DE4031852C2 - Verfahren und Einrichtung zum Reinigen des Füllmaterials eines Sickerschlitzgrabens - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Reinigen des Füllmaterials eines Sickerschlitzgrabens

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DE4031852C2 DE19904031852 DE4031852A DE4031852C2 DE 4031852 C2 DE4031852 C2 DE 4031852C2 DE 19904031852 DE19904031852 DE 19904031852 DE 4031852 A DE4031852 A DE 4031852A DE 4031852 C2 DE4031852 C2 DE 4031852C2
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    • B01D39/06Inorganic material, e.g. asbestos fibres, glass beads or fibres
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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen bzw. Regenerieren zumindest der oberen Bereiche des Füllmaterials eines über eine erste waagerechte Rohrleitung von oben her mit Sickerwasser beaufschlagbaren Schlitzgrabens, welcher zusätzlich eine zweite waagerechte Rohrleitung im Sohlen- Bereich aufweist, wobei beide Rohrleitungen längs ihrer Erstreckung seitliche Öffnungen für den Durchtritt von Wasser haben und in einem Schacht münden. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Das Anheben des Grundwasserspiegels erfolgt mit Hilfe von Schlitzgräben, die in den Boden eingebracht und mit einem Füllmaterial gefüllt sind. Die Schlitzgräben haben üblicherweise einen rechteckigen, schlanken Querschnitt zwischen 0,2 und 1 m Breite und 2 bis 10 m Tiefe. Die Länge einzelner Schlitzgräben beträgt zwischen 20 und 100 m. Überwiegend haben die Schlitzgräben eine gerade Form, sie können aber auch jede beliebige gekrümmte Form annehmen sowie aus geraden und gekrümmten Abschnitten be­ stehen. Üblich ist es, eine Mehrzahl von einzelnen Schlitzgräben in Rei­ he hintereinander in der Umgebung einer wasserführenden Schicht des Bo­ dens anzuordnen. Daneben ist aber auch eine parallele oder eine Anordnung im Kreis möglich. Der einzelne Schlitzgraben ist mit einer Kiesschüttung als Füllmaterial gefüllt, welche sich bis annähernd an den oberen Rand des Schlitzgrabens erstreckt. Der obere Rand selbst ist meist mit einer Erdschicht von einigen Zentimetern Dicke verschlossen, die mit dem Pla­ num des umgebenden Bodens bündig abschließt.
Ein Schlitzgraben der genannten Art ist beispielsweise aus der DE 37 35 679 A1 bekannt. Der bekannte Schlitzgraben hat einen rechtecki­ gen Querschnitt, der sich über einen Längenabschnitt des zu bewässernden Bodens in dessen Tiefe erstreckt. Als Füllmaterial ist der bekannte Schlitzgraben mit Filterkies gefüllt und am oberen Rand mit Mutterboden abgedeckt, der mit der Oberfläche des Bodens plan abschließt.
Über die Länge des bekannten Schlitzgrabens erstreckt sich in dessen oberen Bereich ein Bewässerungsschlauch, welcher Austrittsöffnungen auf­ weist, über den bzw. welche Sickerwasser in den Schlitzgraben eingelei­ tet wird. Das eingeleitete Sickerwasser durchdringt das Füllmaterial und dringt über die durch die Wandungen des Schlitzgrabens vergrößerte Ober­ fläche in den Boden ein.
Die Schluckfähigkeit des bekannten Schlitzgrabens als Sickerbrunnen ist jedoch begrenzt, denn beim Einbringen des Filterkieses in den Schlitz­ graben werden zwangsläufig Gase, insbesondere Luft mit eingetragen. Die­ se Gase beeinträchtigen sodann das Einleiten von Sickerwasser über den Bewässerungsschlauch im oberen Bereich des Schlitzgrabens. Die eingetra­ genen Gase verhindern ein rasches Absinken des Sickerwassers über den Querschnitt des Schlitzgrabens auf dessen Sohle. Vielfach sind sie sogar dafür verantwortlich, daß die Sohle mit dem Sickerwasser überhaupt nicht benetzt werden kann. Infolgedessen ist das Schluckvermögen der bekannten Schlitzgräben geringer als erwartet und deshalb nicht zufriedenstellend. Selbstverständlich werden diese Nachteile von den jeweiligen Verhältnis­ sen beispielsweise der Art und Körnung des Filterkieses sowie der Art des zu bewässernden Bodens unterschiedlich beeinflußt.
