DE960364C - Farbfernseheinrichtung - Google Patents
FarbfernseheinrichtungInfo
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- H04N11/00—Colour television systems
- H04N11/06—Transmission systems characterised by the manner in which the individual colour picture signal components are combined
- H04N11/12—Transmission systems characterised by the manner in which the individual colour picture signal components are combined using simultaneous signals only
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Description
AUSGEGEBEN AM 21. MÄRZ 1957
H 13469 VIII a j 21 αϊ
ist als Erfinder genannt worden
Farbf erns eheinrichtung
Die in Vorbereitung befindlichen Normvorschriften für die Übertragung von farbigen Fernsehbildern
sehen für diese Übertragung ein Frequenzband von derselben Breite (4 MHz) vor, wie es auch für die
Übertragung von schwarzweißen Fernsehbildern verwendet wird. Damit hierbei die farbigen Bilder
dieselbe Feinheit der Zeichnung aufweisen wie die schwarzweißen Bilder, ist es erforderlich, daß dieses
Frequenzband auch bei der Übertragung von farbigen Bildern in seiner ganzen Breite für die die Zeichnung
des Bildes darstellenden Schwarzweiß- oder Helligkeitskomponenten des Bildes ausgenutzt wird und die
Farbzeichenkomponenten des Bildes, die ein Frequenzband von etwa 2 MHz umfassen, innerhalb des vorgenannten
Frequenzbandes zusätzlich übertragen werden. Dies kann durch Einschieben der Farbzeichenkomponenten
zwischen die oberen Frequenzen der Helligkeitskomponenten erreicht werden.
Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art werden die die drei Grundfarben darstellenden Farben-Zeichenkomponenten
im Sender miteinander zu der das Frequenzband von 4 MHz umfassenden Helligkeitskomponente
vereinigt. Überdies wird jede dieser Farbzeichenkomponenten auf ein Frequenzband von
1,5 MHz beschränkt, und mit jedem dieser schmaleren Frequenzbänder wird dann eine Unterträgerwelle in
Abständen von 1200 moduliert, so daß diese Unterträgerwelle
auf diese Weise drei Unterträgerwellen gleichwertig wird, deren jede eine Frequenz von etwa
3,5 MHz hat und gegenüber den beiden anderen um je 120° phasenverschoben ist. Diese Unter.trägerweUe,
deren Phase und Amplitude die Farbe und den Grad der Farbensättigung der einzelnen Bildpunkte angibt,
wird dann einschließlich ihres unteren Seitenbandes und eines Teiles ihres oberen Seitenbandes in der
obenerwähnten Weise innerhalb des Frequenzbandes von 4 MHz übertragen.
Bei einer anderen bekannten Einrichtung wird die grüne Farbzeichenkomponente auf ein Frequenzband
von ι MHz beschränkt und stellt den die Frequenzen von ο bis 1 MHz umfassenden Teil der HeUigkeitskomponente
dar. Der die Frequenzen von 1 bis 4 MHz umfassende übrige Teil der Fernsehzeichenspannung,
der die gemischten Höhen der HeUigkeitskomponente darstellt, setzt sich aus der Kombination der die
zo Frequenzen von 1 bis 4 MHz umfassenden Teile der
drei Grundfarbenkomponenten zusammen. Der die Frequenzen von 0 bis 1 MHz umfassende Teil der
Toten Farbenkomponenten moduliert eine Unterträgerwelle von 3,5 MHz, während die auf ein Frequenzband
von 0,25 MHz beschränkte niederfrequente Komponente der blauen Farbzeichenspannung eine
Unterträgerwelle von 4 MHz moduliert. Beide modulierten Unterträgerwellen werden dann innerhalb des
Frequenzbandes von 0 bis 4 MHz zwischen die hohen Frequenzen der HeUigkeitskomponente eingeschoben
übertragen. Bei diesen Einrichtungen wird also eine einen Frequenzbereich von 4 MHz umfassende HeUigkeitskomponente
und eine einen Frequenzbereich von 2 MHz umfassende, zusammengesetzte Farb-Zeichenkomponente,
d. h. also eine sich über 6 MHz erstreckende Fernsehzeichenspannung, in einem Frequenzband
von nur 4 MHz übertragen. Hierbei ist die die gemischten Höhen der HeUigkeitskomponente
darstellende Zeichenspannung, die den hochfrequenten Teil des Frequenzbandes einnimmt, aus den hochfrequenten
Komponenten der drei Farbzeichenspannungen zusammengesetzt, für deren voneinander
unabhängige Übertragung ein Frequenzband von insgesamt 12 MHz erforderlich wäre. Aus der
Übertragung dieses gesamten Bildinhaltes innerhalb eines Frequenzbandes von nur 4 MHz ergeben sich
jedoch gewisse Schwierigkeiten, die die Güte der Übertragung beeinträchtigen könnten. Insbesondere
kann sich infolge der Tatsache, daß die die gemischten Höhen darstellende Zeichenspannung aus den drei
Farbzeichenspannungen zusammengesetzt ist, eine unerwünschte gegenseitige Beeinflussung der drei
Farbzeichenspannungen ergeben, deren Zustandekommen an Hand einer näheren Erläuterung der
Wirkungsweise der oben zuerst beschriebenen, bekannten Einrichtung dargelegt werden soU.
Bei dieser Einrichtung sind drei voneinander unabhängige Farbzeichenspannungen nur aus beiden
Modulationsseitenbändern der UnterträgerweUe erhältUch. Die UnterträgerweUe kann der Träger
zweier verschiedener Modulationen in Form von Amplitudenmodulation und Phasenmodulation der
TrägerweUe selbst bzw. in Form einer Amplitudenmodulation von um 900 phasenverschobenen Komponenten
der TrägerweUe sein. Diese Modulationen bestimmen in der beschriebenen Einrichtung die
Farbe und die Farbensättigung der Bildpunkte. Bei einem einzelnen Modulationsseitenband der UnterträgerweUe
kann eine Unterscheidung zwischen der Phasenmodulation und der Amplitudenmodulation
nicht gemacht werden, und infolgedessen besteht hier eine Neigung dazu, daß die verschiedenen Farbenspannungen
sich gegenseitig beeinflussen. Bei einer Einrichtung, bei welcher eine mit Farbzeichenspannungen
von i,5 MHz moduUerte UnterträgerweUe von 3,5 MHz in einem Zeichenkanal von 4 MHz
Umfang übertragen wird, sind drei voneinander unabhängige Farbzeichenspannungen nur mit Bandbreiten
von ο bis 0,5 MHz erhältlich, und innerhalb des Frequenzbereiches von 0,5 bis 1,5 MHz können
nur zwei voneinander unabhängige Modulationen gleichzeitig übertragen werden, während im übrigen
Teil des Zeichenkanals, d. h. in dem die gemischten Höhen enthaltenden, die Frequenzen von 1,5 bis
4 MHz umfassenden Teil, lediglich eine Modulation übertragen werden kann. Infolgedessen ergibt sich
also in den die Frequenzen von 0,5 bis 1,5 MHz bzw. von 1,5 bis 4 MHz umfassenden Teilen des
Zeichenkanals, in welchen die drei Farbzeichenspannungen nicht unabhängig voneinander übertragen
werden können, eine gegenseitige Beeinflussung der Farbzeichenspannungen. Ein Zweck der vorliegenden
Erfindung besteht darin, die Wirkung dieser gegenseitigen Beeinflussung möglichst zu eliminieren.
Ein weiterer Nachteil der beschriebenen Einrichtungen besteht darin, daß die FarbenunterträgerweUen
infolge von Ungleichheiten des Frequenzganges der Übertragungsvorrichtungen unerwünschte Helligkeitsschwankungen
im Bild verursachen können. Diese HeUigkeitsschwankungen ergeben sich aus den periodischen Schwankungen der Modulationskomponenten
der FarbenunterträgerweUe und treten insbesondere in denjenigen Teilen des Bildes auf, die
gesättigte Farben aufweisen. Infolgedessen neigt also das wiedergegebene Bild zu unrichtiger Farben-Sättigung,
sofern es nicht gelingt, die FarbenunterträgerweUe von dem zur Übertragung der HeUigkeitskomponente
dienenden Teil des Zeichenkanals fernzuhalten. Dies kann zwar durch geeignete Siebe bewirkt
werden, jedoch wurden solche Siebe auch Teile der HeUigkeitskomponente selbst unterdrücken und
würden daher die Güte des wiedergegebenen Bildes herabsetzen. Ein weiterer Zweck der Erfindung
besteht also in der Verminderung der Einwirkung der FarbenunterträgerweUe auf die Helligkeit des wiedergegebenen
Bildes unter Vermeidung der Verwendung von Sieben.
