen Balg 3 aus natürlichem oder synthetischem Gummi
oder sonst einem elastischen Stoff. Letzterer ist sowohl mit dem Gehäuse 1 als auch mittels seines
radialen Flansches 4 mit dem Gleitring 2 fest verbunden.
Im Innern des Balges 3 befindet sich die Druckfeder 5, die sich mit ihrem einen Ende unmittelbar
gegen den radialen Flansch 4 des Balges und mit ihrem anderen Ende gegen den mit dem
Gehäuse fest verbundenen Gehäuseboden 6 abstützt. Der Gehäuseboden 6 besitzt einen zylindrischen
Hals 7, in dem sich Aussparungen 8 befinden. In diese Aussparungen 8, d. h. in die Räume zwischen
den Lappen 9, greifen die keilprofilartigen Nocken 10 des Gleitringes, die aus einem verschleißfesten,
elastischen und schwingungsdämpfenden Werkstoff, vorzugsweise Kunststoff oder synthetischem
Kautschuk bestehen, ein, wodurch dieser an einer relativen Bewegung in der Umfangsrichtung
gegenüber dem Gehäuseboden behindert ist. Je nach der Drehrichtung der Welle legen
sich die Nocken 10 an die seitlichen Begrenzungsflächen 11, 12 der Lappen 9 an. Die Nocken 10 sind
durch Vulkanisation oder in ähnlicher Weise mit der inneren zylindrischen Wand 13 des Gleitringes
verbunden oder sonstwie befestigt. Im Falle der Fig. 2 bestehen die Nocken 10 und der elastische
Balg 3 mit dem Flansch 4 aus ein und demselben Werkstoff. Sie können aber auch aus zwei verschiedenen
Werkstoffen bestehen.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 3 und 4, wobei die Fig. 3 einen Schnitt längs der
Linie B-B der Fig. 4 und die Fig. 4 einen Teilschnitt längs der Linie C-C-C der Fig. 3 darstellt,
ist der Gleitring mit 14 und der elastische Balg mit 15 bezeichnet. Hier ist der Gleitring an seinem
inneren Umfang mit keilprofilartigen Aussparungen 16 versehen, so daß Nocken 17, die aus dem
gleichen Werkstoff wie der Gleitring sind, gebildet werden. Diese Nocken 17 einschließlich der Aussparungen
16 und der Nockenseitenwände 18 sind mit einer Schicht 19 aus elastischem und verschleißfestem
Werkstoff überzogen, so daß auch hier mit den Lappen 20 des Gehäusebodens, von denen in Fig. 3 der größeren Deutlichkeit wegen
nur einer vollständig und zwei teilweise gezeichnet sind, der abriebfeste Werkstoff in Berührung
kommt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE:ι. Axial wirkende Gleitringdichtung für iao Wellen insbesondere von Strömungsmaschinen, bestehend aus einem Metallgehäuse, einem unter Wirkung einer Feder axial gegen die abzudichtende Fläche gedrückten Gleitring und einem die Feder umschließenden Balg, bei welcher eine gegenseitige Verdrehung zwischenGehäuse und Gleitring durch in Aussparungen des Gehäuses oder Gehäusebodens eingreifende, mit dem Gleitring verbundene Nocken verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (io) des Gleitringes (2) im Gegensatz zu dessen Werkstoff aus einem verschleißfesten, elastischen und schwingungsdämpfenden Werkstoff, vorzugsweise natürlichem oder synthetischem Kautschuk bestehen.
- 2. Gleitringdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Balg (3) und die Nocken (10) aus dem gleichen Werkstoff bestehen.
- 3. Gleitringdichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Balg (15) als elastischer und schwingungsdämpfender Überzug für die mit dem Gleitring (14) aus einem Stück gefertigten Nocken (17) dient.
- 4. Gleitringdichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (10) ao mit dem Gleitring (2) durch Vulkanisation od. dgl. unlösbar verbunden sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen©«09 706/223 10.56 (609873 4.57)
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK26827A DE963029C (de) | 1955-09-11 | 1955-09-11 | Gleitringdichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEK26827A DE963029C (de) | 1955-09-11 | 1955-09-11 | Gleitringdichtung |
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| DE963029C true DE963029C (de) | 1957-05-02 |
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Family Applications (1)
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| DEK26827A Expired DE963029C (de) | 1955-09-11 | 1955-09-11 | Gleitringdichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE963029C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6946765B2 (en) | 2000-10-17 | 2005-09-20 | Minebea Co., Ltd. | Rotor unit for an electromotor and an internal rotor electromotor |
-
1955
- 1955-09-11 DE DEK26827A patent/DE963029C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6946765B2 (en) | 2000-10-17 | 2005-09-20 | Minebea Co., Ltd. | Rotor unit for an electromotor and an internal rotor electromotor |
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