Eine weitere Anlage dieser Art ist aus der DD 2 17 569 A1 bekannt, mit welcher wechselweise Wasser in den Untergrund infiltriert oder angerei­ chertes Grundwasser wieder gehoben wird. Bei der bekannten Anlage sind an der Sohle von Sickerschlitzgräben horizontal herkömmliche Filterrohre verlegt und die Sickerschlitzgräben parallel zu oder rotationssymme­ trisch um einen Sammelschacht angeordnet sowie mit Filtermaterial ver­ füllt, wobei die mit an sich bekannten Steuereinrichtungen zum wechsel­ seitigen Betrieb versehenen Filterrohre in dem Sammelschacht einmünden, und ein Verteilerrohr mittig in Längsrichtung über dem jeweiligen Fil­ terkörper angeordnet ist. Das Verteilerrohr sieht den gleichmäßigen Ein­ trag des Infiltrationswassers vor.
Auch das Regenerieren der oberen Schichten des Filterkörpers ist bei der bekannten Anlage vorgesehen. Dazu wird die Abdeckung des Sickerschlitz­ grabens entfernt und das Verteilerrohr an einer Flanschverbindung demon­ tiert. Danach wird das Filtermaterial aufgenommen, gewaschen und wieder eingebracht.
Das Reinigen der bekannten Filterschicht ist offensichtlich umständlich und aufwendig.
Aus den Nachteilen der bekannten Anlagen ergibt sich die Aufgabe für die vorliegende Erfindung, diese Anlagen weiter zu verbessern sowie gleich­ zeitig die Betriebssicherheit, das Schluckvermögen und die Standzeit von Schlitzgräben der genannten Art zu vergrößern.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß man
  • - über die zweite Rohrleitung Sickerwasser solange in das Füllmaterial einströmen läßt bis der Wasserspiegel annähernd den oberen Bereich des Füllmaterials erreicht hat,
  • - sodann zum Entfernen von Verunreinigungen zumindest aus dem oberen Bereich gleichzeitig über eine dritte waagerechte im Abstand unterhalb der ersten Rohrleitung gelegene Rohrleitung Spülwasser in den oberen Bereich unterhalb der ersten Rohrleitung einströmen und zumindest teilweise über die erste Rohrleitung bzw. deren seitliche Öffnungen in den Schacht abfließen läßt und
  • - das mit den Verunreinigungen angereicherte abfließende Spülwasser in dem Schacht sammelt und über eine Heberleitung daraus entfernt.
Das Verfahren bietet den Vorteil, durch verstärktes Einleiten von Spülwasser in den unteren Bereich des Schlitzgrabens eine Art von Rückströmung zu erzeugen, wodurch Schmutzteilchen, die sich im Laufe der Zeit im Füllmaterial angesammelt haben mit Hilfe des in der Gegenrich­ tung aus dem Schlitzgraben aufsteigenden Spülwassers ausgeschwemmt wer­ den. Besonders vorteilhaft ist dabei das Spülen mit einem Gemisch aus Wasser und Luft, wie das der Anmelderin auch für die Reinigung der Fil­ ter zur Trinkwassergewinnung bekannt ist. Weitere Vorteile des erfin­ dungsgemäßen Verfahrens ergeben sich aus den einzelnen Unteransprüchen 2 bis 4.
Zur Durchführung des Verfahrens wird eine Einrichtung vorgeschlagen, die mit einer ersten im oberen Bereich und einer im Abstand unterhalb der ersten im Sohlenbereich angeordneten zweiten Rohrleitung, welche jeweils
  • - sich horizontal über die Länge des Schlitzgrabens erstrecken,
  • - auf der Länge verteilt seitliche Öffnungen für den Durchtritt von Wasser aufweisen,
  • - mit einem Ende in einem Schacht münden, mit Schiebern zum Beaufschlagen bzw. Fassen von Sicherwasser und über den Schacht mit einer Heberleitung, die von außen her in dem Schacht mündet, verbunden sind
dadurch gekennzeichnet ist, daß im oberen Bereich des Schlitzgrabens im Abstand unterhalb der ersten Rohrleitung
  • - wenigstens eine Spülleitung vorgesehen ist, die sich
  • - horizontal über die Länge des Schlitzgrabens erstreckt,
  • - auf der Länge verteilt seitliche Öffnungen für den Durchtritt eines Spülmediums aufweist,
  • - mit wenigstens einem Ende in dem Schacht mündet und mit einem Schieber zur Beaufschlagung mit dem Spülmedium verbunden ist.