Die Erfindung baut auf einer Einrichtung für Farbfernsehen auf, bei welcher im Sender mit den Grundfarbenspannungen
eine oder mehrere FarbenträgerweUen moduliert werden und.die auf diese Weise gebildete
zusammengesetzte Farbenkomponente der Fernsehzeichenspannung in dem oberen Teil desselben
Frequenzbandes übertragen wird, das die durch die Vereinigung der Grundfarbenspannungen gebildete
HeUigkeitskomponente der Fernsehzeichenspannung
enthält, während im Empfänger aus der zusammengesetzten Farbenkomponente die Grundfarbenspannungen
getrennt abgeleitet und jeder von ihnen sowohl der niederfrequente als auch der hochfrequente
Teil der Helligkeitskomponente zugesetzt wird. Sie erreicht eine wirksame Verminderung der Rückwirkungen
der Grundfarbenspannungen aufeinander und auf die Helligkeitskompcnente des Fernsehzeichens
dadurch, daß der hochfrequente Teil der ίο Helligkeitskomponente in Abhängigkeit von der
Amplitude der entsprechenden Grundfarbenspannung zugesetzt wird.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird der hochfrequente Teil der Helligkeitskomponente ,mit
der entsprechenden Grundfarbenspannung multiplikativ moduliert; gemäß einer anderen Ausführungsform wird der Kathodenstrahl der Bildröhre getrennt
sowohl durch die Grundfarbenspannung als auch durch den hochfrequenten Teil der Helligkeitskomponente
beeinflußt.
Gemäß weiteren Ausführungsformen der Erfindung kann der hochfrequente Teil der Helligkeitskomponente
auch in Abhängigkeit von der Ableitung der Grundfarbenspannung oder aber proportional zum
Verhältnis der Amplitude der einzelnen Grundfarbenspannung zu der Summe sämtlicher Grundfarbenspannungen
zugesetzt werden.
Die Erfindung wird an Hand ihrer in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Die Fig. 1, ia, rb, 3, 4, 4a, 4b, 7 und 7a zeigen verschiedene
Ausführungsformen von erfindungsgemäß ausgebildeten Fernsehempfängern, Fig. 6 zeigt ein
Ausfülirungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten Fernsehsenders, während die Fig. 2 und 5
die Wirkungsweise der Empfänger gemäß Fig. 1 und 4 erläuternde Diagramme sind.
Der Empfänger gemäß Fig. 1 enthält einen mit einer Antenne 11 verbundenen Hochfrequenzverstärker
10, an den eine Überlagerers uife 12, ein
Zwischenfrequenzverstärker 13, ein Demodulator 14,
eine Einrichtung 15 zum Trennen der Helligkeitskomponente von der Farbenkomponente des Fernsehzeichens
und zum getrennten Ableiten der drei Grundfarbenspannungen aus der zusammengesetzten
Farbenkomponente sowie ein zweckmäßig als Kathodenstrahlröhre ausgebildetes Bildwiedergabegerät
16 angeschlossen ist. Das Bildwiedergabegerät kann entweder je eine Kathodenstrahlröhre für die Wiedergabe
jeder der Grundfarben oder aber vorzugsweise eine für die Wiedergabe aller drei Grundfarben
dienende einzige Kathodenstrahlröhre enthalten. Mit dem Demodulator 14 ist ein Synchronisierzeichentrenner
17 verbunden, an den ein Bildablenkgenerator 18 und ein Zeilenablenkgenerator 19 angeschlossen
sind. Diese Generatoren stehen über Klemmen 20 bzw. 21 mit den Ablenkspulen der Kathodenstrahlröhre
in Verbindung. Ein weiterer Ausgangskreis des Synchronisierzeichentrermers 17 ist an die Eingangsklemme 22 der Einrichtung 15 angeschlossen. Mit
dem Zwischenfrequenzverstärker 13 ist weiterhin der
Tonwiedergabeteil 23 des Empfängers verbunden. Sämtliche vorgenannten Teile des Empfängers sind
bis auf die Einrichtung 15 üblicher Art, so daß sich eine nähere Erläuterung ihres Aufbaus und ihrer
Wirkungsweise erübrigt.
Die Einrichtung 15 enthält zwei Zeichenkanäle, von denen der erste aus einem an die Eingangsklemmen 25
angeschlossenen Sieb 24 mit einem Durchlaßbereicn von ο bis 4 MHz, einem Sieb 26 mit einem Durchlaßbereich
von 0,5 bis 4 MHz und einem Verstärker 27 besteht, dessen Ausgangskreis an je einen Eingangskreis
der Modulatoren 33O, 336 und 33C angeschlossen
ist. Der andere Zeichenkanal verläuft über ein an das Sieb 24 angeschlossenes Sieb 29 mit einem Durchlaßbereich
von 3 bis 4 MHz sowie über einen Synchrondetektor 30 mit drei Ausgangskreisen. An jeden dieser
Ausgangskreise ist je ein Sieb 3I0, 31,,, 31,. mit einem
Durchlaßbereich von 0 bis 0,5 MHz und je ein Addierkreis 32α, 326 und 32,. angeschlossen. Jeder der
Addierkreise kann mehrere Pentoden enthalten, deren Eingangskreise an den einen Eingang des Addierkreises
angeschlossen sind und deren Anodenkreise in Parallelschaltung mit dem Ausgang des Addierkreises
in Verbindung stehen. Mit einem Eingangskreis des Synchrondetektors 30 ist ein an die Klemme
22 angeschlossener Generator 34 zur Erzeugung der Farbenunterträgerwelle mit der Frequenz von 3,5 MHz
verbunden. An das Sieb 24 ist ferner ein Sieb 38 mit einem Durchlaßbereich von 0 bis 0,5 MHz angeschlossen,
dessen Ausgangskreis mit je einem Eingangskreis
der Addierkreise 32α, 32 6 und 32 c in Verbindung
steht. Die Modulatoren 33a, 33^ und 33,, weisen
außer ihrem an den Verstärker 27 angeschlossenen Eingang noch einen an je einen der Addierkreise 32a,
321, und 32c angeschlossenen Eingang auf; ihre
Ausgangskreise sind an die Intensität der Kathodenstrahlen der Kathodenstrahlröhre 16 steuernde Steuerorgane
dieser Röhre angeschlossen.
Die Fig. ia zeigt die Schaltung eines der vorgenannten
Modulatoren, beispielsweise des Modulators 33a. Der Modulator enthält zwei Mischröhren 5O0 und
5O6, deren Anoden über einen gemeinsamen Arbeitswiderstand
52 an eine Spannungsquelle + B angeschlossen sind, mit der auch die Schirmgitter der
Röhren direkt in Verbindung stehen. Das äußere Steuergitter beider Röhren ist an die Ausgangsklemme
41 des Verstärkers 27 angeschlossen, während das innere Steuergitter der Röhre 5O0 an die Ausgangsklemme
46 eines der Addierkreise, beispielsweise des Addierkreises 32α, angeschlossen ist und das innere
Steuergitter der Röhre 5O6 mit derselben Klemme über
einen Differenzierkreis 53 und einen Doppelweggleichrichter 54 in Verbindung steht. Der gemeinsame Ausgangskreis
beider Röhren ist über einen Addierkreis 55 an die Ausgangsklemme 42 des Modulators angeschlossen.
Ein weiterer Eingangskreis des Addierkreises 55 steht mit der Klemme 46 in Verbindung.
Zwischen das innere Steuergitter und die Kathode jeder der Röhren 5O0 und 5o& ist eine Einrichtung zur
Steuerung des Spannungspegels eingeschaltet. Diese Einrichtung der Röhre 50a enthält eine zwischen dem
inneren Steuergitter und der Kathode in Reihenschaltung mit einem Kondensator 58e liegende Diode $6a.
Zwischen die Kathode und eine Spannungsquelle — C ist ein Vorspannungsteiler 59,, eingeschaltet, dessen
Schiebekontakt mit der Anode der Diode 5O0 in Ver-
bindung steht. Über diesen Spannungsteiler erhält die Anode der Diode ζβα eine negative Vorspannung
gegen Erde, und die ganze Einrichtung liefert eine derartige Vorspannung für die Röhre 5O0, daß alle dem
inneren Steuergitter der Röhre zugeführten Zeichenspannungen als positive Spannungen wirken. Die entsprechende
Einrichtung der Röhre 50 b besteht aus den in gleicher Weise geschalteten entsprechenden Schaltelementen
565, 57„, 585 und 596.
