DE126132C - - Google Patents

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DE126132C
DE126132C DE1900126132D DE126132DD DE126132C DE 126132 C DE126132 C DE 126132C DE 1900126132 D DE1900126132 D DE 1900126132D DE 126132D D DE126132D D DE 126132DD DE 126132 C DE126132 C DE 126132C
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filter
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filter body
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stone
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DE1900126132D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Other filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, or filtering elements therefor
    • B01D29/01Other filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, or filtering elements therefor with flat filtering elements
    • B01D29/03Other filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, or filtering elements therefor with flat filtering elements self-supporting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Other filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, or filtering elements therefor
    • B01D29/62Regenerating the filter material in the filter
    • B01D29/66Regenerating the filter material in the filter by flushing, e.g. counter-current air-bumps

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Filterkörper aus Stein, welcher gegenüber bekannten Filtern bedeutende Vortheile aufweist. Es ist bekannt, einzelne hohle Filterkörper aus Stein in einem Bassin aufzustellen und an ein gemeinsames Rohr anzuschliefsen; hierbei zeigten sich jedoch solche Mängel, dafs man in der Praxis von der Verwendung derselben in grofsem Mafsstabe nur wenig oder gar keinen Gebrauch gemacht hat, trotzdem das Filtern mit Steinen an sich grofse Vortheile hat.
Die Mängel waren im Wesentlichen folgende:
1. Bei der im Vergleich zur Gröfse des nöthigen Bassins grofsen Anzahl von Hohlkörpern eine verhältnifsmäfsig geringe Filterfläche.
2. Häufiges Undichtwerden der Dichtungen an den Rohranschlüssen der Abflufsrohre.
3. Geringer Widerstand der Filterkörperwände mit grofsem Hohlraum gegen äufseren und inneren Druck.
4. Ungleichmäfsige Vertheilung der Flüssigkeit in die einzelnen Hohlräume bei Rückspülung und damit ungleichmäfsige Reinigung der Poren.
5. Zeitraubende Arbeit des Auswechselns von solchen Filterkörpern aus Stein, die in Beton eingebettet bezw. eingemauert wurden.
Zur Beseitigung dieser Mängel verwendet Erfinder Filterkörper aus Naturstein von grofsem Umfange, in welche mehrere Hohlräume hineingearbeitet werden, welche sämmtlich in eine an der Längsseite offene U-förmige Röhre endigen, welche mit dem gemeinsamen Abflufsrohr in Verbindung stehen. Es leuchtet ohne Weiteres ein, dafs durch eine derartige Construction die oben angeführten Mängel vermieden werden.
Durch die in den einzelnen Körpern entstehenden Zwischenwände wird eine bedeutend gröfsere Filterfläche geschaffen und der Widerstand der Wandungen gegen äufseren und inneren Druck erhöht. Durch die Verbindung sämmtlicher Hohlräume mit einer U-förmigen Röhre ist die Abdichtung eine einfache und gleichmäfsige und können bei genügender Schwere des Steines sämmtliche zu Anschlüssen nöthigen Verbindungsmittel (Schrauben etc.) fortfallen, was beim Auswechseln und Aufstellen der Filter von grofsem Werth ist. Ferner wird bei einem derartigen Anschlufs an eine U-fönnige Röhre die Vertheilung der Flüssigkeit in alle Hohlräume vollkommen gleichmäfsig geschehen und der Druck gleichmäfsig auf die ganze Filterfläche vertheilt werden, so dafs eine vollständige Reinigung der Poren stattfindet.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein derartiger Filterkörper in Verbindung mit der U-förmigen Röhre dargestellt.
Fig. ι zeigt denselben in perspectivischer Ansicht, Fig. 2 und 3 im. Längsschnitt parallel zu den Hohlräumen und Fig. 4 im Querschnitt.
In einen Naturstein a (Fig. 2) sind mehrere Hohlräume d eingearbeitet, welche nach einer Seite (oben) geschlossen sind und an der anderen offenen Seite mit einer U-förmig gestalteten Röhre in Verbindung stehen, welche wiederum an die Leitung angeschlossen wird. Die Verbindung zwischen Röhre und' Filterkörper geschieht durch die Flantschen b und eine zwischen diese und die Filterwandung
gelegte Dichtung. An der U-förmigen Röhre sind Querwände c und d vorgesehen, welche dem ganzen Körper eine bedeutende Stabilität verleihen und ihn gegen Umfallen sichern.
Derartige Filterkörper werden neben einander in einem Bassin so aufgestellt, dafs die U-förmige Röhre unten liegt und an die Leitung angeschlossen wird. Dabei müssen alle Seiten zugänglich sein, um eine gründliche Reinigung von aufsen vornehmen zu können. Das Filtriren geschieht von aufsen nach innen; das sich in der U-förmigen Röhre sammelnde Filtrat wird durch eine gemeinsame Leitung abgeführt. Werden mehrere Bassins angeordnet, so kann eine Rückspülung und Reinigung der Filterflächen ohne lange Störung vorgenommen werden, indem nach Ablassen der Flüssigkeit des einen Bassins das in dem nebenan gelegenen Bassin gestaute Wasser in die Filterkörper von unten eindringt und dieselben von innen nach aufsen durchdringt, dabei alle Unreinigkeiten fortspülend. Hierbei tritt der Vortheil der U-förmigen Röhre besonders hervor, indem die Vertheilung der Flüssigkeit in alle Hohlräume eine gleichmäfsige ist.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Filterkörper aus Naturstein, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Erzielung einer gröfseren Ablauf- und Filterfläche der Hohlraum des Filterkörpers durch mehrere Zwischenwände in einzelne Abtheilungen zerlegt ist, deren untere Seite offen gehalten und mit einer U-förmigen, zum Ab- bezw. Zuflufs dienenden Röhre verbunden ist.
  2. 2. An dem unter i. gekennzeichneten Filterkörper die Anordnung von Querwänden an der U-förmigen Zu- bezw. Abflufsröhre, um die Körper gegen Umfallen zu schützen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1900126132D 1900-12-04 1900-12-04 Expired DE126132C (de)

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