DE96047C - - Google Patents

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DE96047C
DE96047C DE189796047D DE96047DD DE96047C DE 96047 C DE96047 C DE 96047C DE 189796047 D DE189796047 D DE 189796047D DE 96047D D DE96047D D DE 96047DD DE 96047 C DE96047 C DE 96047C
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water
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space
feet
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DE189796047D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/001Processes for the treatment of water whereby the filtration technique is of importance

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

KAISERLICHES
Vorliegende Erfindung betrifft ein neuartiges Grofsfilter für Wasserwerke, das, aus einzelnen leicht an einander reihbaren Elementen bestehend, den bisher bestehenden Filtern gegenüber sich durch besondere· Einfachheit und durch absolut sichere Wirkung auszeichnet.
In beiliegender Zeichnung ist vorstehende Erfindung dargestellt und bezeichnet .
Fig. ι ein doppelseitiges Filterelement im Aufrifs ohne Fufs,
Fig. 2 dasselbe, jedoch mit Fufs,
Fig. 3 den Grundrifs eines derartigen Elementes,
Fig. 4 die Art der Aneinanderreihung der einzelnen Elemente im Aufrifs geschnitten und
Fig. 5 den Grundrifs der letztgenannten Anordnung.
Die Filter vorstehender Erfindung bestehen aus einzelnen Elementen, die die in Fig. 1 oder 2 und 3 gezeigte Gestalt haben können. Sie bestehen aus einer Röhre α von porösem Kunststein oder Naturstein, die oben eine quadratische Verbreitung b besitzt, über die jedoch die Röhre α von porösem Kunststein noch ein Stück hinausragt. Nach unten zu kann diese Röhre α glatt abschliefsen, wie Fig. ι zeigt, oder sie kann gleichfalls als Fufs eine quadratische Verbreiterung c tragen. Des leichteren Formens halber wird ein derartiges Element, wenn es aus Kunststein besteht, zweitheilig hergestellt, welche beiden Theile hierauf mittelst Thon zusammengebrannt ' werden. Elemente aus Naturstein werden in der Regel aus einem Stück hergestellt oder, wenn dies nicht möglich sein sollte, aus zwei oder mehr Stücken, die hierauf durch Cement mit einander verkittet werden.
Die Aneinanderreihung der einzelnen Elemente geschieht, wie die Fig. 4 und 5 zeigen, dadurch, dafs sie in aufrechter Stellung mit der Platte b oben neben einander gestellt werden, so dafs oben eine horizontale Fläche entsteht, aus der blos die kurzen Röhrenstumpfe der Elemente hervorragen. Am Boden des Reservoirs oder des Gefäfses, in das dieses Filter eingebaut wird, stehen die einzelnen Elemente entweder blos mit dem kreisrunden Röhrenquerschnitt, oder mit der breiten Fläche des Ansatzes c (Fig. 2 und 4) auf und werden daselbst durch eine entsprechend hohe Betonschicht d gegen einander abgedichtet und gehalten. Bei jenen Elementen, die mit dem blofsen Rohrquerschnitt aufstehen, füllt diese Betonschicht d den Zwischenraum zwischen den einzelnen Elementen auf eine gewisse Höhe aus und liegt direct am Reservoirboden auf, während sie bei Elementen, die mit dem Fufs c aufruhen (Fig. 4), auf diesen Füfsen aufliegt und so eine feste Verbindung der einzelnen Elemente unter einander bewirkt. Auf die durch die quadratische Verbreiterung b der einzelnen Elemente gebildete obere Fläche wird nunmehr gleichfalls eine Cementschicht in solcher Höhe aufgetragen, dafs diese Cementschicht mit Rohrstumpfen α eine Fläche bildet, in die nur die Hohlräume g der einzelnen Elemente münden.
Um ein Emporheben der ganzen Filteranordnung zu verhindern, kann aufserdem noch eine beliebige Verankerung durch Stäbe,
Bolzen etc. vorgesehen werden. Der Zwischenraum I zwischen den einzelnen Elementen, zwischen der unteren Betonschicht I und der einen sicheren dichten Abschlufs bewirkenden oberen Fläche dient zur Aufnahme der Filteraufschwemmung ζ, die aus Infusorienerde, gemahlenen. Ziegelsteinen, Torf, Lehm, Holzkohle etc. besteht. Die porösen Röhren α der einzelnen Elemente üben auf diese Aufschwemmung eine saugende Wirkung aus und wird sich daher letztere an diese Röhren anlegen.
Im Boden des Reservoirs ist eine durch einen Schieber verschliefsbare Oeffnung f vorgesehen, durch die, wie später beschrieben, der Schlamm abgelassen werden kann.
Der Vorgang beim Filtriren ist nun folgender:
Das zu reinigende Wasser strömt unter Druck durch den Zulauf h in den Raum I zwischen den Filtern, füllt ihn vollständig aus und gelangt nach Durchdringung der Filteraufschwemmung i und der porösen Filtercylinder α in deren Hohlraum g, durch den es hochsteigt und als vollkommen reines, klares, gebrauchsfähiges Wasser den Raum II über dem Filter anfüllt, von wo es durch geeignete Ableitung seiner Verwendung zugeführt wird. Die im Wasser enthalten gewesenen Verunreinigungen sammeln sich in der Aufschwemmung i und den Poren der Filtercylinder a, wodurch von Zeit zu Zeit eine Reinigung dieser Poren und eine Neuaufschüttung nöthig wird. Dies geschieht auf die Weise, dafs der Zulauf des Wassers durch Absperrung der Zuleitung h sistirt und die Oeffnung f im Bod^n des Reservoirs geöffnet wird, wodurch das im Raum II enthaltene Wasser seinen Weg in verkehrter Richtung nimmt, die Poren der Filtercylinder α von innen nach aufsen durchströmt, die darin enthaltenen Unreinigkeiten herausreifst und sammt dem im Raum I befindlichen Schlamm und der Aufschwemmung durch die Oeffnung abfliefst. Ist dies geschehen, so wird durch eine seitlich oder oben angeordnete Oeffnung, die gut abgedichtet sein mufs, neue Aufschwemmung in den Raum I eingebracht und hierauf der Wasserzulauf durch die Zuleitung h wieder geöffnet, wodurch das Spiel von neuem beginnt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wasser-, Abwasser- und Fäkalfilter, bestehend aus Röhren (a) aus porösem Kunstoder Naturstein mit oder ohne Fufs c und mit einer quadratischen Platte b etwas unterhalb des oberen Endes, welche dadurch zu einem Wasser-, Abwasser- und Fäkalfilter zusammengestellt werden, dafs sie unten durch eine aufgebrachte wasserdichte Schicht (Beton, Mauerwerk etc.) d, in welcher die einzelnen Elemente stehen, oder welche auf den Füfsen aufliegt, gehalten und abgedichtet werden, und dafs aufserdem auf die eine Fläche bildenden quadratischen Platten b gleichfalls eine der Höhe des vorstehenden Rohrstumpfes α entsprechende wasserdichte Schicht (Beton) etc. e aufgebracht wird, welche im Verein mit Verankerungen die Lage der einzelnen Elemente fixirt und einen Raum für das Rohwasser und einen solchen für das filtrirte Wasser abgrenzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189796047D 1897-04-23 1897-04-23 Expired DE96047C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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