DE960578C - Vorrichtung zum Strecken von synthetischen Faeden aus thermoplastischen Hochpolymeren - Google Patents
Vorrichtung zum Strecken von synthetischen Faeden aus thermoplastischen HochpolymerenInfo
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Description
AUSGEGEBEN AM 21. MÄEZ1957
P688iVII/2pa
. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Strecken (Kalt- bzw. Warmstrecken) von synthetischen
Fäden aus thermoplastischen Hochpolymeren unter Anwendung von hohen Streck- bzw.
Fadengeschwindigkeiten. Mit der Erfindung wird bezweckt, ein Auflegen der Fäden auf die Strecke
zylinder während des Laufes der Maschine zu ermöglichen.
Bei den immer höher werdenden Fadengeschwindigkeiten ist dies nicht durchführbar, wenn
sich die Streckzylinder mit der entsprechend hohen Geschwindigkeit drehen.
Der Grundgedanke, von dem die Erfindung ausgeht, besteht darin, für ein Stillsetzen der in Betracht
kommenden Streckwerksteile bei sonst allgemein weiterlaufender Maschine zu sorgen.
Erreicht ist dies erfindungsgemäß dadurch, daß die Streckzylinder mit den entsprechenden Umlenkrollen
an jeweils einem Schwinghebel angebracht sind, wobei diese Schwinghebel an einer
gemeinsamen senkrechten Welle (Schwenksäule) derart angelenkt sind, daß beide Streckzylinder gemeinsam
um die Achse der Schwenksäule schwenkbar sind. Das Ausmaß der Schwenkbewegung ist
dabei so gewählt, daß die drehenden Elemente der Streckyorrichtung außer Antrieb gebracht werden
und damit zum Stillstand gelangen.
In weiterer Ausführung der Erfindung sind die Schwinghebel mit einem Anschlag versehen, welcher
sich gegen eine einstellbare Schraube an der Schwenksäule abstützt. Dadurch wird beim Schwenken
der- Schwenksäule im Sinne eines Inantriebsetzens der Anlauf von auf den Streckzylindern befindlichen
Gummiringen an die betreffende Antriebswelle so gesteuert, daß beide Streckzylinder
gleichzeitig in Drehung versetzt werden. ίο Im Rahmen der Erfindung liegt auch eine Vorrichtung,
bei welcher die Umlenkrolle des Einzugszylinders an dem Schwinghebel derart gelagert ist,
daß bei entsprechender Drehrkhtung des Zylinders der Ablauf von der Umlenkrolle erfolgt. Diese An-Ordnung
wirkt der Neigung zur Bildung von Einschnürungen während des Streckprozesses weitgehend
entgegen und unterstützt das der Erfindung gesteckte Ziel, trotz hoher Fadengeschwindigkeiten
die Voraussetzungen für einen wirksamen Eingriff in den Ablauf des Streckvorganges zu schaffen.
Für die Erfindung ist weiterhin kennzeichnend, daß der Streckzylinder von innen oder außen beheizt
ist und der Zylinder konisch oder stufenförmig ausgebildet ist.
■25 Diese Maßnahme nimmt auf den Umstand Rücksicht,
daß die Verformung von synthetischen Fäden aus thermoplastischen Hochpolymeren im Sinne
eines Streckens nur unter dem Einfluß einer bestimmten Wärme erfolgen kann.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung verschiedener in
den Zeichnungen wiedergegebener-Ausführungsbeispiele.
Es zeigt
Fig. ι -eine Vorrichtung zum Strecken gemäß
der Erfindung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 nach Abschwenken
der Zylinder,
Fig. 3 bis 7 schematische Anordnungen der Streckvorrichtungen in verschiedenen Varianten,
Fig. 8 und 9 schematische Streckwerksanordnungen mit beheizten Einzugszylindern und
Fig. 10 den Kräfteverlauf der FadenumschTingungen
um die Rolle b gemäß Fig. 9.
