DE960893C - Anordnung zur Herstellung von Emulsionen - Google Patents

Anordnung zur Herstellung von Emulsionen

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DE960893C
DE960893C DES6842D DES0006842D DE960893C DE 960893 C DE960893 C DE 960893C DE S6842 D DES6842 D DE S6842D DE S0006842 D DES0006842 D DE S0006842D DE 960893 C DE960893 C DE 960893C
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DE
Germany
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arrangement
substance
transducer
emulsions
production
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Expired
Application number
DES6842D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Gustav Hertz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F31/00Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms
    • B01F31/80Mixing by means of high-frequency vibrations above one kHz, e.g. ultrasonic vibrations

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Herstellung von Emulsionen irgendeines Stoffes, beispielsweise von Ö1, in einer Flüssigkeit, bestehend aus einem Magnetostriktionsschwinger mit einer Leitung für den kontinuierlichen Zufluß des zu emulgierenden Stoffes zum Dispersionsmittel an einem Ende des Schwingers. Die zu emulgierenden Stoffe werden bei der Anordnung nach der Erfindung in rasche mechanische Schwingungen versetzt, wie dies beispielsweise bei Versuchen zur Herstellung einer Emulsion von Quecksilber in Wasser durchbaefühst wurde.
  • Bei bekannten Versuchsanordnungen wird z. B. ein Gefäß, das beide Stoffe, also sowohl das Wasser als auch das Quecksilber enthält, in rasche mechanische Schwingungen versetzt.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführungsform wird der zu emulgierende Stoff zum Dispersionsmittel an einem Ende des Magnetostriktionsschwingers zugeführt.
  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung dieser bekannten Emulgierungs anordnungen, insbesondere für die Zwecke der Bildung einer Emulsion von Öl in Wasser, für die sich die bekannten Anordnungen als unzulänglich erwiesen hatten. Gemäß der Erfindung geht die Zuflußleitung für den zu emulgierenden Stoff als Längskanal durch den Schwinger hindurch, Der zu emulgterende Stoff tritt damit zwangläufig in das Dispersionsmittel an der Stelle ein, an weicher die stärksten mechanischen Schwingungen auftreten. Neben einem wesentlich einfacheren mechanischen Aufbau wird gleichzeitig eine Erhöhung der Lebensdauer und eine Verbesserung des Wirkungsgrades bei der Anordnung nach der Erfindung erzielt. Der laufend durch den Schwinger hindurchtretende Stoff führt zugleich in hohem Maße die im Schwinger entstandene Wärme ab.
  • Außerdem brauchen für die Zuleitung des Stoffes keine besonderen Rohrleitungen und - was vor allem wichtig ist - keine besonderen Vorkehrungen getroffen zu werden, um den Stoff auch tatsächlich an dem Punkt in die Flüssigkeit eintreten zu lassen, an dem die stärksten mechanischen Schwingungen auftreten.
  • Die beiden Figuren zeigen Aus führungsb ei spiele des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig. I stellt eine Anordnung dar, bei welcher ein Schwingkörper, der aus einem zentralen Rohr I und einer Anzahl von etwa radial angesetzten Blechen 2 besteht, in das Wasser getaucht ist. Das Wasser befindet sich in einem Gefäß 3; das Öl wird über die Leitung 4 durch das Rohr 1 zugeführt. Der Schwingkörper wird in geeigneter Weise durch ein magnetisches WechselfelEd zum Schwingen gebracht. Die Schwingungsamplitude ist am größten an den Enden des Schwingkörpers.
  • Man sorgt daher dafür, daß die Emulgierung an dem Ende 5 dels Schwingkörpers stattfindet, indem man dort das Öl in das Wasser treten läßt. Man kann den zu emulgierenden Stoff mit Vorteil an einem Schwingungsknoten des Schwingkörpers in den Längskanal einführen.
  • Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Der Schwingkörper 6 ist hier in ähnlicher Weise ausgebildet wie bei dem Ausführungsbeispiei nach Fig. I, jedoch wird das Öl nicht in ein Gefäß mit ruhendem Wasser eingeleitet, sondern das Wasser wird durch das Rohr 7 ebenfalls kontinuierlich zugeführt. Natürlich müssen die Strömungsgeschwindigkeiten in entsprechender Weise aufeinander abgestimmt werden.
  • Diese letztere Anordnung hat den Vorteil, daß die Kühlung des Schwingkörpers eine sehr intensive ist.
  • Die beiden Ausführungsb ei spieie galten für Fälle, in welchen die beiden Stoffe, also Öl und Wasser, voneinander getrennt zugeführt wurden.
  • Es ist nun ebenfalls möglich, zunächst eine grobe Mischung dieser beiden Stoffe herzustellen und etwa - wie in Fig. I dargestellt ist - durch einen Schwingkörper mit einem zentralen Durchtrittsrohr hindurchzuleiten. Beim Durchgang durch den Schwingkörper, insbesondere aber heim Austritt aus demselben, findet dann die Emulgierung statt.
  • Man wird selbstverständlich kein großes Auffangbecken wie bei dem Beispiel nach Fig. I anbringen, sondern ein Rohr, durch welches die Emulsion langsam hindurchfließt, so daß die nachfolgenden Flüssigkeitsgemische ausreichend der Wirkung der Schwingungen ausgesetzt werden und die gewünschten Emulsionen sicher entstehen. Die Flüssigkeit wird dann etwa zum Unterschied gegen die Anordnung nach Fig. 2 durch das obere Zulaufrohr 8 zugeführt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Anordnung zur Herstellung von Emulsionen aus einem Magnetostriktionsschwinger mit einer Leitung für den kontinuierlichen Zufluß des zu emnigierenden Stoffes zum Dispersionsmiftel an einem Ende des Schwingers, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuflußleitung für den zu emulgierenden Stoff als Längskanal durch den Schwinger hindurchgeht.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch I, durch gekennzeichnet, daß die Zuflußleitung an einem Schwingungsknotenpunkt in den Schwinger eintritt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 433 583.
DES6842D 1938-08-05 1938-08-05 Anordnung zur Herstellung von Emulsionen Expired DE960893C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973918C (de) * 1942-11-14 1960-07-21 Atlas Werke Ag Vorrichtung zum Emulgieren oder zu sonstiger gegenseitiger Einwirkung verschiedener Stoffe mit Hilfe stabfoermiger Schallerzeuger

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB433583A (en) * 1934-10-02 1935-08-16 William Henszey Ashton A method of and apparatus for preparing dispersions

Patent Citations (1)

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