DE608718C - Elektrischer Zigarrenanzuender - Google Patents

Elektrischer Zigarrenanzuender

Info

Publication number
DE608718C
DE608718C DESCH102465D DESC102465D DE608718C DE 608718 C DE608718 C DE 608718C DE SCH102465 D DESCH102465 D DE SCH102465D DE SC102465 D DESC102465 D DE SC102465D DE 608718 C DE608718 C DE 608718C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating wire
housing
cigar lighter
mirror
wire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH102465D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schoeller and Co Elektrotecnische Fabrik GmbH and Co
Original Assignee
Schoeller and Co Elektrotecnische Fabrik GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schoeller and Co Elektrotecnische Fabrik GmbH and Co filed Critical Schoeller and Co Elektrotecnische Fabrik GmbH and Co
Priority to DESCH102465D priority Critical patent/DE608718C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE608718C publication Critical patent/DE608718C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q7/00Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rear-View Mirror Devices That Are Mounted On The Exterior Of The Vehicle (AREA)

Description

  • Elektrischer Zigarrenanzünder Die Erfindung konunt für @elektrische Zigarrenanzünder mit einem ortsfesten Anschlußgehäuse und einem abnehmbaren Heizdrahtträger in Frage, bei welchem der Heizdraht unsichtbar ist, sobald der Heizdrahtträger im Anschlußgehäuse steckt. Bei solchen Anzündern kann während des Anheizens nicht beurteilt werden, wann der Hetzdraht warm genug ist, und es kommt vor, daß der Heizdraht zu kurz oder zu lang erhitzt wird. Im ersten Falle muß der Heizdraht wieder in das Anschlußgehäuse eingelsteckt undnochmals geheizt werden. Im zweiten Falle wird der Heizdraht über das zulässige Maß beansprucht und, wie dies öfters vorkommt, in kurzer Zeit zerstört. Bei solchen Anzündern ist daher erst eine gewisse Erfahrung notwendig, um die richtige Anheizdauer zu erraten.
  • Um diesem übelstand abzuhelfen, sind bereits Zigarrenanzünder mit nach außen sichtbarem Heizdraht -erfunden worden. Bei diesen läßt sich ohne weiteres am Glühstand des Drahtes erkennen, ob derselbe genügend geheizt isst. Es besteht aber anderseits die Gefahr, daß besonders da, wo die Raumverhältnisse sehr beengt sind, z. B. in Flugzeugen, Kleinwagen usw., durch einen unbeabsichtigten Druck auf den @Heizdrahtträger oder den Einschaltknopf der Anzünder angeheizt wird und Kleider oder Gegenstände, die mit ihm in Berührung kommen, in Brand gesetzt werden. Dazukommt, daß: dem Draht, weil .er frei liegt, durch den Luftzug, der während des Fahrens entsteht, während des Anheizens mehr Wärmeentzogen wird, als wenn er nach außen abgeschlossen wäre. Er muß deshalb etwas länger als bei dem erstgenannten Zigarrenanzünder geheizt werden. Alle diese Nachteile sind zu umgehen, wenn der Zigarrenanzünder mit an sich unsichtbarem Heizdraht so ausgeführt wird, daß der Glühzustand des Drahtes von außen erkannt werden kann. Bei den bisher bekanntgewordenen Zigarrenanzündern dieser Art waren zu diesem Zweck seitlich Schauöffnungen an dem Heizdrahtträger angebracht. Da der Heizdraht aber- auf der dem Betätigungsgriff entgegengesetzten Seite des Heizdrahttr,ägers, also auf der unteren- oder Innenseite, angebracht ist, so ist nicht der Heizdraht selbst, sondern nur der Raum vor demselben sichtbar. An der Helligkeit dieses Raumes ist nur erkennbar, ob der Heizdraht glüht oder nicht. . Bei anderen Zigarrenanzündern dieser Art ist eine Schauöffnung zentrisch zu dem H,eizdrahtträger angebracht. Diese Öffnung wird im Verhältnis zu ihrer Länge sehr schmal und röhrenförmig, so daß der Heizdraht nur dann sichtbar wird, wenn das Auge vor diese Öffnung gebiracht wird. Da aber die Einschaltung des Heizdrahtes durch Hineindrükken des H.cizdrahtträgers in das Anschlu:ßgehäuse erfolgt, so wird diese Schauöffnung durch die Hand am Griff mehr oder weniger bedeckt, so daß auch nur an dem Lichtscheiai der Öffnung erkennbar ist, ob der Heizdraht glüht oder nicht.