In den Fig. 1 und 2 ist die Durchbildung der erfindungsgemäßen
Streckvorrichtung im einzelnen veranschaulicht, α und b sind die Streckzylinder,
s und t die dazugehörigen Umlenkrollen, c und d
die dazugehörigen Friktionsantriebswalzen, e und /
■ sind die Schwinghebel, die an der Schwingsäule angebracht sind. Mit a2 und fr2 sind Ringe aus Gummi
oder entsprechendem Werkstoff bezeichnet. Diese sollen die Friktionswirkung in bezug auf die Walzen
c und d erhöhen, p deutet auf Stellschrauben hin, die als Anschläge zur Begrenzung des Schwenkausschlages
der Schwinghebel dienen, η ist ein Handgriff, der das Ausschwenken regelt.
Rein schematisch zeigen die Fig. 3 und 4 die Zueinanderordnung
der Hauptteile der Vorrichtung in der Betriebsstellung und in der ausgeschwenkten
Stellung. Die strichpunktierte Linie A-A weist auf die Schwenkachse und deren Lage hin. In Fig. 3
stehen die Streckzylinder α und b unter dem Einfluß
der Friktionsantriebswalzen c und d, und man erkennt bei j und bei t die zu den Streckzylindern a
und b gehörigen Umlenkrollen.
In Fig. 4 sieht man, wie infolge des Verschwenkens der Streckzylinder α und b mit den entsprechenden
Umlenkrollen s und t die Antriebswalzen c und d gleichsam lahmgelegt sind, so daß die Streckzylinder
α und b zum Stillstand gelangen.
In Fig. 5 ist eine schematische Anordnung wieder-
- gegeben mit Zuordnung eines an sich bekannten Achatstiftes 2, um erkennbar werden zu lassen, daß
auch Streckvorrichtungen mit Achatstift in den Rahmen der Erfindung bezogen werden können.
Fig. 6 zeigt eine etwas abgewandelte Anordnung, die aber wiederum dem Grundaufbau der erfindungsgemäßen
Anordnung entspricht. Hiernach ist die Umlenkrolle S1 des Einzügszylinders a an
dem entsprechend ausgebildeten Schwinghebel so gelagert, daß bei entsprechender Drehrichtung des
Zylinders α und entsprechender Fadenführung der Ablauf des Fadens von der Umlenkrolle erfolgt.
Diese Anordnung wirkt, wie schon erwähnt, der Neigung zur Bildung von Einschnürungen während
des Streckprozesses weitgehend entgegen, und sie eignet sich ebenfalls zum Kaltstrecken der in Betracht
kommenden Hochpolymere.
Eine ähnliche Wirkung wird bei der Anordnung nach Fig. 7 erhalten, und zwar auf Grund der konischen
oder stufenförmigen Ausbildung des unteren Streckzylinders b. Der Durchmesser der Umlenkrolle
t (oder des Stiftes) ist klein gehalten. Durch diese konische Ausbildung des Streckzylinders
b wird der Streckprozeß in zwei kontinuierlich aufeinanderfolgende Vorgänge getrennt, und zwar
erfolgt allgemein 80% der Streckung auf der Strecke O1-O1 und 20% der Streckung in Form von
Nachstrecken innerhalb der einzelnen Umschlingungen des Fadens um den unteren konischen
Streckzylinder b während des Umlaufes des Fadens von bx nach bs. Diese Anordnung hat sich besonders
zur Herabsetzung der bleibenden elastischen Dehnung des gestreckten Fadens — welche allgemein
sehr unerwünscht ist — als vorteilhaft erwiesen; dieses insbesondere dann, wenn das Nachstrecken
unter dem Einfluß einer bestimmten Temperatur vorgenommen wird.