Bevorzugt ist auf mindestens einer Stirnseite des Schlitzgra­ bens ein senkrechter Schacht vorgesehen, worin jeweils eines der Enden der ersten und der zweiten Rohrleitung mündet. Sofern der Schacht nicht vollständig in das Füllmaterial hineinragt, tut er es zumindest mit Tei­ len seines Umfangs. Die Sohle des Schachtes ist tiefer gelegen als die untere Seite der ersten Rohrleitung. Bei einzelnen Schlitzgräben ist jeweils ein Schacht jeder der Stirnseiten des Schlitzgrabens zugeordnet.
Ebenso gilt das für Schlitzgräben, die parallel zueinander angeordnet sind. Hingegen bei Schlitzgräben, die in Reihe hintereinander angeordnet sind, ist jedem Schlitzgraben jeweils nur ein einzelner Schacht zugeord­ net.
Entsprechend einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist die erste Rohrleitung wenigstens teilwei­ se über ihre Querschnittshöhe in das Füllmaterial eingebettet, sie endet jeweils in einem der Schächte und ist auf ihrer Oberseite mit Mutterbo­ den bedeckt. Die Bedeckung schließt plan ab mit der Umgebung des Bodens und ist vorzugsweise auch bepflanzbar.
Schließlich sind zwei Spülleitungen vorgesehen, welche im oberen Bereich im vertikalen Abstand sowie neben der Mitte der ersten Rohrleitung ange­ ordnet sind. Dabei ist es vor­ teilhaft, wenn sich die Sohle der Schächte auch noch unterhalb der Un­ terseite der Spülleitungen erstreckt.
Endlich ist vorgesehen, zumindest den unteren Querschnittsbereich der ersten Rohrleitung mit einer Filterschicht zu bedecken, welche erneuer­ bar ist. Bei dieser Filterschicht handelt es sich um Filterkies, dessen Körnung wesentlich feiner ist als die Körnung der Kiesschüttung, welche die Füllung des Schlitzgrabens ausmacht. Anstelle eines feinen Filter­ kieses kann aber auch Koks oder eine Mischung aus Filterkies und Koks als Filterschicht vorgesehen sein. Insbesondere hat sich die Verwendung von Herdofenkoks als vorteilhaft erwiesen, der durch die Verkokung von Braunkohle auf einem Herdofen hergestellt wurde. Der Filterschicht eben­ so wie dem Füllmaterial des Schlitzgrabens können Substanzen, wie z. B. Jurakalk beigemischt sein, welche Mineralien an das Wasser abgeben.
Es ist weiterhin vorgesehen, daß die Filterschicht auch die Sohle von wenigstens einem der Schächte bedeckt. Die Höhe der Bedeckung schließt bündig mit der Höhe der Bedeckung innerhalb des Querschnitts der ersten Rohrleitung ab. Es kann aber auch vorgesehen sein, den Schacht frei von Filtermaterial zu halten. Zu diesem Zweck ist in der Nähe des Mündungs­ querschnitts der ersten Rohrleitung in dem Schacht eine Überlaufschwelle vorgesehen.
