DE963017C - Scheidenverschluss fuer Grosstiere - Google Patents

Scheidenverschluss fuer Grosstiere

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DE963017C
DE963017C DEB37454A DEB0037454A DE963017C DE 963017 C DE963017 C DE 963017C DE B37454 A DEB37454 A DE B37454A DE B0037454 A DEB0037454 A DE B0037454A DE 963017 C DE963017 C DE 963017C
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DE
Germany
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balls
ball
vaginal
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connecting rod
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Expired
Application number
DEB37454A
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Bengen & Co GmbH
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Bengen & Co GmbH
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
    • A61D9/00Bandages, poultices, compresses specially adapted to veterinary purposes
    • A61D9/02Prolapsus appliances

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Scheidenverschluß für Großtiere Der Gegenstand des Patents 800 590 ist ein Scheidenverschluß für Groß tiere, insbesondere für Kühe und Stuten, weicher im wesentlichen darin besteht, daß der an beiden Enden mit je einer Kugel aus Holz versehene Metall stab an seinen beiden Enden in je eine lang ausgezogene Spitze ausläuft und daß die beiden Holzkugeln mit je einer in dieselben eingesetzten Metallhülse mit einem auf das Metallgewinde atif- und abschraubbaren Innengewinde versehen ist.
  • Diese Ausführung des Scheidenverschlusses gestattet es, den als Nadel dienenden Metallstab, der das Verbindungsstück zwischen den beiden Kugeln bildet, nach Abschrauben einer Kugel durch die beiden Schamlippen hindurchzustoßen, worauf die betrefliende Kugel wieder aufgeschraubt wird, wobei der Metallstab bzw. bei mehrfacher Anordnung die Metallstäbe einen festen, starren Sitz erhalten und somit einen zuverlässigen Scheidenverschluß bilden.
  • Diese Ausfiührung hat aber auch eine Reihe von Nachteilen. Die Anordnung einer Metallbüchse mit Innengewinde, durch welche das Ausleiern des Gewindes und somit ein selbständiges ungewolltes Lösen der Metallstange- aus der Kugel, -was eine Verletzung des Tieres zur Folge haben würde, verhindert werden soll, ist verhältnismä13ig teuer.
  • Auch üben die Kugeln auf das Gewebe einen starren, festen Druck aus, der zu Drtleknekrosen führt.
  • Ein weiterer Nachteil besteht aber auch darin, daß die Kugeln die Möglichkeit haben, sich in ihrem Sitz in gewissen Grenzen zu verschieben.
  • Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung und weitere Ausgestaltung der Erfindung des Patents Soo 590, durch die nicht nur alle vorstehend aufgeführten Nachteile vermieden werden, sondern auch noch der Vorteil erzielt wird, daß der Scheidenverschluß wesentlich vereinfacht und verbilligt wird.
  • Dies wird mit der Erfindung dadurch ermöglilcht, daß zwischen den aus Kunststoff hergestellten Kugeln und dem Gewebe ebenfalls aus Kunststoff bestehende S icherungsschienen zwischengeschaltet sind, die im Abstand voneinander angeordnet sind.
  • Sie nehmen sämtliche auftretende Drücke auf.
  • Diese Ausführung gemäß der Erfindung hat in überraschender Weise gezeigt, daß nur bei Verwendung von Sicherungsschienen aus Kunststoff an Stelle der Verwendung von Metallsicherungsschienen Drucknekrosen nicht mehr auftreten.
  • Hierbei spielt eine große Rolle, daß der auf die Schamlippen ausgeübte Druck sehr gering ist, weil er von den Sicherungsschienen fast vollkommen aufgenommen wird.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht aber auch darin, daß durch die Verwendung von Sicherungsschienen der bisher auf den Kugeln lastende Druck infolge der Anwendung der Sicherungsschienen so gering ist, daß er die zwischen Kunststoffscbiene und Kugel bestehende Reibung nicht zu überwinden vermag, so daß ein selbständiges ungewolltes Lösen der Kugeln nicht stattfinden kann, weil die Kugeln an einer Drehung durch die Reibung ve-rhindert sind. Infolgedessen kann auch auf die teuren zwischengeschalteten Hülsen mit Innengewinde und äußerer Riffielung verzichtet werden.
  • Dieser Erfolg wird mit der Erfindung auch noch dadurch wesentlich unterstützt, daß die Sicherungsschienen mit Langlöchern ausgebildet sind, wodurch der bisher starre Sitz der Kugeln vermieden wird.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. I einen gemäß der Erfindung ausgestalteten Scheidenverschluß, teils in Draufsicht, teils im Schnitt, Fig. 2 eine Sicherungsschiene der Vorrichtung nach Fig. I in einer Draufsicht und Fig. 3 den Gegenstand der Fig. 2 in einem waagerechten Querschnitt.
  • Wie die Zeichnung erkennen läßt, besteht der Scheidenverschluß gemäß der Erfindung aus den drei Vefbindungsstangen 4, die an beiden Enden durch entsprechende Langlöcher 8 der muldenförmigen Schiene hindurchgesteckt sind.
  • Auf jedem Ende der Verbindungsstangen 4 sitzt eine Kugel I und eine Kugel 2, von denen die letztere mit der Stange 4 fest verbunden ist. Beide Kugeln sind mit Warzen 3 versehen, um ihre Handhabung zu erleichtern.
  • An dem entgegengesetzten Ende ist die Stange 4 mit einem Mikrogewinde 6 und einer langen Spitze 5 versehen. Die Kugel I, die ebenso wie die Kugel 2 aus Kunststoff hergestellt ist, ist mit einem radialen Kanal ausagerüstet, in welchen die Stange 4 mit der Spitze 5 eingeschoben und dann eingeschraubt wird.
  • Wie Fig. I erkennen läßt, wird der Abstand der einzelnen Verbindungsstangen 4 voneinander in gewissen Grenzen durch zwei in gewisser Entfernung voneinander angeordnete Sicherungsschienen 7 bestimmt.
  • Diese Sicherungsschienen 7 sind im Querschnitt etwa C-förmig und bilden auf der einen Seite je eine langgestreckte Mulde 9, die an tiefster Stelle mit drei hintereinander angeordneten Langlöchern 8 versehen sind. Durch diese Aussparungen bzw. Langlöcher 8 in der Mulde g der Sicherungsschienen 7 werden die Verbindungsstangen 4 hindurchgeführt, so daß die festen Kugeln 2 -in diese muldenförmigen Aussparungen zu liegen kommen. Der Durchmesser der Kugeln ist so bemessen, daß sie sich bequem in die Mulde einlegen und dabei an einer Drehung durch die vorhandene Reibung verhindert werden. Hierdurch wird die lose Kugel I an einem selbständigen Lösen verhindert, auch in dem Falle, wo das Gewinde in der Kugel schon stark verschlissen ist.
  • Die äußere Rundung dieser Mulden in den Sicherungsschienen 4 drückt nach dem Einstechen der Verbindungsstangen 4 der Scheidenverschlüsse auf die äußere Haut der zuerst durchstochenen Schamlippe. Nach dem Dlurchstechen beider Schamlippen wird ebenfalls wieder auf die sichtbar gewordene Spitze 5 der Verbindungsstange eine zwei te 5 icherungsschiene 7 aufgelegt, wieder derart, daß die äußere Rundung der Mulde g auf die äußere Haut der zuletzt durchstochenen Schamlippe zu liegen kommt.
  • Darauf wird die Kugel 1 aufgeschraubt. Dieser Vorgang wird dreimal wiederholt, so daß also drei Verbindungsstangen 4 und zwei Sicherungsschienen 7 insgesamt einen sicheren Sitz des Scheidenverschlusses gewährleisten.