Das Verformen der in Betracht kommenden Hochpolymere im Sinne eines Streckens kann oft
nur unter dem Einfluß einer bestimmten Wärme, deren Temperatur allgemein bei 180 bis 2200 liegt,
erfolgen. Nach den bisher bekannten Verfahren wurde dabei so vorgegangen, daß der Faden während
des Streckens über eine beheizte Platte oder Profilkörper, durch ein beheiztes Rohr oder eine
ähnliche Einrichtung geführt wurde. Als wesentlicher Nachteil dieser Anordnung hat sich herausgestellt,
daß zur Erreichung einer einigermaßen tragbaren Abzugsgeschwindigkeit entweder die iao
Temperatur des beheizten Körpers, welcher die Erwärmung des Fadens vornimmt, höher liegen
mußte als die Temperatur, die an sich zur elastischen Verformung des betreffenden Fadens
bzw. Stoffes notwendig ist, oder aber der Heizkörper müßte in seiner baulichen Ausführung sehr
groß bzw. lang gehalten werden, um dem Faden während des Durch- oder Überlaufens genügend
Zeit — zum Erwärmen auf die Temperatur der elastischen Verformung — zu geben. Die bisherigen
Anordnungen stellen also im allgemeinen einen Kompromiß dar zwischen einer baulich
einigermaßen günstigen Ausführung und einer möglichst hohen Liefer- bzw. Abziugsgeschwindigkeit,
wobei auch die Frage einer leichten Bedienung bei Fadenbruch und auch beim Anstellen der
gesamten Maschine von größter Bedeutung ist. Als besonders nachteilig hat sich eine Übertemperatur,
welche (wenn auch nur wenige Grade) über. der Temperatur des Eintrittes der elastischen Verformung
des betreffenden Stoffes liegt, erwiesen, da hierdurch besonders das Anspinnen der Fäden nach
Fadenbruch außerordentlich erschwert wird; schon eine wenige Sekunden dauernde Berührung des
Heizkörpers durch den noch nicht laufenden Faden führt zum Klebenbleiben des Fadens an dem
Heizkörper bzw. zum Fadenbruch.
Auf alle diese Umstände nehmen die Bauarten gemäß Fig. 8 und 9 dadurch Rücksicht, daß die
. Umtenkrollen s und t anders angeordnet sind und daß der obere Einzugszylinder im Inneren und gegebenenfalls
auch im Äußeren beheizt ist.
Für Fäden allgemeiner Beschaffenheit reicht die innere Beheizung des oberen Einzugszylinders a
mittels eines im Inneren des Zylinders α feststehenden
oder mitumlaufenden Heizkörpers w vollkommen aus. Mit dieser Anordnung werden Liefer-
bzw. Abzugsgeschwindigkeiten erreicht, die ein Mehrfaches der bisher bekannten ausmachen
(Fig. 8;.
Für Fäden oder Fadenbündel ab großer Stärke hat sich die zusätzliche Beheizung durch einen den
oberen Einzugszylinder α in an sich bekannter Weise ringförmig in einem gewissen Abstand umschließenden
Heizkörper u als zweckmäßig erwiesen (s. Fig. 9). Auch mit dieser Einrichtung werden
die für die betreffenden Fäden oder Fadenbündel bekannten Abzugsgeschwindigkeiten mehrfach
überschritten.
Die beim Warmstrecken der starken Fäden oder Fadenbündel auftretenden hohen Fadenspannungen
bedingen zur sicheren Mitnahme des unteren Streckzylinders b den besonderen Friktionsantrieb
mit Hilfe der Walze d. Durch die besondere Anordnung der Umlenkrolle t (s. Fig. 9) wird erreicht,
daß die auftretenden Fadenspannungen sich zum Teil als Anpreßdruck des Zylinders b auf die
Welle d auswirken, und zwar in Abhängigkeit von der Anzahl der Fadenumschlingungen um den Zylinder
b und Umlenkrolle t (vgl. hierzu auch die Fig. 10, in welcher der Kräfteverlauf der Fadenumschlingungen
um die Rolle b veranschaulicht ist). Während der Zylinder b drehbar am Hebel / und
dieser Hebel als Schwinghebel an der Schwenksäuleg·
gelagert ist, ist dort die Umlenkrolle.t nur drehbar an der Säule g gelagert und schwenkt mit
dieser um die Achse A-A entsprechend aus. Dadurch, daß sich die Spannung des Fadens während
des Streckprozesses den einzelnen Fadenumschlingungen um den Zylinder b und Umlenkrolle t annähernd
bis auf die letzten zwei Umwindungen mitteilt, wird der Zylinder b senkrecht zur Umlenkrolle
t mit der Summe der Fadenzüge belastet. Während ein Teil dieser Summe von Fadenspannungen
als Komponente in annähernd horizontaler Richtung an die Säule g über Hebel / abgeführt
wird, gelangt die senkrechte .Komponente als Anpreßdruck auf die Welle d zur Wirkung.
Als Merkmal besonderer Wirkung wird für diese Anordnung angeführt: ein außer dem Eigengewicht
von Zylinder b und Schwinghebel / wirkender Anpreßdruck auf die Antriebswelle d, welcher durch
die zwischen den beiden Zylindern α und b durch den Streckprozeß erzeugte Fadenspannung bewirkt
wird und welcher proportional mit dieser Fadenspannung
steigt oder fällt.