Beim Beaufschlagen der unterhalb der ersten Rohrleitung angeordneten beiden Spülleitungen mit Wasser oder einem Wasser-Luft-Gemisch, dringt das Spülmittel durch die Austrittsöffnungen in die erste Rohrleitung ein und erzeugt dort eine Rückströmung. Dabei wird die Filterschicht von mitgeführten Verunreinigung des Sickerwassers oder Verstopfungen, die sich im Laufe der Zeit dort gebildet haben, befreit. Gleichzeitig kann damit auch eine Strömung in Richtung des Schachtes erzeugt werden, sodaß die Filterschicht aus der ersten Rohrleitung nach und nach in Richtung auf die Sohle des Schachtes ausgetragen wird. Es ist möglich, diese Rei­ nigung mit Hilfe von Kanalreinigungsgeräten zu unterstützen, welche zu­ vor in den Querschnitt der ersten Rohrleitung eingeführt werden. Das aus dem Querschnitt der ersten Rohrleitung ausgespülte und auf der Sohle des Schachtes gesammelte Wasser und Filtermaterial kann sodann mit einfachen Geräten, wie z. B. einer Heberleitung, aus dem Schacht entfernt werden. Anschließend wird neues oder regeneriertes Filtermaterial in die erste Rohrleitung eingeführt. Wichtig ist, daß während der Reinigung oder Regeneration der Filterschicht oder beim Austausch derselben eine Beeinträchtigung des innerhalb des Schlitzgrabens befindlichen Füllmaterials soweit wie möglich ausgeschlossen wird. Zu diesem Zwecke wird die zweite, auf der Sohle des Schlitzgrabens angeordnete Rohrleitung gleichfalls mit Spülwasser beaufschlagt. Mit Hilfe dieser Maßnahme kann die Unterseite der ersten Rohrleitung ausreichend stark angeströmt werden, damit aus der in Regenerierung befindlichen Fil­ terschicht keine Schmutzpartikel in das Füllmaterial einwandern.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigen, jeweils in verkleinertem Maßstab, die
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Schlitzgraben in Seiten­ ansicht entsprechend der Linie I-I der Fig. 2,
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Schlitzgraben und die
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Schlitzgraben entlang der Linie III-III der Fig. 1.
Der Schlitzgraben 1 hat einen rechteckigen Querschnitt 2, welcher seit­ lich durch die beiden Seitenwände 3 und 4, an seinen Enden durch die Stirnseiten 5 und 6 sowie auf seinem Grund durch die Sohle 7 begrenzt wird. Die Oberseite des Schlitzgrabens 1 ist mit einer Schicht des Bo­ dens 8 bedeckt.
Über die Länge 9 des Schlitzgrabens 1 erstreckt sich eine erste Rohrlei­ tung 10, deren beide Enden 11 und 12 jeweils in einem Schacht 13 und 14 münden, der entsprechend zu jeder der Stirnseiten 5 und 6 vorgesehen ist. Die Schächte 13 und 14 ragen in den oberen Bereich des Schlitzgra­ bens 1 hinein und können auf ihren jeweiligen Sohlen 15 und 16 offen oder geschlossen sein, wie das beispielsweise in der Fig. 1 gezeigt ist. Ob sie offen oder geschlossen sind hängt davon ab, in wie weit die Schächte 13 und 14 jeweils in den Schlitzgraben 1 hineinragen bzw. von der Beschaffenheit des Bodens 8 oder der Art und Beschaffenheit des Füllmaterials 17 mit welchem der Querschnitt 2 des Schlitzgrabens 1 bis an die Unterseite 18 der ersten Rohrleitung 10 angefüllt ist.
Auf ihrer Unterseite 18 ist die erste Rohrleitung 10 über ihre Länge mit einer Mehrzahl von Austrittsöffnungen 19 versehen, welche zum Einleiten von Sickerwasser in das Füllmaterial 17 des Schlitzgrabens 1 dienen.
Parallel und im Abstand 41 zur ersten Rohrleitung 10 ist auf der Sohle 7 des Schlitzgrabens 1 eine zweite Rohrleitung 20 vorgesehen, die eben­ falls Austrittsöffnungen 21 für Sickerwasser aufweist und deren Enden 22 und 23 jeweils in einem der Schächte 13 bzw. 14 münden.
Schließlich sind noch zwei weitere Spülleitungen 24 und 43 vorgesehen, die sich dicht unterhalb und beiderseits der ersten Rohrleitung 10 und im Abstand 42 dazu sowie im horizontalen Abstand parallel zueinander über die Länge des Schlitzgrabens 1 erstrecken und deren jeweilige Enden 25 und 26 ebenfalls in den Schächten 13 und 14 münden. Auch die Spüllei­ tungen 24 und 43 sind mit Austrittsöffnungen 27 über ihre Länge verse­ hen.