  • Füreine lange Haltbarkeit des Heizdrahtes ist es notwendig, unmittelbar während des Anheizens genau zu beobachten, daß der Draht nicht überhitzt wird. Es genügt nicht, zu wissen, ob der Draht glüht oder nicht. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß dem Heizdraht gegenüber ein oder mehrere Spiegel in beliebiger Weise aber so angeordnet werden, daß sie das Bild des glühenden Drahtes auffangen. und durch Öffnungen. oder durchsichtige Stellen im Anschlußgehäuse oder im Heizdrahtträ:ger nach außen werfen. Im allgemeinen wird es zwecks Raumersparnis vorteilhaft sein, nur einen Spiegel vorzusehen und diesen so anzuordnen; daß er der Glühfläche des Heizdrahtes zentrisch gegenübersteht und nach dem Heizdraht zu erhaben gekrümmt ist. Dadurch breiten sich die zurückgeworfenen Strahlen kegelförmig aus, und ein Teil. von ihnen kann am Rand der glühenden Fläche vorbei nach außen gelangen. Der restliche Teil. aber trifft wieder auf den Heizdraht und vermindert so die Wärmeabstrahlung. Der Spiegel braucht dem Heizdraht nicht schon dann gegenüberzustehen, wenn der Heizdrahtträger im Anschlußgehäuse steckt und stromlos ist. Es genügt, wenn er ihm während des Anheizens gegenübersteht, wenn er also z. B. vor den Heizdraht gerückt wird, so lange geheizt ward und sich selbsttätig beiseiteschiebt oder -dreht, wenn der Anzünder nicht mehr betätigt wird. Wiederum aus Gründen der Raumersparnis hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn der Spiegel inuner den% Heizdraht gegenübersteht, sobald der Heizdrahtträger im Anschlußgehäuse sitzt, und wenn zwecks .Einschaltung des Stromes der Heizdraht in senkrechter Richtung zur Glühfläche dem Spiegel genähert oder von ihm entfernt wird. In einer dieser Endstellungen muß der Heizdraht an die Stromquelle angeschlossen und in der anderen davon getrennt sein.. Dabei muß er gelbstverstän.dlich selbsttätig aus der ersten in die letzte Endstellung, etwa unter der Wirkung einer Feder, übergeführt werden, sobald der ,Anzünder nicht mehr betätigt wird.
  • An dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Erfindungsgedanke verwirklicht. Es handelt sich hierbei um .eine besonders einfache und deshalb wenig Raum beanspruchende Ausführung, also um einen Zigarrenanzünder, der sich sehr gut zum Einbau in Kraftfahrzeuge eignet.
  • Das Anschlußgehäuse besteht aus einem kreisrunden Mantel i, der vorn mit einem Flansch und außen mit Gewinde versehen ist und der in eine dem Außendurcbm'esser angepaßte Bohrung des Schaltbrettes eines Kraftwagens eingebaut werden kann. Mit Hilfe der Mutter 2 wird er daran von hinten festgeschraubt. Die Rückseite des Gehäuses ist durch eine Grundplatte 3 aus Isolierstoff abgeschlossen. Konzentrisch zum Gehäusemantel i ist auf der Grundplatte 3 das Metallrohr q. befestigt. Es steht mit der ebenfalls auf der Grundplatte befestigtere Klemme 5 in leitender Verbindung und wird über diese Klemme an den. einen Pol der Stromquelle angeschlossen. Der Gehäusemantel liegt am anderen Pol der Stromquelle in der Regel dadurch, daß das Schaltbrett aus Metall besteht und an diesen Pol angeschlossen ist. In dem Metallrohr q. sitzt nun nahe an der vorderen Stirnseite der Metallspige16. Er ist hier einfach von der hinteren Rohröffnung her in die Ringnut 7 des Rohres hineingedrückt worden- Nach vorn zu ist der Spiegel erhaben gekrümmt.