Das den Eingangsklemmen 25 der Einrichtung 15 vom Demodulator 14 zugeführte zusammengesetzte
Fernsehzeichen besteht aus einer Helligkeitskomponente und aus einer Farbenkomponente. Die Helligkeitskomponente
erstreckt sich über ein Frequenzband von 0 bis 4 MHz, das wir uns in zwei Teile von 0 bis
0,5 MHz und von 0,5 bis 4 MHz aufgeteilt denken können. Die Farbenkomponente wird von den beiden
Seitenbändern der Farbenunterträgerwelle von 3,5 MHz gebildet und umfaßt ein Frequenzband von 0 bis
äo 0,5 MHz. Der die Frequenzen von 0,5 bis 4 MHz umfassende
Teil des zusammengesetzten Fernsehzeichens, der die gemischten Höhen der Helligkeitskomponente
darstellt, gelangt über das Sieb 26 und den Verstärker 27 zu den Modulatoren 33,,, 336 und 33C. Der die
Frequenzen von 3 bis 4 MHz umfassende Teil des zusammengesetzten
Fernsehzeichens, der also die modulierte Farbenunterträgerwelle und ihre Seitenbänder
enthält, wird über das Sieb 2g dem Synchrondetektor 30 zugeführt. Der Synchrondetektor erhält andererseits
vom Generator 34 eine Sinusspannung von der Frequenz 3,5 MHz, die in Phase und Frequenz synchron
mit der Farbenunterträgerwelle des Senders ist. Die Sy1 chronisierung des Generators 34 erfolgt mittels
vom Sender übermittelter Synchronisierzeichen, die dem Generator über den Synchronisierzeichentrenner
17 zugeführt werden. Am Ausgang des Synchrondetektors ergibt sich dann bei den Phasenlagen 0,. 120
und 240° oder o, 90 und i8o° der Farbenunterträgerwelle
je eine der drei Grundfarben entsprechenden Farbzeichenspannungen. Jede dieser Farbzeichenspannungen
wird über eines der Siebe 3I0, 3I6 und 31,.
einem der Addierkreise 32α, 32δ und 32,, zugeführt, in
welchem sie mit dem den Addierkreisen über das Sieb 38 zugeführten Teil der Helligkeitskomponente
vereinigt wird. Die einen Frequenzbereich von 0 bis 0,5 MHz umfassende Ausgangsspannung eines jeden
der Addierkreise, die also die niederfrequenten Teile sowohl der zur einen Grundfarbe gehörigen als auch
der die Helligkeit bestimmenden Komponente der zusammengesetzten Fernsehzeichenspannung enthält,
wird dann je einem der Modulatoren 33O, 335 und 33,,
zugeführt, denen auch der den Frequenzbereich von 0,5 bis 4 MHz umfassende, die gemischten Höhen enthaltende
Teil der Helligkeitskomponente der Fernsehzeichenspannung zugeführt wird.
Die Wirkungsweise dieser Modulatoren soll nun an Hand der Fig. la näher erläutert werden. Die am
Ausgang der Addierkreise erscheinende Farbzeichenspannung mit einem Frequenzbereich von 0 bis 0,5 MHz
wird über die Klemme 46 dem inneren Steuergitter der Röhre 5O0, dem Differenzierkreis 53 und dem Addierkreis
55 zugeführt. Da das innere Steuergitter der Röhre 5oa durch die Einrichtung 5&α bis 5Qa ständig
auf einer solchen Vorspannung gehalten wird, daß die dem inneren Steuergitter über die Klemme 46 züge- 65,
führte Zeichenspannung an diesem Gitter als positive Spannung erscheint, ist die Wirkungsweise der Steuereinrichtung
5O0 bis 59a gleichwertig mit einer Wiedereinführung
der Gleichstromkomponente der Fernsehzeichenspannung. Dem äußeren Steuergitter der
Röhren 5O0 und 50^ wird über die Klemme 41 der die
gemischten Höhen enthaltende Teil der Helligkeitskomponente der Fernsehzeichenspannung zugeführt.
In der Röhre 5O0 erfolgt eine multiplikative Modulation
dieses Teiles der Helligkeitskomponente mit der 75, dem inneren Steuergitter zugeführten Farbzeichenspannung,
infolge deren der Augenblickswert der Amplitude der Ausgangsspannung der Röhre proportional
dem Augenblickswert der Amplitude der Farbzeichenspannung wird. Wenn also beispielsweise der
Augenblickswert der Farbzeichenspannung 0,1 Volt beträgt und der Augenblickswert der Helligkeitskomponente
ι Volt ist, so wird der Wert der Ausgangsspannung der Röhre proportional zu 0,1 Volt. Diese
sich am Widerstand 52 ergebende Spannung, die also eine modulierte Helligkeitskomponente mit einem
Frequenzbereich von 0,5 bis 4 MHz darstellt, gelangt zum Addierkreis 55, in welchem sie sich mit dem den
Frequenzbereich von 0 bis 0,5 MHz umfassenden Teil der Farbzeichenspännung zu der vollständigen, den
Frequenzbereich von 0 bis 4 MHz umfassenden Farbzeichenspännung vereinigt.
Da das innere Steuergitter der Röhre 5oa eine derartige
Vorspannung hat, daß alle ihr zugeführten Zeichenspannungen an ihr als positive Spannungen
erscheinen, während sich an dem äußeren Steuergitter sowohl positive als auch negative Spannungen ergeben
können, ist es möglich, daß die dem inneren Steuergitter zugeführte Farbzeichenspannung oder ein Teil
von ihr sich mit der modulierten Helligkeitskomponente bereits am Widerstand 52 zu der vollständigen,
den Frequenzbereich von 0 bis 4 MHz umfassenden Farbzeichenspannung vereinigt. Wenn der die Röhre
5oa enthaltende Kreis in dieser Weise ausgeführt ist,
kann der Addierkreis 55 auch weggelassen werden. Die vollständige Farbzeichenspannung gelangt über
die Klemme 42 zu einem der die Intensität des Kathodenstrahles regelnden Steuerorgane der Kathodenstrahlröhre
16. Auf diese Weise wird über jeden der drei Modulatoren eine der drei Grundfarbenspannungen
zur Kathodenstrahlröhre übertragen. Wie ersichtlich, bestimmen also die voneinander unabhängig übertragenen,
den Frequenzbereich von 0 bis 0,5 MHz umfassenden Teile der Farbzeichenspannungen die Größe
des mit ihnen zu der vollständigen Farbzeichenspannung zu vereinigenden Anteils an dem die gemischten
Höhen enthaltenden, nicht unabhängig übertragenen Teiles der Helligkeitskomponente. Diese Art der Vereinigung
der Farbzeichenkomponente und der Helligkeitskomponente zur vollständigen Farbzeichenspan- iao
nung, die im Hinblick darauf, daß die beiden genannten Komponenten nicht einfach miteinander
addiert werden, auch nicht linear genannt werden kann, bewirkt eine Verminderung der gegenseitigen
Beeinflussung der zu den drei Grundfarben gehörigen Farbzeichenspannungen. Diese Wirkung der erfin-
dungsgemäßen Einrichtung wird weiter unten an Hand der Fig. 2 näher erläutert werden.
Um Verwischungen der Kanten von im Bild erscheinenden Gegenständen zu vermeiden, kann es
wünschenswert sein, die Modulation des einen Frequenzbereich von 0,5 bis 4 MHz umfassenden, in abhängiger
Weise übertragenen Teiles der Helligkeitskomponente nicht nur der in unabhängiger Weise übertragenen
Farbenkomponente selbst, sondern auch der Größe der ersten Ableitung oder einer Ableitung
höherer Ordnung dieser Komponente proportional zu machen. Diesem Zweck dient der Differenzierkreis 53,
der Gleichrichter 54 sowie die zweite Modulatorröhre 5O6. Die im Ausgang der Addierkreise 32,,, 326 und 32,.
erscheinenden Farbenkomponenten werden im Differenzierkreis 53 differenziert und nach ihrer Gleichrichtung
durch den Gleichrichter 54 dem Eingangskreis der Röhre 5οδ zugeführt. Diese Röhre arbeitet
ähnlich wie die Röhre 5O0, nur mit dem Unterschied, daß die ihrem inneren Steuergitter zugeführte differenzierte
Spannung, insbesondere die an den Kanten der im Bild dargestellten Gegenstände, wirksam werdende
Helligkeitskomponente beeinflußt. Die Ausgangsspannungen der Röhren 5Oa und 5O6 vereinigen sich
am Widerstand 52. und werden gemeinsam dem Addierkreis 55 zugeführt, um hier zusammen mit der
Farbenkomponente die vollständige Farbzeichenspannung zu bilden.
Im Diagramm der Fig. 2 stellen die Kurven A-D und ^1-C1 die Farbe und die hochfrequente Zeichnung
eines Teiles des gesendeten Bildes dar, die Kurven E-G stellen die Wiedergabe der durch die vorgenannten
Kurven veranschaulichten Einzelheiten durch bekannte Empfänger dar, während die Kurven H-J
die Wiedergabe der durch die erstgenannten Kurven veranschaulichten Einzelheiten durch den erfindungsgemäßen
Empfänger darstellen. Jede Kurve veranschaulicht die Amplitude einer Farben- bzw. Helligkeitsänderungen
darstellenden Spannung, wie sie sich beim horizontalen Abtasten eines aus vertikalen
Streifen bestehenden Musters ergibt, in welchem auf einen schwarzen Streifen ein weißer, dann wieder ein
schwarzer, dann ein roter, dann wieder ein schwarzer usw. folgt. Die Kurven A, B und C stellen die den
Frequenzbereich von 0 bis 4 MHz umfassenden Ausgangsspannungen der den drei Grundfarben zugeordneten
drei Büdfängerröhren des Senders dar, während die Kurve D nur den den Frequenzbereich
von 0,5 bis 4 MHz umfassenden hochfrequenten Teil dieser Spannungen veranschaulicht. Die gestrichelt
gezeichneten Kurven A1, R1 und C1 stellen die durch
den Sender und durch den Empfänger ohne Abhängigkeit voneinander übertragenen, den Frequenzbereich
von 0 bis 0,5 MHz umfassenden Teile der grünen, roten und blauen Farbzeichenkomponenten dar.
