DE96271C - - Google Patents

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DE96271C
DE96271C DENDAT96271D DE96271DA DE96271C DE 96271 C DE96271 C DE 96271C DE NDAT96271 D DENDAT96271 D DE NDAT96271D DE 96271D A DE96271D A DE 96271DA DE 96271 C DE96271 C DE 96271C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D37/00Circular looms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86C-Weberei.
Vorrichtung zum Anschlagen der Schursfäden für Rundwebstühle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1897 ab.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung zum Anschlagen der Schufsfä'den für Rundwebstühle ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar' zeigt:
Fig. ι den Verticalschnitt eines Theiles des Rundwebstuhles,
Fig. 2 ein Detail,
Fig. 3 die Vorrichtung zum Anschlagen der Schufsfä'den im Grundrifs,
Fig. 4 einen Theil der aufgerollten Spurexcenterkränze in Ansicht.
Die Vorrichtung zum Anschlagen der Schufsfäden besteht aus einem Zahnkranz R, welcher über Rollen r läuft, deren Achsen r2 in den auf den Traversen T befestigten Lagern T1 lagern. Seinen Antrieb erhält der Zahnkranz R von einem in entsprechender Weise bethätigten Zahnrade und ist die Anordnung so getroffen, dafs der Zahnkranz R die gleiche Tourenzahl macht, wie die die Elektromagnete E tragende Welle w. An diesem Zahnkranz sind die die Spuren 1 und 2 bildenden Kränze Xb1 xb2 xb& angeschraubt. Unterhalb des Kranzes Xb1 sind an den Traversen T die Arme D2 befestigt, an welchen die durch Nieten mit den Lagerstücken q verbundenen Platten qx angeschraubt sind.
In die Löcher der radial angeordneten Lagerstücke .q ist ein Ring m gelegt, auf welchem die mit den Winkelhebeln W2 gelenkig verbundenen Winkelhebel U1 lose aufgesteckt sind. Die mit je einer Rolle a2 versehenen Arme Ci1 der Hebel U1 ragen in die von den Kränzen Xb1 und xbB gebildete, mit Kröpfungen versehene Spur ι hinein und in analoger Weise die mit Rollen <z4 versehenen Arme a3 der Hebel W2 in die von den Kränzen xb.2 und xbB gebildete, mit Kröpfungen versehene Spur 2. Auf der anderen Seite ragen die Hebel W2 mit ihren flachen Armen (Rieten) aB unterhalb der von den auf die Nabe N der Welle w angeschraubten Elektromagneten E geführten Schützen s und oberhalb des Breithalterringes C zwischen den Kettenfäden in das Fach hinein. Das letztere wird von den Nadeln g gebildet, durch deren Augen die Kettenfäden η durchgehen. Die Nadeln g gleiten auf den Ringen b.2bibi zwischen an den Lagerstücken D D1 befestigten Blechplatten, von denen einige nach unten verlängert und durch Blechstücke b6 mit dem am Breithalterring C befestigten Cylindermantel f verbunden sind, um den letzteren eine solide Lagerung zu geben, während deren andere Enden umgebogen sind und in den sich mehrmals kreuzenden Nuthen xh x6 der über einander liegenden, mit einem Deckel X1 versehenen und durch die Arme y mit dem Zahnkranz R verbundenen Nuthenexcenter x2 xB geführt werden, wodurch der Fachwechsel stattfindet.
Die Anzahl der Kreuzungen der Nuthen λγ5 X6. entspricht einerseits der Anzahl der Schützen s, andererseits der Anzahl der Kröpfungen der Spuren 1 und 2, und ist die Einrichtung so getroffen, dafs sich das Fach vor jedem Schützen s öffnet und die Riete a, nach dessen
Darüberrollen mit dem
kommen und den vom
Fach aufser Eingriff Schützen s auf die
Riete as eingelegten Schufsfäden in folgender Weise an die fertige Waare anschlagen.
Sobald ein Schützen über die Riete a5 gerollt ist, gelangen die Arme ax der Hebel M1 hinter einander in die Kröpfung der Spur i, wodurch die Hebel W1 in der Pfeilrichtung ι verdreht werden, welcher Bewegung die Hebel W2 folgen, so dafs deren Riete a5 mit dem Fache aufser Eingriff kommen.
Die nach unten gehenden Kröpfungen der Spuren ι und 2 sind nun so zu einander gestellt, dafs nach Beginn der vorbeschriebenen Hebelbewegungen die Arme a3 der Hebel bl.2 in die Kröpfung der Spur 2 gelangen, wodurch die Hebel W2 in der Pfeilrichtung 2 gedreht werden. Die Hebelarme ax sind inzwischen in die Gerade der Spur 1 gelangt und drehen die Hebel W1 W2 in der Pfeilrichtung 3, wodurch die letzteren mit ihren Rieten a5 oberhalb des eingelegten Schufsfadens wieder in das Fach eingreifen, da sich deren Arme aB noch immer in der Kröpfung der Spur 2 befinden. Jetzt beginnen die Hebelarme a& den aufsteigenden Theil 21 der Spurkröpfung zu passiren und drehen dadurch die Hebel W2 in ihre Ursprungslage zurück, wodurch deren Riete a5 den eingelegten Schufsfäden an die fertige Waare anschlagen.
In Fig. 2 bezw. in dem rechten Theil der Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform der Hebel W2 gezeichnet. Dieselbe besteht darin, dafs mehrere Arme a& zu einem Kamm a7 vereinigt sind, welcher mittelst des Deckels d und einer Schraube an dem Hebel W2 befestigt ist. Dadurch wird gegenüber der erstbeschriebenen Einrichtung eine gröfsere Anzahl von Hebeln W1 und W2 erspart und eine leichtere Anfertigung und bessere Zugänglichkeit des Hebelsystems ermöglicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Anschlagen der Schufsfäden für Rundwebstühle, bestehend aus unter einander gelenkig verbundenen Winkelhebeln (W1 bl2), deren Arme (ax a%) in den von Spurexcentern (Xb1 Xb2Xb3)gebildeten, mit Kröpfungen versehenen Spuren (1 und 2) so geführt werden, dafs die an diesen Winkelhebeln angeordneten Riete (as) zuerst mit dem Fache aufser Eingriff kommen, um sodann oberhalb der eingelegten-Schufsfäden wieder in das Fach einzugreifen und die letzteren an die fertige Waare anzudrücken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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