  • Der Heizdrahtträger besteht nun aus dem am besten . aus Isolierstoff hergestellten Griff 8, dem Metallstab 9, welcher in der Längsbohrung des Griffes liegt und darin entgegen der ebenfalls in den Griff eingebauten Druckfeder io durch Druck auf den Knopf i i in der einen Richtung verschoben werden kann. Er kehrt, infolge der Druckfeder, selbsttätig in die Anfangslage zurück, wenn der Druckknopf nicht mehr betätigt wird. An der vom Druckknopf i i entfernten Stirnseite des Stabes ist die Heizdrahtfassung i2 befestigt, und zwar so, daß die Glühfläche des Heizdrahtes senkrecht zur Achse des Metallstabes 9 liegt. Ein Ende des Heizdrahtes ist mit dem Rand der Fassung, das andere mit der in dem Stab 9 sitzenden Schraube 13 der Fassung verbunden. Am Griff 8 ist schließlich das Blocken- oder topfförmige Gehäuse 1q. befestigt, und zwar so, daß @es konzentrisch zur Griffachse liegt und die Heizdrahtfassung 12 seitlich und nach dem Griff zu umgibt. Das Gehäuse ist dabei so bemessen, daß es mit leichtem Spiel in den Mantel i des Anschluß;gehäuses, und zwar bis zum Anschlag 15, hineingeschoben werden kann. Der Anschlag 15 ist so angeordnet, daß ohne Verschiebung des Heizdrahtes gegenüber dem Griff die Heizdrahtfasstmg 12 von der vorderen Stirnseite des Rohres q. noch einen gewissen Abstand hat, wenn der Heizdrahtträger in dem Anschlußgehäuse steckt. Das Gehäuse 1q. besteht aus Metall und ist mit dem Metallstab 9 und auf diese Weise mit deni zweiten Ende des Heizdrahtes leitend verbunden. Das Gehäuse braucht nicht unbedingt aus Metall zu sein. Es kann hierzu auch ein Isolierstoff verwendet werden. Es ist nur dafür Sorge zu tragen, daß eine leitende Verbindung vom Metallstab 9 nach dem Außenmantel des Gehäuses und damit mit dem Mantel i des Anschlußgehäus.es besteht.
  • Durch die beschriebene Ausbildung des Anschlußgehäuses und Heizdrahtträgers kommt der Spiegel dem Heizdraht zentrisch gegenüberzuliegen. Der Durchmesser des den Spiegel haltenden Rohres ist etwas kleiner gewählt als der Durchmesser des Außenrandes der Heizdrahtfassun:g. Deshalb kommt die Heizdrahtfassung mit ihrem Rand auf die vordere Stirnseite des .erwähnten Rohres zu liegen, wenn der Heizdraht durch Druck auf dien Knopf i i um eine gewisse Strecke an den -Spiegel herangeschoben wird. In diesem Augenblick ist der Heizdraht an die Stromquelle geschaltet. Der Strom fließt von der Klemme 5 über das Rohr q. und den Rand der Heizdrahtfassung 12 in den Heizdraht, von da über die Schraube 13 in den Metallstab 9 und von hier über das Gehäuse i q. und über den Mantel i des Anschlußgehäuses zur Stromquelle zurück.
  • Die Heizdrahtfassung deckt in dem dargestellten Ausführungsbeispiel während des Anheizens den Spiegel völlig zu. Damit die Lichtstrahlen nach außen treten können, ist der Rand der Heizdrahtfassun.g und die Rückwand des Gehäuses 14 mit einer Anzahl Bohrungen oder durchsichtiger Stellen 16 bzw. 17 versehen, welche so einander gegenüberliegen, daß die Lichtstrahlen durch sie ins Freie treten können oder daß von außen durch die Öffnungen hindurch das Bild des glühenden Drahtes beobachtet werden ka=.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Zigarrenanzünder, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit in einem; mit Beobachtungsöffnungen versehenen. Gehäuse esnsteckbar befestigten Heizdrahtträger, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse ein oder mehrere Spiegel gegenüber dem Heizdraht derart angeordnet sind, daß sie das Bild eines glühenden Drahtes auffangen und durch die Beobachtungsöffnungen im Gehäuse nach außen sichtbar machen.
  2. 2. Elektrischer Zigarrenanzünder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung nur eines Spiegels dieser nach dem Heizdraht hin erhaben gekrümmt ist.
  3. 3. Elektrischer Zigarrenanzünder nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel in, einer am Boden des Gehäuses befestigten Metallhülse untergebracht ist, an der der eine Pol der Stromquelle angeschlossen ist.
DESCH102465D 1933-10-21 1933-10-21 Elektrischer Zigarrenanzuender Expired DE608718C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH102465D DE608718C (de) 1933-10-21 1933-10-21 Elektrischer Zigarrenanzuender