Die Kurven E, F und G veranschaulichen die Erscheinungsform
des Musters in den drei verschiedenfarbigen Teilbildern auf dem Bildschirm eines Empfängers,
in dem die gegenseitig unabhängig voneinander übertragenen, den Frequenzbereich von 0 bis
0,5 MHz umfassenden Farbenkomponenten zu der in gegenseitiger Abhängigkeit ihrer Bestandteile übertragenen,
den Frequenzbereich von 0,5 bis 4 MHz umfassenden Helligkeitskomponente in linearer Weise
addiert werden. Hierbei wird, wie ersichtlich, der weiße Streifen (der zweite Streifen von links) treu
wiedergegeben, weil zu dessen Wiedergabe alle drei Grundfarbenspannungen, die durch die Kurven E, F
und G dargestellt sind, gleichzeitig herangezogen werden. Infolge dieser gleichzeitigen Mitwirkung aller
drei Grundfarbenspannungen gleicht sich ihre gegenseitige Beeinflussung völlig aus. Der die Wiedergabe
des roten Streifens (des vierten Streifens von links) veranschaulichende Teil der Kurven zeigt jedoch, daß
die Kanten dieses Streifens unscharf erscheinen, weil die zu ihr gehörige, die gemischten Höhen enthaltende
Helligkeitskomponente schwach ist und die sich bei der Abtastung der Kanten des roten Streifens mitergebenden
schwachen blauen und grünen Farbzeichenspannungen, die die Kurven E und G veranschauliehen,
in dem grünen und dem blauen Teilbild in unerwünschter Weise zum Ausdruck kommen. Zwecks
treuer Wiedergabe des roten Streifens sollte während dessen Wiedergabe in dem grünen und in dem blauen
Teilbild überhaupt nichts zu sehen sein. Die Störung wird durch die durch die Kurve D dargestellte hochfrequente
Helligkeitskomponente verursacht, die ja bei den bekannten Empfängern in allen drei den drei
Grundfarben zugehörigen Teilen des Farbzeichenkanals in gleicher Stärke erscheint.
Die Kurven H, I und / stellen die Wirkungsweise des Empfängers gemäß Fig. 1 dar, und zwar unter
Vernachlässigung der Wirkung der Röhre 5O6 und der
mit dieser Röhre verbundenen Kreise. Infolge der Tatsache, daß während der Abtastung des roten
Streifens die Modulatoren 33 a, 33 6 und 33,, keine
grüne bzw. blaue Farbzeichenspannung erhalten, wird in den diesen Spannungen zugehörigen Kanälen
während dieser Zeit auch die die gemischten Höhen enthaltende Helligkeitskomponente unterdrückt, so
daß also auf dem grünen und dem blauen Teilbild während dieser Zeit nichts erscheint. Wie ersichtlich,
wird hierbei der weiße Streifen mit ausreichender Treue und der rote Streifen mit voller Treue wiedergegeben.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht also darin, daß die Stärke der die gemischten Höhen enthaltenden,
nicht unabhängig übertragenen Helligkeitskomponente in vollem Maße von der Stärke der voneinander
unabhängigen niederfrequenten Farbzeichenspannungen gesteuert wird. Solange die einer Grundfarbe
zugeordnete Farbzeichenspannung nicht vorhanden ist, kann in dem dieser Farbzeichenspannung
zugeordneten Zeichenkanal auch keine Helligkeitskomponente übertragen werden. Ist dagegen eine
niederfrequente Farbzeichenspannung vorhanden, so wird in dem betreffenden Zeichenkanal die Helligkeitskomponente proportional zur Stärke der Farbzeichenspannung
übertragen. Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung kann also die hochfrequente Helligkeitskomponente
eigentlich als hochfrequente Farbenkomponente angesprochen werden, da ihre Stärke vom
Augenblickswert der den drei Grundfarben zugeordneten Farbenzeichenspannungen abhängt. Obzwar
dieser Vorteil sich dann am besten auswirkt, wenn die Farbenkomponenten in Form beider Seitenbänder
einer modulierten Farbenunterträgerwelle übertragen werden und daher voneinander ganz unabhängig sind,
kann die Erfindung auch dann mit Vorteil angewendet werden, wenn die Farbenkomponenten mit größerer
Bandbreite übertragen werden, als dies bei einer Doppelseitenbandübertragung möglich ist, wobei dann
ihre Übertragung allerdings nicht mehr unabhängig voneinander erfolgt. Auch in diesem Fall wird ihre
gegenseitige Beeinflussung durch die Erfindung vermindert, wenn auch nicht ganz in dem Maße wie bei
der Doppelseitenbandübertragung.
Fig. ib zeigt eine Schaltung, welche die erfindungsgemäße
Modulation der hochfrequenten Helligkeitskomponenten mit den niederfrequenten Farbenkomponenten
ohne Verwendung der in den Fig. 1 und ia gezeigten Modulatoren ermöglicht. Bei dieser
Schaltung sind die Addierkreise 32α, 32 b und 32 c
über Verstärker 47a, 47 b und 47,. an je eine Kathode
einer Dreistrahl-Kathodenstrahlröhre 35 angeschlossen. Der Verstärker 27 der Anordnung gemäß Fig. 1
ist hierbei durch einen Ablenkverstärker 39 ersetzt, der mit einer zusätzlichen Ablenkspule 28 der Kathodenstrahlröhre
verbunden ist. Die Kathodenstrahlröhre hat eine perforierte Maske 36 und einen Bildschirm 37, der aus reihenweise dicht nebeneinandersitzend
angeordneten Phosphorpunkten besteht. Jeder dieser Punkte ist in drei dreieckförmig
angeordnete Teile unterteilt, von denen der eine bei Bestrahlung grün ist, der andere rot ist und der dritte
blaues Licht ausstrahlt.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise der Anordnung gemäß Fig. ib sei angenommen, daß der Verstärker
47 α im Zeichenkanal für die grüne Farbzeichenspannung
liege. Die Ausgaugsspannung dieses Verstärkers, die den den Frequenzbereich von 0 bis 0,5 MHz umfassenden
Teil der vollständigen grünen Farbzeichenspannung darstellt, moduliert also den das grüne Teilbild
erzeugenden Kathodenstrahl in seiner Stärke. Diese Stärkemodulation des Kathödenstrahles wird
ergänzt durch die Abtastgeschwindigkeitsmodulation, die die den Frequenzbereich von 0,5 bis 4 MHz umfassende
Helligkeitskomponente mit Hilfe der zusätzlichen Ablenkspule 28 bewirkt. Beide Modulationen
zusammengenommen ergeben die vollständige, den Frequenzbereich von 0 bis 4 MHz umfassende grüne
Farbzeichenkomponente, wobei die Wirkung der zweiten Modulation von derjenigen der ersten Modulation
abhängt. Wenn keine niederfrequente grüne Farbzeichenspannung vorhanden ist, wird der das
grüne Teilbild erzeugende Kathodenstrahl unterdrückt, und infolgedessen wird im grünen Teilbild auch
die Helligkeitskomponente zu Null. Es ergibt sich hier also durch die Einwirkung der beiden Komponenten
der Fernsehzeichenspannung auf denKathodenstrahl dieselbe multiplikative Modulation, die im
Modulator gemäß Fig. 1 a durch die Röhre 5oa bewirkt
wurde.
Fig. 3 zeigt eine Einrichtung zur Anwendung der Erfindung in Verbindung mit einer Fernsehzeichenspannung,
die anders ausgebildet ist als diejenige, für die die Einrichtung gemäß Fig. 1 bestimmt war. Diese
Einrichtung enthält an ein Sieb 24 mit einem Durchlaßbereich von 0 bis 4 MHz angeschlossene fünf
Zeichenkanäle, von welchen der erste aus einem Sieb 40 mit einem Durchlaßbereich von 1 bis 4 MHz,
einem Modulator 336 und einem Verstärker 47^, der
zweite aus einem Sieb 43,, mit einem Durchlaßbereich
von 2,5 bis 3,6 MHz, einem Amplitudendemodulator 446, einem Sieb 45,, mit einem Durchlaßbereich von
0 bis ι MHz sowie aus dem Modulator 33^ und dem
Verstärker 47&, der dritte aus einem Sieb 48 mit einem
Durchlaßbereich von 0,25 bis 4 MHz, einem Modulator 33 c und einem Verstärker 47 „, der vierte aus einem
Sieb 43C mit einem Durchlaßbereich von 3,75 bis
4 MHz, einem Amplitudendemodulator 44,,, einem Sieb 45 c mit einem Durchlaßbereich von 0 bis 0,25 MHz
sowie aus dem Modulator 33,, und dem Verstärker 47 c,
und schließlich der fünfte aus einem Verstärker 47a
besteht. Die Ausgangskreise der Verstärker 47a, 47 6
und 47 c sind an Klemmen 49,,, 49 „ und 49,. angeschlossen,
die beispielsweise mit den Kathoden der Kathodenstrahlröhre der Anordnung gemäß Fig. 1
verbunden werden können.
Der Einrichtung wird eine Fernsehzeichenspannung mit einem gesamten Frequenzbereich von 0 bis 4 MHz
zugeführt, die zwei modulierte Unterträgerwellen von 3,5 bzw. 4 MHz mit je einem Seitenband enthält.
