DE960554C - Vorrichtung zum Entisolieren von Lackdrahtenden - Google Patents

Vorrichtung zum Entisolieren von Lackdrahtenden

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DE960554C
DE960554C DEH23453A DEH0023453A DE960554C DE 960554 C DE960554 C DE 960554C DE H23453 A DEH23453 A DE H23453A DE H0023453 A DEH0023453 A DE H0023453A DE 960554 C DE960554 C DE 960554C
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DE
Germany
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stripping
wire ends
enamelled wire
slide
drive
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Expired
Application number
DEH23453A
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English (en)
Inventor
Franz Hampl
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Individual
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/12Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof
    • H02G1/1285Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof by friction, e.g. abrading, grinding, brushing

Landscapes

  • Removal Of Insulation Or Armoring From Wires Or Cables (AREA)

Description

Der weitaus größte Teil aller Induktionsspulen; Transformatoren, Drosseln, Motoren, Relais usw ist .mit Kupferlackdraht bewickelt. Die Lackisolierung hat dabei großen mechanischen, thermischen und chemischen Belastungen standzuhalten Sollen aber z. B. zwei Drähte durch Verlöten oder -Verschrauben miteinander verbunden werden, so muß vorher die Lackschicht entfernt werden; das geschieht im einfachsten Falle durch manuelles ίο Abreiben mit Hilfe von Sandpapier. Eine schnellere, aber weitaus gefährlichere Methode Bedient sich chemischer oder thermischer Mittel. Man entfernt die Lackschidht durch. Abbeizen oder Abbrennen. Zum Teil. verwendet man einen hierfür besonders geeigneten Isolierlack, der sich schon in flüssigem Lötzinn -auflöst.
In der Massenanfertigung haben sich besonders
die schleifscheibenartigen Entisolierer eingeführt; zwei kleine Stahldrahtrundbürsten stehen sich am
ao Umfang sehr na/he gegenüber. Sie drehen sich
gegensinnig. Ein zwischen den sohneil laufenden Bürsten eingeführtes Drahtende wird vom Lack durch Abbürsten befreit. Der Nachteil dieser Methode besteht darin, daß nur jeweils ein vor-
«5 eingestellter Drahtdurchmesser entisoliert werden kann.
Der Zweck der Erfindung ist, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der in weitem Spielraum beliebige Drahtdurdhmesser ohne vorheriges Nachstellen der Vorrichtung entisoliert werden können. Die Vorrichtung nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch zwei exzentrisch angeordnete, koaxiale, zylindrische Körper, die auf den einander zugekehrten Seiten mit Reibflächen, zwischen denen das zu entisolierende Drahtende eingeführt wird, versehen sind und von denen der innere Körper durch einen elektromagnetischen Antrieb in axialer Richtung eine rhythmische Bewegung wechselnder Richtung ausführt.
An Hand der Zeichnung, die in Fig. 1 einen Schnitt und in Fig. 2 eine Ansicht der Vorrichtung nach der Erfindung darstellt, wird nachfolgend die Wirkungsweise einer derartigen Vorrichtung beschrieben.
Deir Magnetkern α· erzeugt zusammen mit der von Wechselstrom dürchnossenen Spule b ein kräftiges Wechselfeld. Diesem Feld ist der durch eine Membran c festgehaltene Anker d ausgesetzt. Der auf Membran und Anker aufgeschraubte Reibkörper e führt zufolge des auf den Anker einwirkenden Kraftfeldes eine rhythmische axiale Bewegung aus. An der Vorderseite des das Magnetsystem aufnehmenden Gehäuses / befindet sich beiderseitig die Führung g. In dieser Führung läuft leicht beweglich der- Schlitten h. Die Feder i drückt den Schlitten gegen den Anschlag k. Schlitten h trägt etwas außermittig einen mit Gewinde versehenen Aufsatz /. Dieser Aufsatz dient zur Aufnahme des von Hand leicht drehbaren äußeren zylindrischen Reibkörpers m.
In den Raum η zwischen den beiden Körpern m, e wird nun das zu entisolierende Drahtende eingeführt, und zwar so, daß zwischen den beiden Reibflächen 0 und dem Drahtende ein inniger Kontakt entsteht. Der in Bewegung befindliche Körper e schleift nun an der Kontaktstelle den Lackfilm vom Drahtende frei. Wird jetzt der Körper m in Richtung des sich verkleinernden Zwischenraumes η in seiner Halterung, also im Gewinde/ gedreht, rollt sich das Drahtende zwischen e und m; dadurch kommt der gesamte Umfang des Drahtendes in Kontakt mit e und m und wird so vom Lackfilm befreit. Die Feder i ermöglicht dem Körper m ein Ausweichen nach unten. Ihr auf den Körper m ausgeübter Druck ist schließlich ein Maß für die auf das Drahtende einwirkenden Reibungskräfte.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Vorrichtung zum Entisolieren von Lackdrahtenden verschiedener Durchmesser, gekennzeichnet durch zwei exzentrisch angeordnete, koaxiale, zylindrische Körper (w, e), die ' auf den einander zugekehrten Seiten mit Reibflächen (0), zwischen denen im Raum (w) das zu entisolierende Drahtende eingeführt wird, versehen sind und von denen der innere Körper (e) durch einen elektromagnetischen Antrieb (a, b, d) in axialer Richtung eine rhythmische Bewegung wechselnder Richtung ausführt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung und der Antrieb des Körpers (β) über ein schallarmes Membransystem (c) erfolgen.
  3. 3. Vorrichtung nach 'Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den äußeren zylindrischen Körper (m) tragende Schlitten Qi) in einer Führung (g) läuft und der Schlitten Qi) durch eine Feder (i) gegen einen verstellbaren Anschlag (k) gedrückt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Körper (e, m) von Hand oder durch Fremdantrieb drehbar ausgeführt ist.'
DEH23453A 1955-03-31 1955-03-31 Vorrichtung zum Entisolieren von Lackdrahtenden Expired DE960554C (de)

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