Wie aus der Fig. 3 erkennbar, sind die zweite Rohrleitung 20 und die Spülleitungen 24 und 43 jeweils vollständig in das Füllmaterial 17 ein­ gebettet, während von der Rohrleitung 10 im wesentlichen nur deren Un­ terseite 18 mit dem Füllmaterial 17 in Berührung steht.
Die beiden in den Schacht 13 hineinragenden Enden 23 und 25 der zweiten Rohrleitung 20 bzw. der Spülleitungen 24 und 43 enden jeweils in einem Zulaufregelventil 28, welches sowohl einen Anschluß 29 für das Sicker- und das Spülwasser als auch einen nach oben aus dem Schacht 13 herausge­ führten Entlüftungsstutzen 30 aufweist. An den gegenüberliegenden in den Schacht 14 hineingeführten Enden 22 und 26 der zweiten 20 bzw. der Spül­ leitungen 24 und 43 ist jeweils ein Absperrventil 31 und 32 vorgesehen, welches bedarfsweise zum Entlüften der Rohrleitungen 20, 24 und 43 öf­ fenbar ist. Die jeweiligen Anschlüsse 33 sind aus dem Deckel 34 heraus­ geführt, womit der Schacht 14 ebenerdig verschlossen ist. Ähnliches gilt für den Schacht 13, der ebenfalls mit einem Deckel 35 verschlossen ist.
Außerdem mündet in dem Schacht 14 eine Heberleitung 44. Beim Einleiten von Sickerwasser stellt sich in der ersten Rohrleitung 10 und den beiden Schächten 13 und 14 der Wasserspiegel 45 ein. Beim Spülen des Füllmate­ rials 17 und der Filterschicht 35 der Wasserspiegel 46. Das Heben des Spülmediums sowie der darin enthaltenen Verunreinigungen und Sedimente erfolgt über die Heberleitung 44.
Wie aus der Fig. 2 erkennbar, können die beiden Schächte 13 und 14 je­ weils einen runden Querschnitt aufweisen, und in diesem Falle bestehen sie zweckmäßig aus einem zylindrischen Rohrstück aus Schleuderbeton oder Faserzement. Die Sohlen 15 bzw. 16 der beiden Schächte 13 bzw. 14 er­ strecken sich vorzugsweise etwa 0,5 m unterhalb der Unterseite 18 der ersten Rohrleitung 10. Auch die Rohrleitung 10 kann aus Schleuderbeton oder Faserzement hergestellt sein, und ihre beiden Enden 11 und 12 sind in die jeweiligen Schächte 13 und 14 nach den Regeln der Maurerkunst eingefügt. Vorteilhaft ist es, wenn die erste Rohrleitung 10 einen gro­ ßen Querschnitt 40 von etwa 800 mm aufweist, wodurch die Möglichkeit besteht, den Querschnitt 40 der Rohrleitung 10 mit großen Geräten, wie z. B. Kanalreinigungsgeräten zu befahren. Auch ist durch den großen Querschnitt 40 eine Begehbarkeit bedingt möglich. Bei den Austrittsöff­ nungen 19 handelt es sich im vorliegenden Beispiel um kreisrunde Öffnun­ gen von mehreren Zentimetern Durchmesser, wie sie beispielsweise in der Fig. 2 deutlich erkennbar sind. Über ihre gesamte Länge ist die erste Rohrleitung 10 über einen Teil ihres Öffnungsquerschnitts 40 mit einer Filterschicht 36 bedeckt, welche vorzugsweise die Austrittsöffnungen 19 bedeckt. Die Filterschicht 36 besteht aus einem Filterkies dessen Kör­ nung feiner ist als der Filterkies, welcher das Füllmaterial 17 bildet, womit der Schlitzgraben 1 ausgefüllt ist. Die Filterschicht 36 kann aber auch aus Koks, und hier insbesondere aus Herdofenkoks bestehen, welcher durch die Verkokung von Braunkohle auf einem Herdofen erzeugt wurde und Korngrößen bis zu 6 mm aufweist. Die Filterschicht 36 kann aber auch aus einem Gemisch von Kies und Koks bestehen und Substanzen enthalten, wie z. B. Jurakalk, welche Mineralien an das Sickerwasser abgeben.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist gezeigt, daß die Filterschicht 36 auch die Sohle 15 des Schachtes 13 bedeckt. Am Eintritt in den Schacht 14 wird die Filterschicht 36 hingegen durch die Überlaufschwelle 37 gehindert. Die Überlaufschwelle 37 kann vorgesehen sein zur Verringe­ rung der Masse der Filterschicht 36.