Die erstgenannte Unterträgerwelle ist mit der roten Farbzeichenspannung von 1 MHz und die zweitgenannte
mit der blauen Farbzeichenspannung von 0,25 MHz moduliert. Der den Frequenzbereich von
ο bis ι MHz umfassende Teil der vollständigen Fernsehzeichenspannung
kann hierbei die grüne Farbenkomponente darstellen.
Die vollständige Fernsehzeichenspannung wird über den Verstärker 47 α und die Klemme 49a derjenigen
Kathode der Kathodenstrahlröhre zugeführt, von welcher der das grüne Teilbild erzeugende Kathodenstrahl
ausgeht. Die Farbenunterträgerwelle von 3,5 MHz gelangt mit ihrem Seitenband über das Sieb
436 in den Amplitudendemodulator 44Ö, und die sich
hier infolge der Demodulation ergebende rote Zeichenspannung wird dann über das Sieb 456 dem Modulator
336 zugeführt. In diesem Modulator erfolgt eine
multiplikative Modulation der über das Sieb 40 zugeführten, den Frequenzbereich von 1 bis 4 MHz
umfassenden Helligkeitskomponente mit der den Frequenzbereich von 0 bis 1 MHz umfassenden roten
Farbzeichenspannung, deren Ergebnis die den Frequenzbereich von 0 bis 4 MHz umfassende vollständige
rote Farbzeichenspannung ist. Diese wird über den Verstärker 475 und die Klemme 49^ derjenigen Kathodenstrahlröhre
zugeführt, von welcher der das rote Teilbild erzeugende Kathodenstrahl ausgeht. Die zweite Farbenunterträgerwelle von 4 MHz gelangt
über das Sieb 43,, mit ihrem Seitenband in den Amplitudendemodulator 44,,, und die sich hier ergebende
blaue Zeichenspannung mit dem Frequenzbereich von ο bis 0,25 MHz moduliert im Modulator33c
die diesem Modulator über das Sieb 48 zugeführte, iao den Frequenzbereich von 0,25 bis 4 MHz umfassende
Helligkeitskomponente. Auf diese Weise ergibt sich hier die den Frequenzbereich von ο bis 4 MHz umfassende,
vollständige blaue Zeichenspannung, die )er den Verstärker 47,, und die Klemme 49 c derjenigen
Kathode der Kathodenstrahlröhre zugeführt
wird, von welcher der das blaue Teilbild erzeugende Kathodenstrahl ausgeht. Auch hierbei bestimmen also
die unabhängig voneinander übertragenen roten und blauen Farbzeichenspannungen denjenigen Anteil der
die gemischten Höhen enthaltenden Helligkeitskomponente, der mit ihnen zusammen die vollständigen
Farbzeichenspannungen ergibt. Dasselbe Prinzip kann natürlich, wenn erwünscht, auch auf die grüne Farbzeichenspannung
angewendet werden.
ίο Die gemäß der Erfindung zwecks Beseitigung der
Wirkung der gegenseitigen Beeinflussung der Farbzeichenspannungen bewirkte Einführung der Helligkeitskomponente
in die Farbzeichenkanäle im Verhältnis zur Stärke der unabhängig übertragenen Farbzeichenkomponente kann dazu führen, daß der
Betrag der so eingeführten Helligkeitskomponente unrichtig ausfällt, insbesondere dann, wenn in einem
gegebenen Augenblick gerade nur eine der drei Grundfarbenspannungen wirksam ist und diese einen kleinen
Wert hat. Dieser mögliche Fehler kann ausgeschaltet werden, wenn die in die Farbzeichenkanäle eingeführte
Helligkeitskomponente nicht nur proportional der Farbzeichenspannung, sondern auch proportional
einem Drittel der Summe der Augenblickswerte der jeweilig wirksamen Farbzeichenspannungen gemacht
wird. Fig. 4 zeigt eine hierfür geeignete Anordnung. Diejenigen Teile dieser Anordnung, die mit entsprechenden
Teilen der Anordnung gemäß Fig. 1 identisch sind, sind mit denselben Bezugszeichen mit
einer vorgestellten »4« versehen.
Ein Zeichenkanal der Anordnung gemäß Fig. 4 besteht aus einem an das Sieb 24 angeschlossenen Verstärker
60, dessen Ausgangskreis mit jedem der Modulatoren 6io, 61 b und 61 c verbunden ist. Die
anderen Zeichenkanäle der Anordnung entsprechen denjenigen der Anordnung gemäß Fig. 1. Zwischen
das Sieb 24 und das dem Synchrondemodulator 30 vorgeschaltete Sieb 429,,, ist ein mit diesem Sieb
identisches Sieb 4295 und ein Umkehrmodulator oder
Trennkreis 62 in Reihe geschaltet. Ein weiterer Eingangskreis des Modulators 62 ist über ein Sieb 63 mit
einem Durchlaßbereich von 0 bis 0,5 MHz an die Eingangsklemmen 25 angeschlossen. Der Modulator
dient dazu, die ihm über das Sieb 429;, zugeführte
Zeichenspannung durch die ihm über das Sieb 63 zugeführte Zeichenspannung so zu teilen, daß die den
Frequenzbereich von ο bis 0,5 MHz umfassenden Ausgangsspannungen der Siebe 43I0, 43J6 und 43I0 nur
zur Farbe, nicht aber zur Helligkeit der Bildpunkte in Beziehung stehen.
Fig. 4a zeigt die Schaltung des Umkehrmodulators 62. Die eine Eingangsklemme 64 des Modulators
ist über eine Phasenumkehrstufe 66 und einen Kondensator 67 an das äußere Steuergitter einer Mischröhre
68 angeschlossen. Mit diesem äußeren Steuergitter ist auch die Anode einer Diode 69 verbunden,
deren Kathode mit der Kathode der Mischröhre in Verbindung steht. Die zweite Eingangsklemme 65
ist über einen Kondensator 70 an das innere Steuergitter der Röhre 68 angeschlossen, die von einer
Spannungsquelle C über einen Gitterableitwiderstand 71 eine Vorspannung erhält. Die Anode der Röhre, die
ihre Spannung von der Spannungsquelle -\-B über
einen Arbeitswiderstand 72 erhält, ist an die Ausgangsldemme 73 angeschlossen.
Die den Frequenzbereich von 0 bis 4 MHz umfassende zusammengesetzte Fernsehzeichenspannung wird über
den Verstärker 60 einem Eingangskreis der ModuT
latoren 6io, 6i6 und 6ic zugeführt. Die modulierte
Farbenunterträgerwelle von 3,5 MHz gelangt über das Sieb 429;, zu einem Eingangskreis des Modulators
62, dessen anderem Eingangskreis über das Sieb 63 ein die Frequenzen von 0 bis 0,5 MHz umfassender
Teil der zusammengesetzten Fernsehzeichenspannung zugeführt wird. Die Gitterspannungs-Anodenstrom-Charakteristik
des äußeren Steuergitters einer Röhre von der Art der Röhre 68 des Modulators 62 stellt
angenähert eine negative Inversefunktion dar. Infolgedessen ergibt sich an der Anode der Röhre eine
Spannung, die im Verhältnis zu der dem äußeren Steuergitter der Röhre zugeführten Spannung negativ
invers ist. Da die übliche Mischröhre normalerweise eine dem Produkt der ihren beiden Steuergittern
zugeführten Spannungen proportionale Ausgangsspannung liefert, ergibt sich im Ausgangskreis der
Röhre 68 in dem Fall, daß dem äußeren Steuergitter über den Phasenumkehrer 66 eine negative Spannung
zugeführt wird, eine Spannung, die das Ergebnis der Teilung der der Klemme 65 zugeführten Spannung
durch die der Klemme 64 zugeführte Spannung ist. Der Umkehrmodulator bewirkt also eine Teilung des
den Frequenzbereich von 3 bis 4 MHz umfassenden, die Farbenunterträgerwelle und ihre Seitenbänder
enthaltenden Teiles der zusammengesetzten Fernsehzeichenspannung durch den den Frequenzbereich von
ο bis 0,5 MHz umfassenden Teil dieser Spannung.. Infolgedessen ergibt sich im Ausgangskreis des
Modulators 62 die Farbenunterträgerwelle ohne die in ihr normalerweise enthaltene niederfrequente
Helligkeitskomponente. Die Farbenunterträgerwelle wird dann in dem Synchrondemodulator 30 demoduliert,
und ihre die Grundfarbenspannungen darstellenden Modulationskomponenten gelangen über
die Siebe 43I0, 431^ und 431,, sowie über die Verstärker
433 a, 4336 und 433C zu den Modulatoren 6iffi,
6i6 und 61 c, in welchen sie die Amplitude der Helligkeitskomponente
der Farbenspannungen steuern. Daß diese Steuerung die die gegenseitige Beeinflussung
der Farben herabsetzende nicht lineare Vereinigung der niederfrequenten Farbenkomponenten mit der für
sie alle gemeinsam hochfrequenten Helligkeitskomponente zu den vollständigen Farbenzeichenspannungen
zur Folge hat, soll im folgenden mathematisch bewiesen werden.