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH102465D DE608718C (de) 1933-10-21 1933-10-21 Elektrischer Zigarrenanzuender

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE608718C true DE608718C (de) 1935-01-30

Family

ID=7447246

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH102465D Expired DE608718C (de) 1933-10-21 1933-10-21 Elektrischer Zigarrenanzuender

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE608718C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE608718C (de) Elektrischer Zigarrenanzuender
DE1529132B1 (de) Elektrischer Anzuender
DE1116854B (de) Verdampfungsoelbrenner
DE638828C (de) Drehschalter fuer Raumbeleuchtungsanlagen mit einer in der Achse des Schalters fest eingebauten und unter dem Drehgriff liegenden Glimmlampe fuer die Anzeige des Schalterortes
AT157472B (de) Einrichtung zur selbsttätigen Erwärmung der Brennerdüse motorisch betriebener Ölfeuerungs-einrichtungen.
DE688640C (de) Vorrichtung zum Ausloeschen von Kerzen, Wachslichtern u. dgl.
DE518012C (de) Leitungskupplung mit einer unter Federwirkung stehenden Steckvorrichtung fuer Starkstromleitungen
DE908041C (de) Glimmzuender zur Zuendung von elektrischen Gas- oder Dampfentladungslampen
DE962694C (de) Elektrische Zuend- und Sicherheitsvorrichtung fuer Brenner
DE836532C (de) Mischstrahler
DE561916C (de) Loeschkammerschalter
AT210658B (de) Elektrischer Zigarren- und Zigarettenanzünder mit Anzeigevorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE457492C (de) Mit einem Stecker verbundener, unter der Einwirkung der Waerme sich oeffnender Schalter
DE629146C (de) Kontrollgeraet fuer elektrische Leitungen
DE397007C (de) Zeitschaltvorrichtung
DE529578C (de) Von Hand bewegter Unterbrecher, insbesondere fuer Anlasszuendspulen
DE373682C (de) Elektrisches Benzinfeuerzeug
DE681734C (de) Elektrisch beheizter Dampfsterilisationsapparat
DE500839C (de) Selbsttaetige Abschaltvorrichtung fuer elektrische Kocher u. dgl.
DE315416C (de)
DE539768C (de) Elektrische Zuendvorrichtung von Brennern fuer gasfoermige Brennstoffe
DE522965C (de) Mittels Bajonettverschlusses befestigte Fassung fuer elektrische Gluehlampen
DE595053C (de) Vorrichtung zum Ozonisieren der Verbrennungsluft bei Brennkraftmaschinen
DE574461C (de) Schalter fuer elektrische Taschenlampen
DE836824C (de) Zuend- und Betriebseinrichtung fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere netzbetriebene Leuchtstofflampen