Die Schächte 13 und 14 haben jeweils eine Gesamttiefe von etwa 1,6 m zwischen den Sohlen 15, 16 und den Deckeln 34 bzw. 35. Die erste Rohr­ leitung 10 wird auf ihrer Oberseite 38 vollständig von dem Boden 8 be­ deckt und ist dazu vorgesehen, mit flachwurzelnden Gewächsen bepflanzt zu werden.
Vor der Inbetriebnahme des Schlitzgrabens 1 wird dieser zur Verdrängung der Porenluft bzw. der mit dem Füllmaterial 17 eingetragenen Gase über die zweite Rohrleitung 20, welche zum Befüllen und Entlüften dient, mit Wasser gefüllt. Danach beginnt das Einleiten von Sickerwasser über den offenen Querschnitt 40 der ersten Rohrleitung 10, welches beispielsweise über das Zulaufregelventil 28 herangeführt wird und aus dem Stutzen 39 zuerst in den Schacht 13 eintritt und anschließend über das Ende 11 ei­ nen Teil des Querschnitts 40 der ersten Rohrleitung 10 ausfüllt. Das Sickerwasser fließt über den Stutzen 39 fortlaufend nach und tritt aus der ersten Rohrleitung 10 über die Austrittsöffnungen 19 fortlaufend und gleichmäßig in die Schüttung des Füllmaterials 17 ein.
Während der Zufuhr von Sickerwasser dient die in der ersten Rohrleitung 10 befindliche Filterschicht 36 zum Rückhalt von Restverschmutzungen, welche mit dem Sickerwasser zugeführt werden. Die Filterschicht 36 kann bei Bedarf regeneriert werden.
Die Regeneration der Filterschicht 36 kann dabei sowohl durch Spülung als auch durch Austausch der gesamten Füllung erfolgen. Beide Arten der Regeneration werden so durchgeführt, daß eine Beeinträchtigung bzw. Ver­ schmutzung des Füllmaterials 17, welches den Querschnitt 2 des Schlitz­ grabens 1 ausfüllt, vermieden wird. Zu diesem Zweck wird die Wasserzu­ fuhr auf die Spülleitungen 24 und 43 sowie auf die zweite Rohrleitung 20 umgeschaltet. Dadurch wird bewirkt, daß die Unterseite 18 der ersten Rohrleitung 10 so stark von unten angeströmt wird, daß während der Rege­ nerierung der Filterschicht 36 keine Schmutzpartikel nach unten in das Füllmaterial 17 einwandern können.
Bei der Spülung oder dem Austausch der Filterschicht 36 können z. B. auch Hochdruck-Kanalreinigungsgeräte (nicht gezeigt) zum Einsatz ge­ bracht werden, die über einen der beiden Schächte 13 oder 14 in den Querschnitt 40 der ersten Rohrleitung 10 eingeführt werden. Je nach Art der Regenerierung dienen die beiden Schächte 13 bzw. 14 dazu, daß das Material der ausgeschwemmten Filterschicht 36 mittels eines Greifers (nicht gezeigt) entfernt oder daß das in den Spülungswässern mitgeführte Filtermaterial durch Aufsaugen aufgenommen werden kann. Gegebenenfalls können die Spülleitungen 24 und 43 auch mit einem Gemisch aus Wasser und Luft beaufschlagt werden, welches ihnen über den Anschluß 33 und das Ab­ sperrventil 32 zugeführt wird, während das Zulaufregelventil 28 ge­ schlossen ist. Wichtig ist in jedem Falle bei der Rückspülung dafür zu sorgen, daß die Strömung nicht so stark wird, daß die erste Rohrleitung 10 unterspült wird und damit ihre Abstützung auf dem Füllmaterial 17 verliert.