Die Zusammensetzung der Helligkeitskomponente kann durch die Gleichung
(i)
ausgedrückt werden, in welcher M die den Frequenzbereich von ο bis 4 MHz umfassende Helligkeitskomponente der zusammengesetzten Fernsehzeichenspannung
ist und G, R, B die ebenfalls den Frequenzbereich von 0 bis 4 MHz umfassenden Farbzeichenspannungen
darstellen.
Von der Phasenunterträgerwelle können in den
Phasenlagen o, 120 und 2400 dieses Unterträgers
Farbdifferenzspannungen abgenommen werden, die zusammen mit der Helligkeitskomponente M die
gewünschte Farbzeichenspannung ergeben. Wenn die der grünen Farbenkomponente zugeordnete, in der
Phasenlage o° abgenommene Farbdifferenzspannung mit x, die der roten Farbenkomponente zugeordnete,
in der Phasenlage 120° abgenommene Farbdifferenzspannung
mit y und die der bläuen Farbenkomponente zugeordnete, in der Phasenlage 240" abgenommene
Farbdifferenzspannung mit 2 bezeichnet wird, so kann man folgende Gleichungen aufstellen:
M= mi,+
= —- (gL
in welcher mj, die den Frequenzbereich von ο bis
0,5 MHz umfassende niederfrequente Komponente von M ist, ms die den Frequenzbereich von 0,5 bis
4 MHz umfassende hochfrequente Komponente von M darstellt und gs, ?3 und hs die den Frequenzbereich
von 0,5 bis 4 MHz umfassenden Komponenten der Farbzeichenspannungen G, R und B sind.
Aus den Gleichungen (2) bis (5) ergibt sich dann:
M + x =
M + y =
M + z =
(6) (7) (8)
Bei den üblichen Einrichtungen wurden sich also drei unabhängige, das schmale Frequenzband von
ο bis 0,5 MHz umfassende Spannungen gL, n, und &£
ergeben, wenn nur die beiden Seitenbandteile der Farbenunterträgerwelle verwertet werden, und die
gemeinsame hochfrequente Spannung Wh würde mit jeder dieser Spannungen in linearer Weise vereinigt
werden.
Im Falle der erfindungsgemäßen Einrichtung erhalten die den Spannungen x, y und ζ entsprechenden
Spannungen x', y' und z' infolge der Wirkungsweise des Modulators 62 folgende Werte:
xf =
Y =
ζ =
mL
(9)
(10)
(11)
Die Modulatoren 6io, 6i6 und 61 c, die bei der
erfindungsgemäßen Einrichtung an die Stelle der linearen Addierkreise der bekannten Einrichtunger·
(4)
in welchen gL, rL und bL den Frequenzbereich von
ο bis 0,5 MEk umfassende niederfrequente Komponenten der Farbzeichenspannungen G, R und B sind.
Bei den üblichen Empfängern erhält man nun die drei Grundfarbenspannungen durch lineare Addition
zu M + x, M -\- y und M -f- z. Für die Helligkeitskomponente kann dann folgende Gleichung aufgestellt
werden:
+' h) H fen + fη + bB),
(5)
treten, bilden aus dem Produkt der Spannung M und den Spannungen x', y' und z' den Frequenzbereich von
ο bis 0,5 MHz umfassende Ausgangsspannungen, die gleich gL, rL und δχ sind. Da, wie sich aus den Gleichungen
(2) bis (4) ergibt, die Spannungen x', y' und z' je nach, der augenblicklich übertragenen Farbe positive
oder negative Werte haben können, muß denjenigen Gittern der Modulatoren, den diese Spannungen
zugeführt werden, eine Vorspannung aufgedrückt werden, die verhindert, daß die Röhre gesperrt wird,
wenn diese Spannungen negativ werden. Diese Vorspannung muß so bemessen sein, daß eine Sperrung
der Röhre nur bei dem größten negativen Wert dieser Spannungen eintreten kann, d. h. dann, wenn die
betreffende Farbenspannung ganz ausfällt. Wenn beispielsweise angenommen wird, daß der Maximalwert
der Spannungen g, r und δ ι Volt ist, so ergibt sich aus der Gleichung (2) der Wert der Farbdiff erenzspannungtf
zu -J-2/3 Volt, wenn gesättigtes Grün übertragen
wird und zu ·—2/3 Volt, wenn kein Grün übertragen
wird. Der Wert der Spannung M beträgt dann gemäß der Gleichung (5) -1-1Z3 bzw. +2I3 Volt. Die
Spannung #' erhält dann gemäß Gleichung (9) den Wert
von +2 bzw. —ι Volt. Damit eine richtige Modulation der Spannung M erfolgt, muß dieser Spannungsbereich
in der Spannungsbereich +3 bis ο Volt versetzt werden, was durch Anlegen einer Vorspannung von +1 Volt
an dasjenige Steuergitter erreicht werden kann, dem die Spannung λ;' zugeführt wird. .Ahnliche Vorspannungen
sind auch für die Spannungen y' und z' erforderlich. Die effektiven Eingangsspannungen j>,
s und t ergeben sich dann aus den Gleichungen (9), (10) und (11) zu:
(13)
VfIj1
t =
1.
(14)
(I5) «5
Diese Gleichungen können im Hinblick auf die Gleichungen (5), (2), (3) und (4) wie folgt vereinfacht
werden:
P = Ji-,
mL
s =
mL '
(16)
(17)
(18)
Bei Zuführung der Spannung M zum anderen Steuergitter der Modulatorröhre ergibt sich dann deren
Arbeitsweise aus folgenden Gleichungen:
Ji- M = gL +
mL
SJJ
M =
M =
* · <I9)
(20)
\ mL
i—)
\mLj
(21)
Diese letztgenannten Gleichungen zeigen, daß die nicht unabhängig übertragenen hochfrequenten Helligkeitskomponenten
m-H. mit den unabhängig voneinander
übertragenen Farbenkomponenten gt, ^l und δχ
in nicht linearer Weise vereinigt werden, indem sie zu ihnen proportional zum Verhältnis der Amplitude der
einzelnen Farbenkomponente zur Amplitude der niederfrequenten Helligkeitskomponente mL addiert
werden. ·
Fig. 5 veranschaulicht die Wirkungsweise der Anordnung gemäß Fig. 4. Die Kurven- bis/ entsprechen
den in gleicher Weise bezeichneten Kurven der Fig. 2. Mit Bezug auf die oben entwickelten Gleichungen
stellen also die Kurven ^l, B und C die Spannungen
G, R und B dar, während die Kurven A1, B1 und C1
die Spannungen gL, rL und hL darstellen. Die Kurve D
veranschaulicht die gemeinsame hochfrequente Helligkeitskomponente Mh- Die Kurven E, F und G stellen
die der Kathodenstrahlröhre zugeführte grüne, rote und blaue Farbenspannung für den Fall dar, daß die
Helligkeitskomponente mn mit den Farbenkomponenten
gL, rjj und bz linear summiert wird. Die hierbei
entstehenden Farbenfehler sind aus dem Diagramm ohne weiteres ersichtlich. Das Diagramm gemäß
Fig. 5 bezieht sich auf die Abtastung eines ä.anlichen Musters wie das Diagramm gemäß Fig. 2, nur mit dem
Unterschied, daß auf den ersten vertikalen schwarzen Streifen ein roter Streifen folgt, der durch einen in
seiner Mitte befindlichen schmalen schwarzen Streifen in zwei Teile unterteilt ist, hierauf folgt wieder ein
schwarzer, dann ein grüner, ein weißer und schließlich wieder ein schwarzer Streifen. Wenn man nun die
die rote Farbzeichenspannung veranschaulichende Kurve F betrachtet, so sieht man, daß der in der Mitte
des roten Streifens befindliche schmale schwarze Streifen im Falle dieser Kurve nicht mehr die scharfen
Ränder hat, die im Falle der Kurve B noch vorhanden sind. Überdies ergeben sich beim Abtasten der Ränder
des roten Streifens auch noch grüne und blaue Signalspannungen, die hier nicht vorhanden sein dürften.
Diese Fehler sind im Falle der Kurven H, I und /, die sich bei der erfmdungsgemäßen nicht linearen
Vereinigung der Farbenkomponenten mit der Helligkeitskomponente ergeben, ausgeschaltet. Dies kommt
beispielsweise darin zum Ausdruck, daß die die rote Farbzeichenspannung veranschaulichende Kurve I der
Kurve B viel ähnlicher ist, als die Kurve F.
Auch bei der Anordnung gemäß Fig. 4 kann an Stelle der Modulatoren die Kathodenstrahlröhre' selbst
für die Durchführung der erfindungsgemäßen multiplikativen Modulation der Helligkeitskomponente mit
den Farbzeichenkomponenten herangezogen werden. Eine entsprechende Anordnung ist in Fig. 4b dargestellt.
Die drei Kathoden dieser Röhre sind über die Klemme 89 gemeinsam an den Verstärker 60 der Einrichtung
gemäß Fig. 4 angeschlossen. Die Kathodenstrahlröhre enthält für jeden der Kathodenstrahlen je
ein Ablenkplattenpaar 80, 81 und 82. Die eine Platte jedes Ablenkplattenpaares erhält über die Regelwiderstände
83a, 83^ und 83,, eine einstellbare Vorspannung
·—C —C" bzw. —C". Das mittlere
Potential der Ablenkplattenpaare ist etwa gleich demjenigen des Bildschirmes in den üblichen Röhren.
