DE96144C - - Google Patents

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DE96144C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M1/00Stationary means for catching or killing insects
    • A01M1/20Poisoning, narcotising, or burning insects
    • A01M1/2022Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide
    • A01M1/2027Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide without heating
    • A01M1/2044Holders or dispensers for liquid insecticide, e.g. using wicks
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M1/00Stationary means for catching or killing insects
    • A01M1/02Stationary means for catching or killing insects with devices or substances, e.g. food, pheronones attracting the insects
    • A01M1/04Attracting insects by using illumination or colours
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Description

PATENTAMT.
KAISERLICHES
Bekanntlich schwärmen die Nachtschmetterlinge an möglichst hellen Orten herum. Von dieser Erfahrung geleitet, versuchte man die Nonnenschmetterlinge durch sogenannte Nonnenfeuer, durch Magnesium- oder elektrisches Licht anzulocken und dann zu vernichten.
Die Nonnenfeuer bewirken aber durch das Knistern des Holzes sowie durch Rauchentwickelung, dafs die Nonnenschmetterlinge wohl im Lichtkreise des Feuers schwärmen, j,edoch nie so nahe kommen, um eingefangen oder durch weitere Mittel vernichtet werden zu können.
Das Magnesium- oder das elektrische Licht erweisen sich, da beide ruhiger und gleichmäfsiger, sowie auch ohne Rauchentwickelung und mit gröfserer Helle brennen, als wirksamer, doch ist der Kostenpunkt beider Arten zu hoch.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun eine Vorrichtung, welche sämmtlichen genannten Mängeln abhilft, indem die Leuchtkraft eine sehr bedeutende ist, keine Rauchentwickelung stattfindet und die Schmetterlinge gleich beim Nähern getödtet werden.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Draufsicht, Fig. 2 einen Querschnitt, Fig. 3 einen Längsschnitt, Fig. 4 eine Seitenansicht und Fig. 5 eine Seitenansicht der Verbindung des Rauchfängers mit den. Lampenhaltern.
Der Fangapparat zerfällt in drei Theile: den Rauchfänger, den Lampenhalter und den Unterbau. Der pyramidenförmige Rauchfänger a, welcher oben eine Oeffhung b besitzt, um den Rauch von den Lichtquellen hinaus zu lassen, wird unten von parabolischen, als Reflectoren wirkenden Flächen c begrenzt. Auch die oberen Theile d des Lampenhalters sind parabolisch gekrümmt. Der Reflector c ist mit sechs runden Durchbrechungen e versehen, durch welche die Cylinder/ der Lampe g hindurchgehen. Die Cylinder dieser Lampen g sind auf der äufseren Hälfte mattirt, damit sich die Nonnen mehr nach dem inneren Theile des Reflectors verirren. Die sechs Lampenhalter sind in Gelenken i aufklappbar und werden mittelst Vorreiber k an dem Rauchfänger a befestigt. Die einzelnen Halter tragen Zapfen /, durch die die gegenseitige Stellung der Reflectorflächen und der Lampen bestimmt wird.
Der Unterbau wird von einem prismatischen Körper m gebildet. Dieser wird durch sechs Verbindungsstücke η abgeschlossen, die ein kleines Gefäfs ο tragen; in diesem Gefäfs befindet sich Cyankali mit einer Gypslösung. Vom Fufsende des Körpers m aus geht ein Stativ ρ nach abwärts.
Soll die Vorrichtung in Gebrauch genommen werden, so wird das Stativ ρ in die Erde gesteckt und das Gefäfs ο mit Cyankali gefüllt. Sodann wird der Lampenbehälter in das Prisma gestellt, die Lampen werden angezündet und der Rauchfänger wird aufgesetzt. Die Nonnenschmetterlinge kommen nun herbeigeflogen, und zwar auf den inneren Theil des Reflectors c in der Richtung der Pfeile zu. Die so herbeigelockten Schmetterlinge werden durch
die Cyankaligase betäubt und fallen nach unten
in der Richtung der beiden Pfeile aus der
Vorrichtung heraus.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Fangen von Nonnenschmetterlingen, bestehend aus einem mit parabolischen Reflectoren (c) versehenen Gehäuse,
    in welchem Lampen derart untergebracht sind,
    dafs das Licht durch die Reflectoren nach aufsen geworfen wird und die Cylinder der Lampen durch die Reflectoren in den als Rauchfänger ausgebildeten oberen Raum (a) des Gehäuses hineinragen, während im unteren Theil des Gehäuses ein mit Cyankali gefülltes Gefäfs angebracht ist, um die durch das Licht angelockten Schmetterlinge zu betäuben bezw. zu tödten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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