Claims (5)

  1. PATENTANSPROCHE: I. Scheidenverschluß für Großtiere, insbesondere Kühe und Stuten, bestehend aus Kugeln, von denen je eine auf die beiden entgegengesetzten Enden einer als Nadel mit langer Spitze ausgebildeten Verbindungsstange aufgeschraubt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den aus Kunststoff hergestellten Kugeln (I, 2) und dem Gewebe eben- falls aus Kunststoff bestehende Sicherungsschienen (7) zwischengeschaltet sind, die im Abstand voneinander angeordnet sind.
  2. 2. Scheidenverschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsschienen (7) als langgestreckte Mulden (9) ausgebildet und in der Scheitellinie der Mulden mit längs verlaufenden Ausuehmungen (8) zum Durchführen der Verbindungsstangen (4) versehen sind.
  3. 3. Scheidenverschluß nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Kugel (i, 2) so gewählt ist, daß die Kugelfläche der Muldenfläche gut angepaßt ist.
  4. 4. Scheidenverschluß nach den Ansprüchen s bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Kugeln (1) lose, die andere (2) hingegen fest mit der Verbindungsstange (4) verbunden ist.
  5. 5. Scheidenverschluß nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die lose Kugel (1) eine radiale Bohrung. mit Innengewinde aufweist, in welche die Verbindungsstange (4) unmittelbar eingeschraubt werden kann.
DEB37454A 1955-10-09 1955-10-09 Scheidenverschluss fuer Grosstiere Expired DE963017C (de)

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DE963017C true DE963017C (de) 1957-05-02

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