Die genannten Vorspannungen dienen zum Ausgleich der etwaigen negativen Werte der Farbze.ichenspannungen.
Die eine Elektrode jedes Ablenkplattenpaares ist über Klemmen 84,,, 84,, und 84,, an je einen der
Verstärker 433^ 433,, und 433 c der Einrichtung gemäß
Fig. 4 angeschlossen. Zu jedem Ablenkplattenpaar gehört eine Lochblende 85, 86 bzw. 87, die zwischen
ihm und dem Bildschirm angeordnet ist.
Bei der angegebenen Schaltung wird die Helligkeitskomponente M den Kathoden der Kathodenstrahlröhre
zugeführt, während die Farbdifferenzkomponenten x', y' und 2' je einem der Ablenkplattenpaare
80, 81 und 82 zugeführt werden, je geringer die Amplitude der letztgenannten Spannungen ist, um
so mehr wird der betreffende Kathodenstrahl durch die an den Ablenkplattenpaaren wirksame Vorspannung
abgelenkt, und ein um so geringerer Teil des Strahles kann daher durch die Lochblende passieren.
Wenn eine dieser Spannungen ganz ausfällt, wird der zugehörige Strahl ganz unterdrückt. Bei voller
Amplitude einer der Spannungen %', y', z', d. h. wenn es sich um die Übertragung einer gesättigten
Farbe handelt, wird durch diese Spannung die Vorspannung ganz ausgeglichen, und der Kathodenstrahl
wird infolgedessen gar nicht abgelenkt, so daß er in seiner vollen Stärke durch die Lochblende
durchtritt. Auf diese Weise hängt also auch hier der in jedem Augenblick für jede der Grundfarben wirksam
werdende Anteil der hochfrequenten Helligkeitskomponente von dem Verhältnis zwischen der Amplitude
der einzelnen Farbenkomponenten und der Amplitude der niederfrequenten Helligkeitskomponente
mL ab.
In Verbindung mit der Fig. 4 wurde die Teilung der Farbenunterträgerwelle durch die niederfrequente
Helligkeitskomponente besprochen. Wenn diese Teilung nicht im Empfänger, sondern bereits im Sender
durchgeführt wird, so können die von der Einseitenbandübertragung der Farbenunterträgerwelle her-
rührenden Farbenfehler noch weiter vermindert werden. In Verbindung mit der Einrichtung gemäß
Fig. ι wurde angenommen, daß die modulierte Unterträgerwelle Seitenbänder mit einer Bandbreite von
ο bis 0,5 MHz habe und den Frequenzbereich von 3 bis 4 MHz mit den Helligkeitskomponenten zusammen
einnehme. Zwecks Verbesserung der Farbenübertragung kann es erwünscht sein, ihre Bandbreite
zu vergrößern, indem für die Übertragung der modulierten Farbenunterträgerwelle der Frequenzbereich
von 2 bis 4 MHz ausgenutzt und für die zur Verbesserung
der Farbenwiedergabe dienenden Zeichenspannungen Einseitenbandübertragung verwendet wird.
Wie bereits erwähnt wurde, ist bei der Einseitenbandübertragung die Amplitudenmodulation der Unterträgerwelle
von ihrer Phasenmodulation nicht unterscheidbar, und infolgedessen verursacht jede
Amplitudenänderung der Unter trägerwelle einen Farbfehler. Bei den eingangs beschriebenen Arten des
Farbfernsehens ist die Amplitude der Farbenunterträgerwelle proportional sowohl zur Farbensättigung
als auch zur Helligkeit. Die Amplitude ändert sich also auch dann, wenn bei gleichbleibender Farbe nur
die Helligkeit wechselt, und infolgedessen entstehen Farbenfehler. Bei der Einrichtung gemäß Fig. 6 wird
die Helligkeitsänderung aus der modulierten Farbenunterträgerwelle vor ■ ihrer Übertragung durch den
Einseitenbandkanal herausdividiert, und auf diese Weise werden die auf die Helligkeitsänderungen
zurückzuführenden Farbenfehler unterdrückt.
Der Sender gemäß Fig. 6 umfaßt eine Bildfängeranordnung 90, an deren den drei Grundfarben zugeordnete
Ausgangskreise je ein Sieb 9I0, gi6 und 91,,
•mit dem Durchlaßbereich von ο bis 1,5 MHz angeschlossen
ist. Die drei Ausgangskreise sind überdies gemeinsam an einen Mischkreis 92 angeschlossen.
Durch einen zur Farbensynchronisierung dienenden weiteren Ausgangskreis 9O0 der Anordnung 90 wird
ein Generator 93 gesteuert, der seinerseits zur Steuerung des Generators 34 der Empfänger gemäß Fig. 1
und 4 dient. Die Siebe gia, git und 9I0 sind mit je
einem Eingangskreis eines Synchronmodulators 94 verbunden, an den sich ein Sieb 106 mit einem Durchlaßbereich
von 2 bis 4 MHz, ein Umkehrmodulator 95, ein weiteres Sieb 96 mit einem Durchlaßbereich von
2 bis 4 MHz und ein Addierkreis 97 anschließt. Der Mischkreis 92 ist über ein Sieb 98 mit einem Durchlaßbereich
von ο bis 4 MHz an den Addierkreis 97 und über ein Sieb 99 mit einem Durchlaßbereich von
ο bis 1,5 MHz an den Umkehrmodulator 95 angeschlossen. Der Ausgang des Addierkreises 97 ist über
einen Kraftverstärker 100 mit der Senderstufe 101
verbunden.
Dem Synchronmodulator 94 werden vom Generator93
mehrere Farbenunterträgerwellen zugeführt, die alle dieselbe Frequenz von 3,5 MHz haben, jedoch
gegenseitig um -120° phasenverschoben sind. Jede dieser Farbenunterträgerwellen wird im Synchronmodulator
durch eine der über die Siebe 9I0, 91^, und
9I0 zugeführten Farbenzeichenspannungen moduliert.
Die auf diese Weise entstehende zusammengesetzte Farbenunterträgerwelle, die die zusammengesetzte
Farbenkomponente der Fernsehzeichenspannurig ausmacht, wird dem Umkehrmodulator 95 zugeführt. Der
den Frequenzbereich von 0 bis 1,5 MHz umfassende Teil der im Addierkreis 92 durch die Zusammenfassung
der drei Farbzeichenspannungen gebildeten Helligkeitskomponente der Fernsehzeichenspannung gelangt
ebenfalls zum Umkehrmodulator 95. Dieser Teil der Helligkeitskomponente eliminiert im Umkehrmodulator
aus der zusammengesetzten Farbenunterträgerwelle die in ihrer Modulation enthaltenen, den Frequenzbereich
von 0 bis 1,5 MHz umfassenden Helligkeitsänderungen, so daß sich am Ausgang des Modulators
95 eine nur eine reine Farbenmodulation enthaltende Unterträgerwelle ergibt. Diese Unterträgerwelle
gelangt zusammen mit ihrem unteren Seitenband von 2 bis 3,5 MHz und dem den Frequenzbereich von
3,5 bis 4 MHz umfassenden Teil ihres oberen Seitenbandes über das Sieb 96 zum Addierkreis 97, in dem
sie sich mit der über das Sieb 98 zugeführten Helligkeitskomponente zur vollständigen Fernsehzeichenspannung
vereinigt, die dann über den Kraftverstärker 100 der Senderstufe 101 zugeführt wird.
Die Ausscheidung der niederfrequenten Helligkeitskomponente aus der modulierten Farbunterträgerwelle
erfolgt im umgekehrten Modulator 95 durch Division. Damit diese Division mathematisch voll··
ständig wird, müßte der Modulator eine sehr hohe Verstärkung haben, die sich bei Annäherung der
Helligkeitskomponente an den Wert Null dem Wert Unendlich nähern müßte. Um jedoch das gesendete
farbige Bild auch mit Empfängern empfangen zu können, die nur für die Wiedergabe schwarzweißer
Bilder geeignet sind, kann es erwünscht sein, daß die Amplitude der Unterträgerwelle sich dem Wert Null
nähert, wenn die Helligkeit des Bildes sehr gering wird. Für diesen Fall soll daher der Modulator 95 so ausgebildet
werden, daß seine Verstärkung bei kleinen Helligkeitswerten einen vorbestimmten endlichen
Wert annimmt.
Das mit dem Sender gemäß Fig. 6 gesendete Bild kann mit dem Empfänger gemäß Fig. 4 empfangen
werden, wenn dessen Umkehrmodulator 62 durch einen üblichen Verstärker ersetzt und das Sieb 63
weggelassen wird. Das so wiedergegebene Bild weist dann dieselben Vorteile auf, wie das mit dem Empfänger
gemäß Fig. 4 wiedergegebene Bild eines in üblicher Weise ausgebildeten Senders.