Gegebenenfalls können die an sich öffenbaren Deckel 34 und 35 druckdicht ausgeführt sein, so daß das Versickern in den Schlitzgraben 1 mit leich­ tem Überdruck erfolgen kann, wodurch dessen Schluckvermögen erhöht wird.
Schließlich ist es wichtig und im Sinne des Umweltschutzes nützlich da­ für zu sorgen, daß der Schlitzgraben 1 eine ausreichende Abdeckung mit Boden 8 erhält. Der Boden wird zweckmäßig mit Hilfe einer Folie 47 oder von geeigneten Geotextilien vom darunterliegenden Füllmaterial 17 ge­ trennt. Durch die Folie 47 wird das Eindringen von feinen Bodenpartikeln und von unerwünschten Stoffen in das Füllmaterial 17 verhindert. Mit Hilfe der Abdeckung wird das Landschaftsbild durch den Schlitzgraben 1 selbst nicht beeinträchtigt.
Neben der Anreicherung des Grundwassers mit Sickerwasser kann je nach Auswahl des Füllmaterials 17 und/oder der Filterschicht 36 auch eine qualitative Änderung des zur Anreicherung benutzten Sickerwassers her­ beigeführt werden. Dabei kann die Zusammensetzung von Füllmaterial 17 und Filterschicht 36 entsprechend den jeweiligen Anforderungen durch Veränderung der gewichtsmäßigen oder volumenmäßigen Anteile an Kies, Koks und Jurakalk angepaßt werden.
Das Verfahren eignet sich im besonderen Maße dazu, Grundwasser in schützenswerten Landschaftsbereichen anzureichern, da zum einen durch die Konstruktion ermöglicht wird, den Eingriff in das Landschaftsbild weitestgehend unauffällig zu gestalten, zum anderen eine Qualitätsver­ besserung des Anreicherungswassers und damit u. U. auch des Grundwassers im Hinblick auf die typischen Erfordernisse von grundwasserabhängigen Landschaftsteilen erzielt werden kann.
Ziffernverzeichnis
 1 Schlitzgraben
 2 rechteckiger Querschnitt
 3 Seitenwand
 4 Seitenwand
 5 Stirnseite
 6 Stirnseite
 7 Sohle
 8 Boden
 9 Länge
10 erste Rohrleitung
11 Ende der ersten Rohrleitung 10
12 Ende der ersten Rohrleitung 10
13 Schacht
14 Schacht
15 Sohle
16 Sohle
17 Füllmaterial
18 Unterseite
19 Austrittsöffnung
20 zweite Rohrleitung
21 Austrittsöffnung
22 Ende der zweiten Rohrleitung 20
23 Ende der zweiten Rohrleitung 20
24 Spülleitung
25 Ende der Spülleitung 24, 43
26 Ende der Spülleitung 24, 43
27 Austrittsöffnung
28 Zulaufregelventil
29 Anschluß Spülwasser
30 Entlüftungsstutzen
31 Absperrventil
32 Absperrventil
33 Anschluß
34 Deckel
35 Deckel
36 Filterschicht
37 Überlaufschwelle
38 Oberseite
39 Stutzen
40 Querschnitt der 1. Rohrleitung
41 Abstand
42 Abstand
43 Spülleitung
44 Heberleitung
45 Wasserspiegel
46 Wasserspiegel
47 Folie

Claims (20)

1. Verfahren zum Reinigen bzw. Regenerieren zumindest der oberen Bereiche des Füllmaterials eines über eine erste waagerechte Rohrleitung von oben her mit Sickerwasser beaufschlagbaren Schlitzgrabens, welcher zusätzlich eine zweite waagerechte Rohrleitung im Sohlenbereich aufweist, wobei beide Rohrleitungen längs ihrer Erstreckung seitliche Öffnungen für den Durchtritt von Wasser haben und in einem Schacht münden, dadurch gekennzeichnet, daß man
  • - über die zweite Rohrleitung Sickerwasser solange in das Füllmaterial einströmen läßt, bis der Wasserspiegel annähernd den oberen Bereich des Füllmaterials erreicht hat,
  • - sodann zum Entfernen von Verunreinigungen zumindest aus dem oberen Bereich gleichzeitig über eine dritte waagerechte im Abstand unterhalb der ersten Rohrleitung gelegene Rohrleitung Spülwasser in den oberen Bereich unterhalb der ersten Rohrleitung einströmen und zumindest teilweise über die erste Rohrleitung bzw. deren seitliche Öffnungen in den Schacht abfließen läßt,
  • - das mit den Verunreinigungen angereicherte abfließende Spülwasser in dem Schacht sammelt und über eine Heberleitung daraus entfernt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man mit einem Gemisch aus Wasser und Luft spült.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das Spülwasser durch eine oberhalb des Füllmaterials befindliche Filterschicht leitet und dabei zumindest Teile der Filterschicht mit austrägt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Filterschicht nach dem Spülen erneuert.
