DE962139C - Filmwechselvorrichtung mit automatischer Belichtungsausloesung, insbesondere fuer Roentgenfilme - Google Patents

Filmwechselvorrichtung mit automatischer Belichtungsausloesung, insbesondere fuer Roentgenfilme

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DE962139C
DE962139C DES45146A DES0045146A DE962139C DE 962139 C DE962139 C DE 962139C DE S45146 A DES45146 A DE S45146A DE S0045146 A DES0045146 A DE S0045146A DE 962139 C DE962139 C DE 962139C
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DE
Germany
Prior art keywords
film
exposure
triggering
transport device
screen
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Expired
Application number
DES45146A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Bertil Jaernh
C W G Gerhard Kelter
G Albert Magni
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Reiniger Werke AG
Original Assignee
Siemens Reiniger Werke AG
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B42/00Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means
    • G03B42/02Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means using X-rays
    • G03B42/021Apparatus for direct X-ray cinematography

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radiography Using Non-Light Waves (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 18. APRIL 1957
S 45146IX157 a
Die Erfindung bezieht sich auf Filmwechsler, insbesondere solche für Röntgenfilme, bei welchen der Film durch eine Transportvorrichtung schrittweise um eine Strecke weiterbewegt wird, welche einem gewissen kleinsten Filmformat entspricht, und die Transportvorrichtung außerdem so ausgeführt ist, daß sie während'der Pausen zwischen den Filmbewegungsschritten eine Vorrichtung für automatische Auslösung der Belichtung betätigt.
Die Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung von Filmwechslern, die es ermöglicht, unter Beibehaltung der automatischen Wirkungsweise der Vorrichtung zwischen mehreren Filmformaten zu wählen.
Die Erfindung ist in der Hauptsache gekennzeichnet durch eine von der Fördervorrichtung beeinflußte Verzögerungsvorrichtung, durch welche die Belichtung so eingestellt werden kann, daß sie erst dann erfolgt, nachdem der Film eine bestimmte Strecke weit transportiert wurde, welche einem beliebigen Vielfachen der bei jedem Schritt weiterbeförderten Filmlänge entspricht.
Die Verzögerungsvorrichtung kann im Rahmen der Erfindung in mannigfacher Weise ausgeführt werden. Bei elektrischer. Steuerung der die Belichtung auslösenden Vorrichtung kann man in einen Regelstromkreis für diese Vorrichtung vorteilhaft zwei oder mehrere Kontakte in Reihe einschalten) welche von der
Fördervorrichtung periodisch geschlossen werden, wobei die Schaltfrequenzen in einem ganzzahligen Verhältnis zueinander stehen, so daß der mit der niedrigsten Frequenz arbeitende Kontakt den Zeitpunkt für die Auslösung der Belichtung bestimmt.
Zur Erläuterung der Erfindung sei auf die Zeichnung verwiesen, welche als Beispiel schematisch einen Röntgenfilmwechsler für zwei Filmformate, beispielsweise 30 X 40 cm und 30 χ 8o cm, zeigt. Von einer Vorratsspule 1 wird der Film 2, z. B. ein Rollfilm, zwischen zwei Verstärkerschirmen 3, 3', wo die Belichtung erfolgt, zu einer Aufwickelspule 4 geT spult. Der Filmtransport erfolgt durch zwei Walzen 5 und 6, von welchen die angetriebene Walze 6 über einen gewissen Teil ihres Umfanges als Nocken 6' ausgeführt ist, durch welchen während einer Umdrehung - der Walze der Film 2 um eine der Länge des Nockenteües entsprechende Strecke vorgezogen wird. Während des restlichen Teiles der Umdrehung erfolgt keine Fihnbewegung. Die Transportstrecke entspricht der halben Länge der Verstärkerschirme 3, 3'.
Die Walze 6 wird von einem Elektromotor 7 über ein Kegelradgetriebe 8 und eine Achse 9 angetrieben. An Stelle des Kegelradgetriebes kann ein Schneckengetriebe vorgesehen sein.