Die vorstehend beschriebenen Ausführangsbeispiele sind sämtlich im Hinblick darauf entstanden,
das eingangs· erwähnte Erfindungsziel verwirklichen zu helfen, nämlich einen störungsfreien Betrieb
trotz schnellen Laufe's des hochpolymeren Fadens innerhalb der Streckvorrichtung zu erhalten und
jederzeit die Möglichkeit zu haben, auf die Streckzyliflder während des Betriebes die bezüglichen
Fäden aufzulegen. In diesem Zusammenhange wird man für sämtliche erfindungsgemäßen Anordnungen
als wesentliche Vorteile anführen können:
a) keine Klemmung oder besondere Beanspruchung des Fadens durch Reibung durch Zylinder
bzw. Fadenbremsen in irgendeiner Phase des Streckprozesses,
b) zum Anspinnen des Fadens nach Fadenbruch befinden sich sämtliche Streckelemente in Ruhe,
c) aus α und b ergeben sich wesentlich höhere Streck- und damit Abzugsgeschwindigkeiten, als
sie mit den bisher bekannten Anordnungen erreicht wurden.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Strecken (Kalt- bzw. Warmstrecken) von synthetischen Fäden aus
thermoplastischen Hochpolymeren unter Anwendung von hohen Streck- bzw. Fadengeschwindigkeiten,
dadurch gekennzeichnet, daß die Streckzylinder (a, b) mit den entsprechenden
Umlenkrollen (s, t) an jeweils einem üo Schwinghebel (e, f) angebracht sind, wobei diese
Schwinghebel an einer gemeinsamen senkrechten Welle (g) (Schwenksäule) derart angelenkt
sind, daß beide Streckzylinder (a, b) gemeinsam um die Achse (A-A) der Schwenksäule
um so viel schwenkbar sind, daß die drehenden Elemente der Streckvorrichtung außer
Antrieb gebracht werden und damit zum Stillstand gelangen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinghebel (e, /) mit
einem Anschlag versehen sind, welcher sich gegen eine einstellbare Schraube an der
Schwenksäule (g) abstützt, wodurch beim Schwenken der Schwenksäule im Sinne eines
Inantriebsetzens der Anlauf von auf den Zy-
lindern (α, b) befindlichen Gummiringen an die
betreffende Antriebswelle so gesteuert wird, daß beide Streckzylinder (α, b) gleichzeitig in
Drehung versetzt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umlenkrolle (j) des Einzugszylinders (a) an dem Schwinghebel
(e) derart gelagert ist, daß bei entsprechender Drehrichtung des Zylinders (α) der Ablauf des
Fadens von der Umlenkrolle erfolgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (0) von
innen oder außen beheizt ist und der Zylinder (b) konisch oder stufenförmig ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 742 276,'689 537,
Deutsche Patentschriften Nr. 742 276,'689 537,
704055;
USA.-Patentscbriften Nr. 2455173, 2 107 451;
schweizerische Patentschrift Nr. 167 130.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 609 65Ϊ/419 9.56
(609 843 3.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP6881A DE960578C (de) | 1952-01-04 | 1952-01-05 | Vorrichtung zum Strecken von synthetischen Faeden aus thermoplastischen Hochpolymeren |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE320708X | 1952-01-04 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE960578C true DE960578C (de) | 1957-03-21 |
Family
ID=25799894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP6881A Expired DE960578C (de) | 1952-01-04 | 1952-01-05 | Vorrichtung zum Strecken von synthetischen Faeden aus thermoplastischen Hochpolymeren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE960578C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4208560A (en) | 1974-10-16 | 1980-06-17 | Barmag Barmer Maschinenfabrik Ag | Inductively heated godet |
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| US2107451A (en) * | 1935-09-28 | 1938-02-08 | Tubize Chatillon Corp | Manufacture of rayon and the like |
| DE689537C (de) * | 1937-08-11 | 1940-03-27 | Glanzstoff Ag | Vorrichtung zum Nachbehandeln frisch gesponnener Kunstseidefaeden im fortlaufenden Arbeitsgang |
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1952
- 1952-01-05 DE DEP6881A patent/DE960578C/de not_active Expired
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