5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 zum Reinigen bzw. Regenerieren eines mit Füllmaterial gefüllten Schlitzgrabens, der eine erste im oberen Bereich und eine im Abstand unterhalb der ersten im Sohlenbereich angeordnete zweite Rohrleitung aufweist, welche jeweils
  • - sich horizontal über die Länge des Schlitzgrabens erstrecken,
  • - auf der Länge verteilt seitliche Öffnungen für den Durchtritt von Wasser aufweisen,
  • - mit einem Ende in einem Schacht münden, mit Schiebern zum Beaufschlagen bzw. Fassen von Sickerwasser und über den Schacht mit einer Heberleitung, die von außen her in dem Schacht mündet, verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Bereich des Schlitzgrabens (1) im Abstand (42) unterhalb der ersten Rohrleitung (10)
  • - wenigstens eine Spülleitung (24, 43) vorgesehen ist, die sich
  • - horizontal über die Länge des Schlitzgrabens (1) erstreckt,
  • - auf der Länge verteilt seitliche Öffnungen (27) für den Durchtritt eines Spülmediums aufweist,
  • - mit wenigstens einem Ende (25, 26) in einem Schacht (13, 14) mündet und mit einem Schieber (32) zur Beaufschlagung mit dem Spülmedium verbunden ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zu jeder Stirnseite (5, 6) des Schlitzgrabens (1) jeweils ein Schacht (13, 14) vorgesehen ist, der zumindest teilweise in das Füllmaterial (17) hineinragt und in dem wenigstens eines der Enden (11, 12, 22, 23) von wenigstens einer der beiden Rohrleitungen (10, 20) endet.
7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Rohrleitung (10) wenigstens teilweise über ihre Querschnittshöhe (40) in das Füllmaterial (17) eingebettet ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle (15, 16) von wenigstens einem Schacht (13, 14) tiefer liegt als die Unterseite (18) der ersten Rohrleitung (10).
9. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Spülleitungen (24, 43) vorgesehen sind, welche im oberen Bereich des Schlitzgrabens (1) im vertikalen Abstand (42) sowie neben der Mitte I-I der ersten Rohleitung (10) angeordnet sind.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Spülleitungen (24, 43) seitlich neben den Öffnungen (19) für das Wasser der ersten Rohrleitung (10) angeordnet sind.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle (15, 16) von wenigstens einem der Schächte (13, 14) unterhalb der Unterseite von wenigstens einer der Spülleitungen (24, 43) liegt.
12. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem unteren Teil des Querschnitts (40) der ersten Rohrleitung (10) und im oberen Bereich des Füllmaterials (17) eine Filterschicht (36) vorgesehen ist, die sich zumindest über Teilabschnitte der Länge der ersten Rohrleitung (10) erstreckt und vor den Öffnungen (19) angeordnet ist.
13. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle (15, 16) von wenigstens einem der Schächte (13, 14) mit der Filterschicht (36) bedeckt ist.
14. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einem der Enden (11, 12) der ersten Rohrleitung (10) in der Nähe von deren Mündung in den Schacht (13, 14) eine Überlaufschwelle (37) vorgesehen ist.
15. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmaterial (17) des Schlitzgrabens (1) aus grobem Kies und/oder Koks besteht.
16. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterschicht (36) aus feinkörnigem Kies und/oder Koks besteht.
17. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterschicht (36) aus Herdofenkoks aus Braunkohle besteht.
18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 12, 13 und 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmaterial (17) und/oder die Filterschicht (36) Substanzen enthält, die Mineralien an das Wasser abgeben.
19. Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Substanz Jurakalk ist.
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