Das Kegelradgetriebe 8 treibt über eine Achse 10 eine Nockenscheibe 11, welche einen Nockenteil 11' hat, der sich über einen bestimmten Teil des Umfanges erstreckt. Gegen die Nockenscheibe 11 liegt eine Rolle 12 an, die am Ende einer verschiebbaren Stange 13 gelagert ist, welche den hinteren Verstärkerschirm 3' trägt. Die Rolle 12 wird dadurch an die Nockenscheibe 11 gedrückt, daß der Verstärkerschirm 3' von einer Feder 14 von dem vorderen Schirm 3 weggedrückt wird. . Ein mit dem Nockenteil 11' zusammenarbeitender Kontakt 15 ist in einen Stromkreis eingeschaltet, der über eine Stromquelle S durch .die Spule 16 zu den Belichtungskontakten des Röntgenapparat^ führt. Diese Belichtungskontakte verbinden ihrerseits die Primärwicklung 17 des Hochspannungstransformators mit dem Netz oder einem Spartransformator.
Die Nockenteile 6' und 11' auf der Walze 6 bzw. der Nockenscheibe 11 sind so angeordnet, daß die Walze 6 während der Zeit, in welcher der hintere Verstärkerschirm 3' von dem vorderen Schirm 3 entfernt ist, den Film um einen Schritt (40 cm) weitertransportiert. Wenn der Transport beendet ist, hebt der Nockenteil 11' auf der Nockenscheibe 11 die Rolle 12 und drückt dadurch den hinteren Verstärkerschirm 3' sowie den Film 2 gegen den vorderen Schirm 3. Kurz darauf nähert sich der Nockenteil 11' dem Kontakt 15 und betätigt denselben, so daß der Stromkreis durch die Spule 16 geschlossen wird und die Belichtung erfolgt. Der hintere Verstärkerschirm 3' wird daraufhin von dem vorderen Schirm 3 entfernt, und der Film 2 wird von der Walze 6 erneut um einen Schritt weitergespult. Während der Belichtung jedes Filmbildes (40 cm) wird bei dem kleineren Format die eine Hälfte der Verstärkerschirme 3, 3' durch eine Bleischeibe 19 gegen die Röntgenstrahlen 18 abgeschirmt.
Das Kegelradgetriebe 8 treibt auch eine Achse 20, welche mit einem Kegelzahnrad 21 in ein Kegelzahnrad 22 mit doppelter Anzahl Zähne eingreift, so daß sich das zuletzt genannte Rad 22 und die Achse 23, auf welcher dieses Rad befestigt ist, mit halber Drehzahl wie die Achsen 9 und 10 drehen.
Die Achse 23 ist mit einer Nockenscheibe 24 versehen", die einen über einen bestimmten Teil ihres Umfanges sich erstreckenden Nockenteil 24' aufweist. Die Nockenscheibe 24 arbeitet mit einem Kontakt 25 zusammsn, welcher mit Hilfe eines Umschalters 26 im Stromkreis der Spule 16 mit dem von der Nockenscheibe 11 betätigten Kontakt 15 in Reihe geschaltet wird. In der in der Zeichnung gezeigten Stellung des Umschalters 26 ist der Kontakt 25 ausgeschaltet, und die Belichtung erfolgt nach jedem Weitertransport des Filmss 2 um eine Strecke, die der halben Länge der Verstärkerschirme 3,3' und dem kleinsten Fümformat (30 χ 40 cm) entspricht.
Wird der Umschalter in seine andere Stellung gebracht, so daß die Kontakte 15 und 25 in Reihe geschaltet sind, schJübßt sich zwar dsr Kontakt 15 weiterhin einmal während jeder Umdrehung der Nockenscheibe 11, absr die Spuls 16 erhält nur während jeder zweiten Umdrehung dieser Nockenscheibe 11 Strom, nämlich dann, wenn die sich mit halber Geschwindigkeit drehende Nockenscheibe 24 den Kontakt 25 geschlossen hält. Demzufolge erfolgt die Belichtung nur nach zweimaligem Filmtransport entsprechend dem größeren Format (30 χ 8o cm).