Fig. 7 zeigt einen Empfänger, der bei seiner Verwendung
in Verbindung mit dem Sender gemäß Fig. 6 die auf die niederfrequenten Helligkeitsschwankungen
in der Farbenunterträgerwelle zurückzuführende gegenseitige Farbenbeeinflussung beseitigt, obzwar die die
gemischten Höhen enthaltende Helligkeitskomponente den Farbenkomponenten in linearer Weise zugesetzt
wird. Da zahlreiche Teile dieses Empfängers mit entsprechenden Teilen des Empfängers gemäß Fig. 1
identisch sind, sind diese Teile mit denselben Bezugszeichen versehen, wie dort, jedoch mit einer vorge-
setzten vj«. Jeder der drei Farbzeichenkanäle besteht aus einem Sieb 73I0, 73I&, bzw. 731 c mit einem
Durchlaßbereich von 0 bis 1,5 MHz, einem Modulator j6ia, 76i6 bzw. 761 c sowie aus einem Verstärker 733O,
733s bzw. 733c· Das Sieb 63 mit einem Durchlaßbereich
Von ο bis 1,5 MHz ist zwischen das Sieb 24
und den Eingangskreis eines jeden der Modulatoren geschaltet. An das Sieb 24 ist ferner über ein Sieb 726
mit einem Durchlaßbereich von 1,5 bis 4 MHz ein Trennverstärker 110 angeschlossen, der drei voneinander
getrennte Ausgangsspannungen liefert, die je einem der Addierkreise 732α, 732^ und 732,, zugeführt
werden.
Der den Frequenzbereich von 0 bis 4 MHz umfassende Teil der zusammengesetzten Fernsehzeichenspannung
gelangt zu den Klemmen 25 und der den Frequenzbereich von 1,5 bis 4 MHz umfassende Teil
der Helligkeitskomponente wird, über das Sieb 726 dem Trennverstärker 110 zugeführt. Dieser führt diesen
Teil der Helligkeitskomponente getrennt jedem der drei Addierkreise 732α, 7326 und 732,. zu. Der den
Frequenzbereich von 2 bis 4 MHz umfassende, die zusammengesetzte Farbzeichenspannung enthaltende
Teil der zusammengesetzten Fernsehzeichenspannung gelangt zum Synchrondemodulator 30, in welchem sich
die einzelnen Farbenkomponenten je für sich ergeben, und die in den Frequenzbereich von 0 bis 1,5 MHz
fallenden Teile dieser Farbenkomponenten werden je einem der Modulatoren 76I0, 76I0 und 76I0 zugeführt.
Der den Frequenzbereich von ο bis 1,5 MHz umfassende
Teil der Helligkeitskomponente gelangt über das Sieb 63 ebenfalls zu den genannten Modulatoren.
Hier wird die im Sender aus der Farbenunterträgerwelle
ausgeschiedene niederfrequente Helligkeitskomponenteden Farbenkomponenten wieder zugesetzt,
und diese werden in den Addierkreisen 732O, 7326 und
732 „ mit dem die gemischten Höhen enthaltenden Teil der Helligkeitskomponente zu den vollständigen
Farbzeichenspannungen vereinigt, die dann der Kathodenstrahlröhre zugeführt werden. Die Einrichtung
gemäß Fig. 7 beseitigt nur die auf die Einseitenbandübertragung zurückzuführende Beeinträchtigung
der Farbenwiedergabe durch die niederfrequente Helligkeitskomponente. Wenn auch die
durch die lineare Vereinigung des die gemischten Höhen enthaltenden hochfrequenten Teiles der Helligkeitskomponente
mit den Farbenkomponenten verursachten Fehler beseitigt werden sollen, muß an Stelle der Einrichtung gemäß Fig. 7 eine solche gemäß
Fig. 4 verwendet werden, in der der Umkehrmodulator durch einen Verstärker ersetzt ist.
Wenn, die niederfrequente Helligkeitskomponente aus der Farbenunterträgerwelle im Sender nicht vollständig
ausgeschieden wird, wie dies in Verbindung mit der Einrichtung gemäß Fig. 6 als Möglichkeit
erwähnt wurde, dann muß bei .der Ausbildung der Modulatoren 76I0, 76I5 und 761,. hierauf Rücksicht
genommen werden, damit nicht andere Fehler entstehen.
Fig. 7 a zeigt eine andere Ausführungsform der Einrichtung gemäß Fig. 7. Die gleichen Teile der
beiden Einrichtungen sind mit denselben Bezugszeichen versehen. Bei der Einrichtung gemäß Fig. 7a
ist zwischen die Klemmen 25 und das Sieb 729 ein Sieb in mit einem Durchlaßbereich von 2 bis 4 MHz
und ein Modulator 112 eingeschaltet. Die Teile in
und 112 ersetzen die Modulatoren'76I0, 76I5 und 761,,,
so daß die Siebe 73I0, 731,, und 731,. über Verstärker
direkt an die Addierkreise 732^, 732;, und 732,, angeschlossen
werden können. Bei der Einrichtung gemäß Fig. 7 a wird die niederfrequente Helligkeitskomponente den Farbenkomponenten vor der Farbendemodulation
der Unterträgerwelle zugesetzt. Da der Modulationsvorgang am Ausgang des Modulators
zwei Seitenbänder ergibt, werden auch hierbei die von der Einseitenbandübertragung der Farbenkomponenten
herrührenden Nachteile beseitigt.
Claims (11)
1. Farbfernseheinrichtung, bei welcher im Sender
mit den Grundfarbenspannungen eine oder mehrere Farbenträgerwellen moduliert werden und die auf
diese Weise gebildete zusammengesetzte Farbenkomponente der Fernsehzeichenspannung in dem
oberen Teil desselben Frequenzbandes übertragen wird, das die durch die Vereinigung der Grundfarbenspannungen
gebildete Helligkeitskomponente der Fernsehzeichenspannung enthält, während im Empfänger aus der zusammengesetzten Farbenkomponente
die Grundfarbenspaimungen getrennt abgeleitet und jeder von ihnen sowohl der niederfrequente
als auch der hochfrequente Teil dei Heiligkeitskomponente zugesetzt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zusatz des hochfrequenten Teiles der Helligkeitskomponente in Abhängigkeit ga
von der Amplitude der entsprechenden Grundfarbenspannung erfolgt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zusatz des hochfrequenten Teiles der Helligkeitskomponente durch multiplikative
Modulation dieses Teiles der Helligkeitskomponente mit der entsprechenden Grundfarbenspannung
bewirkt wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zusatz des hochfrequenten Teiles in Abhängigkeit von der Ableitung der Grundfarbenspannung erfolgt.
4. Einrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet,
daß der hochfrequente Teil mit dem Betrag der Ableitung multiplikativ moduliert wird.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der amplitudenabhängige Zusatz mittels getrennter Beeinflussung des Kathoden-
. Strahles der Bildwiedergaberöhre sowohl durch die Grundfarbenspannung als auch durch den hoch- no
frequenten Teil der Helligkeitskomponente bewirkt wird.
6. Einrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet,
daß der hochfrequente Teil der Helligkeitskomponente einer gesonderten Zeilenablenkungswicklung
der Bildwiedergaberöhre zugeführt wird.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zusatz des hochfrequenten Teiles der Helligkeitskomponente proportional zum Verhältnis der Amplitude der einzelnen Grundfarbenspannung
zu der Summe sämtlicher Grundfarbenspannungen erfolgt.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der die Farbenunterträgerwelle
enthaltende Teil der zusammengesetzten Fernseh-
Zeichenspannung vor der Ableitung der einzelnen Grundfarbenspannungen aus der Farbenunterträgerwelle
durch die niederfrequente Helligkeitskomponente dividiert wird.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die niederfrequente Helligkeitskomponente der zusammengesetzten Fernsehzeichenspannung
dem inneren Steuergitter einer multiplikativen Modulatorröhre und der die Farbenunterträgerwelle enthaltende Teil der zusammengesetzten
Fernsehzeichenspannung mit negativem Vorzeichen dem äußeren Steuergitter
der Modulatorröhre zugeführt wird.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Bildwiedergabe eine Kathodenstrahlröhre mit drei den einzelnen Grundfarben
zugeordneten Strahlen verwendet wird, deren jedem ein zusätzliches Ablenkorgan und eine
Lochblende zur zusätzlichen Intensitätssteuerung zugeordnet ist, wobei die Helligkeitskomponente ao
den Kathoden und die durch den niederfrequenten Teil derselben dividierten Grundspannungen je
einem der zusätzlichen Ablenkorgane zugeführt werden.
11. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß für einen Teil der Farben Einseitenbandübertragung verwendet wird und im Sender die niederfrequente Helligkeitskomponente
der zusammengesetzten Fernsehzeichenspannung aus der Farbenunterträgerwelle vor dem Zusatz
der gesamten Helligkeitskomponente zu dieser Unterträgerwelle ausgeschieden wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
I €09656/173 9.56 (60S 843 3.57)
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|---|---|---|---|
| US243216A US2851517A (en) | 1951-08-23 | 1951-08-23 | Color-television signal-translating apparatus |
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|---|---|---|---|
| DEH13469A Expired DE960364C (de) | 1951-08-23 | 1952-08-13 | Farbfernseheinrichtung |
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- 1952-08-13 DE DEH13469A patent/DE960364C/de not_active Expired
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| GB727161A (en) | 1955-03-30 |
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