Hierbei darf sich die Bleischeibe 19 nicht auf ihrem Platz vor den Verstärkerschirmen 3, 3' befinden.
Es ist ferner möglich, daß dieses Anbringen oder Wegnehmen der Bleischeibe 19 durch eine zweckmäßige mechanische oder elektrische Vorrichtung den Umschalter 26 steuert, so daß dieser immer automatisch diejenige Stellung einnimmt, die der Belichtung des kleineren bzw. größeren Filmf Drmates entspricht. Obwohl die Vorrichtung im vorstehenden nur für zwei verschiedene Filmformate beschrieben ist, liegt es im Rahmen der Erfindung, daß sie nach obigen Grundsätzen für eine beliebige Anzahl Filmformate ausgeführt werden kann, deren Längen ein Vielfaches der kürzesten Transportstrecke betragen.
Selbstverständlich sind im Rahmen der Erfindung verschiedene Abwandlungen möglich.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE;
1. Vorrichtung bei Filmwechslern, besonders bei Röntgenfilmwechslern, bei welcher der Film durch eine Transportvorrichtung schrittweise um eine einem bestimmten kleinsten Fümformat entsprechende Strecke weiterbewegt wird und die Transportvorrichtung so ausgeführt ist, daß sie während der Pausen zwischen den Filmbewegungsschritten eine Vorrichtung zum Auslösen der Belichtung betätigt, gekennzeichnet durch eine von der Transportvorrichtung (5, 6, 7) betätigte Verzögerungsvorrichtung (25), wodurch die Belichtung so einstellbar ist, daß sie erst dann erfolgt, nachdem der Film um eine Strecke weiterbewegt wurde, die einem beliebigen Vielfachen der bei jedem Schritt beförderten Filmlänge entspricht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit elektrischer Betätigung der die Belichtung auslösenden Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuer-
Stromkreis für die die Belichtung auslösende Vorrichtung (i6) zwei oder mehrere in Reihe geschaltete Kontakte (15, 25) enthält, derart, daß sie von der Transportvorrichtung (5, 6, 7) periodisch mit Schaltfrequenzen geschlossen werden, welche in einem harmonischen Verhältnis zueinander stehen, so daß der mit niedrigster Frequenz arbeitende Kontakt (25) den Zeitpunkt für die Auslösung der Belichtung bestimmt.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2 an einem Röntgenapparat, wo bei Belichtung des kleinsten Filmformates ein benachbarter Teil des Films durch einen .abnehmbaren Schirm 19- aus Blei ο. ä. gegen die Röntgenstrahlen abgeschirmt ist, gekennzeichnet durch einen beim Abnehmen des Schirmes (19) vorzugsweise automatisch betätigten Umschalter (26), um den von der Transportvorrichtung (5, 6, 7) nach jedem dem kleinsten Filmformat entsprechenden Filmbewegungsschritt betätigten Kontakt (15) mit einem mit einer niedri- ao geren Frequenz arbeitenden Kontakt (25) in Reihe zu schalten, welch letzterer, erst nach einer gewissen Anzahl Filmbewegungsschritte, die dem durch das Abnehmen des Schirmes bestimmten größeren Filmformai entspricht, die Auslösung der Beiich- ag tung zuläßt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (15, 25) so angeordnet sind, daß sie periodisch von den durch die Transportvorrichtung (5, 6, 7) mechanisch gesteuerten Nockenscheiben (11, 24) geschlossen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 659/275 10.56 (609 863 4.57)
DES45146A 1955-08-12 1955-08-12 Filmwechselvorrichtung mit automatischer Belichtungsausloesung, insbesondere fuer Roentgenfilme Expired DE962139C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3652158A (en) * 1970-04-09 1972-03-28 Colight Inc Exposure device for flexible materials

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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